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Einsatz der didaktischen Methode „Webquest“ im Unterricht

Chancen und Herausforderungen im Umgang mit der Methode

Title: Einsatz der didaktischen Methode „Webquest“ im Unterricht

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. Mark Valentin (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Im heutigen Informationszeitalter ist das Internet zum wohl größten und wichtigsten Medium der Datenvermittlung überhaupt geworden. Oft wird es als „‚Weltgehirn’“ oder „‚Datenbank des Weltwissens’“ bezeichnet. In diesem Zusammenhang sind die Bemühungen von Experten, dieses Medium auch im Rahmen des Wissenserwerbs an Schulen zu nutzen, durchaus nachvollziehbar.
Seinen Beitrag hierzu leistete Bernie Dodge, Professor an der Universität San Diego, als er im Jahr 1995 die didaktische Methode Webquest entwickelte. Dodge versteht hierunter „eine explorative Tätigkeit, in der die Informationen, mit denen sich die Lernenden auseinandersetzen, teilweise oder vollständig aus Internetquellen“ herrühren.
Schnell fand diese neue didaktische Methode, die „den sinnvollen Einsatz des Internets als Informationsquelle“ ermöglichen soll, Verbreitung. Der Medienpädagoge Heinz Moser entwickelte sie schließlich für den deutschsprachigen Raum weiter.
Die allgemeine Struktur eines Webquests ist einfach darzustellen. Solch ein „Lernabenteuer“ gliedert sich in sechs Teilschritte:
Beim ersten, dem Punkt Thema, wird die Thematik des Webquests möglichst motivierend dargestellt. Daraufhin folgt eine möglichst konkrete Aufgabenstellung für die Lernenden. Im Anschluss werden den Lernenden die Ressourcen zum Lösen der Aufgabenstellung vorgestellt. Es kann sich hierbei um Hyperlinks als auch Fachbücher oder Software- CDs handeln. Im vierten Schritt des Webquests, dem Prozess, arbeiten die Lernenden an ihren Aufgaben, der Lehrer übernimmt hierbei eine Art Beraterrolle. Folgend werden die erarbeiteten Ergebnisse in einer Präsentation von den Lernenden dargestellt. Die Ergebnisse können hierbei mit Hilfe von selbst erstellten Webseiten präsentiert werden, die Präsentation kann aber auch mit Hilfe von Plakaten erfolgen. Ein jedes Webquest endet mit einer Evaluation, hierbei muss zwischen der Benotung der Schülerleistung und der Evaluation des Webquests durch die Lernenden differenziert werden.
Im Folgenden wird ein selbst entwickeltes Webquest für den Englischunterricht dargestellt. Anschließend werden die Chancen und Probleme dieser neuen didaktischen Methode erörtert. Dabei geht es zum einen um diese, die für die Konzeption eines Webquests von Bedeutung sind, wie auch um jene, die diese Methode allgemein aufweist. Das selbst konzipierte Webquest dient hierbei als Erfahrungsgrundlage.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Das Webquest

1. Introduction (Thema)

2. The Quest (Aufgabenstellung)

3. Resources (Ressourcen zum Lösen der Aufgabe)

4. The Process (Der Arbeitsprozess)

5. Presentation (Präsentation)

6. Evaluation (Evaluation)

IV. Chancen und Probleme der Methode „Webquest”

V. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische Methode „Webquest“ hinsichtlich ihrer praktischen Anwendung im Unterricht, ihrer theoretischen Fundierung sowie ihrer spezifischen Vor- und Nachteile. Ziel ist es, durch die Konzeption eines beispielhaften Webquests für den Englischunterricht aufzuzeigen, wie diese Methode zur Förderung der Lernautonomie und Medienkompetenz eingesetzt werden kann und welche Herausforderungen bei der Planung und Durchführung entstehen.

  • Grundlagen und Struktur von Webquests als Lernabenteuer
  • Konzeptionelle Anforderungen an Themenstellung und Aufgaben
  • Rolle des Lehrenden als Coach und Berater
  • Chancen der Förderung von Sozial- und Methodenkompetenz
  • Herausforderungen bei der Ressourcenbereitstellung und Evaluation

Auszug aus dem Buch

1. Introduction (Thema)

Imagine the following situation: The climate change can easily be alleviated due to the fact that in future there will be only nuclear power plants. With the displacement of coal-fired power plants by only those ecologically more compatible ones, the toxic emissions which provoke the daily burden of our environment can be reduced to such an extent that the so much feared climatic catastrophe will be almost banned forever.

