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Auf den Spuren von Avatar

Kinofilme und die Mechanismen ihres Erfolgs aus Mediennutzungsperspektive

Titel: Auf den Spuren von Avatar

Seminararbeit , 2010 , 26 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefan Noack (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Film Avatar von James Cameron kostete das Filmstudio 20th Century Fox nach eigenen Angaben 380 Millionen US-Dollar. Michael Cieply von der New York Times stellte diese Zahlen im November 2009 in Frage. Er schätzte das Budget des Regisseurs auf 500 Millionen US-Dollar und erklärte Avatar damit zum teuersten Film aller Zeiten. Für Cieply schien das Scheitern des Streifens vorprogrammiert. Er fragte: „Can a movie studio make money on a film based on an original and unfamiliar story, with no Hollywood superstars […] and a price tag approaching (...) 500 million [dollar]?” Avatar wurde trotz Cieplys Bedenken zum Kassenschlager. Als kommerziell erfolgreichster Film aller Zeiten überholte er schon nach kurzer Zeit Titanic, James Camerons Kinohit von 1997. Der News Corporation von Rup-pert Murdoch, Inhaber von 20th Century Fox, bescherte Avatar die ersten positiven Quartalszahlen seit der Finanzkrise. Ciplys Kritik am Film war dennoch berechtigt. Für Hollywood ist die Geschichte um Krieg, Liebe und Gemeinschaft, die Avatar erzählt, ungewöhnlich originell und vielschichtig. Die Hauptdarsteller des Films, Sam Worthington und Zoe Saldana, waren zum Starttermin zwar bekannt, doch waren sie keine Zuschauermagneten vom Schlage eines Brad Pit, oder einer Nicole Kidman. Wie lässt sich der Erfolg von Avatar erklären? Zum einen spielt die Inflation eine große Rolle. Seit dem Kinostart von Titanic sind die Preise für Kinotikets immens gestiegen. In den USA um bis zu 100 Prozent. Der Erfolg eines Films sollte deshalb nicht an seinen Einspielergebnissen gemessen werden, wie es die Amerikaner tun, sondern an den Zuschauerzahlen, wie es in Deutschland üblich ist. Hier bleibt „Vom Winde verweht“ mit knapp 500 Millionen Zuschauern Spitzenreiter. Und Avatar? Um in die Top 10 zu gelangen müsste der Film „The Sound of Music“ überholen. Dazu wären knapp 250 Millionen Zuschauer notwendig. In Anbetracht der aktuellen Zahlen ist dieses Ziel realistisch. Avatar ist nicht der erfolgreichste Film aller Zeiten, doch seine Performance ist nichtsdestotrotz sehr gut. Es muss Faktoren jenseits der Statistik geben, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Wodurch wird ein Film wie Avatar für die Zuschauer attraktiv? Und vor allem: Wer sind „die Zuschauer“, die den Film sehen? Welche Vorstellungen und Wünsche haben sie wenn sie das Kino betreten? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Kino in der Geschichte

3. Das Kino und die Wissenschaft

4. Das Kinopublikum

5.1 Das Kino als Heimat des Films

5.2 Das Kino und der Film

6. Der Kinobesuch

7. Der Informationsfluß

8. Die Filmauswahl

8.1 Das Genre

9. Filmrezeption

10. Kino und Religion

11. Der Weg zum Erfolg

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Mechanismen des Filmerfolgs aus der Perspektive der Mediennutzung, wobei der Film „Avatar“ als zentrales Referenzobjekt dient, um allgemeine Muster der Filmproduktion und Rezeption zu analysieren.

  • Historische Entwicklung des Kinos und Wandlung des Publikums
  • Soziale und psychologische Motive des Kinobesuchs
  • Die Rolle von Marketing, Agenda-Setting und interpersonaler Kommunikation
  • Genrepräferenzen und deren Bedeutung für den kommerziellen Erfolg
  • Parasoziale Interaktion und die Identifikation mit Filmfiguren
  • Das Kino als Ort religiöser und ritueller Erfahrung

Auszug aus dem Buch

6. Der Kinobesuch

Die Frage warum Menschen das Kino besuchen, lässt sich ähnlich der Frage nach der Nutzung von Massenmedien beantworten. Nach Atkinson ist der Massenmedienkonsum ein Mittel, mit dem das Individuum hilfreiche Infor-mationen für extrinsische Zwecke sucht. Dazu gehören das Erlernen neuer Verhaltensweisen und das Treffen von Entscheidungen. Nun werden neue Verhaltensweisen und Entscheidungen nur dann notwendig, wenn das Indi-viduum etwas mit ihnen erreichen will. Hier liegen die Ursprünge des soge-nannten Uses and Gratification-Aproaches. Aus einem sozialen oder psy-chologischen Ursprung entstehen Bedürfnisse. Das Individuum hat viele Möglichkeiten diese Bedürfnisse zu befriedigen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Nutzung von Massenmedien. Ob das Individuum darauf zurückgreift oder nicht ist von seinen Erwartungen abhängig, die sich aus Erfahrungen im Umgang mit Medien und externen Informationen, d.h.: Empfehlungen, spei-sen. So lässt sich davon ausgehen, dass in der Zeit des Kinosterbens dem Zuschauer neue Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung eröffnet wurden. Zum Beispiel durch verbesserte Mobilität und erweiterte Freizeitangebote. Der Uses- and Gratification Approach geht davon aus, dass sich Menschen ih-rer Bedürfnisse bewusst sind. Dementsprechend durchlaufen sie auch den Prozess der Bedürfnisbefriedigung bewusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Filmerfolgs ein und nutzt den Erfolg des Films Avatar als Ausgangspunkt für die weiteren medienwissenschaftlichen Analysen.

