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Die Regulierung der österreichischen Printmedien

Titel: Die Regulierung der österreichischen Printmedien

Essay , 2010 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Ingmar Herda (Autor:in)

Politik - Region: Westeuropa

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Mediensystem in Österreich ist – um es drastisch auszudrücken – eine Katastrophe! Die Meinungsvielfalt ist nicht gegeben. Der hohe
Konzentrationsgrad – entstanden durch kaufmännische Interessen die Renditen zu erhöhen und Wettbewerber zu verdrängen – verhindert das Aufkommen von Gegenmeinungen. Der Boulevard nimmt eine unvergleichbar starke Stellung ein und reduziert politisch brisante Themen auf einfache Lösungen. Differenzierungen finden nicht statt, Diffamierungen sind üblich, Selbstherrlichkeit der Medienmacher allgegenwärtig. Der kleine Anteil an Qualitätszeitungen schaffte es nicht sich als Leitmedium zu etablieren, diesen Platz nimmt "die Krone" ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medien und Politik

2.1 Gegenseitige Abhängigkeiten

2.2 Die Aufgabe der Medien

2.3 Die Macht der Medien

2.4 Medienpolitik

3. Der österreichische Pressemarkt

4. Staatliche Regulierung der österreichischen Printmedien

5. Selbstregulierung der österreichischen Printmedien

5.1 Der Ehrenkodex

5.2 Selbstreflexion

5.3 Institutionelle Selbstregulierung

5.3.1 Der Presserat bis 2002

5.3.2 Die Krise des alten Presserates

5.3.3 Die Abstinenz des Presserates

5.3.4 Der neue Presserat

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Medien und Politik in Österreich, mit einem besonderen Fokus auf die Machtstrukturen und Regulierungsmechanismen des österreichischen Printmedienmarktes. Dabei wird analysiert, inwieweit eine effektive Kontrolle der Medien durch staatliche und selbstregulatorische Instanzen möglich ist.

  • Das Verhältnis von Medien und Politik im demokratischen System
  • Die Analyse der Marktkonzentration und des Mediamil-Komplexes in Österreich
  • Die Wirksamkeit staatlicher Regulierungsansätze bei der Sicherung von Medienvielfalt
  • Herausforderungen und historische Entwicklung der journalistischen Selbstregulierung

Auszug aus dem Buch

2.1 Gegenseitige Abhängigkeiten

In demokratischen System stehen Medien und Politik in einem ständigen Austauschverhältnis, das gegenseitige Abhängigkeiten bedingt. Die Medien aggregieren und selektieren die Erwartungen der Bevölkerung, informieren diese über politische Prozesse, interpretieren und bewerten diese und ermöglichen dadurch politische Öffentlichkeit. Die Politik bedarf dieser Vermittlungsleistung, da sie mit Hilfe der Medien Legitimation und Unterstützung generiert. Die Medien wiederum erhalten ihre Informationen aus der Politik.5

Die Systemtheorie beschreibt Medien und Politik als gesellschaftliche Teilsysteme mit besondere Bedeutung für das Gesamtsystem. Das politische System ist mit dem Hervorbringen verbindlicher Entscheidungen beauftragt und kann zur Durchsetzung dieser Entscheidungen auf ein Gewaltmonopol zurückgreifen. Die Medien dienen der Selbstbeobachtung einer Gesellschaft. Vor allem durch ihre integrierende Funktion für das Systemganze erlangen Medien ihre Bedeutung, sie verbinden Teilsysteme und ermöglichen Informationsaustausch.6

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die problematische Situation der österreichischen Medienlandschaft und definiert das Ziel der Arbeit, das Verhältnis von Politik und Medien sowie die Möglichkeiten der Regulierung zu klären.

2. Medien und Politik: Dieses Kapitel erläutert das theoretische Fundament der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen dem politischen System und den Medien in einer Demokratie.

3. Der österreichische Pressemarkt: Es wird die historische und strukturelle Entwicklung des österreichischen Zeitungsmarktes dargestellt, insbesondere die hohe Marktkonzentration.

4. Staatliche Regulierung der österreichischen Printmedien: Das Kapitel untersucht die Grenzen und Möglichkeiten staatlichen Einflusses im Kontext der Pressefreiheit und kartellrechtlicher Bestimmungen.

5. Selbstregulierung der österreichischen Printmedien: Hier werden die Versuche der Branche, durch Kodizes und Institutionen wie den Presserat Qualitätsstandards zu sichern, kritisch analysiert.

6. Fazit: Das Fazit zieht eine ernüchternde Bilanz über die mangelnde Medienvielfalt und die Wirkungslosigkeit bisheriger Kontrollinstanzen in Österreich.

Schlüsselwörter

Medienpolitik, Printmedien, Österreich, Pressefreiheit, Selbstregulierung, Presserat, Marktkonzentration, Medienmacht, Journalismus, Ehrenkodex, Mediamil-Komplex, Demokratie, Medienvielfalt, Kontrolle, Öffentlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation der Printmedien in Österreich, deren Abhängigkeit von der Politik sowie der Frage, wie diese Medien durch staatliche und eigene Mechanismen reguliert werden.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Themen sind das Machtgefüge zwischen Medien und Politik, die hohen Konzentrationsgrade im österreichischen Pressemarkt und das Scheitern bzw. die Schwierigkeiten der journalistischen Selbstregulierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das demokratiepolitische Spannungsfeld zu verdeutlichen, in dem österreichische Printmedien agieren, und aufzuzeigen, warum eine wirksame Kontrolle der Medien in Österreich bisher nur schwer erreicht wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Perspektive, gestützt auf Medientheorien und die Analyse bestehender Marktstrukturen sowie regulatorischer Dokumente.

Was genau wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Medien-Politik-Beziehung, die ökonomischen Strukturen wie den Mediamil-Komplex, staatliche Regulierungsversuche sowie die Geschichte und Wirksamkeit des Presserates.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere die Medienkonzentration, das Austauschverhältnis zwischen Politik und Medien sowie die Mechanismen der Selbstkontrolle.

Welche Rolle spielt der sogenannte "Mediamil-Komplex"?

Dieser Begriff beschreibt die spezifische ökonomische Konzentration und Verflechtung der großen österreichischen Medienhäuser, die eine marktbeherrschende Stellung einnehmen und den Wettbewerb sowie die Meinungsvielfalt einschränken.

Warum wird die Arbeit des Österreichischen Presserates kritisch bewertet?

Der Autor kritisiert den Presserat vor allem aufgrund seiner historischen Instabilität, der mangelnden Unterstützung durch Verleger sowie der fehlenden wirksamen Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen gegen journalistische Standards.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Regulierung der österreichischen Printmedien
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Politik in Österreich
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Ingmar Herda (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V165794
ISBN (Buch)
9783640814794
ISBN (eBook)
9783640814879
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Printmedien Medien Österreich Kronen Zeitung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Ingmar Herda (Autor:in), 2010, Die Regulierung der österreichischen Printmedien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165794
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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