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Hausarbeit ist weiblich

Geschlechterspezifische Unterschiede bei Einstellungen zu und Anteil an der Hausarbeit

Titel: Hausarbeit ist weiblich

Seminararbeit , 2008 , 51 Seiten

Autor:in: MSc Mag. Dr. Gertraud Wagenhofer (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wer von Hausarbeit spricht, meint Frauenarbeit. Ausgehend von der These, dass der Großteil von Tätigkeiten im Haushalt auch 2007 noch von Frauen erledigt wird, wurde ein Jahrgang des land- und forstwirtschaftlichen Schulwesens ausgewählt und sowohl die SchülerInnen als auch deren Eltern mittels Fragebogen zu Einstellungen, Einschätzungen und Beiträgen zu haushaltlichen Tätigkeiten befragt und die Fragebögen ausgewertet. In der HLA für Land- und Ernährungswirtschaft des Schulvereins der Grazer Schulschwestern wurden 66 Personen befragt. Nach Berichten von SchülerInnen lösten die Fragebögen bei den Eltern/Erziehungsberechtigten und auch innerhalb der restlichen Familie oftmals heftige Diskussionen über Mithilfe, Anteil, Gleichbeteiligung aus.
Auch die Zuordnung von Tätigkeiten als frauen- bzw. männertypisch und der Vergleich der Ergebnisse mit exemplarischen Veröffentlichungen zum Thema seit 1993 stellen einen Teil der Arbeit dar. Selbstverständlich lassen sich die Aussagen einer kleinen und zudem homogenen Gruppe von Befragten nur im Rahmen der Beschreibenden Statistik auswerten und die Ergebnisse erheben keinen Anspruch auf Schlüsse auf eine der Befragten übergeordneten Grundgesamtheit. Dennoch erscheint (unter dieser Einschränkung) der Vergleich mit anderen Ergebnissen interessant und dient auch der näheren Beleuchtung der These, dass nämlich Hausarbeit nach wie vor Frauenarbeit ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte der Hauswirtschaft

1.1 „Das ganze Haus“ - Agrargesellschaft

1.2 Vorindustrielle Zeit

1.3 Industriegesellschaft

1.3.1 Neue Haushaltsformen im 19. Jahrhundert

1.3.2 Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

1.3.3 Die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg

1.4 Postindustrielle Gesellschaft

2 Rollenbilder und Gleichbeteiligung

2.1 Die Konstruktion des Hausfrauenbildes

2.2 Gleichbeteiligung an der Hausarbeit

2.2.1 Gleichbeteiligung als Studienobjekt

2.2.2 Forschungsergebnisse zu Gleichbeteiligung

3 Befragung und Ergebnisse

3.1 Design

3.2 Datenanalyse und Ergebnisse

3.2.1 Grunddaten der Befragten

3.2.2 Frauensache – Männersache

3.2.3 Beteiligung am Haushalt

3.2.4 Geschlechtertypische Tätigkeiten

3.2.5 Einstellungen zu Hausarbeit

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung geschlechterspezifischer Unterschiede bei Einstellungen zu und dem tatsächlichen Anteil an haushaltlichen Tätigkeiten. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, ob Hausarbeit auch im Jahr 2007 primär als Frauenarbeit wahrgenommen und geleistet wird und wie sich die Rollenbilder zwischen den Generationen (SchülerInnen und Eltern) unterscheiden.

  • Historische Entwicklung der Hausarbeit und Geschlechterrollen
  • Empirische Dokumentation der Arbeitsteilung mittels Fragebogenerhebung
  • Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung bei der Aufgabenverteilung
  • Analyse von Einstellungen zu Gleichbeteiligung und modernen Haushaltsbegriffen
  • Untersuchung von Barrieren für eine gleichberechtigte Aufgabenverteilung