2. Das Kino in der Geschichte: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung des Kinos vom Kuriosum der frühen Jahre bis zur Etablierung moderner Erlebniswelten.

3. Das Kino und die Wissenschaft: Hier wird das Kino als interdisziplinäres Forschungsfeld beleuchtet und die oft mangelnde Aufmerksamkeit in kommunikationswissenschaftlichen Standardwerken kritisiert.

4. Das Kinopublikum: Es wird die soziologische Zusammensetzung des Publikums anhand historischer und aktueller Studien, insbesondere unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Bildung, analysiert.

5.1 Das Kino als Heimat des Films: Dieser Abschnitt thematisiert den Wandel des Kinos vom exklusiven Filmraum hin zu einem durch 3D-Technik und Gruppenerfahrung definierten Erlebnisraum.

5.2 Das Kino und der Film: Hier werden die methodischen Herausforderungen bei der Analyse von Motiven für den Kinobesuch und die Filmauswahl diskutiert.

6. Der Kinobesuch: Das Kapitel setzt sich mit dem Uses-and-Gratifications-Ansatz auseinander, um die bewussten und unbewussten Bedürfnisse hinter der Mediennutzung im Kino zu ergründen.

7. Der Informationsfluß: Der Fokus liegt auf der Rolle von Marketing und Agenda-Setting sowie dem Einfluss interpersonaler Kommunikation auf die Entscheidung für einen Kinofilm.

8. Die Filmauswahl: Die Filmauswahl wird als Prozess beschrieben, bei dem der Rezipient seine individuellen Erwartungen mit den Informationen aus dem Medienangebot abgleicht.

8.1 Das Genre: Dieses Unterkapitel untersucht das Genre als zentrale Orientierungshilfe für das Publikum und analysiert die Vorlieben unterschiedlicher demografischer Gruppen.

9. Filmrezeption: Das Kapitel behandelt die parasoziale Interaktion und die Identifikation des Zuschauers mit Filmfiguren als entscheidende Faktoren der emotionalen Filmrezeption.

10. Kino und Religion: Es wird eine Parallele zwischen Kinoerlebnis und religiösen Ritualen gezogen, wobei das Kino als Ersatzkirche für die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft fungiert.

11. Der Weg zum Erfolg: Abschließend werden die Erkenntnisse zusammengeführt, um die komplexen Faktoren zu beschreiben, die den Erfolg eines zeitgenössischen Films wie Avatar möglich machen.

Schlüsselwörter

Avatar, Kinobesuch, Filmrezeption, Uses-and-Gratification, Genre, Kinopublikum, Mediennutzung, 3D-Kino, Agenda-Setting, Parasoziale Interaktion, Identifikation, Filmproduktion, Kino als Erlebnis, Marketing, Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen, die den Erfolg von modernen Kinofilmen wie Avatar aus einer mediennutzungstheoretischen Perspektive erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Geschichte des Kinos, das Verhalten des Kinopublikums, psychologische Motive der Filmrezeption sowie die Bedeutung von Marketing und Genres.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu verstehen, wie Zuschauer Entscheidungen für einen Kinobesuch treffen und welche Faktoren – wie soziale Komponenten, Genre oder mediale Identifikation – dabei den Erfolg eines Films bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich vorhandener empirischer Studien zur Film- und Mediennutzung sowie soziologischer Forschung zum Kinopublikum.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Wandel des Kinos, die psychologischen Hintergründe des Kinobesuchs, die Rolle der Informationsvermittlung durch Medien und die Bedeutung parasozialer Interaktionen für die Filmrezeption beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Mediennutzung, Filmrezeption, Kinopublikum, Parasoziale Interaktion und Genre definieren.

Warum wird Avatar als zentrales Beispiel gewählt?

Avatar dient als Referenzobjekt, da er trotz fehlender berühmter Stars und eines originären Drehbuchs ein enormer kommerzieller Erfolg wurde, was eine Analyse jenseits klassischer Erfolgsrezepte ermöglicht.

Welche Rolle spielt die 3D-Technik für das Kinoerlebnis?

Die 3D-Technik wird als modernes Erfolgsrezept interpretiert, das dem Kino helfen soll, seine Attraktivität gegenüber anderen Medienangeboten zu bewahren und den Raum Kino erneut als Erlebnisort zu inszenieren.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auf den Spuren von Avatar
Untertitel
Kinofilme und die Mechanismen ihres Erfolgs aus Mediennutzungsperspektive
Hochschule
Freie Universität Berlin
Veranstaltung
Nutzung politischer Information
Note
2,0
Autor
Stefan Noack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
26
Katalognummer
V166170
ISBN (eBook)
9783640818990
ISBN (Buch)
9783640822249
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spuren avatar kinofilme mechanismen erfolgs mediennutzungsperspektive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Noack (Autor:in), 2010, Auf den Spuren von Avatar , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166170
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Leseprobe aus  26  Seiten
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