Die Versorgung von Patienten mit totalen Prothesen ist kein neuartiges Konzept. Indikation und Kontraindikationen, Vor- und Nachteile dieser
Behandlungsmodalität sind gründlich dokumentiert.
Hier in diesem Fall wurden Cover- Denture-Prothesen hergestellt.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Planung und Vorgehensweise
Herstellung der definitiven Versorgung
Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit beschreibt ein systematisches Dublikationsverfahren zur Herstellung von Cover-Denture-Prothesen, das darauf abzielt, die klinische Arbeit für Zahnarzt und Zahntechniker zu optimieren und eine hohe Übereinstimmung mit der bewährten Ausgangssituation des Patienten zu erreichen.
- Grundlagen teleskopierender Totalprothesen
- Klinische und laborseitige Arbeitsschritte der Dublierung
- Präzisionsfertigung von Innenteleskopen
- Materialkunde und Verarbeitung von Prothesenkunststoffen
- Eingliederung und Okklusionskontrolle
Auszug aus dem Buch
Einleitung
Die Cover-Denture-Prothesen bzw. teleskopierende Totalprothesen dienen der prothetischen Versorgung des stark reduzierten Restgebisses. Das Restgebiss wird mit parallelwandigen Teleskopkronen versehen. Die Prothese ist vorwiegend Schleimhautgetragen. Sie wird während der Funktion mittels der Teleskopkronen auf das Restgebiss abgestützt. Diese Wechselwirkung zwischen den Restgebiss und der Totalprothese, wie auch die Ausbaufähigkeit bis zur rein schleim hautgetragenen, nicht abgestützten Totalprothesen erlaubt es, auch Zähne, deren Wertigkeit durch eine relative Insuffizienz ihres Parodontiums stark gemindert ist, in den prothetischen Ersatz mit einzubeziehen.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Einführung in die Thematik der totalen Prothetik und der spezifischen Anwendung von Cover-Denture-Systemen.
Einleitung: Erläuterung der funktionalen Vorteile teleskopierender Totalprothesen bei reduziertem Restgebiss.
Planung und Vorgehensweise: Darstellung der diagnostischen Schritte, der Abformung und der initialen Planung des Unterkiefer-Modellgusses.
Herstellung der definitiven Versorgung: Detaillierte Dokumentation des labortechnischen Fertigungsprozesses, vom Fräsen der Teleskope über die Wachsaufstellung bis zur Fertigstellung in Kunststoff.
Zusammenfassung: Fazit über die Effizienz des Dublikationsverfahrens und die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Praxis und Labor.
Schlüsselwörter
Cover-Denture, Totalprothese, Dublikationsverfahren, Teleskopkronen, Zahntechnik, Modellguss, Prothesenkunststoff, Pinseltechnik, Okklusionskontrolle, Kieferorthopädie, Prothetik, Meistermodell, Funktionsabformung, Bissnahme, Restgebiss.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt ein spezielles Laborkonzept zur Herstellung von Cover-Denture-Prothesen mittels eines effizienten Dublikationsverfahrens.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Planung von teleskopierenden Totalprothesen, die laborseitige Umsetzung sowie die Optimierung der Passgenauigkeit und Ästhetik.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erleichterung der Arbeitsschritte für Zahnarzt und Zahntechniker bei gleichzeitiger Erzielung einer 95-prozentigen Nachbildung der bewährten alten Prothesensituation.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine fallbasierte, praxisorientierte Dokumentation gewählt, die den gesamten Workflow von der Abformung bis zur definitiven Eingliederung aufzeigt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil beschreibt chronologisch alle Arbeitsschritte: Abformung, Doublierung, Planung im Unterkiefer, Fertigung der Teleskope, Aufstellung der Zähne und die finale Ausarbeitung in Kunststoff.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Cover-Denture, Teleskoptechnik, Dublikation und präzise Bissnahme charakterisiert.
Warum wird das Dublikationsverfahren empfohlen?
Es ermöglicht eine hohe Reproduzierbarkeit der Prothesenbasis und erspart dem Zahnarzt die oft schwierige und zeitintensive Neubestimmung der vertikalen Dimension.
Welche Rolle spielen die Innenteleskope in diesem Konzept?
Die Innenteleskope dienen als präzise Abstützung für die Prothese und sind entscheidend für die Stabilität und Funktion im Mund des Patienten.
Warum werden die Modelle vor der Kunststoffverarbeitung gewässert?
Das Wässern der Modelle verhindert einen Luftaustritt aus dem Gips in den frischen Kunststoff, was sonst zu unerwünschten Blasen im Material führen könnte.
- Arbeit zitieren
- Thomas Hahn (Autor:in), 2011, Totale Prothese im Dublikationsverfahren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168404