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Kreativwirtschaft und Migration als Enwicklungsfaktoren von Metropolregionen

Das Beispiel Stockholm

Title: Kreativwirtschaft und Migration als Enwicklungsfaktoren von Metropolregionen

Master's Thesis , 2009 , 95 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Cindy Schemmel (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography

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Summary Excerpt Details

Die Stärke einer Stadt ist heutzutage nicht ausschließlich vom Stand ihrer wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Sie ist unbestritten das wohl wichtigste Element funktionierender städtischer Agglomerationen und unterliegt stetigen Veränderungen. Vielen Auffassungen zufolge werden Wirtschaft und Märkten wertefreie Charakteristiken zugeschrieben, welche sich lediglich durch freien Handel bestimmen. Wie wirken sich jedoch die Folgen der Globalisierung und Europäisierung auf regionale und städtische Raumstrukturen aus? Aus politischer Sicht eröffnen schwindende Grenzen und multilaterale Abkommen vor allem dem Humankapital eine größere Mobilität und einen dynamischen Arbeitsmarkt. Wirtschaftlich bietet die Öffnung der Märkte wissens- und innovationsbetonten Teilbranchen die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, da kreative Einflüsse schneller und flexibler erschließbar werden. Daher sprechen aktuelle sozialwissenschaftliche Ansätze den Faktoren Kultur und Kreativität durchaus eine starke Bedeutung für das Wachstumspotenzial einer Region zu. Wirtschaftliches Wachstum ist demnach auch durch die Fähigkeit der Nutzbarmachung kulturellen und kreativen Potenzials definierbar.

Die vorliegende Arbeit soll die Potenziale in den Sektoren Kreativwirtschaft und Migration der Metropolregion Stockholm abbilden und aufzeigen, ob und inwieweit Möglichkeiten bestehen, diese für das Wirtschaftswachstum der Stadt, der Region und des Landes nutzbar zu machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil I - Einführung

1. Einleitung

2. Methodik und Inhalt

Teil II - Theoretische Grundlage der Arbeit: Kreativwirtschaft und Migration als funktionale Elemente Europäischer Metropolen

1. Das Konzept der Europäischen Metropolregion (EMR)

1.1 Was sind Metropolregionen?

1.2 Merkmale und Funktionen einer Metropolregion

2. Kreativwirtschaft

2.1 Begriffsklärung Creative Industries und Cultural Industries

2.2 Kreativwirtschaft in Schweden

2.3 Kreative und Kreatives Milieu

3. Migration als Indikator kultureller Vielfalt

3.1 Begriffsklärung Migration

3.2 Segregation

3.3 Der Einfluss der Migration auf den Segregationsprozess

Teil III - Untersuchungsgegenstand: Die Rolle von Kreativwirtschaft und Migration im wirtschaftlichen und politischen Entwicklungsprozess Stockholms als Europäische Metropolregion

1. Sozioökonomische Einordnung - Stockholm als EMR

1.1 Räumliche Abgrenzung der Region Stockholm

1.2 Stockholm als Metropole

1.3 Einordnung in das Netz europäischer Wachstumszentren unter besonderer Berücksichtigung der Faktoren Kreativwirtschaft und Migration - Stärken und Schwächen

1.4 Fazit

2. Kreativwirtschaft und Creative Class

2.1 Branchenverteilung kreativer Industrien

2.2 Kreative Wirtschaftscluster und Teilbranchen in der Region Stockholm

2.3 Zusammenarbeit mit internationalen Partnern - Das Beispiel Ostseeraum

2.4 Kreatives Humankapital - Herkunft, Bildung, Nutzung

2.5 Fazit

3. Migration als Faktor für Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit

3.1 Migrantenverteilung in Stockholm

3.2 Migrationspolitik

3.3 Wanderungsverhalten von Schweden und Nicht-Schweden

3.4 Segregationsverhalten und Qualities of place in Stockholm

3.5 Kulturelle Vielfalt und Migranten im kreativen Sektor

3.6 Fazit

4. Regionale Raum- und Regierungsstrukturen im Wandel - wirtschaftliche und politische Entwicklungsmöglichkeiten zur besseren Nutzung zukunftsorientierter Potenziale in der EMR Stockholm

4.1 Integrative Regionalisierung

4.2 Regional Governance

4.3 Fazit und Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das wirtschaftliche Potenzial der Kreativwirtschaft und der Migration für die Entwicklung der Metropolregion Stockholm. Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Faktoren – insbesondere durch die Einbindung von kulturellem und kreativem Kapital – als treibende Kräfte für eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Stärkung der Region in einem europäischen Kontext genutzt werden können.

  • Analyse der Rolle der Kreativwirtschaft und ihrer Cluster für das regionale Wirtschaftswachstum.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Migration auf die sozioökonomische Struktur und die kulturelle Vielfalt.
  • Evaluation von Segregationsprozessen und deren Einfluss auf die Nutzung von Humankapital.
  • Bewertung regionaler Regierungsstrukturen und notwendiger Ansätze zur besseren strategischen Koordination.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Stärke einer Stadt ist heutzutage nicht ausschließlich vom Stand ihrer wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Sie ist unbestritten das wohl wichtigste Element funktionierender städtischer Agglomerationen und unterliegt stetigen Veränderungen. Vielen Auffassungen zufolge werden Wirtschaft und Märkten wertefreie Charakteristiken zugeschrieben, welche sich lediglich durch freien Handel bestimmen. Wie wirken sich jedoch die Folgen der Globalisierung und Europäisierung auf regionale und städtische Raumstrukturen aus? Aus politischer Sicht eröffnen schwindende Grenzen und multilaterale Abkommen vor allem dem Humankapital eine größere Mobilität und einen dynamischen Arbeitsmarkt.

