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Gesundheitliche Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland – Eine kritische Analyse

Title: Gesundheitliche Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland – Eine kritische Analyse

Seminar Paper , 2011 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Rau (Author)

Social Work

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„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer (1788-1860) drückt äußerst anschaulich den hohen Stellenwert der Gesundheit für den Menschen aus. Dies wird durch Artikel 12 der Menschenrechte, dem „Recht auf den besten erreichbaren Gesundheitszustand“ als elementares Grundrecht, weiter gestützt.
Daraus folgend stellt sich allerdings die Frage: „Sind die gesellschaftlichen Voraussetzungen sowie die staatlichen Rahmenbedingungen zum Erhalt und zum Erreichen eines positiven Gesundheitszustands für alle Menschen gleich?“ Unter Betracht der Tatsache, dass Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status eine deutlich verkürzte Lebenserwartung sowie eine explizit höhere Morbidität und Mortalität aufweisen, lässt sich die Existenz von Chancenungleichheit nicht von der Hand weisen.
Infolgedessen möchte ich mit der hier vorliegenden Seminararbeit eruieren, inwiefern ein Ungleichheitsgefüge, in Bezug auf die Gesundheitsversorgung und den Gesundheitszustand der Bevölkerung, besteht. Darüber hinaus möchte ich die Dimension gesundheitlicher Ungleichheit sowie Möglichkeiten zur Verminderung dieses Phänomens, anhand verschiedener Ansätze, beschreiben.
Da es der Rahmen dieser Seminararbeit nicht zulässt, die Gesamtheit aller Ansätze zur Beschreibung und Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit zu erfassen, wird sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Was bedeutet „Gesundheit“?

2 Sozialpolitische Absicherung der Gesundheit

2.1 Gesetzliche Krankenversicherung

2.2 Private Krankenversicherung

2.3 Soziale Ungleichheit im Gesundheitssystem

3 Erklärungsansätze gesundheitlicher Ungleichheit

3.1 Soziale Ungleichheit und Gesundheit

3.2 Determinanten der Gesundheit

3.2.1 Bedingungsfaktoren für den Gesundheitszustand

3.2.2 Soziale und sozioökonomische Determinanten der Gesundheit

3.2.2.1 Gesundheitsverhalten

3.2.2.2 Ressourcen

3.2.2.3 Belastungen

3.2.2.4 Sozioökonomischer Kontext

3.2.3 Lebensstile

4 Ansätze zu Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit

4.1 Gesundheitsförderung

4.2 Primärprävention

4.3 Empowerment

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert, inwiefern ein Ungleichheitsgefüge in Bezug auf die Gesundheitsversorgung und den Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland besteht, und erörtert Ansätze zu dessen Verminderung.

  • Sozialpolitische Rahmenbedingungen und Krankenversicherungssysteme
  • Kausaler Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Gesundheit
  • Determinanten wie Gesundheitsverhalten, Ressourcen und Lebensstile
  • Strategien der Gesundheitsförderung, Primärprävention und Empowerment

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Bedingungsfaktoren für den Gesundheitszustand

Als Ausgangsfaktoren dienen personale und soziale Faktoren, die zum einen beeinflussend auf das Gesundheitsverhalten einwirken und zum anderen direkte Effekte auf den Gesundheitszustand haben. Die Schlüsselrolle in diesem Zusammenhang nimmt jedoch das Gesundheitsverhalten ein, da von ihm der stärkste direkte Einfluss auf den Gesundheitszustand ausgeht. (vgl. Hurrelmann 2006, S.24)

