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Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Forschung

Title: Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Forschung

Term Paper , 2009 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anja Weber (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird ein Blueprint für einen Lehrplan für
Bildungswissenschaftler im Bereich der qualitativen Forschung
herausgearbeitet.
Zur Ausarbeitung des Blueprints wird das Vier Komponenten
Instruktionsdesigns Modell (engl. four-component instructional design model
(4CID)) von van Merriënboer angewendet. Das Blueprint ist für den ELearning
Bereich bestimmt. Das Lernprogramm ist auf die qualitative
Forschung beschränkt und soll als Spezialisierungskurs dienen. Das 4CIDModell
ermöglicht das erfolgreiche Erlernen von komplexen kognitiven
Fähigkeiten, da es versucht die Lerninhalte realitätsnah zu gestalten und in
authentischen Aufgaben wiederzugeben. Authentisch bedeutet, dass die
Lernaufgaben so dargeboten werden, wie sie in der Realität vorkommen. (vgl.Bastiaens, Deimann, Schrader & Orth, 2006) Die komplexe kognitive
Fähigkeit, welche die Bildungswissenschaftler nach dem Lernprogramm
beherrschen sollten, ist "qualitative Forschung betreiben”.
Es wird mit der Ausarbeitung der Fertigkeiten begonnen, die ein erfahrener
Bildungswissenschaftler, welcher qualitative Forschung betreibt, haben muss.
Diese werden in einer Hierarchie zusammengestellt. Danach werden
vereinfachende Annahmen formuliert, welche in Aufgabenklassen segmentiert
werden. Für die erste Aufgabenklasse werden drei Lernaufgaben beschrieben
und Beispiele von unterstützenden Informationen sowie Just-in-time
Informationen gegeben.
Daraufhin wird das 4CID Modell in Bezug zu lerntheoretischen Ansätzen und
dem Aspekt des situierten Lernens gestellt. Folgend werden didaktische
Szenarien beschrieben, welche sich für das Blueprint eignen. Es werden
Medien erläutert, die zur Unterstützung des Blueprints notwendig sind.
Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung und ein eigenes Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fertigkeitenhierarchie

2.1 Erstellen einer Fertigkeitenhierarchie

2.2 Wie liest man eine Fertigkeitenhierarchie?

3. Aufgabenklassen

3.1 Wie erstellt man vereinfachende Annahmen?

3.2 Theoretische Aspekte der Aufgabenklassen

4. Lernaufgaben

4.1 Was sind Lernaufgaben?

4.2 Was ist der Unterschied zwischen Lernaufgaben und Aufgabenklassen?

4.3 Fünf Lernaufgabentypen

4.4 Drei Lernaufgaben zur Aufgabenklasse 1

5. Unterstützende- und just-in-time Informationen

5.1 Was sind unterstützende Informationen?

5.2 Was sind Just-in-time-Informationen?

5.3 Unterstützende- und JIT Informationen für die Aufgabenklasse 1

6. Lerntheoretische Überlegungen und Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das 4CID Modells

7. Anwendung didaktischer Szenarien

7.1 Fernunterricht

7.2 Lernkabinett

7.3 Fallmethode

7.4 Arbeitsunterricht

8. Nutzung von Medien im Blueprint

9. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Blueprints für ein E-Learning-basiertes Lernprogramm für Bildungswissenschaftler, welches die komplexe Fähigkeit „qualitative Forschung betreiben“ vermitteln soll. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die praktische Anwendung des 4CID-Modells zur Strukturierung und didaktischen Gestaltung dieses komplexen Lerngegenstandes.

  • Anwendung des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4CID)
  • Strukturierung von Fertigkeitenhierarchien und Aufgabenklassen
  • Implementierung von Scaffolding und verschiedenen Lernaufgabentypen
  • Integration unterstützender Informationen sowie Just-in-time-Informationen
  • Didaktische Szenarien und Medienwahl für den virtuellen Lehr-Lern-Kontext

Auszug aus dem Buch

4.3 Fünf Lernaufgabentypen

Das 4CID-Modell arbeitet mit sechs verschiedenen Lernaufgabentypen, fünf davon werden hier vorgestellt. Die Lernaufgaben unterscheiden sich darin, dass sie verschiedene Stufen von Unterstützung bieten (Scaffolding).

Die Lernaufgabentypen werden hier nach Bastiaens et al. (2006) dem Schwierigkeitsgrad nach vorgestellt. Begonnen wird mit dem einfachsten, mit welchem der Lernende am meisten Scaffolding erhält.

Lösungsbeispiel (eng. worked-out problem): Bei dieser Lernaufgabe schaut der Lernende nur zu, wie der Experte die Aufgabe löst. Der Lernende lernt somit die Aufgabe kennen.

Imitationsproblem (eng. imitation problem): Bei dieser Lernaufgabe betrachtet der Lernende eine gelöste Aufgabe und muss anschließend eine ähnliche Aufgabe (eine Aufgabe welche die gleichen Schritte verlangt) eigenständig lösen. Dies soll dem Lernenden helfen, Ähnlichkeiten bei verschiedenen Aufgaben zu erkennen. (vgl. van Merriënboer & Kirschner, 2007)

Vervollständigungsproblem (eng. completion problem): Bei dieser Lernaufgabe wird dem Lernenden der Ausgangspunkt, einen Teil des Lösungsweges und die Endsituation gegeben. Der Lernende soll nun die Lücken in der Aufgabe ausfüllen. Wichtig bei diesem Lernaufgabentyp ist, dass die Lernenden die vorgegebenen Teile genau betrachten, damit sie auch wirklich zur richtigen Lösung kommen können.

