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Rechtsform und Finanzierung nach der Unternehmensteuerreform 2008

Seminar „Internationale Besteuerung“ am: Lehrstuhl VWL - Öffentliche Finanzen

Titel: Rechtsform und Finanzierung nach der Unternehmensteuerreform 2008

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Natalie Fleckhaus (Autor:in)

Jura - Steuerrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Grundanliegen dieser Arbeit ist es, die Rechtsformen im Hinblick auf die angestrebte Rechtsform- und Finanzierungsneutralität analytisch zu vergleichen. Im Anschluss an die Einführung werden kurz die Eckpunkte der Unternehmensteuerreform 2008 dargestellt. Das Ziel ist es, einen Überblick über die Änderungen, die für das Thema von Relevanz sein können, zu verschaffen, wobei insbesondere ausführlich auf die Begünstigung nicht entnommener Gewinne eingegangen wird. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, ob es durch beschriebene Änderungen gelungen ist, die Personengesellschaften im Vergleich zu Kapitalgesellschaften attraktiver zu machen. Die Untersuchung erfolgt anhand der Quantifizierung der steuerlichen Belastungen von Personen- und Kapitalgesellschaften, insbesondere unter Berücksichtigung der Begünstigung der nicht entnommenen Gewinne bei Personengesellschaften. Im nächsten Abschnitt werden die Auswirkungen der Reform auf die Finanzierungsentscheidungen betrachtet. Mit Hilfe des Kapitalkostenkonzepts soll hier diese Frage beantwortet werden. Das Kapitel fünf beschließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse die Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Ausgewählte Änderungen der Steuerreform 2008 im Überblick

2.2. Einführung eines Thesaurierungsmodells bei Personengesellschaften

3. Folgen der Steuerreform 2008 für die Rechtsformwahl

3.1. Steuerbelastung von Kapitalgesellschaft nach der Reform

3.2. Steuerbelastungen von Personengesellschaft nach der Reform

3.2.1. Regelbesteuerung von Personenunternehmen

3.2.2. Inanspruchnahme der Thesaurierungsbegünstigung

3.3. Zusammenfassende Vergleiche

4. Kapitalkosten und Unternehmenssteuerreform

4.1. Kapitalkosten einer Kapitalgesellschaft

4.2. Kapitalkosten einer Personengesellschaft

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die Rechtsform- und Finanzierungsneutralität in Deutschland. Ziel ist die Untersuchung, ob durch die Neuregelungen, insbesondere die Thesaurierungsbegünstigung, die steuerliche Attraktivität von Personengesellschaften im Vergleich zu Kapitalgesellschaften tatsächlich gesteigert werden konnte.

  • Analyse der Unternehmenssteuerreform 2008 und ihrer Eckpunkte
  • Quantifizierung der steuerlichen Belastungen von Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Bewertung der Thesaurierungsbegünstigung für Personengesellschaften
  • Untersuchung der Kapitalkosten und Finanzierungsentscheidungen unter neuem Steuerrecht

Auszug aus dem Buch

3.1. Steuerbelastung von Kapitalgesellschaft nach der Reform.

Im Fall der KapG hängt die Gesamtbelastung davon ab, ob deren Gewinne im Privat – oder in Betriebsvermögen gehalten werden. Wird Gewinn ausgeschüttet, geht die Gewinnausschüttung in die steuerliche Bemessungsgrundlage des Anteilseigners ein. Handelt sich bei dem Anteilseigner um eine im Inland unbeschränkt steuerpflichtige natürliche Person, so werden ab dem Jahr 2009 die zufließenden Dividenden mit einer AbgSt. 25% belastet. Die Regelung zur AbgSt. gilt aber nicht für Anteile, die in einem BV gehalten werden. Fliessen diese, werden sie ab 2009 nur noch zu 40% von der Steuer freigestellt. Die anderen 60% unterliegen dem persönlichen ESt.- Satz des Gesellschafters.

Zunächst werden aber Gewinne einer KapG den GewSt, KSt sowie SolZ unterworfen. Damit stellt der nachfolgende Ausdruck die Steuerbelastung auf Ebene der KapG. (1) s^c = s^gew + s^kst * 1,055.

Die effektive Gewerbesteuerbelastung (s^gew) berechnet sich in Zukunft unter Berücksichtigung der neuen Steuermesszahl gemäß § 11 Abs. 2 GewStG. von 3,5% und nicht Abzugsfähigkeit der GewSt als Betriebsausgabe nach folgender Formel: (2) s^gew = H * StMZ / 100.

Bei einem Hebesatz 400% ergibt sich folglich eine effektive Gewerbesteuerbelastung i. H. v. 14%=400+3,5/100.

