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The Book of Common Prayer

Entstehungsgeschichte und sprachliche Einordnung

Titel: The Book of Common Prayer

Hausarbeit , 2005 , 17 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Sophie Nagel (Autor:in)

Anglistik - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Erkenntnisinteresse dieser Hausarbeit ist die Entstehungsgeschichte und sprachliche Einordnung des Book of Common Prayer. Dabei werden die gesellschaftlichen, theologischen und literarischen Einflüsse herausgearbeitet, die bewirkten, dass The First Book of Common Prayer 1549 unter Edward VI. veröffentlicht, 1552 unter dem Titel The Second Book of Common Prayer“ in revidierter Form erschien und heutzutage hauptsächlich die Version von 1662 in Gebrauch ist.
Im ersten, historischen Hauptteil ist die Entstehung des allgemeinen Gebetbuchs der Kirche Englands unter Berücksichtigung des historischen Kontexts und diverser „Vorreiter“, die Einfluss auf das Prayer Book nahmen, Gegenstand der Untersuchung. Eine kurze Thematisierung seines Inhaltes und der vorgeschriebene Ablauf des einheitlichen Gottesdiensts werden zur Verdeutlichung, inwieweit sich die Zeit der Reformation und die damit verbundenen Anfänge des Protestantismus auf die anglikanische Kirche auswirkten, beitragen.
Der zweite, analytische Teil befasst sich mit der diachronen Sprachwissenschaft. Nach einem kurzen Überblick über die Sprachstufe des Early Modern English, anhand eines Textausschnitts des Holy Communion aus dem allgemeinen Gebetbuch, wird erläutert werden, welche sprachlichen Besonderheiten das Book of Common Prayer auszeichnet. Inwieweit sich Morphologie und Syntax im Speziellen (bezogen auf konkrete Textbeispiele) vom Modern English, und teilweise auch vom allgemeinen Early Modern English unterscheiden, wird examiniert.
Im Fazit werden abschließend Rückschlüsse auf die wechselseitige Beziehung von Entstehungsgeschichte und sprach(wissenschaft)licher Merkmale - die ausschlaggebenden Konstituenten der heute gebrauchten Version - von 1662 gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte des Book of Common Prayer

2.1 Historischer Hintergrund

2.2 Entstehung des Book of Common Prayer

2.3 Inhalt und Aufbau des Book of Common Prayer

3. Sprachliche Analyse

3.1. Kurzer Überblick über die Sprachstufe des Early Modern English

3.2 Sprachliche Analyse anhand des Holy Communion

4. Fazit

5. Anhang

5.1 Bibliografie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Entstehungsgeschichte sowie die sprachliche Einordnung des Book of Common Prayer zu untersuchen. Dabei werden die theologischen, gesellschaftlichen und literarischen Einflüsse analysiert, die zur Entwicklung des Gebetbuchs unter Edward VI. bis hin zur Version von 1662 führten, sowie dessen morphologische und syntaktische Besonderheiten im Kontext des Early Modern English beleuchtet.

  • Historische Kontexte der Reformation und ihre Auswirkung auf die anglikanische Liturgie.
  • Die Entwicklung und Überarbeitungsprozesse des Book of Common Prayer von 1549 bis 1662.
  • Analyse des Einflusses kontinentaler Reformer auf die englische Gottesdienstordnung.
  • Diachrone sprachwissenschaftliche Untersuchung der Personalpronomen und Verbformen.
  • Syntax und Wortschatzentwicklung im frühneuenglischen religiösen Register.

Auszug aus dem Buch

3.2 Sprachliche Analyse anhand des Holy Communion

In der Edwardschen Version des Book of Common Prayer werden im Hinblick auf die Morphologie besonders die Personalpronomen thy, thee und thou deutlich, für welche im Modern English „your“ und „you“ gebraucht werden. So heißt es im Holy Communion beispielsweise „I am the Lord thy God: Thou shalt have none other gods but me”, „Thou shalt not make to thyself […]“ und “[…]that we may perfectly love thee, and worthily magnify thy holy Name;“. (BCP 1549: 257) [Anmerkung des Verfassers] Gemäß Barber entsprach die Folge der Personalpronomen zu Beginn der Periode des Frühneuenglischen der folgenden: (2.Pers.Sg.) thou im Nominativ, thee im Akkusativ und thy, thine im Determiner. Es gab zahlreiche Schreibvarianten, so dass man auch thow/the/thyn findet. Auffallend ist verglichen mit dem Modern English auch, dass es in der zweiten Person zwei verschiedene Pronomen gab: thou und ye, wobei letzteres für den Plural vorgesehen war.

