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Welchen Einfluß können emotionale und kognitive Variablen auf FDI-Entscheidungen der EntscheidungsträgerInnen in MNC’s haben?

Titel: Welchen Einfluß können emotionale und kognitive Variablen auf FDI-Entscheidungen der EntscheidungsträgerInnen in MNC’s haben?

Essay , 2007 , 9 Seiten , Note: "-"

Autor:in: Mag. Alexandra Nima (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieses work assignments werde ich eine Auswahl an Theorien der aktuellen Managementliteratur zur Thematik des Einflusses von Emotionen und kognitiven Prägungen (im speziellen des „domestic mindset“) auf FDI-Entscheidungen der TMT’s (hier und im folgenden abgekürzt für: Top Management-Teams) untersuchen. Obwohl es mir wichtig erscheint, Entscheidungen auf ein klassisch-rationales Fundament zu stellen, ist doch schlüssig anzunehmen, daß die ursprüngliche Motivation, zu investieren, sehr oft (auch) von subjektiven Faktoren angetrieben wird, die man ebenfalls in ein ganzheitliches Modell der Erklärung von FDI-Investitionen integrieren sollte.

Ich untersuche dies anhand zweier Studien von US- bzw. Dänischen Unternehmen, die zuvor nicht maßgeblich im Ausland investiert hatten, und rolle die Thematik dermassen auf, indem ich zeige, daß solche „soft factors“ durchaus tragende Faktoren für FDI-Entscheidungen sein können, indem sie entweder a priori über das „domestic mindset“, d.h. das vom jeweiligen Management auf den Heimatmärkten erworbene Wissen und Einstellungen (Nadkarni/Perez), sowie sowohl vor als auch während der Entscheidung über emotionale Bindungen an das jeweilige Land (van de Laar/de Neubourg) wirken. Meine Frage wird anhand des in der VU verwendeten Buches (Klärung der Grundbegriffe, vorherrschende Gründe für FDI’s) bzw. der erwähnten wissenschaftlichen Artikel aufgerollt und untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Vorherrschende Gründe für FDIs

2. Einfluß erlernter Verhaltensweisen- das „domestic mindset“

3. Emotionen als Entscheidungsfaktor

Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von emotionalen Faktoren und kognitiven Prägungen, insbesondere des sogenannten "domestic mindset", auf die Investitionsentscheidungen (FDI) von Top-Management-Teams in multinationalen Unternehmen, um eine ganzheitliche Perspektive jenseits rein rationaler Modelle zu schaffen.

  • Analyse von "soft factors" bei FDI-Entscheidungen
  • Definition und Bedeutung des "domestic mindset"
  • Einfluss von Wissensstrukturen und Vorerfahrungen auf den Internationalisierungsprozess
  • Integration von Emotionen als Entscheidungsfaktor in betriebswirtschaftliche Modelle

Auszug aus dem Buch

3. Emotionen als Entscheidungsfaktor

Neben dem vor Eintritt in einen Auslandsmarkt erworbenen Verhalten und Wissen gilt es auch, Emotionen als prägenden Faktor bei FDI-Entscheidungen zu untersuchen. Van de Laar/ De Neubourg entwerfen eine Nutzenmodell der FDI-Entscheidung, in dem der Faktor Emotionen und Nutzenmaximierung der Firmen in einem Modell kombiniert werden. Es wird festgestellt, daß Emotionen in betriebs- und volkswirtschaftlichen Modellen bis dato wenn überhaupt- nur die Rolle der Inhibitoren, d.h. der negativen Entscheidungsbeeinflussung von FDIs, zugekommen war. Die Autoren sind hier der Meinung, man müsse, um von einer ausgewogenen Entscheidung ausgehen zu können, rationale Faktoren und Emotionen in einem Modell zusammenbringen, um ein realistisches Bild von FDI-Entscheidungen abzubilden. Es wird argumentiert, daß man ohnehin niemals von rationaler Entscheidung, perfekter Information bei der Auswahl und stabilen Präferenzen ausgehen könne und daher den Faktor Emotionen in ein realistisches Modell miteinbeziehen müsse. Der Prozess einer FDI-Entscheidung (angefangen von der Suche nach geeigneten Destinationsländern bis zur Endauswahl) inkludiere auf jedem Level den Einfluß von Emotionen, sei es im subjektiven Filtern von Informationen oder der letztlichen Entscheidung für eine Option. Emotionen könnten so aber auch ein effektives, bewußtes Instrument zur Auswahl von Alternativen sein. Anstatt schneller, emotionaler Entscheidungen oder langsamer, analytischer Entscheidung (die verbreitetsten Methoden in der Praxis) können Emotionen- richtig und bewusst eingesetzt- die Kosten der Auswahl reduzieren, indem sie diese etwas beschleunigen.