But what about the dangers which go along with the existence of nuclear power plants? What if such worst case scenarios like that one of “Tschernobyl” on the 24th of April 1986 will happened again? What if terrorists impended to assault on such a nuclear power station in order to accomplish their own targets like it happened in the case of the Lithuanian nuclear power plant “Ignalina” in 1994? Just imagine the substantial consequences of such a happening.

As regards the impending climate change, the advantages which go along with an extreme broadening of the branch of nuclear power are auspicious, but do they live up to their promises? How big are the dangers which such a broadening would accompany? What group of experts is right, this one which lauds nuclear power generation due to its cleanliness and supports its broadening, or that one which is opposed to it due to several dangers which go along with it?

Are you ready for an era which is marked through the generation of energy only by nuclear power? Are you completely against nuclear power? Are you game to explore the risks and benefits in this matter? Is nuclear energy generation a solution for our climate problems or an inveterate foe?

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Einleitung erläutert die historische Entwicklung des Webquests durch Bernie Dodge und beschreibt dessen Grundstruktur sowie das Ziel des sinnvollen Interneteinsatzes im Unterricht.

II. Das Webquest: Dieses Kapitel stellt ein selbst entwickeltes Beispiel für den Englischunterricht vor, welches das Thema Kernkraft im Kontext des Klimawandels anhand der sechs Phasen eines Webquests konkretisiert.

IV. Chancen und Probleme der Methode „Webquest”: Es erfolgt eine kritische Analyse der Methode, wobei insbesondere die Vorbereitungsphase, die Motivationsaspekte durch Fragestellungen sowie die Rolle des Lehrenden beleuchtet werden.

V. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Vor- und Nachteile der Methode und betont den hohen Arbeitsaufwand bei der Konzeption im Vergleich zum pädagogischen Mehrwert für die Lernenden.

Schlüsselwörter

Webquest, Internet, Lernabenteuer, Unterrichtsmethode, Medienkompetenz, Lernautonomie, Motivation, Aufgabenstellung, Wissenserwerb, Sozialkompetenz, Lehrkraft, Evaluation, Didaktik, Prozess, Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Methode des „Webquests“ und untersucht, wie dieses Werkzeug im Unterricht eingesetzt werden kann, um Lernprozesse strukturiert zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Planung von Webquests, die Rolle des Lehrers als Coach, die Motivation der Lernenden und die Förderung spezifischer Kompetenzen wie Medien- und Sozialkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Chancen und Probleme der Methode „Webquest“ anhand einer konkreten praktischen Konzeption für den Englischunterricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Arbeit, die theoretische Grundlagen mit einem praktischen Entwurf verknüpft und die Methode kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung eines konkreten Webquest-Beispiels zum Thema Kernkraft und eine darauf aufbauende Analyse der Vor- und Nachteile sowie der Anforderungen an den Lehrenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Webquest, Medienkompetenz, Lernautonomie, didaktische Methode und handlungsorientiertes Lernen geprägt.

Warum spielt die Aufgabenstellung eine so wichtige Rolle für das Webquest?

Die Aufgabenstellung dient als Impulsgeber; ist sie motivierend und herausfordernd gestaltet, fördert sie die Eigenverantwortung der Schüler, während eine schlechte Konzeption den Lernerfolg blockieren kann.

Wie unterscheidet sich ein Webquest von der bloßen Nutzung von Linklisten?

Während bei Linklisten die Struktur fehlt und die Qualität der Informationen oft ungesichert bleibt, bietet ein Webquest durch seine didaktische Strukturierung und die Einbindung verschiedener Medien (auch außerhalb des Internets) eine Lernumgebung, die methodische Kompetenzen trainiert.

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Details

Title
Einsatz der didaktischen Methode „Webquest“ im Unterricht
Subtitle
Chancen und Herausforderungen im Umgang mit der Methode
College
University of Münster  (Erziehungswissenschaft)
Course
Lernen und Lehren im Zeitalter des Internets
Grade
1,3
Author
B.A. Mark Valentin (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V167951
ISBN (Book)
9783640845217
ISBN (eBook)
9783640848423
Language
German
Tags
Webquest Englischunterricht multimediales Lernen Didaktik Fachdidaktik exploratives Lernen Lernen und Internet Internet computerbasiertes Lernen computergestütztes Lernen Quest handlungsorientiertes Lernen selbstgesteuertes Lernen autonomes Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Mark Valentin (Author), 2007, Einsatz der didaktischen Methode „Webquest“ im Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167951
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