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Lernortkooperationen in der betrieblichen Bildung

Title: Lernortkooperationen in der betrieblichen Bildung

Presentation (Elaboration) , 2010 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Robert Michalowski (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education

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Summary Excerpt Details

Einleitung
Die berufliche Bildung unterliegt einem stetigen Wandel. Mit Anbruch des letzten Drittels des
19. Jahrhunderts werden Ausbildungsberufe immer weiter differenziert, aber dabei die
Berufsbildung zentralisiert, systematisiert und reguliert (vgl. Dehnbostel 2010, S. 11; ). Auf
Bildungs- und Qualifizierungsangebote in der Arbeit wurde aus Gründen wie zu hohen
Kosten oder einem zu hohen organisatorischem Aufwand verzichtet. Es wurde davon
ausgegangen, dass sich eine innerbetriebliche Weiterbildung nur schädlich auf die
Arbeitsabläufe auswirken würde, so wurden Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten an
überbetrieblichen, zentralen Bildungsstätten angeboten (vgl. Dehnbostel 2010, S. 11; Euler
2002, S.6). Erst mit der Veränderung der Arbeits- und Organisationskonzepte und der damit
verbundenen, fast vollkommenen Umstrukturierung des Aus- und Weiterbildungssystems
änderte sich dieses. Groß- und Mittelbetriebe forderten eine arbeitsplatzbezogene Aus- und
Weiterbildung, weil erkannt wurde, dass somit neue Bildungsmöglichkeiten entstehen können
und effektiver und effizienter Kompetenzen der eigenen Mitarbeiter gefördert werden können.
Somit veränderte sich auch die Ausbildung im dualen Ausbildungssystem und
dementsprechend die Anforderungen an Betrieb und Berufsschule, sowie an Ausbilder,
Lehrer und Auszubildende.
Mit der Umstrukturierung der Sekundarstufe II im Jahr 1974 wurde ein neues Konzept zur
Pluralität der Lernorte eingeführt. Der Bildungsrat unterschied zwischen vier sich durch ihre
pädagogische Funktion unterscheidende Lernorte, die Schule, den Betrieb, die Lehrwerkstatt
und das Studio. Durch die spätere Einführung von Lernfeldern wurde die handlungsorientierte
Kooperationen zwischen den Lernorten immer notwendiger (vgl. Pätzold 2006, S. 26).
Mit der weiteren Ausdifferenzierung des Lernortbegriffs durch Nuissl (1991),
Faulstich/Zeuner (1999) u. A. kamen zu den bisherigen vier Lernorten immer weitere, den
unterschiedlichen Bildungsfeldern zugeordnete Lernorte hinzu (ebd., S. 27). Somit musste
auch die Kooperation zwischen den bisherigen Lernorten erweitert werden.
Nach Dehnbostel (2010) beschäftigt sich die betriebliche Bildungsarbeit [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Lernortkooperation

3. Berufs- und Weiterbildungsnetzwerke

4. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Bedeutung von Lernortkooperationen im Kontext der betrieblichen Bildungsarbeit, um zu erörtern, inwieweit diese sowie spezielle Berufs- und Weiterbildungsnetzwerke integraler Bestandteil moderner Qualifizierungsprozesse sind.

  • Historische Entwicklung und Wandel von Lernorten in der beruflichen Bildung
  • Definition und Typisierung von Lernortkooperationen (Ebenen der Intensität)
  • Anforderungen an die Netzwerkbildung durch Megatrends der Arbeitswelt
  • Strukturmerkmale und Vorteile von Berufs- und Weiterbildungsnetzwerken
  • Vergleich unterschiedlicher theoretischer Ansätze zur Netzwerkdefinition

Auszug aus dem Buch

Die Lernortkooperation

Die Kooperation zwischen Lernorten besteht bereits seit den 50er Jahren und unterliegt genauso wie die Berufsbildung selbst einem ständigen Wandel. Die Art und Weise der Kooperation war in den 50er Jahren weniger auf das Zusammenwirken zwischen Berufsschule und Betrieb ausgelegt, als auf die Abgrenzung der Berufsschulen von den Betrieben. Denn nur so, glaubte man, könne eine Souveränität und Autonomie der Berufsschulen aufrechterhalten bzw. gewährleistet werden. Diese wollten sich, als der weniger angesehene Teil der dualen Ausbildung nicht durch die Betriebe vereinnahmen lassen (vgl. Euler 2004, S. 12).

