Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Law - Philosophy, History and Sociology of Law

Die Wirksamkeit eines Einigungsdarlehens

Digestenexegese D 17.1.34 pr. Afr 8 quaest

Title: Die Wirksamkeit eines Einigungsdarlehens

Seminar Paper , 2010 , 25 Pages , Grade: 14

Autor:in: Constantin Eikel (Author)

Law - Philosophy, History and Sociology of Law

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt eine Digestenexege von D 17.1.34 pr. Afr 8 quaest über die Wirksamkeit eines Einigungsdarlehens. Verfasst wurde diese Stelle von Sextus Caecilius Africanus welcher eine Entscheidung Publius Salvius Iulianus zitiert.

Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: Der Prokurator des Lucius Titus hatte von dessen Schuldnern ausstehende Geldschulden eingezogen. Er stellte dem Lucius Titus einen epistula (Brief) aus, indem er ihm bestätigte, dass er eine bestimmte Summe Geld in seiner Funktion als Prokurator eingezogen habe und dieses als credita pecunia (Darlehen) mit usurae semisses schulden wolle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

Kapitel 1: D. 17.1.34 pr. Afr 8 quaest

Kapitel 2: Übersetzung

Kapitel 3: Inskription

A. Publius Salvius Iulianus

B. Sextus Caecilius Africanus

C. Libro octavo quaestionum

Kapitel 4: Interpretation

A. Sachverhalt

B. Die Fragen

C. Responsum

I. Entscheidung

II. Begründung

1. Deductio ad absurdum

a) Das Darlehen

(a) Verzinsliches Darlehen

(b) Zinsloses Darlehen

b) Pactum

c) Procurator

d) Erläuterung der deductio ad absurdum

2. Der erste unähnliche Fall

a) Sachverhalt des ersten unähnlichen Falls

b) Entscheidung und Begründung

3. Der zweite unähnliche Fall

a) Sachverhalt des zweiten unähnlichen Falls

b) Entscheidung und Begründung

4. Der tatsächlich ähnliche Fall

a) Sachverhalt des ähnlichen Falls

b) Entscheidung und Begründung

c) Periculum

5. Conclusio

III. Ergebnis

Kapitel 5: Vergleich mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch

A. Lösung de lege lata

I. Anspruch aus § 488 Abs. 1 BGB

1. Anspruch entstanden

a) Inhalt der Einigung im Regelfall

2. Anspruch durchsetzbar

II. Ergebnis

B. Gegenüberstellung der Lösungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, den römisch-rechtlichen Quellentext "D 17.1.34 pr. Afr 8 quaest" zu analysieren, den darin beschriebenen Sachverhalt und die juristische Argumentation des Juristen Julian zu erläutern und diese mit den Lösungen des modernen deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches zu vergleichen.

  • Analyse des römischen Rechts zur Darlehensentstehung und Vertragsnatur.
  • Untersuchung der Argumentation mittels "deductio ad absurdum" und Vergleichsfällen.
  • Bewertung der Rolle des Prokurators und der Gefahrtragung bei Geldschulden.
  • Gegenüberstellung von römischem Realvertrag und dem heutigen Konsensualvertrag nach BGB.

Auszug aus dem Buch

Kapitel 1: D. 17.1.34 pr. Afr 8 quaest

Africanus libro octavo quaestionum: Qui negotica Lucii Titii, procurabat, is, cum a debitoribus eius pecuniam exegisset, epistulam ad eum emisit, qua significare certam summam ex administratione apud se esse eamque creditam sibi se debiturum cum usuris semisibus: quaesitum est, an ex ea cause credita pecunia peti possit et an usurae peti possint. respondit non esse creditam: alioquin dicendum ex omni contractu nuda pactione pecuniam creditam fieri posse.

nec huic simile esse, quod, si pecuniam apud te depositam convenerit ut creditam habeas, credita fiat, quia tunc nummi, qui mei erant, tui fiunt: item quod, si a debitore meo iussero te accipere pecuniam, credita fiat, id enim beningne receptum est. his argumentum esse eum, qui, cum mutuam pecuniam dare vellet, argentum vendendum dedisset, nihilo magis pecuniam creditam recte petiturum: et tamen pe cuniam e argento redactam periculo eius fore, qui accepisset argentum. et in proposi to igitur dicendum actione mandati obligatum fore procuratorem, ut, quamvis ipsius periculo nummi fierent tamen usuras, de quibus convenerit, praestare debeat.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: D. 17.1.34 pr. Afr 8 quaest: Wiedergabe des lateinischen Originaltextes aus dem 8. Buch der Rechtsfragen des Africanus.

