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Entstehung und Zusammenhänge zwischen Alkoholabhängigkeit und einer posttraumatischen Belastungsstörung

Titel: Entstehung und Zusammenhänge zwischen Alkoholabhängigkeit und einer posttraumatischen Belastungsstörung

Hausarbeit , 2011 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Claudia Remmel (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund mehrerer Studien lassen sich Zusammenhänge zwischen Traumatisierungen und Substanzabhängigkeit belegen. In der folgenden Ausarbeitung werden wir uns mit der Thematik auseinandersetzen, worin diese Zusammenhänge bestehen, wie diese sich äußern und gegenseitig beeinflussen. Um eine weitreichende Vertiefung in diese Thematik gewährleisten zu können, werden wir uns nur auf eine Folge einer Traumatisierung, die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), beschränken. Zudem werden wir uns aus den zuvor genannten Gründen, auf den Alkoholismus konzentrieren, da Alkoholismus generell die häufigste Prävalenz für Missbrauch und Abhängigkeit darstellt.
In dem Großteil der von uns verwendeten Literatur, die wir zur Ausarbeitung unserer Thematik verwenden werden, wird zumeist die allumfassende Bezeichnung „Substanzabhängigkeit“ verwendet. Im Folgenden werden wir ebenfalls den Begriff „Substanz“ einsetzen, welcher immer auch den Alkohol einschließt.
Um den Einstieg in diese komplexe Thematik zu erleichtern, werden wir uns zu Beginn umfassend mit der Definition und den damit zusammenhängenden Auswirkungen eines traumatischen Ereignisses befassen. Ebenfalls werden wir auf die Arten eines Traumas eingehen, da diese auf die PTBS-Symptome Einfluss nehmen und somit die individuelle Personen-Umwelt-Bewältigung beeinflussen. Desweiteren werden wir sowohl auf die Risikofaktoren für die Entstehung einer PTBS, als auch einer Alkoholabhängigkeit eingehen, denn diese spielen eine entscheidende Rolle, inwieweit das Individuum mit seinen Schutzfaktoren auf diese Risikofaktoren einwirken kann.
Um dieses multifaktorielle Geschehen in Verbindung zu bringen, werden wir das Trias-Modell zur Entstehung der Drogenabhängigkeit anführen und erläutern.
Darauf folgen zwei Hypothesen, die Kunzke (2008) als mögliche kausale Zusammenhänge zwischen Sucht und Trauma anführt. Diese Hypothesen dienen uns zur Verdeutlichung des wechselseitigen Verhältnisses von Person, Umwelt und Droge.
Um zu veranschaulichen, dass nicht jedes traumatische Ereignis und die daraus entstandene PTBS zu einer Alkoholabhängigkeit führt, werden wir die individuellen Bewältigungsformen einer komplexen Personen-Umwelt-Beziehung darlegen.
Abschließend werden wir die Entstehungszusammenhänge von Alkoholkonsum aufgrund einer PTBS anhand der Selbstmedikamentionshypotese sowie die daraus entstehende Abhängigkeit mittels des Teufelskreismodels von Küfner (1981) beschreiben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Trauma und PTBS

2.1 Definition Trauma

2.2 Arten von Traumata

2.3 Definition Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

2.4 Risikofaktoren für die Entwicklung einer PTBS

2.4.1 Demografische Variablen

2.4.2 Prätraumatische Variablen

2.4.3 Peritraumatische Variablen

2.6 Das Trias-Modell zur Entstehung der Drogenabhängigkeit

2.7 Mögliche kausale Zusammenhänge zwischen Sucht und Trauma

3. Bewältigungsformen von PTBS im Kontext einer komplexen Personen-Umwelt Beziehung

3.1 Posttraumatische Attributionen und Kognitionen

3.2 Dimensionen der Bewältigung

3.3 Soziale Unterstützung

4. Entstehung einer Alkoholabhängigkeit aufgrund einer PTBS

4.1 Hypothese der Selbstmedikamention

4.2 Teufelskreismodell der Sucht

5. Folgen für die Behandlung der Sucht

6. Eigene kritische Analyse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Traumatisierungen, speziell der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), und der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit, um zu verstehen, wie diese Zustände sich gegenseitig beeinflussen und aufrechterhalten.

  • Grundlagen der Traumadefinition und PTBS-Symptomatik
  • Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren bei der Entstehung von PTBS und Sucht
  • Das Trias-Modell als multifaktorieller Ansatz der Abhängigkeitsentwicklung
  • Die Selbstmedikationshypothese als kausaler Erklärungsansatz
  • Kritische Reflexion gesellschaftlicher und professioneller Perspektiven auf die Doppeldiagnose

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Peritraumatische Variablen

Unter peritraumatischen Variablen versteht man Faktoren, die während eines traumatischen Ereignisses auftraten und die unmittelbare Reaktion und die Gesundung beeinflussen.

1) Art des Traumas: Eine weitere Untersuchung belegt, dass eine Posttraumatische Belastungsstörung am häufigsten aus einem von Menschen zugefügtem Schaden resultiert.

2) Ausmaß der Traumaexposition: Es erwies sich als signifikant, welches Ausmaß ein traumatisierendes Ereignis hat. Gab es nur eindimensionale Faktoren, wie Verletzungen oder mehrdimensionale, wie lebensbedrohliche Situationen und finanzieller Verlust zusammen.

