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„Das ‚Capitulare de villis’ : Landwirtschaft und Gesellschaftsaufbau im Frankenreich um 900“

Titel: „Das ‚Capitulare de villis’ : Landwirtschaft und Gesellschaftsaufbau im Frankenreich um 900“

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 15 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Martin Böse (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit sollen die Landwirtschaftlichen Verhältnisse im Frankenreich im 8. und 9. Jahrhundert dargestellt werden. Um diese Aufgabe zu bewältigen wird ein großes Augenmerk auf das ‚capitulare de villis’, im Folgenden kurz Capitulare genannt, als aussagekräftigste und bekannteste Quelle gelegt werden. Am Anfang der Betrachtung steht deshalb eine ausgiebige Auswertung dieses Dokuments. Dabei werden die Fragen beantwortet, was es über die Verwaltung, das Gerichtswesen und die Organisation der Landwirtschaft auf den Königshöfen aussagt. Innerhalb des capitulars sind diese Punkte nicht immer an einer Stelle zu finden, so dass diese Zusammenfassung und Ordnung der einzelnen Paragraphen hilfreich sein wird, um Rückschlüsse auf die Verhältnisse, wie sie dargestellt werden und zu vermuten sind, ziehen zu können.
Anschließend werden die herausgearbeiteten Informationen angewendet um den Aufbau der Landwirtschaft und der Gesellschaft im 8. und 9. Jahrhundert zu rekonstruieren.
Am Ende der Arbeit soll eine Zusammenfassung und Bewertung stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das ‚Capitulare de villis’

2.1.Verwaltung

2.2.Gerichtswesen

2.3.Landwirtschaft

3. Aufbau der königlichen Landwirtschaft im 8. und 9. Jahrhundert

4. Aufbau der Gesellschaft im 8. und 9. Jahrhundert

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse der landwirtschaftlichen Verhältnisse und der sozialen Struktur im Frankenreich während des 8. und 9. Jahrhunderts. Das primäre Ziel ist es, mithilfe des „Capitulare de villis“ als zentraler Quelle die Organisation der königlichen Güter, die Verwaltungsabläufe sowie die gesellschaftliche Hierarchie zu rekonstruieren.

  • Analyse des „Capitulare de villis“ als rechtliche und wirtschaftliche Handlungsanweisung
  • Untersuchung der Verwaltungs- und Gerichtsaufgaben der königlichen Amtmänner
  • Darstellung der landwirtschaftlichen Betriebsorganisation und Viehwirtschaft
  • Rekonstruktion der gesellschaftlichen Schichtung und der bäuerlichen Lebensbedingungen
  • Betrachtung der ökonomischen Abhängigkeiten innerhalb des Vasallensystems

Auszug aus dem Buch

2.1. Verwaltung, Abgaben, Pflichten

Es wird klargestellt, dass die Erträge nur dem König zustehen, wobei die Hofleute „wohl versorgt“ sein und nicht vom Amtmann zu Diensten herangezogen werden sollen. Es zeigt sich, dass die Hofleute auf den Königshöfen Unfreie gewesen zu sein scheinen, da sie bei Vergehen wie Diebstahls oder bei der Verursachung von Schaden durch Nachlässigkeit, geschlagen werden sollen, wohingegen die Freien extra erwähnt werden, die bei solcherlei Vergehen von den Amtmännern „…nach ihrem Recht…“ zu bestrafen seien. Die Strafgelder sollen aber in jedem Fall der königlichen Kasse zu gute kommen.

Wichtig scheint auch noch der Treueid auf den König gewesen zu sein, da nur jemandem, der diesen Eid geleistet hat, das Recht übertragen werden dürfe die Arbeiten auf dem Hof zu überwachen. Zu den Pflichten der Amtmänner gehört es auch den Zehnt einzutreiben und ihn an die Kirchen, allerdings nur die eigenen, zu verteilen. Auch sollen die Kirchen nur mit Hofleuten besetzt werden. Auf die karolingische Praxis der Eigenkirchen wird hier nicht eingegangen, da diese vom Unfang her eine eigenständige Untersuchung darstellen müsste.

Ein Wichtiger Punkt ist die Erwähnung einheitlicher Maße, so solle jeder Amtmann „…die Maße eines Scheffels, eines Sesters, eines Seidels zu acht Sestern und eines Korbes in gleicher Größe haben, wie wir sie in der Königspfalz benutzen.“ Durch diese Aufgabe scheint der Verfasser vermeiden zu wollen, dass er zu wenige Abgaben erhält, oder die Buchführung verkompliziert wird, wenn man je nach Gebiet mit unterschiedlichen Maßen rechnen muss. Meier, Gestütsvorsteher usw. sind von Handdiensten befrei, müssen jedoch Stellvertreter schicken, die diese Dienste ausführen, als Zins für die Hufen sind Ferkel zu entrichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Fragestellung zur Landwirtschaft des 8. und 9. Jahrhunderts und benennt das „Capitulare de villis“ als primäre Quelle der Untersuchung.

2. Das ‚Capitulare de villis’: Dieses Kapitel analysiert das Dokument als königliche Handlungsanweisung, wobei insbesondere die Regelungen zu Verwaltungsaufgaben, richterlichen Befugnissen und landwirtschaftlichen Vorgaben betrachtet werden.

3. Aufbau der königlichen Landwirtschaft im 8. und 9. Jahrhundert: Hier wird die Organisation der Kronhöfe als Zentralverwaltungswirtschaft untersucht und die Struktur der landwirtschaftlichen Einheiten sowie die Versorgung der Bauern beleuchtet.

4. Aufbau der Gesellschaft im 8. und 9. Jahrhundert: Dieses Kapitel erläutert die ständische Gliederung, die Entwicklung des Vasallensystems und die unterschiedlichen Freiheitsgrade innerhalb der bäuerlichen Bevölkerung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Umbrüche in der Landwirtschaft und die zunehmende gesellschaftliche Abhängigkeit der Bauern von ihren Dienstherren zusammen.

Schlüsselwörter

Capitulare de villis, Frankenreich, Landwirtschaft, Königshöfe, Grundherrschaft, Verwaltung, Gerichtswesen, Vasallensystem, Viehwirtschaft, Lehenswesen, bäuerliche Gesellschaft, Mittelalter, Agrarverfassung, Zehnt, Frondienste.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die landwirtschaftlichen Verhältnisse und die soziale Struktur im Frankenreich während des 8. und 9. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Verwaltung der Königshöfe, die Rolle der Amtmänner, das Gerichtswesen sowie die agrarwirtschaftliche Organisation und die Lebensbedingungen der Bauern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, mithilfe des „Capitulare de villis“ die Funktionsweise der königlichen Landwirtschaft und die gesellschaftliche Hierarchie der Zeit zu rekonstruieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine detaillierte Quellenanalyse des „Capitulare de villis“ in Verbindung mit historischer Fachliteratur zur Agrarverfassung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des „Capitulare de villis“, den Aufbau der königlichen Landwirtschaft sowie eine Darstellung des gesellschaftlichen Aufbaus der Epoche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Capitulare de villis, Frankenreich, Grundherrschaft, Vasallensystem und Agrarverfassung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Viehzucht im „Capitulare de villis“?

Die Viehwirtschaft nimmt eine herausgehobene Stellung ein, wobei das Dokument detaillierte Anweisungen zur Haltung von Pferden, Rindern und Geflügel sowie zur Sicherung der Fleisch- und Fettversorgung enthält.

Wie unterscheidet sich die Bestrafung von Hörigen und Freien laut dem Dokument?

Bei Verstößen werden Hörige nach Hofrecht durch Prügel bestraft, während für Freie das Landrecht Anwendung findet.

Warum wird im „Capitulare de villis“ ein spezielles Augenmerk auf einheitliche Maße gelegt?

Einheitliche Maße wie Scheffel und Sester dienten dazu, die Buchführung zu erleichtern und sicherzustellen, dass der König die korrekten Abgabemengen erhielt.

Welche Bedeutung hatte das Lehenswesen für die damalige Gesellschaft?

Das Lehenswesen bildete die Basis einer aristokratischen Struktur, bei der Vasallen Land zur Versorgung erhielten und im Gegenzug dem König Verwaltungs- oder Kriegsdienste leisteten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Das ‚Capitulare de villis’ : Landwirtschaft und Gesellschaftsaufbau im Frankenreich um 900“
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Landesgeschichte)
Veranstaltung
Die ländliche Gesellschaft von der Karolingerzeit bis zum Ende des Mittelalters
Note
2,3
Autor
Martin Böse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V168056
ISBN (eBook)
9783640848997
ISBN (Buch)
9783640849123
Sprache
Deutsch
Schlagworte
capitular de villis Landwirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Böse (Autor:in), 2011, „Das ‚Capitulare de villis’ : Landwirtschaft und Gesellschaftsaufbau im Frankenreich um 900“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168056
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Leseprobe aus  15  Seiten
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