Folglich hieße es in der zuerst erwähnten Textstelle aus dem Prayer Book heute: „your god“ (Determiner) und „You shall have no other gods but me“ (Nominativ/Akkusativ) [Anm. d. Verf.], wobei der Akkusativ der ersten Person Singular schon um 1500 der heutigen Schreibweise entsprach. (1997:148) Ein Beispiel für das Pluralpronomen ye findet man in „Whatsoever ye would that men should do […]“. (BCP 1549: 261) [Anm. d. Verf.] Zunächst stand ye für den Nominativ und you für den Akkusativ. Im Lauf der Early Modern-Periode wurde you aber die normale Form, ye daneben hielt sich nur noch als unwichtige Variante. Warum allerdings die Akkusativform standardisiert wurde, ist noch nicht vollständig geklärt worden. Möglicherweise hängt es mit der Analogie zu thou zusammen, da diese beiden Formen während des späten Middle English für gewöhnlich den gleichen Selbstlaut hatten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, die Entstehungsgeschichte und die sprachliche Einordnung des Book of Common Prayer zu analysieren, und stellt den methodischen Ansatz dar.

2. Geschichte des Book of Common Prayer: Dieses Kapitel untersucht den historischen Kontext der Reformation in England, die verschiedenen Vorläufer des Gebetbuchs und die schrittweise Entwicklung bis zur finalen Fassung von 1662.

3. Sprachliche Analyse: Dieser Teil bietet eine sprachwissenschaftliche Untersuchung frühneuenglischer Merkmale, insbesondere anhand morphologischer und syntaktischer Strukturen in Textbeispielen des Holy Communion.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der untersuchten Versionen zusammen und verknüpft die historischen Entstehungsbedingungen mit der sprachlichen Entwicklung des Werkes.

5. Anhang: Der Anhang enthält die vollständige Bibliografie der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Book of Common Prayer, Reformation, Liturgie, Early Modern English, Kirchengeschichte, Thomas Cranmer, Morphologie, Syntax, Personalpronomen, Gebetbuch, Edward VI., Sprachgeschichte, anglikanische Kirche, Sprachwandel, Gottesdienst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entstehungsgeschichte und die diachrone sprachwissenschaftliche Einordnung des Book of Common Prayer innerhalb der Periode des Early Modern English.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die historischen Prozesse der englischen Reformation, der Wandel liturgischer Texte sowie die sprachliche Analyse spezifischer morphologischer und syntaktischer Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die wechselseitige Beziehung zwischen den theologisch-gesellschaftlichen Einflüssen der Entstehungszeit und der sprachlichen Ausgestaltung des Gebetbuchs aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine historische Untersuchung der Entstehungszusammenhänge mit einer diachronen sprachwissenschaftlichen Analyse basierend auf ausgewählten Textpassagen des Holy Communion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Teil, der die Entwicklung von den mittelalterlichen Service-books zum Book of Common Prayer nachzeichnet, und einen analytischen Teil, der frühneuenglische Sprachbesonderheiten examiniert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Book of Common Prayer, Reformation, Liturgie, Early Modern English und Sprachwandel charakterisiert.

Warum war das „Book of Common Prayer“ für die damalige Zeit so revolutionär?

Es stellte den Übergang von einer lateinischen Liturgie zur englischen Volkssprache dar und zielte darauf ab, einen einheitlichen Gottesdienst für die gesamte Kirche Englands zu schaffen.

Welche Bedeutung hatte das Jahr 1662 für das Gebetbuch?

Die Version von 1662 stellt die heute noch in Gebrauch befindliche, rechtlich maßgebliche Fassung dar, in der die Sprache weiter modernisiert und der Text an die Authorised Version angepasst wurde.

Wie unterscheidet sich die im Text analysierte Sprache vom modernen Englisch?

Besonders bei den Personalpronomen (thou/thee/thy statt you/your) sowie in der Verbkonjugation (z.B. -eth Endungen) und dem Satzbau zeigt das Early Modern English deutliche Unterschiede zur heutigen Standardsprache.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
The Book of Common Prayer
Untertitel
Entstehungsgeschichte und sprachliche Einordnung
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Anglistik)
Veranstaltung
PS Sprachwandel - The history of English in Translations: the Bible and Boethius
Note
2,7
Autor
Sophie Nagel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
17
Katalognummer
V167573
ISBN (Buch)
9783640840410
ISBN (eBook)
9783640841851
Sprache
Deutsch
Schlagworte
book common prayer entstehungsgeschichte einordnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophie Nagel (Autor:in), 2005, The Book of Common Prayer , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167573
Blick ins Buch
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