Wirtschaftlich bietet die Öffnung der Märkte wissens- und innovationsbetonten Teilbranchen die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, da kreative Einflüsse schneller und flexibler erschließbar werden. Daher sprechen aktuelle sozialwissenschaftliche Ansätze den Faktoren Kultur und Kreativität durchaus eine starke Bedeutung für das Wachstumspotenzial einer Region zu. Wirtschaftliches Wachstum ist demnach auch durch die Fähigkeit der Nutzbarmachung kulturellen und kreativen Potenzials definierbar.

Die metropolen Stadtgebiete Europas sind Beispiele multikultureller Gesellschaften, die ein großes Spektrum kultureller und kreativer Diversität in sich konzentrieren. Die Kultur einer Stadt hat sich mittlerweile zu einem attraktiven Anziehungskriterium entwickelt. Je charismatischer bzw. bedeutsamer das verortete kulturelle Kapital ist, desto mehr Menschen zieht es dorthin und desto weniger ziehen von dort weg. Wiedererkennungs- bzw. Identifikationswert zeichnen eine moderne Region ebenso aus wie ihre Wirtschaftskraft. Je mehr individuellen symbolischen Wert ein Lebensraum besitzt, desto attraktiver und anziehender ist seine Wirkung nach außen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Kreativwirtschaft und Kultur für das Wachstum von Metropolregionen im Kontext der Globalisierung.

2. Methodik und Inhalt: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Untersuchung, insbesondere das Modell der Europäischen Metropolregionen und das Konzept der Creative Class.

3. Migration als Indikator kultureller Vielfalt: Hier werden Definitionen von Migration und Segregation sowie deren Bedeutung für städtische Strukturen und das soziale Zusammenleben erläutert.

4. Sozioökonomische Einordnung - Stockholm als EMR: Das Kapitel verortet Stockholm in das europäische Netz von Wachstumszentren und analysiert dessen Stärken und Schwächen.

5. Kreativwirtschaft und Creative Class: Hier wird der aufstrebende Sektor der Kreativwirtschaft in Stockholm unter Berücksichtigung von Clustern und Humankapital detailliert untersucht.

6. Migration als Faktor für Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit: Dieses Kapitel analysiert das Migrationsverhalten in der Region Stockholm und die daraus resultierenden Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Integration.

7. Regionale Raum- und Regierungsstrukturen im Wandel: Den Abschluss bildet eine Analyse der administrativen und politischen Rahmenbedingungen, die zur besseren Nutzung zukunftsorientierter Potenziale in Stockholm notwendig sind.

Schlüsselwörter

Kreativwirtschaft, Migration, Metropolregion Stockholm, Creative Class, Regionalentwicklung, Segregation, Wissensökonomie, Humankapital, Standortfaktoren, Wirtschaftswachstum, Governance, Cluster, Innovation, Diversität, Ostseeraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das wirtschaftliche Potenzial der Kreativwirtschaft und der Migration als Entwicklungsfaktoren innerhalb der Metropolregion Stockholm.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Rolle kreativer Industrien, der Einfluss von Migration auf das Wirtschaftswachstum, die Bedeutung von Humankapital und die Optimierung regionaler Regierungsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie kreatives und kulturelles Kapital durch bessere politische und wirtschaftliche Ansätze gezielter für die Wettbewerbsfähigkeit Stockholms genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden verschiedene theoretische Ansätze (z.B. nach Blotevogel und Florida) verwendet sowie eine empirische Auswertung von Statistiken (u.a. SCB, RTK) zur Region Stockholm durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die sozioökonomische Einordnung Stockholms sowie die detaillierte Analyse der Kreativwirtschaft und Migrationsdynamiken in der Region.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kreativwirtschaft, Migration, Metropolregion, Creative Class, regionale Governance und Humankapital charakterisieren.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Stockholmer IKT-Clusters für die Kreativwirtschaft?

Der IKT-Cluster, insbesondere Kista Science City, wird als wesentlicher Wachstumsmotor und Basis für internationale Wettbewerbsfähigkeit angesehen, da er Synergien zwischen Technologie, Design und Wissen schafft.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit in Bezug auf die Segregation in Stockholm?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Segregation eine erhebliche Herausforderung darstellt und dass eine stärkere regionale Koordinierung notwendig ist, um die soziale Homogenisierung in benachteiligten Kommunen zu vermeiden.

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Details

Title
Kreativwirtschaft und Migration als Enwicklungsfaktoren von Metropolregionen
Subtitle
Das Beispiel Stockholm
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Grade
2,3
Author
Cindy Schemmel (Author)
Publication Year
2009
Pages
95
Catalog Number
V165677
ISBN (eBook)
9783640817016
ISBN (Book)
9783640820597
Language
German
Tags
kreativwirtschaft migration enwicklungsfaktoren metropolregionen beispiel stockholm
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cindy Schemmel (Author), 2009, Kreativwirtschaft und Migration als Enwicklungsfaktoren von Metropolregionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165677
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