In dieser Hausarbeit werden die Elemente eines Fantasyromans herausgestellt. Außerdem werden verschiedene Aspekte der Eignung für den Unterricht in der Grundschule an einem Buch exemplarisch untersucht.
Inhaltsverzeichnis
1. Theoretische Grundlagen zur Textsorte: „Fantasyroman“
2. Wissenswertes zum Roman und zu den Autoren
3. Analyse des Kinderromans „Drachenthal“
3.1 Zum literarischen Aspekt
3.2 Zum lesepsychologisch-kommunikativen Aspekt
3.3 Zum pädagogisch-funktionalen Aspekt
4. Überlegungen zum didaktisch-methodischen Umgang im Unterricht
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Kinderroman „Drachenthal – Die Entdeckung“ von Wolfgang und Heike Hohlbein auseinander. Ziel ist es, das Werk sowohl literarisch und lesepsychologisch zu analysieren als auch dessen Eignung für den Einsatz im Grundschulunterricht unter Berücksichtigung pädagogischer Funktionen phantastischer Literatur zu bewerten.
- Theoretische Einordnung des Fantasy-Genres
- Strukturelle Analyse der Romanhandlung und Erzählweise
- Lesepsychologische Betrachtung von Adressaten und Identifikationspotenzial
- Pädagogische Reflexion über Sozialverhältnisse und Konfliktpotenziale im Buch
- Didaktische Empfehlungen für die unterrichtliche Einbettung
Auszug aus dem Buch
3.1 Zum literarischen Aspekt
Rebekka soll in das Internat Schloss Drachenthal für ein Jahr besuchen. Davon ist sie zunächst wenig begeistert, dennoch muss sie sich dem Wunsch der Eltern beugen. Mit einem alten Kleinbus und drei neuen Mitschülern: Samantha, Tom und einem dunkelhaarigen Jungen, der während der Fahrt kein Wort von sich gibt, bricht sie in Richtung des Internats auf. Unterwegs hat der Bus eine Panne. Während der Fahrer Hilfe holt, läuft der dunkelhaarige Junge allein in den tiefen Wald, welcher die Schule umgibt. Rebekka folgt ihm und gerät in die Parallelwelt Märchenmond, wo sie von der Legende um Peer Andermatt erfährt, der zwischen den Welten in einem Spiegel gefangen ist und dessen Geist der dunkelhaarige Junge war. Samantha und Tom, welche im Laufe des Romans zu Gegenspielern von Rebekka werden, wissen ebenfalls von der Welt Märchenmond und Peer. Rebekka findet einen Weg zurück in unsere Welt und muss sich nun dem Internatsleben stellen: Einer strengen Direktorin und den Intrigen der beiden Mitschüler.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Theoretische Grundlagen zur Textsorte: „Fantasyroman“: Das Kapitel definiert das Genre Fantasy, stellt Abgrenzungen zu verwandten Gattungen wie Science Fiction oder Märchen auf und beleuchtet zentrale Merkmale wie das heroische Element sowie die Funktion imaginärer Welten.
2. Wissenswertes zum Roman und zu den Autoren: Hier werden bibliographische Basisdaten zum Roman „Drachenthal – Die Entdeckung“ bereitgestellt und die Autoren in den Kontext der bekannten „Märchenmond“-Reihe eingeordnet.
3. Analyse des Kinderromans „Drachenthal“: Dieser Abschnitt untersucht den Roman detailliert hinsichtlich seiner literarischen Erzählstruktur, der lesepsychologischen Wirkung auf Kinder sowie der pädagogischen Relevanz der dargestellten Konflikte und Sozialverhältnisse.
4. Überlegungen zum didaktisch-methodischen Umgang im Unterricht: Abschließend wird die Eignung des Buches für den Unterricht diskutiert und Vorschläge für eine angemessene methodische Behandlung in der Grundschule unterbreitet.
Schlüsselwörter
Kinderliteratur, Fantasy, Drachenthal, Wolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein, Leseförderung, Grundschule, Literaturanalyse, Identifikationsfigur, Phantastik, Erzählstruktur, pädagogische Funktionen, Internatsgeschichte, Märchenmond, Unterrichtsmethodik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert den Kinderroman „Drachenthal – Die Entdeckung“ hinsichtlich seiner literarischen Gestaltung, seiner Wirkung auf junge Leser und seiner Eignung für den schulischen Kontext.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Analyse?
Zentrale Themen sind die Einordnung in das Fantasy-Genre, die Erzählstruktur des Romans, die Charakterisierung der Hauptfiguren sowie die pädagogischen Potenziale und Herausforderungen bei der Lektüre durch Kinder.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist eine fundierte fachliche Einschätzung des Werkes, um Lehrkräften eine Entscheidungshilfe für den Einsatz im Grundschulunterricht an die Hand zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Analyse zugrunde?
Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse der Erzählweise sowie eine pädagogisch-psychologische Untersuchung der Wirkung von Literatur auf das kindliche Leserempfinden und Sozialverhalten.
Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?
Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturierte literarische Inhaltsanalyse, eine lesepsychologische Prüfung der Zielgruppe und eine Untersuchung der pädagogischen Funktionen, etwa im Hinblick auf Identifikationsmodelle.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Kinderliteratur, Fantasy, Didaktik und Identifikationspotenzial beschreiben.
Warum wird das Buch „Drachenthal“ für jüngere Kinder als schwierig eingestuft?
Die mehrsträngige Handlung in zwei parallel existierenden Welten sowie die Verwendung komplexer Schachtelsätze können insbesondere bei ungeübten oder jüngeren Lesern zu Verständnisproblemen führen.
Welche Empfehlung gibt die Autorin für den didaktischen Umgang mit der „Schülerbande“ im Buch?
Die Autorin schlägt vor, das rücksichtslose Verhalten der Schülerbande als Aufhänger für ein ethisches Gespräch im Unterricht zu nutzen, um Gewaltphänomene kritisch zu reflektieren.
- Arbeit zitieren
- Petra Hoffmann (Autor:in), 2009, Analyse des aktuellen Kinderromans: „Drachenthal – Die Entdeckung“ von Wolfgang und Heike Hohlbein, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168381