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Kants objektive Vernunft im Diskurs mit Mills weitem Freiheitsbegriff

Der entscheidende Schritt zum modernen Freiheits-, Staats- und Demokratieverständnis?

Title: Kants objektive Vernunft im Diskurs mit Mills weitem Freiheitsbegriff

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Saltan Gindulin (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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Summary Excerpt Details

Auszuge aus der Einleitung:

(...)

Das Thema in eine Frage umformuliert lautet wie folgt:

„Ist Mills Freiheitsbegriff die Auflösung des Dilemmas des bestehenden Spannungsverhältnisses zwischen Theorie und Praxis bei Kant hervorgerufen durch die Problematik über die Vorstellung der Existenz einer absoluten Moral und der entscheidende Schritt zum modernen Freiheits-, Staats- und Demokratieverständnis?“

Die Vermutung, welche Anlass zu dieser Arbeit ist, ist ein klares „Ja“ auf die eben gestellte Frage. Habermas sagt im Zusammenhang zu dieser Entwicklungslinie, deren Teil beide Autoren sind: „Die Pointe dieser Überlegung[en] ist die Vereinigung von praktischer Vernunft und souveränen Willen, von Menschenrechten und Demokratie.“ Die dem Autor im Vorfeld dieser Arbeit bekannte Literatur, nährte die Annahme, dass vielleicht Mills weiter Freiheitsbegriff, das entscheidende „Puzzleteil“ ist, welches die aufgeklärte Staats- und Moraltheorie eines Kant, nach heutigen Maßstäben sinnvoll erweitert und vor dem Missbrauch aufgrund konzeptioneller Schwächen schützt und somit zur entscheidenden Wende, vor allem im gesellschaftlichen Verständnis , über den Liberalismus hin zum heutigen Demokratieverständnis führt. Diese Annahme wird anhand ausgewählter Literatur untersucht."

(...)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Zur „Fragestellung“ und thematischen Relevanz

1.1. Aufbau der Arbeit

1.2. Zeitlich-historische Einordnung

1.3. Auswahl der Literatur

2. Die Theorie: Das Verhältnis von Freiheit, Gesellschaft und Moral

2.1. Einleitung zum Hauptteil

2.2. Kant: Freiheit und Vernunft

2.3. Mill: Freiheit und Gesellschaft

2.4. Kurzfazit I (a)

2.5. Moral und Glück/Glückseligkeit

2.5.1. Kant und die Moral

2.5.2. Mill und das Glück des Einzelnen

2.5.3. Kurzfazit I (b)

3. Die Praxis: Politik/Staat/Recht und Gesetz

3.1. Einleitung

3.2. Kant: Gesetz und Vernunft

3.3. Mill: „On Representative Government“

3.4. Kurzfazit II

4. Ergebnisse, Thesen, Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis in der Staatsphilosophie von Immanuel Kant, wobei der Fokus auf den durch Kants Annahme einer absoluten Moral und objektiven Vernunft entstehenden Problemen liegt. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, inwiefern der Freiheitsbegriff von John Stuart Mill dieses Dilemma auflösen kann und ob er als maßgeblicher Wegbereiter für ein modernes Verständnis von Freiheit, Staat und Demokratie fungiert.

  • Kritische Analyse des Verhältnisses von Freiheit, Gesellschaft und Moral bei Kant und Mill.
  • Gegenüberstellung der unterschiedlichen Staats- und Rechtsverständnisse beider Philosophen.
  • Untersuchung der Bedeutung von Individualität und pluralistischen Lebensentwürfen für moderne Demokratien.
  • Reflektion über die Rolle von Moralvorstellungen im politischen Diskurs und die Grenzen staatlicher Einflussnahme.

Auszug aus dem Buch

3.3. Mill: „On Representative Government“

Dankbarerweise hat Mill mit seiner „Betrachtung über die repräsentative Demokratie“ von 1861 das passende Werk für diesen Punkt der Arbeit verfasst und entsprechend wird dieses Grundlage für die Erarbeitung von Mills Standpunkt zu diesem Themenbereich sein. Mill spricht sich klar gegen einen Rechtspaternalismus, er entwickelt eine freiheitliche Ordnung, welche, vielleicht auch Dank seiner Frau, inklusiv ist. Seine Gemeinsamkeit mit Kant ist, dass sein Modell gradualistisch, konkret und aktuersbezogen ist. Mill ist Verfechter eines repräsentativen Staatsmodells, er stellt jedoch die Bedingungen, welche erst das Funktionieren gewährleisten. Diese Bedingungen sind nach Mill, z. B. ein hohes Maß an Bildung, Fähigkeit des Bürgers zum Gehorsam, nachbarschaftliches Engagement und Pressefreiheit.

