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Vergleichende Strukturanalyse der Webauftritte österreichischer parlamentarischer und nichtparlamentarischer Parteien

Title: Vergleichende Strukturanalyse der Webauftritte österreichischer parlamentarischer und nichtparlamentarischer Parteien

Seminar Paper , 2010 , 28 Pages , Grade: 2

Autor:in: Nina Eder-Haslehner (Author)

Politics - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Als Georg W. Bush über „rumours on the, uh, internets“ im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 berichtete, war dies bezeichnend für den Mangel an Verständnis, der über das neue Medium Internet vorherrschte bzw. immer noch vorherrscht, trotz seiner stetig steigenden Wichtigkeit. (The Economist, 2001: 11) Das Internet hat in den letzten Jahren einen enormen Bedeutungszuwachs für sich verzeichnen können. In Österreich verfügten rund siebzig Prozent aller Haushalte im Jahr 2009 über einen Internetzugang. Im Vergleich zum Jahr 2002 bedeutet dies mehr als eine Verdoppelung. (Statistik Austria, 2009). Das Internet ist also zu einem Alltagsmedium und zu einem zentralen Informationsinstrument geworden. Wie Sartori (1976: 24) feststellte sind die BürgerInnen in modernen Demokratien durch und von Parteien repräsentiert und können vor allem als Mittel der Kommunikation gesehen werden. (Sartori 1976: 28). In dieser Seminararbeit soll aufgrund der beiden Tatsachen, dass das Internet so zentral geworden ist und es Parteien sind, die die Repräsentation der WählerInnen übernehmen, untersucht werden, wie österreichische Parteien das Internet im Allgemeinen und ihre eigenen Webauftritte im Speziellen nutzen um mit den BürgerInnen zu interagieren.
In Zusammenhang von Parteien und Internet wurden in den vergangen Jahren folgende, sich gegenüberstehenden, Thesen formuliert:
Die Normalisierungsthese geht davon aus, dass das Verhältnis von Parteien und dem Internet, sowie seinen dazugehörigen Technologien, wie etwa Email usw., zu keinen dramatischen Änderungen in der aktuellen, sozio-politischen Ordnung führen wird, sondern diese Ordnung vielmehr absorbiert und die bereits bestehenden Bias reproduziert werden. (Ward, Gibson und Lusoli, 2003: 652)
VertreterInnen der Innovationsthese hingegen, glauben vielmehr, dass aufgrund der neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets, die sich vor allem in Interaktivität, Multimedialität und der enormen Informationskapazität ausdrücken, es zu einem fundamentalem Wandel in der Politikpräsentation kommen wird.(Schweitzer, 2008: 450)
Die folgende Seminararbeit untersucht diese Debatte in einem auf Österreich bezo-genen Kontext, für den es bisher in diesem Zusammenhang nur sehr wenig empiri-sche Untersuchungen gab. Mit Hilfe einer vergleichenden Strukturanalyse soll fest-gestellt werden, wie österreichische Parteien die verschiedenen Möglichkeiten, die ein eigener Webauftritt bietet, nützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Parteien, politische Kommunikation und das Internet

2.1 Der Einfluss der neuen Medien auf die Meinungsbildungsfunktion

3 Methode und verwendete Daten

4 Ergebnisse der Strukturanalyse

4.1 Informationsfunktion:

4.1.1 Parlamentarische Parteien:

4.1.2 Nichtparlamentarische Parteien

4.1.3 Insgesamt

4.2 Partizipationsfunktion

4.2.1 Parlamentarische Parteien

4.2.2 Nichtparlamentarische Parteien

4.2.3 Insgesamt

4.3 Mobilisierungsfunktion

4.3.1 Parlamentarische Parteien

4.3.2 Nichtparlamentarische Parteien

4.3.3 Insgesamt

4.4 Vernetzungsfunktion

4.4.1 Parlamentarische Parteien

4.4.2 Nichtparlamentarische Parteien

4.4.3 Insgesamt

4.5 Servicefunkton

4.6 Usability / Benutzerfreundlichkeit

4.6.1 Parlamentarische Parteien

4.6.2 Nichtparlamentarische Parteien

4.6.3 Insgesamt

5 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht vergleichend, wie österreichische parlamentarische und nichtparlamentarische Parteien das Internet und ihre Webauftritte nutzen, um mit Bürgerinnen und Bürgern zu interagieren, und ob sich dabei Unterschiede in der Professionalität und Innovationskraft zeigen.

  • Vergleich der Internetnutzung zwischen parlamentarischen und nichtparlamentarischen Parteien.
  • Analyse der Informations-, Partizipations-, Mobilisierungs- und Vernetzungsfunktionen.
  • Evaluation der Usability und Benutzerfreundlichkeit von Parteien-Websites.
  • Überprüfung der Normalisierungs- versus Innovationsthese im Kontext österreichischer Parteien.
  • Untersuchung des Einflusses von Ressourcen auf die Professionalisierung der Online-Auftritte.