Aber auch heute existieren verschiedene Ansätze und Typisierungen von Lernortkooperationen. Dehnbostel (2010) beschreibt die Lernortkooperation als „[…] die pädagogische, didaktisch-methodische, organisatorische und institutionelle Zusammenarbeit des Bildungspersonals an verschiedenen Lernorten […]“ (Dehnbostel 2010, S. 59). Dem gegenüber gibt Pätzold (2002) eine ähnliche Definition, welche sich jedoch in zwei wesentlichen Punkten unterscheidet. Er sagt, dass Lernortkooperation „ […] das technisch organisatorische und das pädagogisch begründete Zusammenwirken des Lehr- und Ausbildungspersonals […]“ darstellt (Pätzold 2002, S. 72) welches an den Lernorten die an der beruflichen Bildung beteiligt sind, stattfindet. Die Verwendung des Wortes Zusammenwirken bei Pätzold (2002) beschreibt bereits die Intensität der Kooperation. Dehnbostel (2010) dagegen spricht von der Zusammenarbeit. Ein weiterer Unterschied besteht in den Lernorten, welche an der Kooperation beteiligt sind. Pätzold (2002) beschränkt diese nur auf die Lernorte, welche an der beruflichen Bildung beteiligt sind. Dehnbostel (2010) fasst die Definition etwas weiter und spricht von verschiedenen Lernorten. Inwieweit diese Eingrenzung von Bedeutung ist, ist sicherlich davon abhängig wie der Lernort definiert wird. Allgemein kann gesagt werden, dass eine Kooperation von Lernorten bereits auf der untersten Ebene, dem Informieren, stattfinden kann. Euler (2004) unterteilt die Zusammenarbeit innerhalb einer Lernortkooperation in drei Ebenen, welche den Grad bzw. die Intensität dieser beschreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den historischen Wandel der beruflichen Bildung, die zunehmende Bedeutung der Lernortkooperation durch neue Arbeits- und Organisationskonzepte sowie die Zielsetzung der Arbeit.

Die Lernortkooperation: Hier werden verschiedene Definitionen und Typisierungen von Lernortkooperationen sowie deren Intensitätsstufen anhand der Konzepte von Dehnbostel, Pätzold und Euler diskutiert.

Berufs- und Weiterbildungsnetzwerke: Dieses Kapitel untersucht die Anforderungen an Netzwerke aufgrund aktueller Megatrends wie Informationstechnologie und Prozessorientierung und vergleicht theoretische Netzwerk-Definitionen.

Reflexion: Das Fazit fasst die Relevanz der untersuchten Kooperationsformen für die betriebliche Bildungsarbeit zusammen und beantwortet die zentrale Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Lernortkooperation, betriebliche Bildungsarbeit, Berufsnetzwerke, Weiterbildungsnetzwerke, duales Ausbildungssystem, Kompetenzentwicklung, Qualifizierung, Netzwerkorganisation, Lernortbegriff, Dehnbostel, Pätzold, Prozessorientierung, Lernabläufe, berufliche Bildung, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Lernorten (Lernortkooperation) und speziell die Rolle von Berufs- und Weiterbildungsnetzwerken innerhalb der betrieblichen Bildungsarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der Lernortkooperation, die wissenschaftliche Definition von Netzwerkstrukturen und die Anforderungen, die der Wandel der Arbeitswelt an moderne Bildungskonzepte stellt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Ansätze zu Lernortkooperationen zu geben und zu erörtern, ob und inwieweit diese Netzwerke ein fester Bestandteil der betrieblichen Bildungsarbeit sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, bei der verschiedene Definitionen und Ansätze renommierter Autoren wie Dehnbostel, Pätzold und Sydow systematisch verglichen und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Kooperationsarten, die Darstellung von Trends der Arbeitswelt, die Netzwerkanalyse sowie die Differenzierung von Kooperations- und Netzwerkbegriffen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Lernortkooperation, betriebliche Bildung, Kompetenzentwicklung und Netzwerkorganisation charakterisiert.

Warum spielt die Intensität der Zusammenarbeit bei der Kooperation eine Rolle?

Die Intensität beschreibt den Grad der Vernetzung – von einfachem Informationsaustausch bis hin zu gemeinsamen Konzeptentwicklungen und realem Zusammenwirken von Ausbildern und Lehrpersonal.

Welche Bedeutung haben Megatrends für die Netzwerkbildung?

Megatrends wie die Digitalisierung, die Prozessorientierung und der Wertewandel der Arbeit erfordern dezentralisierte Lernformen, die nur durch eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Lernorten effizient umgesetzt werden können.

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Details

Title
Lernortkooperationen in der betrieblichen Bildung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Theoretische Grundlagen betrieblicher Bildungsarbeit
Grade
1,3
Author
Robert Michalowski (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V167713
ISBN (Book)
9783640842995
ISBN (eBook)
9783640846795
Language
German
Tags
lernortkooperationen bildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Michalowski (Author), 2010, Lernortkooperationen in der betrieblichen Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167713
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