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Eine musikalische Analyse von Robert Schumanns "Zwielicht" op. 39 Nr. 10

Title: Eine musikalische Analyse von Robert Schumanns "Zwielicht" op. 39 Nr. 10

Seminar Paper , 2010 , 35 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Ing. Karl Bellenberg (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Das Lied "Zwielicht" gehört dem Eichendorff-Liederkreis op. 39 von Robert Schumann an, den dieser in seinem produktionsreichsten, sogenannten »Liederjahr« 1840 komponierte. Der Eichendorff-Text erfährt durch mehrfach geänderte Verortung auch semantische Veränderungen. Es werden in der vorliegenden Arbeit u.a. Querbezüge zu anderen Eichendorff Gedichten wie auch zur Biographie Schumanns hergestellt. Die Liedvertonung wird einer eingehenden Analyse des literarischen und musikalischen Textes unterzogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Entstehung des Gedichts und der Komposition

2. Der Eichendorff-Text

2.1 Textuelles Umfeld 1: Der Roman Ahnung und Gegenwart

2.2 Textuelles Umfeld 2: Der Eichendorff-Liederkreis op. 39

2.3 Das Gedicht Zwielicht, literarische Analyse

2.3.1 Form, Metrum und Rhythmus

2.3.2 Der Begriff Zwielicht

2.3.3 Onomatopoesie

2.3.4 Bildlichkeit und Wahn

2.3.5 Wirklichkeitsbezug und Fiktionalität

2.4 Bezüge zur Biographie Schumanns

3. Das Lied Zwielicht op. 39 Nr. 10

3.1 Einbettung im Liederzyklus op. 39

3.1.1 Anordnungen

3.1.2 Tonarten

3.2 Die musikalische Analyse

3.2.1 Die Gesamtstruktur

3.2.2 Die Einleitung

3.2.3 Die Gesangsstimme

3.2.4 Das »geliebte Reh«, eine »glatte« Strophe?

3.2.5 Der »falsche Freund« und »wer bin ich?«

3.2.6 Die Schlussstrophe: Hüte dich, kommst nimmermehr aus diesem Wald!

4. Anhang

4.1 Faksimile des Autographen Nr. 58 Zwielicht

4.2 Zwielicht, Phrasenstruktur

4.3 Droste-Hülshoff, Das Spiegelbild

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Lied "Zwielicht" aus Robert Schumanns Liederkreis op. 39 (nach Eichendorff) als eine komplexe musikalische und literarische Auseinandersetzung mit Identitätsverlust, Angst und romantischer Ironie. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Art und Weise, wie Schumann durch musikalische Mittel die im Gedicht angelegten seelischen Abgründe und die Ambivalenz des lyrischen Ichs erfahrbar macht und über den literarischen Text hinausgeht.

  • Interdisziplinäre Analyse von Eichendorffs Gedicht und Schumanns Vertonung.
  • Untersuchung der strukturellen und harmonischen Besonderheiten des Liedes.
  • Analyse der zyklischen Einbettung im Liederkreis op. 39.
  • Erforschung biografischer Bezüge und der Bedeutung der "romantischen Ironie".

Auszug aus dem Buch

Die Einleitung

Die 7-taktige Einleitung des Stückes gliedert sich in drei, statt klassisch vier thematische Bögen und eine Kadenz, die erstmalig die Zieltonart e-moll am Ende der Einleitung vorstellt. Der harmonisch konstitutive, verminderte Septakkord dominiert bereits den ersten Takt. Der zweite Bogen setzt in T.3 wörtlich eine große Sekunde tiefer ein, der dritte Einsatz erfolgt in der Unterstimme in T.5 im Quintabstand.

Die Binnenstruktur der Einleitung ergibt sich folgendermaßen. Die Form ist die des klassischen Entwicklungstyps: die erste Phrase wird wiederholt, die Intensivierung liegt allerdings dabei nicht wie üblich in der Phrasenveränderung, sondern in der überraschenden Wiederholung im Sekundabstand statt in der Quinte. Der Entwicklungsabschnitt sieht die Phrasenwiederholung in der Unterquinte überbaut mit chromatisch absteigenden Sexten, die im harmonischen Gefüge mit der Bassphrase verminderte Dreiklänge bilden, die ihrerseits anschließend keine regelgerechte Auflösung finden.

