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Hadrians Sozialpolitik

Titel: Hadrians Sozialpolitik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Rudloff (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kaiser Hadrian regierte das römische Reich von 117- 138 n. Chr. und lässt sich so in das Zeitalter der Adoptivkaiser einordnen. Eine Zeit, in welcher nur der Beste ein Anrecht auf die Kaisernachfolge haben sollte. Hadrian, von Trajan zum Besten ausgewählt, musste sich wie jeder römische Kaiser in bestimmten Tugenden bewähren, um später unter die Heroen aufgenommen zu werden.
In der vorliegenden Arbeit wird es wichtig sein zu sehen, wie Hadrian mit den zentralen Tugenden der Prinzipatszeit umging und wie er sich bewährte.
Stellte er sich der Herausforderung, in die Nachfolge eines Augustus zu treten? Die liberalitas principi, die seit Augustus bestand, war vor allem auf die plebs urbana zugeschnitten. Hadrian als Wohltäter der Menschheit? Konnte er durch seine sozialpolitischen Maßnahmen sich nur in ein Schema der vorgegeben Politik einreihen, um sich so in den kaiserlichen Tugenden zu beweisen oder versuchte er das vorhandene System zu verbessern? Außerdem wird es wichtig sein, zu sehen, welche Gesinnung hinter manchen Taten stand.
In der Forschung gehört Hadrian zu den interessanten Figuren der antiken Welt, mit welcher sich in den letzten beiden Jahrhunderten zahlreiche Histori-ker auseinandersetzten. Auch die kaiserlichen Tugenden finden in den meisten Darstellungen Erwähnung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Einordnung Hadrians in die Prinzipatszeit

2.1.) Einwohner und soziale Schichtung Roms zur Kaiserzeit

2.2.) Grundzüge Hadrians Lebens

3.) Hadrian und seine sozialpolitischen Maßnahmen in Rom und in Italien

3.1.) Hadrian und die liberalitas principi

3.2.) Hadrian und seine indulgentia

3.3.) Hadrian und seine iustitia

4.) Hadrians Sozialpolitik in den Provinzen

5.) Bewertung Hadrians Sozialpolitik

6.) Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozialpolitischen Maßnahmen Kaiser Hadrians und analysiert, inwiefern er sich als Wohltäter im Sinne der kaiserlichen Tugenden der Prinzipatszeit profilierte oder ob hinter seinem Handeln strategische Motive zur Machtfestigung standen.

  • Kaiserliche Tugenden der Prinzipatszeit (liberalitas, indulgentia, iustitia)
  • Sozialpolitische Strukturen in Rom, Italien und den Provinzen
  • Die Rolle der Historia Augusta und Cassius Dios als Quellen
  • Bewertung von Hadrians Motivlage bei Wohltätigkeiten
  • Der gesellschaftliche Einfluss von Schuldenerlass und Rechtsreformen

Auszug aus dem Buch

3.1.) Hadrian und die liberalitas principi

Seit Beginn der Prinzipatszeit war ein zentraler Bestandteil der Kaisertugenden die liberalitas principis. Der Kaiser war für das Wohlergehen der gesamten Menschheit verantwortlich. Nur so hätte er das goldene Zeitalter herbeiführen und Frieden bringen können. Gute Kaiser zeichneten sich durch Freigebigkeit aus, schlechte wiederum durch Verschwendungssucht und Geiz. Die verschiedenen Quellen weisen darauf hin, dass Hadrian während seiner kaiserlichen Tätigkeit großzügig handelte.

Ein wichtiger Punkt, durch den ein Kaiser seine liberalitas unter Beweis stellen konnte, waren congaria. Die Historia Augusta berichtet von zwei Geldspenden Hadrians zum Beginn seiner Herrschaft.

