Das Finalziel der vorliegenden Arbeit ist die Diskussion des Beitrags von Data-Warehouse-Systemen zum Informationsmanagement unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Formen. Im modernen Unternehmensumfeld sehen sich Organisationen durch tiefgreifende Veränderungen globaler Reichweite mit einem stetigen Wandel und den draus resultierenden Herausforderungen konfrontiert. Vor allem in Hinsicht auf die Digitalisierung erfordert die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit eine hohe Anpassungsfähigkeit und effiziente Entscheidungsunterstützung auf allen Ebenen des Unternehmens, wodurch eine hohe Datenqualität, zielgerichtete Datenanalysen und demnach eine effektive Bereitstellung von aufbereiteten Informationen an allen erforderlichen Stellen deutlich an Relevanz gewinnen. Dieser Trend spiegelt sich insbesondere in der Größe des weltweiten Marktes für Business Intelligence- und Analysesoftware-Anwendungen wider, welcher im Jahr 2021 mit lediglich 15,3 Milliarden US-Dollar bemessen und im Jahr 2026 auf 18,5 prognostiziert wird.
Bei der Bewältigung der Anforderungen an moderne und datenintensive Geschäftsumgebungen spielen analytische Informationssysteme und die darin enthaltenen Datenbestände eine zentrale Rolle. Den global generierten Datenbeständen wird ein Wachstum von 84,5 Zettabyte im Jahr 2021 auf 284,3 im Jahr 2027 zugeschrieben, was in Kombination mit der Vervielfachung der Rechenleistung wesentliche Potentiale bei Datenanalysen hervorbringt. 3 Dabei sind Data Warehouses als Schlüsselkomponente zur Datenversorgung unabdingbar, um Kunden und Steakholdern zuverlässige Lösungen, die auf dessen individuelle Gegebenheiten und Bedürfnisse angepasst werden, bereitstellen zu können.
- Arbeit zitieren
- Fabian Schnabel (Autor:in), 2025, Data-Warehouse-Systeme und ihr Beitrag zum Informationsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1683773