Mein Biochemielehrer starb als junger Gelehrter an einer Lungenembolie.
Seit 1975 verfolgt mich das Problem der venösen Thrombose.
In der Göttinger Universitätskinderklinik sah ich damals ein junges Mädchen mit Schlaganfall, tiefer Beinvenenthrombose.
In der Lungenfachklinik Lenglern überraschte uns der Pathologe immer mit der Schreckensnachricht: "Tödliche Lungenembolie".
In der Herzchirurgie der Universität Göttingen und der Bauchchirurgie des Krankenhauses Northeim zeigten sich immer wieder thrombo-embolische Komplikationen.
Und auch in der Allgemeinpraxis wurde die Thrombo-Embolie zum Schrecken.
Es stellte sich die Frage: Was kann man besser machen?
Die Antwort kam aus Göttingen: Krankheit ist besser zu begreifen wenn man sie als mathematischen Körper versteht. Wir müssen weg von den falschen Vorstellungen und Fehldiagnosen hin zur Wahrheit, bevor der Pathologe sie uns zeigt. Diese Arbeit ist der Versuch, die Diagnose einer der häufigsten tödlichen Krankheiten in Deutschland zu verbessern: Man muss neue Wege zur Prävention und Therapie suchen.
Nicht neue Methoden oder neue Medikamente sind nötig, sondern neues Denken! Die Embolie ist ein hochkomplexes Krankheitsgeschehen, vergleichbar den komplizierten mathematischen Körpern, welche die Göttinger Mathematik gefunden hat. Möge diese Mathematik Eingang in die Medizin finden.
Inhaltsverzeichnis
Geometrie und Erbarmen.
1. Riemannscher Raum ist der Mensch.
2. Cantor und das Aktuell Unendliche.
3. Bourdieu und der Mensch.
4. Riemann und der Weg
5. Jesus Christus und die Wahrheit.
6. Die Embolie und ihre Inkarnationen, Transformationen: Bilder einer Krankheit.
6.1. Was ist das, Embolie?
6.2. Die Embolie ist ein Krankheitskörper.
6.3. Die Diagnose.
6.4. Die Symptome.
7. Glanz der Wahrheit. Die Lehre von der Krankheit.
8. Die Wahrheit.
9. Es gab sich dir..
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die philosophische und mathematische Verbindung zwischen der Struktur des menschlichen Seins, dem Riemannschen Raum und dem Phänomen der Krankheit. Das primäre Ziel ist es, ein mathematisches Modell für eine Krankheit (am Beispiel der Embolie) zu entwerfen, das über die rein physiologische Betrachtung hinausgeht und die Krankheit als komplexen, in Raum und Zeit eingebetteten Körper begreift.
- Interdisziplinäre Verschränkung von Mathematik, Soziologie und Theologie
- Analyse des Riemannschen Raums als Metrik menschlichen Daseins
- Untersuchung des "Aktuell Unendlichen" nach Cantor und Leibniz
- Das Konzept der "Geistesmasse" zur Erklärung organischer Zweckmäßigkeit
- Modellierung pathologischer Zustände mittels komplexer Funktionen und Riemannscher Flächen
Auszug aus dem Buch
6. Die Embolie und ihre Inkarnationen, Transformationen: Bilder einer Krankheit.
6.1. Was ist das, Embolie?
Embolie, das ist ein Wort, ein Gedanke.
Der Gedanke Embolie beschreibt einen Zusammenhang von Ursachen und Folgen, eingebettet in die Zeit und den Raum, den menschlichen Körper.
6.2. Die Embolie ist ein Krankheitskörper.
Das Wort Embolie umfasst, beschreibt den Gedanken, den Krankheitskörper der Embolie, den Krankheitskörper in Raum und Zeit, real und imaginär.
6.2.1. Die Embolie ist ein Riemannscher Raum.
Der Krankheitskörper ist ein Riemannscher Raum, komplex, kompakt, projektiv.