3) Bekanntschaftsgrad mit dem Täter: Untersuchungen zufolge ist es unbedeutend, ob zwischen Täter und Opfer eine Bekanntschaft bestand, die Traumatisierung weißt keine Unterschiede auf.

4) Einschätzung der Sicherheit: Menschen, die sich vor einem traumatisierenden Erlebnis in Sicherheit fühlen, so eine Studie, zeigen ein höheres Risiko an einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken.

5) Selbstaufgabe: Die beschreibt einen Zustand, indem sich das Opfer selbst aufgegeben hat, aufgrund eines absoluten Ohnmachtsgefühls. Untersuchungen belegen, dass die Selbstaufgabe einen kausalen Zusammenhang hat mit der Wahrscheinlichkeit an einer PTBS zu erkranken.

6) Peritraumatische Dissoziation: Hiermit ist das Erleben von Unwirklichkeit während eines traumatischen Vorfalls gemeint (Verlust des Zeitgefühls, Blackout, Amnesie). Sie wird als natürliche biologische Reaktion verstanden, von der einige Menschen mehr und andere weniger besitzen. Wiedererwartend wurde festgestellt, dass Dissoziation während des Vorfalls auch mit einem stärkeren Ausmaß späterer PTBS zusammenhängt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Traumatisierungen und Substanzabhängigkeit mit Fokus auf Alkoholismus.

2. Trauma und PTBS: Dieses Kapitel definiert Trauma und PTBS, beleuchtet verschiedene Risikofaktoren und stellt das Trias-Modell zur Entstehung von Drogenabhängigkeit vor.

3. Bewältigungsformen von PTBS im Kontext einer komplexen Personen-Umwelt Beziehung: Es werden Bewältigungsstrategien, posttraumatische Attributionen sowie die Rolle der sozialen Unterstützung bei der Verarbeitung von Belastungen analysiert.

4. Entstehung einer Alkoholabhängigkeit aufgrund einer PTBS: Dieses Kapitel diskutiert die Selbstmedikationshypothese und das Teufelskreismodell als Mechanismen für die Entwicklung von Sucht als Folge von PTBS.

5. Folgen für die Behandlung der Sucht: Es werden die Herausforderungen für die Suchttherapie bei komorbider PTBS sowie die Barrieren bei der Abstinenzbildung thematisiert.

6. Eigene kritische Analyse: Die Verfasser reflektieren die Komplexität der Thematik, üben Kritik an bestehenden theoretischen Annahmen und diskutieren gesellschaftliche sowie professionelle Aspekte.

Schlüsselwörter

Alkoholabhängigkeit, PTBS, Trauma, Sucht, Selbstmedikation, Trias-Modell, Teufelskreismodell, Doppeldiagnose, Bewältigungsstrategien, Risikofaktoren, Sozialarbeit, Komorbidität, psychische Belastung, Vulnerabilität, Affektregulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und den kausalen Zusammenhängen zwischen Alkoholabhängigkeit und der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von Traumata, die Identifikation von Risikofaktoren, die Rolle von Bewältigungsstrategien sowie die Dynamik zwischen Suchtmittelkonsum und Traumafolgestörungen.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Alkohol zur Bewältigung von PTBS-Symptomen eingesetzt wird und warum dies langfristig zu einem destruktiven Teufelskreis führen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener psychologischer und soziologischer Ansätze, insbesondere unter Einbeziehung von Modellen wie dem Trias-Modell und dem Teufelskreismodell von Küfner.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Trauma und PTBS, die multifaktoriellen Risikofaktoren, Bewältigungsdimensionen sowie die Entstehungszusammenhänge von Alkoholsucht bei betroffenen Personen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Alkoholabhängigkeit, PTBS, Selbstmedikation, Komorbidität und psychosoziale Bewältigung charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst die Gesellschaft laut der Analyse die Stigmatisierung von Betroffenen?

Die Autoren argumentieren, dass ein institutionalisierter Opferstatus und die öffentliche Wahrnehmung als "Opfer" die Genesung behindern und zu einer Stigmatisierung führen können, die kontraproduktiv für den Heilungsprozess wirkt.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Prävention von Traumafolgestörungen?

Die Arbeit fordert eine stärkere politische Verantwortung, insbesondere im Bereich des Opferschutzes, der Gewaltprävention und der notwendigen Spezialisierung der psychosozialen Versorgung für diese Doppeldiagnose.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entstehung und Zusammenhänge zwischen Alkoholabhängigkeit und einer posttraumatischen Belastungsstörung
Hochschule
Hochschule RheinMain
Veranstaltung
Sucht
Note
1,0
Autor
Claudia Remmel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
29
Katalognummer
V167032
ISBN (eBook)
9783640870448
ISBN (Buch)
9783640870806
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sucht PTBS posttraumatische Belastungsstörung Trauma Risikofaktoren demokrafische Variablen prätraumatisch peritraumatisch Trias-Modell Bewältigungsformen Personen-Umwelt-Beziehung Alkohol Abhängigkeit Alkoholabhängigkeit Attributionen Kognitionen Selbstmedikamention Teufelskreismodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Remmel (Autor:in), 2011, Entstehung und Zusammenhänge zwischen Alkoholabhängigkeit und einer posttraumatischen Belastungsstörung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167032
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Leseprobe aus  29  Seiten
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