Zielfreies Problem (eng. goal-free problem): Bei dieser Lernaufgabe wird dem Lernenden der Ausgangspunkt und die Endsituation gegeben. Der Lernende soll nun verschiedene Lösungswege selber suchen und dadurch den Zusammenhang der Endsituation und des Lösungsweges erkennen.

Konventionelles Problem (eng. conventional problem): Bei dieser Lernaufgabe wird dem Lernenden der Ausgangspunkt und die Endsituation gegeben. Anders als beim Zielfreien Problem soll der Lernende nun eine bestimmte, einzigartige Lösung finden. Dieser Lernaufgabentyp sollte nur bei sehr erfahrenen Lernenden eingesetzt werden, welche bereits die nötigen kognitiven Strukturen besitzen um diese Probleme ohne Hilfe zu lösen. Dieser Lernaufgabentyp ist derjenige, welcher der realen Situation am nächsten kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, ein Blueprint für ein E-Learning-Programm zur qualitativen Forschung unter Nutzung des 4CID-Modells zu entwickeln.

2. Fertigkeitenhierarchie: Dieses Kapitel beschreibt, wie komplexe Fähigkeiten in konstituierende, aufeinander aufbauende Teilfertigkeiten zerlegt und in einer Hierarchie angeordnet werden.

3. Aufgabenklassen: Hier wird erläutert, wie durch vereinfachende Annahmen verschiedene Schwierigkeitsgrade für Aufgabenklassen definiert werden, um Lernende schrittweise an die Realität heranzuführen.

4. Lernaufgaben: Das Kapitel behandelt den Kern des Modells und definiert, wie authentische Lernaufgaben sowie Scaffolding-Prozesse zur Kompetenzentwicklung beitragen.

5. Unterstützende- und just-in-time Informationen: Es wird erklärt, wie unterstützende Informationen für nicht-wiederkehrende Aufgaben und Just-in-time-Informationen für wiederkehrende Abläufe bereitgestellt werden.

6. Lerntheoretische Überlegungen und Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das 4CID Modells: Das Kapitel verknüpft das 4CID-Modell mit behavioristischen, kognitivistischen und konstruktivistischen Ansätzen sowie dem situierten Lernen.

7. Anwendung didaktischer Szenarien: Hier werden geeignete didaktische Szenarien für E-Learning wie Fernunterricht, Lernkabinett, Fallmethode und Arbeitsunterricht diskutiert.

8. Nutzung von Medien im Blueprint: Dieses Kapitel fokussiert auf die strategische Wahl von primären und sekundären Medien, um komplexe Lernumgebungen zu unterstützen.

9. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Anwendung des 4CID-Modells und betont dessen Eignung für Spezialisierungskurse.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Instruktionsdesign, qualitative Forschung, Fertigkeitenhierarchie, Aufgabenklassen, Lernaufgaben, Scaffolding, E-Learning, unterstützende Informationen, Just-in-time-Informationen, situiertes Lernen, didaktische Szenarien, Medienwahl, Kompetenzentwicklung, Blueprint.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Konzeption eines E-Learning-Lehrplans für Bildungswissenschaftler, um ihnen die Durchführung qualitativer Forschung durch die Anwendung des 4CID-Instruktionsdesign-Modells zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Strukturierung von Lehrplänen, die Definition komplexer kognitiver Fertigkeiten, die Sequenzierung von Lernaufgaben und die theoretische Fundierung durch verschiedene lerntheoretische Ansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines konkreten Blueprints für ein virtuelles Lernprogramm, welches zeigt, wie komplexe kognitive Fähigkeiten mittels des 4CID-Modells realitätsnah trainiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (4CID) von van Merriënboer als theoretisches Framework zur systematischen Gestaltung des Lehrprogramms.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Erstellung einer Fertigkeitenhierarchie, die Bildung von Aufgabenklassen, die Gestaltung von Lernaufgaben, die Bereitstellung von Informationshilfen sowie die Einbettung in didaktische Szenarien detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie 4CID-Modell, authentisches Lernen, Scaffolding, Aufgabenklassen und Instruktionsdesign charakterisiert.

Warum wird Scaffolding in den Lernaufgaben variiert?

Die Variation des Scaffoldings dient dazu, den Lernenden anfangs durch hohe Unterstützung zu entlasten und diese Unterstützung schrittweise zu reduzieren, damit der Lernende zunehmend selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen kann.

Was ist der Unterschied zwischen unterstützenden Informationen und JIT-Informationen?

Unterstützende Informationen sind für nicht-wiederkehrende Aufgaben gedacht und liefern theoretische Grundlagen für eine ganze Aufgabenklasse, während JIT-Informationen spezifisch für wiederkehrende Aufgaben genau in dem Moment gegeben werden, in dem sie zur Anwendung benötigt werden.

Warum hält die Autorin das 4CID-Modell für geeignet für E-Learning?

Sie betont, dass das Modell orts- und zeitunabhängiges Lernen ermöglicht und Bildungswissenschaftlern eine Struktur bietet, um komplexe Fertigkeiten darzustellen und methodisch fundiert zu vermitteln.

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Details

Title
Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Forschung
College
University of Hagen
Grade
1,0
Author
Anja Weber (Author)
Publication Year
2009
Pages
28
Catalog Number
V167817
ISBN (eBook)
9783640850891
ISBN (Book)
9783640851218
Language
German
Tags
4CID-Modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Weber (Author), 2009, Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Forschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167817
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