6.2.2. Die Embolie ist komplex.
Der Krankheitskörper hat einen realen und imaginären Teil: X + Yi.
6.2.3. Die Embolie ist kompakt.
Der Krankheitskörper ist ein Zusammenhängendes, eine stetige Funktion. Alles hängt mit Allem zusammen.
6.2.4. Die Embolie ist projektiv.
Der Krankheitskörper kann sich auf viele Darstellungsebenen projizieren, abbilden lassen, unterschiedlich darstellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Riemannscher Raum ist der Mensch.: Einführung in die Idee, dass der Mensch als Vektor und Maß des Raumes fungiert und in eine komplexe Raum-Zeit-Struktur eingebettet ist.
2. Cantor und das Aktuell Unendliche.: Betrachtung der Mengenlehre Cantors als Ausdruck der immanenten Transzendenz und der mathematischen Ordnung der Natur.
3. Bourdieu und der Mensch.: Anwendung des soziologischen Kräftefeld-Modells von Pierre Bourdieu auf die Struktur menschlichen Denkens.
4. Riemann und der Weg: Mathematische Fundierung der Raum-Zeit-Kontinua und die Bedeutung komplexer Mannigfaltigkeiten für die Realität.
5. Jesus Christus und die Wahrheit.: Theologische Reflexion über die Einheit des Seins und die zentrale Grundlage menschlicher Existenz.
6. Die Embolie und ihre Inkarnationen, Transformationen: Bilder einer Krankheit.: Hauptteil, der die Embolie als mathematisch beschreibbaren, komplexen Krankheitskörper definiert.
7. Glanz der Wahrheit. Die Lehre von der Krankheit.: Synthese der Ergebnisse, bei der die Krankheit als invarianter Zustand in der Zeit definiert wird.
8. Die Wahrheit.: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnissuche.
9. Es gab sich dir..: Lyrischer Ausklang, der die Unfassbarkeit des Seins und der Zahlen im Kontext des "Niemals" thematisiert.
Schlüsselwörter
Riemannscher Raum, Embolie, Krankheitskörper, Mengenlehre, Geistesmasse, komplexe Funktion, Riemannsche Fläche, Zweckmäßigkeit, Ontologie, Mathematik, Physik, Transzendenz, Immanenz, Raum-Zeit-Kontinuum, Quaternionenkörper
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit verknüpft mathematische Konzepte wie den Riemannschen Raum mit philosophischen und theologischen Fragestellungen, um ein ganzheitliches Verständnis von Existenz und Krankheit zu entwickeln.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Mathematische Geometrie, Mengenlehre, Soziologie, theoretische Physik und christliche Theologie bilden die interdisziplinäre Basis.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein abstraktes mathematisches Modell für eine Krankheit zu schaffen, das deren Struktur als "Krankheitskörper" in Raum und Zeit präzise erfassbar macht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die phänomenologische und mathematische Analyse von Begriffssystemen, um naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit metaphysischen Fragestellungen zu synthetisieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Definition der Embolie als "Krankheitskörper" durch Riemannsche Flächen und komplexe mathematische Funktionen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Riemannscher Raum, Krankheitskörper, Geistesmasse, Komplexität, Transzendenz und Zweckmäßigkeit.
Wie lässt sich der Begriff "Krankheitskörper" mathematisch fassen?
Der Autor fasst ihn als komplexe Funktion mit realen und imaginären Anteilen auf, die sich als stetige Fläche über einem Raum aufspannt.
Inwiefern spielt die "Erdseele" eine Rolle?
Die Erdseele dient als theoretische Hypothese, um die planmäßige, geschichtliche Entwicklung organischer Natur durch einen einheitlichen Denkprozess in der Erde zu erklären.
- Arbeit zitieren
- Dr. med. Friedrich Flachsbart (Autor:in), 1994, Geometrie und Erbarmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166409