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Zur Shop-Startseite › Psychologie - Persönlichkeitspsychologie

Emotionale Intelligenz

Betrachtung der Entstehung, Entwicklung und aktuellen Reflexion in der Praxis

Titel: Emotionale Intelligenz

Hausarbeit , 2010 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dipl. Urs Kargl (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Schon Aristoteles beschäftigte sich mit dem Thema der Emotionen und wie man mit ihnen umgehen sollte. Er forderte, man solle „ … die seltene Fähigkeit besitzen, gegen die rechte Person, im rechten Maße, zur rechten Zeit und auf rechte Weise zornig zu sein.“ (Aristoteles, Nikomachische Ethik ~ 322 vor Chr.)

Früher dachte man in westlichen Kulturen, dass Emotionen das Denken stören und deshalb kontrolliert werden müssen. Schon im ersten Jahrhundert vor Christus sagte Publilius Syrus: „Rule your feelings, let your feelings rule you.“, was so viel bedeutet wie: Regiere deine Gefühle, sonst regieren deine Gefühle dich. Heute ist man allerdings der Ansicht, dass Emotionen wichtig für das Fokussieren und Bestimmen des Denken und Handelns sind. Zum Beispiel unterscheiden uns Emotionen von Computern und Robotern. Aber was ist nun emotionale Intelligenz? Grob definiert bestimmt sie den richtigen Umgang mit eigenen Emotionen und Emotionen anderer. Sie beeinflusst den beruflichen Erfolg, die Beziehungen zu anderen Menschen und die eigene Zufriedenheit und Ausgeglichenheit.
Eine allgemein populäre Ansicht besagt, dass der EQ (= emotionaler Quotient) den beruflichen Erfolg zu 80% erklärt, während die akademische Intelligenz (= IQ) ihn nur zu 20% erklärt. Emotionale Intelligenz symbolisiert gewissermaßen das „gewisse Etwas“ zwischen einem Mitarbeiter und einer erfolgreichen Führungskraft.
Die nachfolgende Arbeit führt in ein Grundverständnis von Emotionen ein und beschäftigt sich mit den grundlegenden Komponenten der Emotionalen Intelligenz. Weiter werden die Theorien von Peter Salovey & John D. Mayer und Daniel Goleman einander gegenübergestellt. Ein Überblick samt Einführung in Messmethoden für das Erfassen von

Emotionaler Intelligenz folgt anschließend. Die kritische Würdigung und Reflexion der Theorie sowie die Anwendungsbezüge schließen die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einordnung in das Themengebiet

1.2 Einführung in die Gebiete der Emotion und Intelligenz

1.2.1 Einführung Emotion

1.2.2 Einführung Intelligenz

1.3 Forschungsansätze

1.4 Klassische Emotionstheorien

1.4.1 James-Lange-Theorie der Emotion

1.4.2 Cannon-Bard-Theorie der Emotion

1.4.3 Zwei-Faktoren-Theorie von Schachter

1.5 Einführung in die Emotionale Intelligenz

1.5.1 Physiologie der Emotionalen Intelligenz

2 Hauptteil

2.1 Entwicklung der Emotionalen Intelligenz

2.1.1 Modell nach Peter Salovey & John D. Mayer (1990)

2.1.2 Modell nach Peter Salovey & John D. Mayer (1997)

2.1.3 Modell nach Daniel Goleman (1995)

2.1.4 Modell nach Daniel Goleman (2002)

2.2 Messmethoden

2.2.1 TMMS - Trait-Meta-Mood-Scale (Salovey et al., 1995)

2.2.2 MSCEIT Multifactor Emotional Intelligence - Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test (Mayer, Salovey & Caruso, 1997)

2.2.3 EQ-I - Emotional Quotient Inventory (BarOn, 1997)

2.2.4 ECI - Emotional Competence Inventory (Goleman, 1998)

2.2.5 ECI - Emotional Competence Inventory (Boytazis et al., 1999)

3 Kritische Würdigung

3.1 Nach Heinz Schuler – Emotionale Intelligenz als Etikettenschwindel

3.2 Nach John D. Mayer

3.3 Fazit

4 Schluss

4.1 Anwendungsbezug

4.2 Reflexion

5 Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konstrukt der emotionalen Intelligenz unter Berücksichtigung ihrer Entstehungsgeschichte, wissenschaftlichen Modelle und praktischen Anwendungsmöglichkeiten. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie valide die theoretischen Konzepte, insbesondere im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Messbarkeit und Differenzierung zu herkömmlichen Intelligenzbegriffen, tatsächlich sind.