Das Modell zeigt, daß FDIs auf einer Nutzenmaximierung von Firmen basieren, wobei hier allerdings zwischen dem Nutzen der Firma und dem des/der EntscheiderIn differenziert wird. Der maximale Nutzen setzt sich also aus dem Nutzen der Firma und dem des/der Entscheider/In zusammen. Man kann den Nutzen der Firma auch als jenen der Investition mit dem höchsten erwarteten Nettowert (der u.a. auch durch emotionale Faktoren beeinflusst wird) betrachten, ersetzt also U (Firma) mit U (E (Net Present Value)) und den U (EC, d.h. Emotionaler Koeffizient, d.h. die Summe an emotionalen Faktoren wie Instinkten, Erfahrungen, Vertrauen, etc.) geteilt durch den marginalen Nutzen je Geldeinheit (letzteres, um U(NPV) und U (EC) vergleichbar zu machen).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der emotionalen und kognitiven Einflüsse auf FDI-Entscheidungen und Vorstellung der Forschungsabsicht, diese subjektiven Faktoren als Ergänzung zu rationalen Modellen zu betrachten.

1. Vorherrschende Gründe für FDIs: Erörterung klassischer, rein rationaler Beweggründe für Direktinvestitionen wie Markterschließung und Kostenoptimierung, sowie deren kritische Hinterfragung hinsichtlich psychologischer Faktoren.

2. Einfluß erlernter Verhaltensweisen- das „domestic mindset“: Untersuchung, wie die vor der Internationalisierung erworbenen Wissensstrukturen und Erfahrungen des Managements zukünftige Investitionsentscheidungen und den Internationalisierungspfad prägen.

3. Emotionen als Entscheidungsfaktor: Vorstellung eines erweiterten Nutzenmodells, das rationale Erwartungswerte und emotionale Koeffizienten kombiniert, um ein realistischeres Bild der Entscheidungsfindung in Unternehmen zu zeichnen.

Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über die signifikante Rolle von "soft factors" und Emotionen bei Investitionen mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit, diese in der strategischen Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

FDI, Direktinvestitionen, Multinationales Unternehmen, domestic mindset, Emotionen, Managemententscheidungen, Nutzenmaximierung, Internationalisierung, kognitive Prägungen, Strategisches Management, Wirtschaftspsychologie, Unternehmenserfolg, Entscheidungsmodell, Marktseintritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern nicht nur rationale, sondern auch emotionale und kognitive Faktoren (wie das „domestic mindset“) die FDI-Entscheidungen von Top-Management-Teams in multinationalen Unternehmen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittmenge zwischen Managementlehre, Internationalisierungsstrategien und Verhaltensökonomie, wobei speziell die Rolle subjektiver Prägungen durchleuchtet wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass FDI-Entscheidungen oft von subjektiven Faktoren getrieben sind und diese in ein ganzheitliches Modell der Investitionserklärung integriert werden sollten.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse der aktuellen Managementliteratur vorgenommen, ergänzt durch die Auswertung zweier Studien zu US-amerikanischen und dänischen Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kritik rein rationaler FDI-Gründe, die detaillierte Erläuterung des „domestic mindset“ und die Integration von Emotionen in ein mathematisch-theoretisches Nutzenmodell.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben FDI und Internationalisierung sind vor allem „domestic mindset“, emotionale Koeffizienten, Nutzenmaximierung und die psychologische Barriere bei Investitionsentscheidungen zentral.

Welche Rolle spielt das „domestic mindset“ konkret?

Es fungiert als Filter für die Auswahl und Diagnose von Strategien, da es auf dem im Heimatmarkt erworbenen Wissen und den dort gemachten Erfahrungen des Managements basiert.

Kann man Emotionen bei Investitionen rationalisieren?

Die Arbeit argumentiert, dass Emotionen kein reines Störsignal sind, sondern durch Modelle (wie das von Laar/Neubourg) als bewusste Instrumente integriert werden können, um den Auswahlprozess zu beschleunigen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welchen Einfluß können emotionale und kognitive Variablen auf FDI-Entscheidungen der EntscheidungsträgerInnen in MNC’s haben?
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Internationales Management)
Veranstaltung
Globalisation and Strategies of Internationalisation
Note
"-"
Autor
Mag. Alexandra Nima (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
9
Katalognummer
V166971
ISBN (eBook)
9783640837175
ISBN (Buch)
9783640837489
Sprache
Deutsch
Schlagworte
FDI MNU Wirtschaftspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Alexandra Nima (Autor:in), 2007, Welchen Einfluß können emotionale und kognitive Variablen auf FDI-Entscheidungen der EntscheidungsträgerInnen in MNC’s haben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166971
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