Auszug aus dem Buch

Parteien, politische Kommunikation und das Internet

Max Weber (1922: 167) versteht unter Parteien Folgendes: „Parteien sollen heißen auf (formal) freier Werbung beruhende Vergesellschaftungen mit dem Zweck, ihren Leitern innerhalb eines Verbandes Macht und ihren aktiven Teilnehmern dadurch (ideelle oder materielle) Chancen (der Durchsetzung von sachlichen Zielen oder der Erlangung von persönlichen Vorteilen oder beides) zuzuwenden. Sie können […] als Verbände jeder Form: […] rationale (zweck- oder wertrationale, „weltanschauungsmäßige“) Anhängerschaften entstehen. Die Eroberung der Stellen des Verwaltungsstabes für ihre Mitglieder pflegt aber mindestens Nebenzweck, die sachlichen„ Programme“ nicht selten nur Mittel der Werbung der Außenstehenden als Teilnehmer zu sein. [...] Parteien können alle Mittel zur Erlangung der Macht anwenden. Da wo die Leitung durch (formal) freie Wahl besetzt wird und Satzungen durch Abstimmung geschaffen werden, sind sie primär Organisationen für die Werbung von Wahlstimmen und bei Abstimmungen vorgesehener Richtung legale Parteien.“

In unserem Kontext zentra,l ist Webers Feststellung, dass die Parteien primär Organisationen für die Werbung von Wahlstimmen sind. Hierbei wird deutlich, dass es eine der zentralen Aufgaben von ihnen ist, eine Verbindung zwischen Staat und BürgerInnen herzustellen. Dies geschieht vor allem im Rahmen von politischer Kommunikation. Politische Kommunikation geschieht daher hauptsächlich aufgrund und von Parteien. Sie sind als Mittelsmänner zwischen dem Staat auf der einen Seite und dem / der BügerIn auf der anderen Seite zu sehen. Die Geschichte der Parteien ging vonjeher mit der Entwicklung der politischen Kommunikation einher. (Römmerle, 2003: 7 - 8)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt das Internet als zentrales Informationsmedium dar und führt in die Thesen zur Online-Nutzung durch Parteien sowie die Zielsetzung der vergleichenden Strukturanalyse ein.

2 Parteien, politische Kommunikation und das Internet: Theoretische Herleitung der Rolle von Parteien als Vermittler zwischen Staat und Bürgern und Erörterung des Wandels der politischen Kommunikation durch neue Medien.

2.1 Der Einfluss der neuen Medien auf die Meinungsbildungsfunktion: Diskutiert, wie das Internet die Gatekeeper-Funktion klassischer Medien umgeht und insbesondere kleinen Parteien neue Möglichkeiten der Themensetzung bietet.

3 Methode und verwendete Daten: Beschreibt das methodische Vorgehen der vergleichenden Strukturanalyse anhand ausgewählter Webauftritte österreichischer Parteien im Zeitraum von August bis September 2010.

4 Ergebnisse der Strukturanalyse: Detaillierte Darstellung der empirischen Befunde zu verschiedenen Website-Funktionen unterteilt in parlamentarische und nichtparlamentarische Parteien.

5 Conclusio: Führt die Ergebnisse zusammen, bestätigt bzw. falsifiziert die aufgestellten Hypothesen und reflektiert die Rolle der finanziellen Ressourcen für den Innovationsvorsprung parlamentarischer Parteien.

Schlüsselwörter

Politische Kommunikation, Internet, Parteien, Webauftritt, Strukturanalyse, Online-Wahlkampf, Partizipation, Mobilisierung, Informationsfunktion, Usability, Digital Divide, Österreich, Normalisierungsthese, Innovationsthese, Politische Online-Strategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit analysiert, wie österreichische politische Parteien ihre Webauftritte als Instrumente der Kommunikation und Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern einsetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Informations-, Partizipations-, Mobilisierungs- und Vernetzungsfunktion von Websites sowie deren Usability.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich der Internetnutzung zwischen parlamentarischen und nichtparlamentarischen Parteien in Österreich im Hinblick auf Professionalität und Innovation.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine vergleichende Strukturanalyse von sechs ausgewählten Parteien-Websites im Zeitraum von August bis September 2010 durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil evaluiert detailliert die verschiedenen Funktionen (Information, Partizipation, Mobilisierung, Vernetzung, Usability) anhand definierter Kriterien pro untersuchter Partei.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politische Kommunikation, Parteien-Websites, Online-Wahlkampf, Partizipation und die theoretische Debatte zwischen Normalisierungs- und Innovationsthese.

Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Parteien?

Ja, parlamentarische Parteien zeigen sich deutlich innovativer und professioneller in ihren Online-Auftritten als nichtparlamentarische Parteien, was primär auf finanzielle und personelle Ressourcen zurückgeführt wird.

Wird die Normalisierungsthese durch die Studie unterstützt?

Die Studie unterstützt die Normalisierungsthese, da die Analyse zeigt, dass trotz neuer medialer Möglichkeiten deutliche Diskrepanzen bestehen bleiben und die erwartete politische Revolution ausbleibt.

Warum schneiden die untersuchten Webseiten bei der "Servicefunktion" schlecht ab?

Die Servicefunktion wird als am seltensten verwendete Kategorie bewertet, da kaum interaktive Elemente wie FAQs, Benutzerbedingungen oder Gewinnspiele auf den Parteien-Websites implementiert sind.

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Details

Title
Vergleichende Strukturanalyse der Webauftritte österreichischer parlamentarischer und nichtparlamentarischer Parteien
College
University of Innsbruck  (Politikwissenschaften)
Course
SE Medien, Politische Kommunikation und Öffentlichkeit: Politik und neue Medien
Grade
2
Author
Nina Eder-Haslehner (Author)
Publication Year
2010
Pages
28
Catalog Number
V166338
ISBN (eBook)
9783640888382
ISBN (Book)
9783640888610
Language
German
Tags
Strukturanalyse Webauftritte Österreich Parteien Internet neue Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Eder-Haslehner (Author), 2010, Vergleichende Strukturanalyse der Webauftritte österreichischer parlamentarischer und nichtparlamentarischer Parteien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166338
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