Mill sieht das Parlament als „die zentrale Institution gesellschaftlich relevanter politischer Kommunikation.“ Seiner theoretischen Linie treu bleibend, sieht er in der abweichenden Meinung den Motor für Fortschritt und/oder Veränderung. Mill nennt dies „function of antagonism“. Zu den Institutionen innerhalb des Staates sagt Mill folgendes:

„I now looked upon the choice of political institutions as a moral and educational question more than one of material interests, thinking that it ought to be decided mainly by the consideration, what great improvement in life and culture stands next in order for the people concerned, as the condition of their further progress, and what institutions are most likely to promote that.”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Zur „Fragestellung“ und thematischen Relevanz: Einführung in das Thema der Arbeit, die Hypothese sowie die Begründung der Literaturauswahl und der methodischen Vorgehensweise.

2. Die Theorie: Das Verhältnis von Freiheit, Gesellschaft und Moral: Grundlegende Auseinandersetzung mit dem Freiheits- und Moralverständnis von Kant und Mill, wobei deren unterschiedliche Herangehensweisen gegenübergestellt werden.

3. Die Praxis: Politik/Staat/Recht und Gesetz: Übertragung der theoretischen Überlegungen auf konkrete staatliche Strukturen, Gesetzgebung und die Rolle des Staates, unter besonderer Berücksichtigung der „praktischen Theorie“ beider Denker.

4. Ergebnisse, Thesen, Fazit: Zusammenfassende Auswertung der Untersuchungsergebnisse und Beantwortung der Ausgangsfragestellung im Kontext der Bedeutung für moderne Freiheits- und Demokratiekonzepte.

Schlüsselwörter

Immanuel Kant, John Stuart Mill, Freiheitsbegriff, Politische Theorie, Rechtsphilosophie, Objektive Vernunft, Moral, Repräsentative Demokratie, Liberalismus, Staatstheorie, Individuum, Gesellschaft, Aufklärung, Politische Philosophie, Rechtsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das theoretische Spannungsfeld bei Kant und vergleicht es mit Mills Freiheitsbegriff, um zu prüfen, ob dieser als Lösungsmodell für moderne Staats- und Demokratieverständnisse dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Konzepte von Freiheit, Moral, das Verhältnis des Individuums zum Staat sowie die politische Bedeutung von Pluralismus und Diskurs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, ob Mills Freiheitsbegriff das durch Kants Ideal absoluter Moral und Vernunft hervorgerufene Spannungsverhältnis zwischen Theorie und Praxis auflösen und den Weg zum modernen Demokratieverständnis ebnen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine ideengeschichtliche Untersuchung durchgeführt, die primär auf der direkten Quellenanalyse der Hauptwerke von Kant und Mill basiert und diese in einen dialektischen Vergleich setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Theorieteil, der die philosophischen Grundlagen von Moral und Freiheit beleuchtet, und einen Praxisteil, der staatspolitische Vorschläge und das Verständnis von Recht und Gesetz gegenüberstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Freiheit, Demokratie, Liberalismus, Objektive Vernunft, Paternalismus und Individualität.

Warum hält Kant die Demokratie in seiner Vorstellung eher für einen Despotismus?

Da Kant unter Demokratie eine direkte Selbstverwaltung ohne Gewaltentrennung versteht, sieht er darin ein Risiko für die Rechtsstaatlichkeit, die seiner Vorstellung nach auf einem republikanischen Modell beruhen muss.

Welche Rolle spielen die "Lebensexperimente" bei Mill?

Sie dienen als Ausdruck seiner Überzeugung, dass Individuen innerhalb einer Gesellschaft diskursiv ihre eigenen Lebensmaßstäbe entwickeln sollten, ohne dass diese von einer universellen Moral oder staatlicher Bevormundung vorgegeben werden.

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Details

Title
Kants objektive Vernunft im Diskurs mit Mills weitem Freiheitsbegriff
Subtitle
Der entscheidende Schritt zum modernen Freiheits-, Staats- und Demokratieverständnis?
College
Martin Luther University  (Politikwissenschaft)
Course
Hauptseminar: Klugheit und Vernunft - Politische Theorien zwischen Aufklärung und Revolution
Grade
1,3
Author
Saltan Gindulin (Author)
Publication Year
2010
Pages
34
Catalog Number
V167029
ISBN (eBook)
9783640831906
ISBN (Book)
9783640832033
Language
German
Tags
Kant Mill; Freiheit; Vernunft;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Saltan Gindulin (Author), 2010, Kants objektive Vernunft im Diskurs mit Mills weitem Freiheitsbegriff , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167029
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