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Mind, Self and Society

Title: Mind, Self and Society

Term Paper , 2009 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefan Kräh (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Ausarbeitung bespreche ich die zentralen Themen des Textes „Identität“ des amerikanischen Philosophen und Psychologen George Herbert Mead (1863 – 1931). Der heute als Klassiker angesehene Aufsatz stammt aus Meads Hauptwerk „Geist, Identität und Gesellschaft“, welches erst 1934 aus Vorlesungsmitschriften veröffentlicht wurde und dem Forschungsgebiet der Chicagoer Schule zuzuordnen ist.
Ich werde mich mit der Frage beschäftigen, inwieweit bei Mead das Soziale bei der Entwick-lung von Identität eine Rolle spielt. Hierbei gehe ich in Kapitel 2 zuerst auf die Genese von Identität ein und erkläre, weshalb Sprechen und Denken genauso wie Gesellschaft notwendige Bedingungen für die Entstehung von Identität sind und was den Menschen nach Meads Ansicht hierbei von allen anderen Tieren unterscheidet.
Das darauf folgende Kapitel 3 behandelt die beiden frühesten Stufen der Identitätsentwick-lung beim Kind: das Spiel und das Wettspiel. Ebenso stelle ich den verallgemeinerten Ande-ren (bzw. das verallgemeinerte Andere) vor, welcher bzw. welches während der Phase des Wettspiels erstmals in Form von Spielregeln auftritt und dessen Internalisierung aus einer individuellen Identität eine gesellschaftliche Identität formt. Im Anschluss gehe ich auf den Unterschied zwischen Bewusstsein und Selbst-Bewusstsein ein und stelle die beiden Phasen des Selbst, das „Ich“ und das „ICH“, welche unterschiedliche Funktionen erfüllen, sowie den Geist vor.
Kapitel 4 beinhaltet die von mir im Vortrag genannten Aspekte der Verwirklichung von Identität. Ich gehe hierbei darauf ein, weshalb nach Mead Gesellschaft notwendig für die Verwirklichung von Identität ist und zeige auf, welcher Techniken sich Individuen bedienen, um sich zu profilieren bzw. von anderen vorteilhaft zu unterscheiden.
Im Schluss (Kapitel 5) beantworte ich die vorangegangene Frage und vergleiche den Aufsatz Meads mit den Erkenntnissen von Emile Durkheim, Erving Goffman und Sigmund Freud.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Voraussetzungen zur Entstehung von Identität

3 Die Identitätsentwicklung

3.1 Play und Game

3.2 Bewusstsein und Selbst-Bewusstsein

3.3 Ich und ICH

3.4 Der Geist

4 Die Verwirklichung der Identität

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozialpsychologische Theorie der Identitätsbildung nach George Herbert Mead. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, welche Rolle das Soziale und die Interaktion mit der Gemeinschaft für die Entwicklung des menschlichen Geistes und der Identität spielen.

  • Die Genese von Identität durch Sprache und Denken
  • Stufen der kindlichen Entwicklung (Play und Game)
  • Das Konzept des verallgemeinerten Anderen
  • Die Differenzierung zwischen „Ich“ und „ICH“
  • Techniken der Identitätsverwirklichung und Distinktion

Auszug aus dem Buch

3.1 Play und Game

Die früheste Form der Identitätsbildung ist das kindliche Spiel (Play). Mead verweist zuallererst auf die Trennung von Organismus und Identität bei von ihm so genannten primitiven Völkern. Der Mensch ist durch eine „dinghafte Identität“ oder „Seele“ (ebd. S. 192), welche sich vom Organismus durch die Fähigkeit, den Körper zu verlassen, unterscheidet, in der Lage, sich und sein Handeln von außen zu betrachten (vgl. ebd. S. 191f). Auch beim Kind finden wir unsichtbare, „durch die Phantasie geschaffene Spielgefährten, die sehr viele Kinder in der eigenen Erfahrung erzeugen“ (ebd. S.192). Die uns umgangssprachlich als „imaginärer Freund“ geläufige zweite Identität ermöglicht es dem Kind, sich in verschiedene Rollen zu versetzen und dadurch auch verschiedene Haltungen anzunehmen. Dem Kind ist erstmals die Gelegenheit geboten, für sich selbst ein anderer zu sein. Das gleiche geschieht auch beim nachahmenden Spiel, in dem das Kind die Rolle einer ihr bekannten Person, etwa seiner Mutter oder eines Lehrers einnimmt, und in sich selbst einen Dialog mit dieser Person pflegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Werk von George Herbert Mead ein und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Fragestellungen zur sozialen Identitätsentwicklung.