Auszug aus dem Buch

1.1 „Das ganze Haus“ - Agrargesellschaft

Zum Großteil bis zum 18. Jh. gab es im so genannten „ganzen Haus“ noch keine Trennung zwischen Produktions- und Reproduktionsarbeit, jedoch sehr wohl auch eine Rollenverteilung, allerdings innerhalb des Hauses. Dieser Haushaltsform entspricht der bäuerliche Haushalt, aber auch der Haushalt des städtischen Handwerkers, der patriarchalisch geleitet wurde, in dem die Frau aber einen klar umgrenzten Macht-/Aufgabenbereich innerhalb des Hauses hatte. Gemeinsam wurde produziert, bäuerliche bzw. handwerkliche Erzeugnisse ebenso wie Produkte zur Versorgung der Mitglieder des Haushaltes (Familie und nicht zur Familie gehörige im gemeinsamen Haus lebende Personen). Nach außen hin vertrat der Hausvater „sein ‚Haus’ mit all seinen Bewohnern auch rechtlich als eine Wirtschaftseinheit […] Die Organisation des inneren Lebens und Funktionieren dieses ganzen Hauses lag in der Hand der Hausmutter“ (Weber-Kellermann, I. 1992, S. 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Geschichte der Hauswirtschaft: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Haushalts von der agrarischen Gesellschaft bis zur postindustriellen Zeit nach und analysiert den Wandel der Geschlechterrollen.

2 Rollenbilder und Gleichbeteiligung: Hier werden theoretische Ansätze zur Konstruktion des Hausfrauenbildes erörtert und aktuelle Forschungsergebnisse zur Ungleichheit in der Hausarbeit beleuchtet.

3 Befragung und Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert das Design der eigenen quantitativen Befragung an der HLA und analysiert die gewonnenen Daten hinsichtlich der Beteiligung am Haushalt und geschlechtsspezifischer Einstellungen.

4 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Befragung zusammen und bestätigt, dass Hausarbeit auch 2007 weiterhin maßgeblich von Frauen geleistet wird.

Schlüsselwörter

Hausarbeit, Frauenarbeit, Geschlechterrollen, Gleichbeteiligung, Reproduktionsarbeit, Haushalt, Arbeitsteilung, Empirische Untersuchung, Rollenbilder, Landwirtschaft, Hausfrauenideal, Generationenvergleich, Haushaltsmanagement, Familienarbeit, Geschlechtsspezifische Unterschiede

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit untersucht die ungleiche Verteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern sowie die zugrunde liegenden Einstellungen und gesellschaftlichen Rollenbilder.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung des Haushaltsbegriffs, die Konstruktion von Geschlechterrollen, die Analyse von Befragungsdaten zu Aufgabenbereichen im Haushalt sowie den Vergleich zwischen Generationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu erforschen, ob Hausarbeit auch im Jahr 2007 noch immer primär als "Frauenarbeit" angesehen wird und wie sich die Einstellungen der SchülerInnen im Vergleich zu ihren Eltern dazu positionieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem 66 Personen (SchülerInnen und deren Eltern) mittels eines strukturierten Fragebogens zu Einstellungen und praktischen Tätigkeiten befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, den theoretischen Rahmen zu Rollenbildern und präsentiert detailliert die Ergebnisse der durchgeführten Befragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Hausarbeit, Frauenarbeit, Geschlechterrollen, Gleichbeteiligung, Arbeitsteilung und Generationenvergleich.

Welche spezifische Rolle spielt der landwirtschaftliche Kontext in dieser Arbeit?

Da die Befragung an einer HLA für Land- und Ernährungswirtschaft stattfand, reflektieren viele Ergebnisse die spezifischen Strukturen ländlicher Haushalte, in denen Landwirtschaft oft als Haupterwerb dominiert.

Was berichten SchülerInnen über die Auswirkungen der Befragung auf ihre Familien?

Einige SchülerInnen gaben an, dass das Ausfüllen des Fragebogens zu Diskussionen über häusliche Mitarbeit geführt hat und bei den Vätern teilweise ein "schlechtes Gewissen" hinsichtlich der ungleichen Verteilung auslöste.

Warum wird der Begriff "Haushaltsmanagement" kritisch betrachtet?

Die Arbeit beleuchtet, dass dieser Begriff zwar in modernen Medien und Gegenstandsbezeichnungen zur Aufwertung unbezahlter Reproduktionsarbeit genutzt wird, aber dennoch in der Wahrnehmung der Befragten oft nicht unkritisch akzeptiert wird.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hausarbeit ist weiblich
Untertitel
Geschlechterspezifische Unterschiede bei Einstellungen zu und Anteil an der Hausarbeit
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Sozialgeschichte und kulturelle Identität
Autor
MSc Mag. Dr. Gertraud Wagenhofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
51
Katalognummer
V167845
ISBN (Buch)
9783640845163
ISBN (eBook)
9783640847747
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hausarbeit Geschechter HLA für Land- und Ernährungswirtschaft Grazer Schulschwestern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MSc Mag. Dr. Gertraud Wagenhofer (Autor:in), 2008, Hausarbeit ist weiblich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167845
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  51  Seiten
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