Das Finalziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Diskussion und Darlegung des Konzepts von Total Cost of Ownership im Rahmen der Implementierung eines betrieblichen Anwendungssystems. Das heutige Unternehmensumfeld ist von einem stetigen Wandel geprägt. Vor allem Ereignisse wie die Globalisierung und Digitalisierung haben einen maßgeblichen Einfluss auf unternehmensbezogene Geschäftsprozesse. Die daraus resultierende umfassende Vernetzung von internen und externen Wertschöpfungsaktivitäten führt folglich zu einer Steigerung der Relevanz von betrieblichen Anwendungssystemen zur Unterstützung der Vorhaben. Mit den Zielen der Effizienzsteigerung, Kostenminimierung und somit Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit müssen sich Organisationen demnach dem integrativen Ansatz widmen, und den unternehmensinternen Digitalisierungsgrad erhöhen. Dabei ermöglichen Softwaresysteme wie Enterprise-Resource-Planning-Systeme eine maximale Transparenz und Verfügbarkeit über die gesamte Prozesskette. Die Bedeutung derartiger Systeme in Hinsicht auf Kosten und Effizienz zeigt sich insbesondere in den zunehmenden Umsatzzahlen. Während 2018 weltweit lediglich 35 Million US-Dollar mit Enterprise-Resource-Planning-Systemen umgesetzt wurden waren es 2022 bereits 44 Millionen.
Da zeitgemäße ERP-Systeme für den Unternehmenserfolg unabdingbar sind müssen diese den sich stetig entwickelnden Anforderungen des dynamischen Geschäftsfelds gerecht werden. In Hinsicht auf die Selektion und Implementierung ist aufgrund des hohen Komplexitätsgrades eine präzise Kalkulation des Ressourcenbedarfs und der erwarteten Gesamtkosten vonnöten. Zur adäquaten Evaluierung der verfügbaren Produkte im Auswahlprozess loht sich daher die Ausarbeitung eines Konzepts im Rahmen des Total Cost of Ownership zur Umsetzung eines Enterprise-Resource-Planning-Systems.
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- Fabian Schnabel (Author), 2024, Total Cost of Ownership (TCO) im Kontext von Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1683769