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Therapie bei Agrammatismus: Der Ansatz der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST)

Zusammenfassende Darstellung des Therapieansatzes nach Schlenck, Schlenck & Springer

Title: Therapie bei Agrammatismus: Der Ansatz der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST)

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: B.Sc. Simon Friede (Author)

Speech Science / Linguistics

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit werden zunächst grundsätzliche Aspekte, Symptome und Hypothesen zum Agrammatismus erläutert. Es folgt eine zusammenfassende Darstel-lung der Therapiemethode der ‚Reduzierten-Syntax-Therapie REST‘ zur Behandlung des schweren Agrammatismus. Anschließend wird kurz auf Netzwerkmodelle zur Satzproduktion eingegangen, deren grundsätzliche Funktionsweise erklärt und der Therapieansatz REST in das Modell eingeordnet. Am Ende steht eine kurze, zusam-menfassende Abschlussbemerkung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Agrammatismus

3 Reduzierte-Syntax-Therapie (REST)

4 Netzwerkmodell zur Satzproduktion

5 Der Therapieansatz REST im Netzwerkmodell

6 Abschließende Bemerkung

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Therapiekonzept der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST) für Patienten mit schwerem Agrammatismus detailliert darzustellen und theoretisch einzuordnen. Dabei wird untersucht, wie durch die Veränderung der syntaktischen Struktur der Spontansprache und die gezielte Nutzung von Netzwerkmodellen zur Satzproduktion die kommunikative Teilhabe der Betroffenen im Alltag verbessert werden kann.

  • Grundlagen und Symptomatik des Agrammatismus bei Broca-Aphasie
  • Struktur und therapeutische Phasen der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST)
  • Theoretische Fundierung durch Netzwerkmodelle zur Satzproduktion
  • Methodische Einordnung und therapeutische Zielsetzung nach ICF-Kriterien

Auszug aus dem Buch

Die Reduzierte-Syntax-Therapie beruht auf folgenden Prinzipien:

Die Satzproduktion wird auf wenige Teilprozesse beschränkt. Der Patient soll syntaktische Strukturfragmente ganzheitlich abrufen. Hierbei soll er keine morphologisch-syntaktische Angleichung vornehmen. Diese Fragmente sollen auch von Anfang an im Alltag verwendet werden.

Die Therapie ist in verschiedene Phasen gegliedert, wobei in der ersten nur ganzheitlich zu aktivierende Strukturen (Objekt-(infinites)Verb-Verbindungen) geübt werden.

Das Abrufen der Lexeme soll zu Beginn der Therapie durch eine enge Kollokation zwischen Inhaltswort und Konstituente erleichtert werden.

Kann der Patient die ganzheitlich aktivierbaren Strukturen im Alltag gut einsetzen, werden auch Strukturen erarbeitet, die konstruiert werden müssen (z.B. Subjekt-infinites Verb). Dies ist erforderlich, weil viele Propositionen ohne die Nennung des Subjekts nicht hinreichend verständlich ausgedrückt werden können (Schlenck et al., 1995, S, 34/35).

Als weiterer Grundsatz gilt, dass erst dann eine neue Therapiephase begonnen wird, wenn die zuvor erarbeiteten Strukturen in Übungen leicht abrufbar sind und in der Spontansprache im adäquaten Kontext verwendet werden (Schlenck et al., 1995, S. 44).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Störungsbild der Broca-Aphasie und Zielsetzung der Arbeit zur Darstellung des REST-Therapieansatzes.

2 Agrammatismus: Beschreibung der Symptomatik, der Entstehungshypothesen sowie der verschiedenen Schweregrade des Agrammatismus.

3 Reduzierte-Syntax-Therapie (REST): Erläuterung der methodischen Grundlagen, der notwendigen Diagnostik und der fünf Phasen des Therapiekonzepts.

4 Netzwerkmodell zur Satzproduktion: Theoretische Herleitung der Sprachproduktion durch aktivierende und hemmende Prozesse innerhalb komplexer Knotennetzwerke.

5 Der Therapieansatz REST im Netzwerkmodell: Verknüpfung der therapeutischen Praxis mit den theoretischen Annahmen des Netzwerkmodells zur Behandlung von Satzfragmenten.

6 Abschließende Bemerkung: Reflektion über die Relevanz des Ansatzes unter Berücksichtigung der ICF und der Bedeutung modellgeleiteter Therapieansätze.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Agrammatismus, Broca-Aphasie, Reduzierte-Syntax-Therapie, REST, Sprachtherapie, Netzwerkmodell, Satzproduktion, Syntax, Kommunikation, ICF, Logopädie, Symptomatik, Sprachverständnis, Therapiephase, Satzfragmente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Darstellung der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST), einem speziellen Therapieansatz zur Behandlung von Patienten mit schwerem Agrammatismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die klinische Symptomatik des Agrammatismus, die Funktionsweise von Netzwerkmodellen zur Sprachproduktion sowie die Umsetzung der fünf REST-Therapiephasen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Reduktion der syntaktischen Komplexität die Kommunikationsfähigkeit aphasischer Patienten im Alltag wiederhergestellt oder erweitert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine zusammenfassende Darstellung und theoretische Fundierung eines existierenden Therapieansatzes auf Basis einschlägiger neurolinguistischer Fachliteratur und Modelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Störungsbildes, die detaillierte Beschreibung des REST-Verfahrens sowie die Analyse dieses Ansatzes innerhalb eines konnektionistischen Netzwerkmodells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Agrammatismus, REST, Netzwerkmodell, Satzproduktion und Sprachtherapie charakterisiert.

Wie unterscheidet sich REST von anderen Therapieansätzen?

Im Gegensatz zu Ansätzen, die auf eine korrekte, vollständige Satzbildung abzielen, fokussiert sich REST primär auf die Erhöhung der Kommunikationsfähigkeit durch den ganzheitlichen Abruf von Satzfragmenten.

Warum ist das Netzwerkmodell für die Therapie wichtig?

Das Modell hilft zu verstehen, warum bestimmte sprachliche Leistungen gestört sind, und erlaubt es, therapeutische Maßnahmen gezielt an den Stellen anzusetzen, an denen der Abruf von syntaktischen Strukturen unterstützt werden muss.

Welche Rolle spielt die ICF bei diesem Therapieansatz?

Die ICF betont, dass neben der reinen Funktionsverbesserung vor allem die Teilhabe am sozialen Leben im Vordergrund steht, was das Hauptanliegen von REST widerspiegelt.

Was passiert, wenn die Therapie in Phase 3 übergeht?

In Phase 3 wird die Struktur durch das Hinzufügen von Subjekten erweitert, was einen entscheidenden und komplexeren Therapieschritt darstellt, da die Äußerungen nun über die ursprüngliche elliptische Form hinausgehen.

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Details

Title
Therapie bei Agrammatismus: Der Ansatz der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST)
Subtitle
Zusammenfassende Darstellung des Therapieansatzes nach Schlenck, Schlenck & Springer
College
RWTH Aachen University  (Neurologie/ Neurolinguistik)
Course
Seminar Agrammatismus
Grade
2,3
Author
B.Sc. Simon Friede (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V166697
ISBN (Book)
9783640830688
ISBN (eBook)
9783640831104
Language
German
Tags
Aphasie Therapie Logopädie Agrammatismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. Simon Friede (Author), 2009, Therapie bei Agrammatismus: Der Ansatz der Reduzierten-Syntax-Therapie (REST), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166697
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