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„Magische“ Elemente in García Márquez’ "Cien años de soledad"

Titel: „Magische“ Elemente in García Márquez’ "Cien años de soledad"

Hausarbeit , 2008 , 25 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Verena Groß (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit seinem Familienepos „Cien años de soledad“ schuf Gabriel García Márquez eines der bedeutsamsten und revolutionärsten Werke der lateinamerikanischen Literatur. Sein 1967 veröffentlichter Roman gilt immer noch als Prototyp des „Magischen Realismus“, der Magisches mit Realem zu verbinden weiß. Viele dieser magischen Elemente finden sich im Dorf Macondo, dem Ort des Geschehens wieder. Dabei handelt es sich um einen mythologischen Ort voller fantastischer Geschichten, in dem alles möglich zu sein scheint und der vom Tod scheinbar unberührt bleibt. So werden Menschen über zweihundert Jahre alt und ein Friedhof existiert in Macondo nicht, da bis zu diesem Zeitpunkt niemand eines natürlichen Todes gestorben ist.
Der Roman fasziniert und stellt eine märchenhafte Erzählung und totale Fiktion rund um das Leben und Geschehen in Macondo dar. Übertreibungen und Fantasie erschaffen diese mythische Welt in Macondo. Der Roman wurde in mehrere Sprachen übersetzt und Márquez wurde 1982 dafür mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
In der vorliegenden Arbeit sollen die magischen Elemente des Romans herausgearbeitet und interpretiert werden. Zuvor werde ich jedoch die Begriffe „Magischer Realismus“ und „Magie“ erläutern. Im Anschluss daran folgt die eigentliche Textuntersuchung und schließlich das Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Magischer Realismus“

3. Definition „Magie“

4. Magische Elemente in „Cien años de soledad”

4.1. Lo mágico

4.1.1. Vorhersagungen

4.1.2. Beziehung zwischen Mensch und Tier

4.2. Lo milagroso

4.2.1. Levitationen

4.2.2. Die lebenden Toten

4.3. Lo fantástico

4.3.1. Materie die lebendig wird

4.3.2. Magisches in Verbindung mit der Zeit

4.3.3. Magisches das die Erinnerung betrifft

5. García Márquez und die Magie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und interpretiert die magischen Elemente in Gabriel García Márquez’ Roman „Cien años de soledad“, um deren Funktion innerhalb des „Magischen Realismus“ zu ergründen und die Verbindung zwischen dem Realen und dem Übernatürlichen im Kontext des Dorfes Macondo zu analysieren.

  • Grundlagen des „Magischen Realismus“ und Begriffsdefinitionen
  • Kategorisierung magischer Phänomene in „lo mágico“, „lo milagroso“ und „lo fantástico“
  • Analyse der Rolle von Zeit, Erinnerung und Tod im Roman
  • Der Einfluss der Autobiografie García Márquez’ auf sein literarisches Schaffen
  • Die politische und kulturelle Dimension des magischen Erzählens

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Levitationen

Die Magie kommt in „Cien años de soledad“ auf unterschiedliche Weise zum Vorschein. So sorgen Levitationen, also die Aufhebung der Schwerkraft, für magische Augenblicke. Diese klassische, von Zauberkünstlern vorgeführte Illusion, erweckt den Anschein, dass Menschen oder Gegenstände in der Lage sind zu schweben. Eine derartig mystisch, religiöse Himmelsdarstellung bietet auf beeindruckende Art und Weise die Himmelfahrt von Remedios der Schönen, die ohne Vorahnung in den Himmel aufsteigt.

„Amaranta sintió un temblor misterioso en los encajes de sus pollerinas y trató de agarrarse de la sábana para no caer, en el instante en que Remedios, la bella, empezaba a elevarse. [...] y dejó las sábanas a merced de la luz, viendo a Remedios, la bella, que le decía adiós con la mano, entre el deslumbrante aleteo de las sábanas que subían con ella, que abandonaban con ella el aire de los escarabajos y las dalias, y pasaban con ella a través del aire donde terminaban las cuatro de la tarde, y se perdieron con ella para siempre en los altos aires [...].“ (Joset, S. 347 f.)