Da die Besteuerung der Einkünfte aus KV nicht mehr unter Berücksichtigung des persönlichen Steuersatzes, sondern anhand des AbgSt-Satzes zzgl. des SolZs und evtl. anfallender KiSt. (k) erfolgen soll, berechnet sich die Gesamtbelastung einer Finanzanlage bei Vollausschüttung des Gewinns auf Ebene der natürlichen Person wie folgt: (3) s^a = s^abg / (1 + k * s^abg) * (1,055 + k).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die angestrebte Rechtsform- und Finanzierungsneutralität der Unternehmenssteuerreform 2008 und hinterfragt die Effektivität der gesetzgeberischen Maßnahmen.

2. Grundlagen: Es werden die wesentlichen Eckpunkte der Steuerreform, insbesondere die Senkung des Körperschaftsteuersatzes und die Einführung des Thesaurierungsmodells, dargelegt.

3. Folgen der Steuerreform 2008 für die Rechtsformwahl: Das Kapitel analysiert die steuerlichen Belastungsunterschiede zwischen Kapital- und Personengesellschaften durch die Reform und betrachtet die Thesaurierungsbegünstigung kritisch.

4. Kapitalkosten und Unternehmenssteuerreform: Anhand des Kapitalkostenkonzepts wird untersucht, wie Unternehmen bei Finanzierungsentscheidungen (Eigen- vs. Fremdkapital) auf die steuerlichen Rahmenbedingungen reagieren.

5. Zusammenfassung: Das Fazit resümiert, dass die Reform die erhoffte Rechtsformneutralität verfehlt hat und Kapitalgesellschaften durch die Senkung der Steuerbelastung attraktiver geworden sind.

Schlüsselwörter

Unternehmenssteuerreform 2008, Rechtsformneutralität, Finanzierungsneutralität, Thesaurierungsbegünstigung, Kapitalgesellschaft, Personengesellschaft, Gewerbesteuer, Abgeltungssteuer, Steuerbelastung, Kapitalkosten, Eigenkapital, Fremdkapital, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip, EStG.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Unternehmenssteuerreform 2008 erfolgreich dazu beigetragen hat, die steuerliche Rechtsform- und Finanzierungsneutralität für deutsche Unternehmen herzustellen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Zentrale Themen sind die Steuerbelastung von Kapital- und Personengesellschaften, die Auswirkungen der Thesaurierungsbegünstigung sowie die Bestimmung von Kapitalkosten bei verschiedenen Finanzierungswegen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob es durch die gesetzlichen Änderungen gelungen ist, Personengesellschaften gegenüber Kapitalgesellschaften attraktiver zu gestalten und die steuerliche Benachteiligung verschiedener Rechtsformen abzubauen.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Analyse erfolgt durch die Quantifizierung steuerlicher Belastungen mittels mathematischer Formeln sowie die Anwendung eines Kapitalkostenkonzepts, um Investitions- und Finanzierungsentscheidungen unter den neuen steuerlichen Bedingungen zu bewerten.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Herleitung der Steuerbelastung für verschiedene Rechtsformen, die Analyse der Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG und die vergleichende Untersuchung der Kapitalkosten von Eigen- und Fremdfinanzierung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Unternehmenssteuerreform 2008, Rechtsformneutralität, Kapitalkosten, Thesaurierungsbegünstigung und steuerliche Belastungsanalyse definieren.

Warum wird die Thesaurierungsbegünstigung im Dokument kritisch bewertet?

Die Autorin stellt fest, dass die Thesaurierungsbegünstigung bei Personengesellschaften in der Praxis oft zu einer höheren Steuerbelastung führt als bei Kapitalgesellschaften, da Steuerschulden aus dem Unternehmensvermögen entnommen werden müssen, was die Thesaurierung reduziert.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit hinsichtlich der Rechtsformattraktivität?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Kapitalgesellschaft als Rechtsform durch die Reform deutlich attraktiver geworden ist und die angestrebte Gleichbehandlung von Personen- und Kapitalgesellschaften nicht erreicht wurde.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtsform und Finanzierung nach der Unternehmensteuerreform 2008
Untertitel
Seminar „Internationale Besteuerung“ am: Lehrstuhl VWL - Öffentliche Finanzen
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,7
Autor
Natalie Fleckhaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
32
Katalognummer
V167304
ISBN (Buch)
9783640839650
ISBN (eBook)
9783640841004
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Besteuerung Unternehmenssteuerreform 2008
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Fleckhaus (Autor:in), 2009, Rechtsform und Finanzierung nach der Unternehmensteuerreform 2008, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167304
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Leseprobe aus  32  Seiten
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