Das Ganze geht in T.6-7 über eine durch verminderte Dreiklänge modulierte Folge von C-Dur, H-Dur, A-Dur, F-Dur, e-moll in die Kadenz H-Dur - e-moll (T.8), also über zum Teil weit voneinander entfernte Tonarten und findet die Grundtonart e-moll so ganz unkonventionell erst im Beginn der ersten Strophe; und auch dort nicht eigentlich richtig, die Quinte fehlt und die große Sext will gar nicht passen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Entstehung des Gedichts und der Komposition: Das Kapitel beleuchtet den Entstehungskontext des Gedichts von Joseph von Eichendorff und dessen Komposition durch Robert Schumann im Jahr 1840.

2. Der Eichendorff-Text: Hier wird das Gedicht literarisch analysiert, seine Einbettung in den Roman "Ahnung und Gegenwart" sowie die Bedeutung für Schumanns biografisches Selbstverständnis untersucht.

3. Das Lied Zwielicht op. 39 Nr. 10: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten musikalischen Analyse des Liedes, einschließlich Struktur, Harmonik, Stimmführung und der Intertextualität innerhalb des Liederkreises.

4. Anhang: Dieser Teil enthält die Faksimiles des Autographs, die Phrasenstrukturanalyse sowie das Gedicht "Das Spiegelbild" von Annette von Droste-Hülshoff als Vergleichsmaterial.

Schlüsselwörter

Robert Schumann, Joseph von Eichendorff, Liederkreis op. 39, Zwielicht, romantische Ironie, musikalische Analyse, Identitätsverlust, Angst, Liedkomposition, Vertonung, Eichendorff-Rezeption, Intrapsychik, Stimmführung, Harmonik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die musikalische Vertonung des Gedichts "Zwielicht" durch Robert Schumann und analysiert dessen tiefere psychologische und formale Bedeutungsebenen innerhalb des Liederkreises op. 39.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Verhältnis von Sprache und Musik, das Phänomen der romantischen Ironie, die musikalische Darstellung von Angst und psychischer Instabilität sowie die Intertextualität im Kontext von Schumanns Liedschaffen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schumanns Musik über eine bloße Textvertonung hinausgeht und die in den Versen verborgenen Ängste und die seelische Zerrüttung kompositorisch eigenständig artikuliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine musikwissenschaftliche und literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl den Notentext (Struktur, Harmonik, Rhythmus) als auch den literarischen Kontext und biografische sowie philosophische Bezüge miteinbezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert das Verhältnis von Eichendorffs Lyrik zur Komposition, untersucht die zyklische Einbettung, die musikalische Struktur des Liedes "Zwielicht" und die spezifische Gestaltung der einzelnen Strophen bis hin zum Schluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Zwielicht", "romantische Ironie", "Identitätsverlust", "Schumann", "Eichendorff" und "Liedanalyse" charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Roman "Ahnung und Gegenwart" für das Verständnis?

Der Roman bietet den ursprünglichen Kontext für das Gedicht. Die Untersuchung verdeutlicht, wie Schumann das Gedicht aus diesem narrativen Rahmen herauslöst und es in einen neuen, abstrakteren und existenzielleren Kontext überführt.

Wie interpretiert der Autor die Schlussstrophe?

Der Autor interpretiert das Ende als eine musikalische Erstarrung, die weit über das lyrische Wort hinausgeht und das Motiv des "Verlorenseins" und der psychischen Kerkersituation in der Musik radikal umsetzt.

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Details

Title
Eine musikalische Analyse von Robert Schumanns "Zwielicht" op. 39 Nr. 10
College
University of Cologne  (Musikwissenchaftliches Institut)
Course
Seminar
Grade
1,0
Author
Dipl. Ing. Karl Bellenberg (Author)
Publication Year
2010
Pages
35
Catalog Number
V167896
ISBN (eBook)
9783640850907
ISBN (Book)
9783640851164
Language
German
Tags
Schumann R. Zwielicht op.39 Nr. 10 Eichendorff Ahnung und Gegenwart Eichendorff-Liederkreis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Ing. Karl Bellenberg (Author), 2010, Eine musikalische Analyse von Robert Schumanns "Zwielicht" op. 39 Nr. 10, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167896
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