„Er [gab] nach seiner Ankunft dem Volk eine Spende in doppelter Höhe, nachdem er schon vor seinem Eintreffen je drei Goldstücke pro Kopf hatte verteilen lassen.“16

Dies war eine erhebliche Geldsumme, die Hadrian nicht ohne Grund verteilte. Die Historia Augusta berichtet an gleicher Stelle, dass er diese Geldspende vergab, da er das Gerede, was nach der Tötung von vier Konsularen kurz nach seinem Herrschaftsbeginn entstanden war, unterbinden wollte.17 Insgesamt wurden während seiner Regierungszeit sieben congaria verteilt. Das entsprach 1000 Denaren pro Kopf.18

Ein weiterer wichtiger Punkt sind frumentatio. Die Getreidespenden, die es unter Hadrian gab, sind uns in keiner literarischen Quelle überliefert. Beweise hierfür sind auf Münzen zu finden. Auch für die Provinzen soll es solche Getreidespenden gegeben haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, Hadrians Handeln im Kontext der kaiserlichen Tugenden zu beleuchten und die Beweggründe hinter seinen sozialpolitischen Maßnahmen zu hinterfragen.

2.) Einordnung Hadrians in die Prinzipatszeit: Dieses Kapitel erläutert die demografischen Rahmenbedingungen des antiken Roms und skizziert den Lebensweg Hadrians sowie seine Adoption durch Trajan.

3.) Hadrian und seine sozialpolitischen Maßnahmen in Rom und in Italien: Hier werden die zentralen Pfeiler der kaiserlichen Wohltätigkeit wie Geldspenden (congaria), Schuldenerlass und die Rolle als oberster Gerichtsherr (iustitia) detailliert analysiert.

4.) Hadrians Sozialpolitik in den Provinzen: Das Kapitel beleuchtet Hadrians überdurchschnittliches Engagement für die Provinzen, das zu einer nahezu vergöttlichten Verehrung des Kaisers in Regionen wie Afrika führte.

5.) Bewertung Hadrians Sozialpolitik: Dieser Teil kritisiert das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Wohltätigkeit und persönlichem Machtkalkül sowie die Diskrepanz zwischen seinem imperialen Luxus und dem Ideal der Bescheidenheit.

6.) Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bilanziert, dass Hadrian zwar den traditionellen Rahmen der Sozialpolitik wahrte, jedoch durch spezifische Neuerungen und provinziales Engagement eine Sonderstellung einnahm.

Schlüsselwörter

Hadrian, Prinzipatszeit, Sozialpolitik, liberalitas, indulgentia, iustitia, Historia Augusta, Schuldenerlass, Sklavengesetzgebung, römische Geschichte, Kaiser, Provinzialpolitik, Adoptivkaiser, Wohltätigkeit, Antike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Sozialpolitik Kaiser Hadrians zwischen 117 und 138 n. Chr. und untersucht, wie er klassische Kaisertugenden interpretierte und anwandte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Bereiche liberalitas (Freigebigkeit), indulgentia (Nachsicht) und iustitia (Gerechtigkeit) im römischen Staatsgefüge unter Hadrian.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob Hadrians sozialpolitisches Handeln aus echter Fürsorge resultierte oder als strategisches Instrument zur Legitimierung seiner Herrschaft und zur Vertuschung politischer Krisen diente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse antiker Primärquellen, primär der Historia Augusta und der Berichte von Cassius Dio, die mit aktueller Forschungsliteratur in den historischen Kontext eingeordnet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hadrians Handeln in Rom und Italien, die Analyse seiner Maßnahmen in den Provinzen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit seinem privaten Lebensstil und seiner öffentlichen Wahrnehmung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Hadrian, Prinzipatszeit, Sozialpolitik, liberatitas, indulgentia, iustitia sowie die historische Einordnung durch Quellen wie die Historia Augusta.

Welche Rolle spielt der Schuldenerlass für die Bewertung seiner Politik?

Der Schuldenerlass wird als eine in der Geschichte des Prinzipats beispiellose Maßnahme hervorgehoben, die dem Kaiser sowohl enorme Popularität sicherte als auch ein hohes Maß an Sicherheit für die Bevölkerung schuf.

Wie unterschied sich Hadrian in seiner Provinzialpolitik von seinen Vorgängern?

Hadrian zeigte ein überdurchschnittliches Interesse an den Provinzen und reiste persönlich in diese, was dazu führte, dass er dort stärker als Wohltäter wahrgenommen wurde als seine Vorgänger.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hadrians Sozialpolitik
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Geistes und Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Kaiser Hadrian
Note
1,3
Autor
Julia Rudloff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V168259
ISBN (Buch)
9783640851881
ISBN (eBook)
9783640852185
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hadrians sozialpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Rudloff (Autor:in), 2009, Hadrians Sozialpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168259
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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