Kapitel 2: Übersetzung: Deutsche Übersetzung des römischen Quellentextes zur Klärung des zugrunde liegenden Sachverhalts.

Kapitel 3: Inskription: Historische Einordnung der beteiligten Juristen Publius Salvius Iulianus und Sextus Caecilius Africanus sowie Erläuterung der Bedeutung der Digesten.

Kapitel 4: Interpretation: Detaillierte juristische Analyse der Argumentation Julians, insbesondere zur Darlehensabgrenzung und zur Rolle des Prokurators.

Kapitel 5: Vergleich mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch: Darstellung der Lösung des Falls nach heutigem deutschem Recht und Vergleich mit der römischen Rechtslage.

Schlüsselwörter

Digesten, D 17.1.34, römisches Recht, Darlehen, mutuum, mandatum, Prokurator, Stipulation, pactum, Schuldrecht, BGB, Gefahrtragung, Gattungsschuld, Konsensualvertrag, Realvertrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt eine juristische Exegese einer Textstelle aus den römischen Digesten, die sich mit der Abgrenzung eines Darlehens von anderen Vertragsarten im Kontext der Tätigkeit eines Prokurators befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind das römische Schuldrecht, die Voraussetzungen für das Zustandekommen eines Darlehensvertrages (mutuum) und die rechtliche Einordnung eines Auftragsverhältnisses (mandatum).

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, zu klären, warum der Jurist Julian im vorliegenden Fall das Vorliegen eines Darlehens verneint, obwohl das eingezogene Geld vom Prokurator für den Auftraggeber "schulden wollte".

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor nutzt die klassische juristische Methodenlehre: philologische Analyse der Textstelle, methodische Interpretation des römischen Rechts sowie einen rechtsvergleichenden Ansatz mit dem modernen BGB.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Interpretation des Sachverhalts, die Analyse der Ablehnung des Darlehens durch Julian (deductio ad absurdum) sowie die Prüfung von Vergleichsfällen und der Gefahrtragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Digesten, Darlehensrecht (mutuum), Mandat (mandatum) und den Vergleich zwischen römischem Recht und BGB definieren.

Warum spielt die deductio ad absurdum eine so wichtige Rolle für Julian?

Julian nutzt sie, um zu demonstrieren, dass eine Anerkennung des Darlehens im vorliegenden Fall dazu führen würde, dass aus jedem beliebigen pactum (bloße Abrede) ein Darlehen entstehen könnte, was die Systematik des römischen Vertragsrechts untergraben würde.

Wie unterscheidet sich die Lösung des Falls im BGB von der römischen Auffassung?

Während im römischen Recht die tatsächliche Übergabe der Darlehensvaluta (Realvertrag) zwingend erforderlich war, ist der Darlehensvertrag nach heutigem BGB ein Konsensualvertrag, bei dem eine bloße Einigung über die Darlehensabrede ausreicht.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Die Wirksamkeit eines Einigungsdarlehens
Subtitle
Digestenexegese D 17.1.34 pr. Afr 8 quaest
Grade
14
Author
Constantin Eikel (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V168200
ISBN (eBook)
9783640852925
ISBN (Book)
9783640853526
Language
German
Tags
Einigungsdarlehen Julian Afrikaan Digestenexege Digesten D 17.1.34 pr. Afr 8 quaest Wirksamkeit Römisches Recht cic D 17 . 1 . 34 pr. Afr 8
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Constantin Eikel (Author), 2010, Die Wirksamkeit eines Einigungsdarlehens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168200
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint