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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Erwachsenenbildung

E-Coaching für Führungskräfte

In Zeiten der Krise eine Chance?

Titel: E-Coaching für Führungskräfte

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Carolin Bengelsdorf (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Coaching boomt! Die Entwicklung von Coaching und der sich daraus resultierende
Coachingmarkt in der Bundesrepublik Deutschland sind beeindruckend. Längst wurde der
langjährige Anwendungsbereich, der Hochleistungsport, verlassen und Coaching ist zu einem
wichtigen Feld im Bereich der Wirtschaft, der Führung und der Personalentwicklung
geworden. Coaching ist nicht mehr nur ein kurzfristiger Modetrend, sondern „hat sich
gegenwärtig zu einer breit akzeptierten und nachgefragten Personalentwicklungsmaßnahme
für Mitarbeiter mit Führungsaufgaben entwickelt“ (Stephan/Gross/Hildebrandt 2005, S. 5).
Demnach scheint nichts naheliegender zu sein, als die Erfolgsgeschichte von Coaching durch
den Gebrauch der Möglichkeiten fortzuschreiben, die die modernen Medien anbieten (vgl.
Geißler 2008, S. 3). Auch heute gewinnt das Medium Internet immer noch an Bedeutung und
ist weltweit das größte Informations- und Kommunikationsnetz (vgl. Verein Wiener
Sozialprojekte 2006, S. 6). Auch in einer Zeit, in der die Menschen einem verstärkten
Zeitdruck gegenüberstehen, gewinnen zeitlich und örtlich flexible Anwendungen an
Attraktivität. Somit wäre doch in Zeiten der Wirtschaftskrise und knapper Kassen der
virtuelle Markt eine Chance, um beispielsweise Kosten und Zeit für Coaching als
Personalentwicklungsmaßnahme zu sparen. Doch die Bereitstellung und Nutzung von
Angeboten im Bereich des E-Coaching sind bisher noch unklar und zum Teil beliebig (vgl.
Theis 2008, S. 24). Aus diesem Grund beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage, welche
Möglichkeiten der Beratung mit Hilfe des Internets und weiteren Formen der elektronischen
Kommunikation entstanden sind und welche Stimmen für und gegen das E-Coaching erhoben
werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ein Zugang zur Thematik Coaching

2.1. Definition von Coaching

2.2. Eigenschaften von Coaching

3. E-Coaching

3.1. Grundlagen von E-Coaching

3.1.1. Didaktisch offenes E-Coaching

3.1.2. Didaktisch vorstrukturiertes Coaching

3.2. E-Coaching - eine Chance?

3.2.1. E-Coaching - gewogen und für zu leicht befunden

3.2.2. E-Coaching - Beratung der besonderen Art

3.2.3. Ein Zwischenfazit

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von E-Coaching als Beratungsform für Führungskräfte, insbesondere vor dem Hintergrund von Zeitdruck und wirtschaftlichen Krisenzeiten, um zu klären, ob es sich dabei um eine gleichwertige Alternative oder lediglich eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Präsenzcoaching handelt.

  • Grundlagen und Definitionen des klassischen Coachings
  • Differenzierung verschiedener E-Coaching-Formate
  • Analyse der Vor- und Nachteile von E-Coaching (z.B. Zeit/Kosten vs. fehlende Nonverbalität)
  • Die Rolle der Schriftlichkeit und Anonymität im virtuellen Setting
  • E-Coaching als Instrument der modernen Personalentwicklung

Auszug aus dem Buch

3.2.1. E-Coaching - gewogen und für zu leicht befunden

Gegenüber dem Präsenzcoaching bzw. dem face-to-face-Coaching ergeben sich für das E-Coaching bedeutsame als nachteilig beschriebene Faktoren. Nach Albrecht (2009) kann ein gesamter Prozess des Coachings beispielsweise nicht ausschließlich online funktionieren, „verwendet man das Medium zu diesem Zweck, wird es immer auf dem Niveau einer unpersönlichen standardisierten Beratung bleiben“ (Albrecht 2009, S. 43). Es ist immer ein persönliches Vorgespräch und mindestens ein persönliches Einzelgespräch notwendig, um die Vertrauensbasis herzustellen und beispielsweise die individuellen Sprachmuster des Klienten zu erkennen (vgl. Albrecht 2009, S. 43). Ein weiterer Nachteil ist die höhere Anforderung durch Schriftlichkeit, denn die komplizierte und unpraktische Art des geschriebenen Gesprächs durch die Chat-Kommunikation oder durch E-Mails sprechen gegen diese Form (vgl. Jasorka/Mayerl 2007, S. 65).

Auch nach Albrecht (2009) stellt die Problematik der Schriftlichkeit einen Nachteil dar. Beispielsweise können durch E-Mails Missverständnisse exponentiell eskalieren. Die Verfassung einer E-Mail erfolgt meist kurz und knapp, um soviel Information wie möglich zu übermitteln. Dies führt oft dazu, dass der Coach immer wieder möglichst exakt und damit ausführlich schriftlich nachfragen muss, was bei einem face-to-face-Gespräch nicht der Fall wäre. Die anfängliche Zeitersparnis und Leichtigkeit der modernen Medien führen also durch die Schriftlichkeit zum erhöhten Zeitaufwand und kann sich zum Prozesshemmnis entwickeln (vgl. Albrecht 2009, S. 43).

Außerdem ist als ein entscheidender Nachteil der Verlust von nonverbalen Kommunikationselementen als Kritikpunkt anzumerken. Die Körpersprache, die Intonation, Gestik und Mimik können nicht berücksichtigt werden und so bleiben entsprechende Rückschlüsse und wichtige Informationsquellen über den Klienten für den Coach unmöglich (vgl. auch Geißler 2008, S. 9; Siegrist 2006, S. 311; Metz 2010, S. 108; Albrecht 2009, S. 45). „Die Umstellung von gesprochener auf geschriebener Sprache verändert den Coachingprozess im Vergleich zum Präsenzcoaching erheblich (…)“ (Geißler 2008, S. 9). Nach Siegrist (2006) stellt die Anonymität einen weiteren negativen Aspekt dar. Durch das Fehlen des face-to-face-Settings wird der Kontakt als weniger persönlich erlebt und in der Praxis wird dieser Faktor von vielen Rat Suchenden als bedeutende Einschränkung beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema E-Coaching als wachsende Personalentwicklungsmaßnahme vor und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.

2. Ein Zugang zur Thematik Coaching: Dieses Kapitel definiert den Begriff Coaching, beleuchtet dessen Herkunft und beschreibt die wesentlichen Eigenschaften eines professionellen Coaching-Prozesses.

3. E-Coaching: Der Hauptteil analysiert die Grundlagen, Arten (didaktisch offen vs. vorstrukturiert) sowie die Vor- und Nachteile von E-Coaching kritisch im Vergleich zum Präsenzcoaching.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass E-Coaching zwar das klassische Coaching nicht ersetzen kann, aber eine wertvolle und effiziente Ergänzung für die heutige betriebliche Weiterbildung darstellt.

Schlüsselwörter

E-Coaching, Führungskräfte, Personalentwicklung, Präsenzcoaching, Wirtschaftskrise, Online-Beratung, virtuelle Kommunikation, Zeitmanagement, Coaching-Prozess, Anonymität, Schriftlichkeit, Datensicherheit, Flexibilität, Beratung, Methoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet das wachsende Feld des E-Coachings und untersucht dessen Relevanz und Potenziale für die betriebliche Weiterbildung von Führungskräften.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben einer theoretischen Fundierung zum klassischen Coaching stehen vor allem technische Formate, die Vor- und Nachteile der distanzierten Beratung sowie die praktische Eignung in Krisenzeiten im Fokus.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die zentrale Frage ist, inwieweit E-Coaching in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen eine Chance bietet und ob es als gleichwertiges Beratungsformat neben dem klassischen Präsenzcoaching bestehen kann.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Definitionen, Expertenmeinungen und Forschungsergebnisse zum Thema E-Coaching gegenübergestellt und ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition des Coachings, die Darstellung von E-Coaching-Varianten und eine kritische Diskussion der Stärken und Schwächen, insbesondere im Hinblick auf die nonverbale Kommunikation und die Flexibilität.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie E-Coaching, Personalentwicklung, virtuelle Kommunikation, Flexibilität und Beratung auf Distanz geprägt.

Warum wird die Schriftlichkeit im E-Coaching sowohl als Stärke als auch als Schwäche diskutiert?

Die Schriftlichkeit ermöglicht einerseits eine strukturierte Selbstreflexion und Dokumentation, kann aber andererseits durch den Verlust nonverbaler Signale und einen erhöhten Klärungsbedarf zu Missverständnissen und Prozesshemmnissen führen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Rolle von E-Coaching in der Zukunft?

E-Coaching wird nicht als vollständiger Ersatz für das Präsenzcoaching gesehen, sondern als eine notwendige und zukunftsträchtige Ergänzung, die besonders dann sinnvoll ist, wenn ein persönliches Vorgespräch stattgefunden hat.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
E-Coaching für Führungskräfte
Untertitel
In Zeiten der Krise eine Chance?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,0
Autor
Carolin Bengelsdorf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V168009
ISBN (Buch)
9783640845477
ISBN (eBook)
9783640848751
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Coaching Coaching Führungskräfte didaktisch offenes E-Coaching Didaktisch vorstrukturiertes E-Coaching virtuelles Coaching Vorteile E-Coaching Nachteile E-Coaching
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Bengelsdorf (Autor:in), 2010, E-Coaching für Führungskräfte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168009
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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