2 Voraussetzungen zur Entstehung von Identität: Dieses Kapitel erläutert, warum Sprache und Denken notwendige Bedingungen sind, um den Menschen von Tieren zu unterscheiden und Identität zu entwickeln.

3 Die Identitätsentwicklung: Hier werden die Stufen der Identitätsbildung, die Bedeutung von Spielregeln und die internen Instanzen des Selbst beschrieben.

3.1 Play und Game: Das Kapitel analysiert den Übergang vom unstrukturierten kindlichen Spiel hin zum regelgeleiteten Wettspiel und die Rolle des verallgemeinerten Anderen.

3.2 Bewusstsein und Selbst-Bewusstsein: Diese Sektion unterscheidet zwischen rein kognitiven Erfahrungen und der sozialen Fähigkeit, das Selbst als Objekt zu reflektieren.

3.3 Ich und ICH: Hier werden die Funktionen der beiden Phasen „Ich“ (spontan-subjektiv) und „ICH“ (sozial internalisiert) innerhalb der Persönlichkeit erläutert.

3.4 Der Geist: Dieses Kapitel definiert den Geist als Prozess der Internalisierung der Gesellschaft und die Fähigkeit, durch signifikante Symbole zu kommunizieren.

4 Die Verwirklichung der Identität: Der Autor zeigt auf, wie Individuen durch soziale Distinktion und Interaktion ihre Identität innerhalb der Gemeinschaft aktiv verwirklichen.

5 Schluss: Abschließend wird die Forschungsfrage beantwortet und Meads Theorie in den Kontext anderer Denker wie Durkheim, Goffman und Freud gestellt.

Schlüsselwörter

George Herbert Mead, Identitätsentwicklung, Sozialpsychologie, Geist, Selbst-Bewusstsein, Play, Game, verallgemeinerter Anderer, Ich, ICH, Gesellschaft, soziale Interaktion, Symbol, Identität, Chicagoer Schule

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Theorie von George Herbert Mead zur Entwicklung der menschlichen Identität durch soziale Prozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikation, dem Rollenlernen beim Kind, der internen Struktur des Selbst sowie der Rolle der Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie das Soziale die Entwicklung und Verwirklichung von Identität maßgeblich beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Meads Hauptwerk „Geist, Identität und Gesellschaft“ basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedingungen der Identität, die Stufen der Entwicklung sowie die aktive Verwirklichung des Selbst im gesellschaftlichen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Identitätsentwicklung, verallgemeinerter Anderer, symbolische Interaktion und die Differenzierung von „Ich“ und „ICH“.

Was unterscheidet bei Mead den Menschen vom Tier?

Mead argumentiert, dass der Mensch mittels Gesten und symbolischer Sprache in der Lage ist, seine eigene Identität von außen zu betrachten und Reaktionen zu antizipieren.

Wie definiert Mead den Unterschied zwischen „Ich“ und „ICH“?

Das „ICH“ repräsentiert die internalisierten sozialen Erwartungen der anderen, während das „Ich“ die spontane, impulsive Reaktion des Individuums darauf darstellt.

Welche Rolle spielt die Gesellschaft bei der Identitätsverwirklichung?

Die Gesellschaft ist laut Mead notwendig, da das Individuum nur durch die Spiegelung in den Haltungen anderer zu einem Bewusstsein seiner selbst gelangen kann.

Excerpt out of 10 pages  - scroll top

Details

Title
Mind, Self and Society
College
Technical University of Darmstadt
Grade
1,0
Author
Stefan Kräh (Author)
Publication Year
2009
Pages
10
Catalog Number
V166219
ISBN (eBook)
9783640819348
ISBN (Book)
9783640822386
Language
German
Tags
George Herbert Mead Mead Identität Identity Geist Gesellschaft Chicago School Identitätsentwicklung Bewusstsein Play Game
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Kräh (Author), 2009, Mind, Self and Society, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166219
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