Zu personalen Faktoren gehören genetische Disposition sowie die individuelle körperliche und psychische Verfassung. Sie sind Bestandteil biomedizinischer und gesundheitspsychologischer Forschung. Die Erforschung sozialer Faktoren, welche Gegebenheiten aus der sozialen Umwelt des Menschen wie etwa kulturelle, finanzielle, berufliche, wirtschaftliche, den Bildungsgrad oder die Wohnverhältnisse betreffende Bedingungen des Individuums sind, ist Aufgabe der Gesundheitssoziologie. Die sozialen Faktoren sind in diesem Kontext von großer Bedeutung, da sie sich determinierend auf die Entfaltungsgröße positiver gesundheitlicher Verhaltensweisen auswirken. Somit entscheiden sie über die Reichweite des Gesundheitsverhaltens eines Menschen in Bezug auf Umgang mit dem eigenen Körper, psychische Stabilität oder das Vorhandensein von Stressbewältigungsressourcen. Die sozialen Determinanten lassen sich vom Individuum nur teilweise beeinflussen, sie wirken somit als exogene, unüberwindbare Verhältnisse auf den Menschen ein. (vgl. Hurrelmann 2006, S.25)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert den Gesundheitsbegriff und skizziert das Problem gesundheitlicher Ungleichheit als zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2 Sozialpolitische Absicherung der Gesundheit: Untersucht die gesetzliche und private Krankenversicherung sowie die zunehmenden Tendenzen der Ökonomisierung und deren Einfluss auf soziale Ungleichheit.

3 Erklärungsansätze gesundheitlicher Ungleichheit: Analysiert den Zusammenhang zwischen sozialem Status, Lebensbedingungen, Gesundheitsverhalten und den daraus resultierenden gesundheitlichen Unterschieden.

4 Ansätze zu Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit: Stellt Interventionsmöglichkeiten wie Gesundheitsförderung, Primärprävention und Empowerment zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor.

5 Fazit und Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und kritisiert die zunehmende staatliche Verantwortungslosigkeit sowie die Notwendigkeit gesamtgesellschaftlicher Strategien.

Schlüsselwörter

Gesundheit, soziale Ungleichheit, Gesundheitsförderung, Primärprävention, Empowerment, Krankenversicherung, Lebensbedingungen, Gesundheitsverhalten, sozioökonomischer Status, Lebenserwartung, Morbidität, Mortalität, Sozialpolitik, Salutogenese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland und analysiert, wie soziale Faktoren den Gesundheitszustand und die Versorgung der Bevölkerung beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die sozialpolitische Absicherung, die sozialen Determinanten von Gesundheit sowie Ansätze zur Reduzierung dieser Ungleichheiten durch Prävention und Empowerment.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu eruieren, inwiefern ein Ungleichheitsgefüge in der Gesundheitsversorgung existiert und welche Möglichkeiten bestehen, dieses Phänomen durch verschiedene Ansätze zu vermindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung bestehender wissenschaftlicher Fachliteratur und relevanter Sozialgesetzgebung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Krankenversicherungssysteme, die theoretische Erläuterung der Ursachen gesundheitlicher Ungleichheit und die Vorstellung präventiver Interventionsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, Gesundheitsförderung, Empowerment, Lebensbedingungen und sozioökonomischer Status geprägt.

Wie unterscheidet sich die PKV in ihrer Grundlogik von der GKV?

Während die GKV auf dem Solidaritäts- und Sachleistungsprinzip basiert, folgt die PKV dem Äquivalenzprinzip, bei dem die Beiträge direkt an das individuelle Gesundheitsrisiko gekoppelt sind.

Welche Rolle spielt die sogenannte "Kopfpauschale" in der Diskussion?

Die Kopfpauschale wird als Modell zur Umgestaltung des Gesundheitssystems diskutiert, das jedoch aufgrund der Abkehr vom Solidaritätsprinzip kritisch hinsichtlich möglicher Verschärfungen von Ungleichheiten betrachtet wird.

Was ist das Ziel des Empowerment-Konzepts im Gesundheitskontext?

Empowerment zielt darauf ab, die Selbstbestimmung und Autonomie des Einzelnen zu stärken, um individuelle und soziale Ressourcen zu verbessern und Ohnmachtsgefühle gegenüber Lebensbedingungen abzubauen.

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Details

Title
Gesundheitliche Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland – Eine kritische Analyse
College
University of Applied Sciences Esslingen  (Soziale Arbeit)
Course
Sozialpolitik, soziale Ungleichheit und Soziale Arbeit
Grade
1,3
Author
Daniel Rau (Author)
Publication Year
2011
Pages
19
Catalog Number
V168173
ISBN (eBook)
9783640851041
ISBN (Book)
9783640851263
Language
German
Tags
gesundheitliche ungleichheit bundesrepublik deutschland eine analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Rau (Author), 2011, Gesundheitliche Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland – Eine kritische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168173
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