Diese übernatürliche Erfahrung geschieht jenseits des abendländischen Realismus und erinnert an einen aufsteigenden Engel. Die Himmelfahrt, die von Fernanda gespürt, von Amaranta gefühlt und sogar von der fast völlig erblindeten Ùrsula gesehen wird, stellt somit ein irreales Ereignis dar. Die Tatsache, dass die Familie dies mit Selbstverständlichkeit und ohne Bestürzung aufnimmt, unterstreicht noch einmal das Fabelhafte des Leben in Macondo.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Werk „Cien años de soledad“ und die methodische Herangehensweise an das Thema „Magischer Realismus“.

2. Definition „Magischer Realismus“: Erläuterung des literarischen Konzepts, das rationale und fantastische Elemente miteinander verbindet.

3. Definition „Magie“: Begriffsbestimmung der Magie als Praktik der Willensübertragung und deren kulturelle Einordnung.

4. Magische Elemente in „Cien años de soledad”: Umfassende Untersuchung spezifischer übernatürlicher Phänomene im Roman, gegliedert in verschiedene Kategorien.

5. García Márquez und die Magie: Analyse der autobiografischen Prägungen durch die Großeltern und deren Einfluss auf den erzählerischen Stil des Autors.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung magischer Elemente für die Struktur und die Tiefe des Romans.

Schlüsselwörter

Magischer Realismus, Gabriel García Márquez, Cien años de soledad, Macondo, Levitation, Prophezeiungen, Mythos, Übernatürliches, Zeitstruktur, Schlaflosigkeitspest, Tod, Erinnerung, Phantastik, Lateinamerikanische Literatur, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie García Márquez das „Magische“ in seinem Roman „Cien años de soledad“ einsetzt und welche Bedeutung diese Elemente für die Erzählstruktur und die Darstellung der Wirklichkeit haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Definition des Magischen Realismus, die Unterteilung magischer Phänomene (wie Levitation, Prophezeiungen oder lebendige Materie) sowie der Einfluss der eigenen Biografie auf das Werk des Autors.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die vielfältigen magischen Elemente im Roman zu katalogisieren und zu interpretieren, um aufzuzeigen, wie sie die Grenzen zwischen Realität und Fantasie aufheben.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Die Arbeit verwendet eine textanalytische Methode, die auf den Kategorien von Vargas Llosa (lo mágico, lo milagroso, lo fantástico) basiert, um die Ereignisse in Macondo systematisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse magischer Elemente, wobei Themen wie Vorhersagungen, Levitationen, die Rückkehr der Toten, das Zeitverständnis sowie die Rolle der Erinnerung in Macondo untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem zentralen Begriff des „Magischen Realismus“ sind Schlüsselwörter wie Zeitstruktur, Erinnerung, Tod, Identität und die spezifischen Unterkategorien des Magischen entscheidend.

Warum spielt die Figur des Melquíades eine solch zentrale Rolle in der Untersuchung?

Melquíades wird als eine Figur analysiert, deren Handlungen und Manuskripte die mythische Zeit und das Schicksal der Familie Buendía entscheidend beeinflussen, wodurch er zum Bindeglied zwischen Magie und Geschichte wird.

Inwieweit wird der Tod im Roman als magisches Element interpretiert?

Der Tod wird nicht als endgültiger Zustand, sondern als ein fließender Übergang interpretiert, bei dem Verstorbene weiterhin Einfluss auf die Lebenden nehmen, was die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits in Macondo verwischt.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Magische“ Elemente in García Márquez’ "Cien años de soledad"
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Romanistik)
Note
2,1
Autor
Verena Groß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V166737
ISBN (eBook)
9783640832316
ISBN (Buch)
9783640833023
Sprache
Deutsch
Schlagworte
elemente garcía márquez’ cien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Groß (Autor:in), 2008, „Magische“ Elemente in García Márquez’ "Cien años de soledad", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166737
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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