  • Grundlagen der Emotionspsychologie und klassische Emotionstheorien
  • Vergleich der Modelle von Salovey & Mayer sowie Daniel Goleman
  • Analyse gängiger Messinstrumente für emotionale Kompetenzen
  • Kritische Würdigung der Konzepte durch Experten wie Heinz Schuler und John D. Mayer
  • Anwendungsbezüge im betrieblichen Kontext und im privaten Alltag

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Modell nach Daniel Goleman (1995)

Daniel Goleman griff 1995 das Konstrukt der Emotionalen Intelligenz nach Peter Salovey & John D. Mayer auf und erlangte durch seine Schrift EQ. - Emotionale Intelligenz Weltruhm - im positiven wie auch im negativen Sinne. Es gibt neben sehr vielen Verfechtern der Emotionalen Intelligenz auch eine Masse an Kritikern, die seine Theorie der EQ auf wissenschaftlicher Ebene kritisieren - die Existenz der Emotionalen Intelligenz teilweise gänzlich in Frage stellen. Goleman jedoch sieht die Existenz der Emotionalen Intelligenz bestätigt und belegt diese durch viele Einzelbeispiele, die sich auf eine zentrale Aussage in seiner Schrift reduzieren lassen. „Woran liegt es beispielsweise, wenn Menschen mit einem hohen IQ straucheln und solche mit einem bescheidenen IQ überraschend erfolgreich sind? Entscheidend sind nach meiner Ansicht sehr oft die Fähigkeiten, die ich hier als Emotionale Intelligenz bezeichne; dazu gehören Selbstbeherrschung, Eifer und Beharrlichkeit und die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren.“ (Goleman, D., 1997). Mit dieser Aussage greift er der Kritik, sein Modell der Emotionalen Intelligenz sei ein verwaschener IQ, voraus.

Im Gegensatz zu der Definition von James-Lange, Emotionen seinen das bloße Fühlen von durch Ereignisse herbeigeführter körperlicher Veränderung, definiert Goleman die Emotion als eine Antriebskraft, welche Handeln hervorbringt. „Die Wurzel des Wortes Emotion ist movere, lateinisch für bewegen, wobei das Präfix e hinbewegen bedeutet, was darauf hindeutet, dass jeder Emotion eine Tendenz zum Handeln innewohnt.“ (Goleman, D., 1997). Hier findet sich auch einer der Kritikpunkte der Gegner der EQ wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Emotionspsychologie ein und stellt die Relevanz der emotionalen Intelligenz im beruflichen Kontext dar.

2 Hauptteil: Der Hauptteil erläutert detailliert die theoretischen Modelle von Salovey & Mayer sowie Goleman und stellt verschiedene Messverfahren zur empirischen Erfassung vor.

3 Kritische Würdigung: Dieses Kapitel setzt sich mit der wissenschaftlichen Fundierung der Konzepte auseinander und thematisiert die Kritik an der Kommerzialisierung und Definitionsschärfe.

4 Schluss: Hier werden Anwendungsgebiete der emotionalen Intelligenz im betrieblichen Alltag diskutiert und eine abschließende Reflexion der verschiedenen Ansätze vorgenommen.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Emotionspsychologie, Daniel Goleman, Peter Salovey, John D. Mayer, EQ, IQ, Messmethoden, MSCEIT, TMMS, ECI, emotionale Kompetenz, Kritik, Führung, Selbstmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der emotionalen Intelligenz, beleuchtet deren theoretische Herleitung, verschiedene Erklärungsmodelle und die methodische Erfassung emotionaler Kompetenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung zur klassischen Intelligenzforschung, der Vergleich der Ansätze von Goleman und Salovey & Mayer sowie die kritische Reflexion des praktischen Nutzens und der wissenschaftlichen Validität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, das "gewisse Etwas" der emotionalen Intelligenz wissenschaftlich einzuordnen und zu prüfen, ob die populärwissenschaftlichen Ansätze einer kritischen akademischen Betrachtung standhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte vergleichende Analyse, bei der verschiedene psychologische Theorien und Messinstrumente (z.B. MSCEIT, EQ-I, ECI) einander gegenübergestellt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Entwicklungsstufen der EI-Modelle detailliert analysiert sowie spezifische Testverfahren vorgestellt und auf ihre psychometrischen Eigenschaften hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Kernbegriff "Emotionale Intelligenz" sind insbesondere die Konzepte der emotionalen Kompetenz, der psychologischen Messbarkeit sowie die Unterscheidung zwischen Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen zentral.

Was kritisiert Heinz Schuler an Golemans Konzept?

Schuler wirft Goleman Etikettenschwindel vor, da er lediglich bereits bekannte Kompetenzen unter dem Begriff der Intelligenz zusammenfasse und somit den wissenschaftlichen Kern des Intelligenzbegriffs verlasse.

Warum steht Golemans EQ-Konzept in der Kritik?

Kritiker bemängeln die mangelnde empirische Trennschärfe, die Kommerzialisierung durch Seminare und die Vermischung von kognitiven Fähigkeiten mit moralischen Werten und Persönlichkeitseigenschaften.

Wie unterscheidet sich das Modell von Salovey & Mayer von dem Golemans?

Salovey & Mayer definieren EI primär als eine Menge an kognitiven Fähigkeiten zur Verarbeitung emotionaler Informationen, während Goleman ein breiteres, eher auf Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen fokussiertes Konstrukt vertritt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emotionale Intelligenz
Untertitel
Betrachtung der Entstehung, Entwicklung und aktuellen Reflexion in der Praxis
Hochschule
Hochschule Harz - Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Note
1,7
Autor
Dipl. Urs Kargl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
26
Katalognummer
V165643
ISBN (Buch)
9783640815777
ISBN (eBook)
9783640816224
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Persönlichkeit Persönlichkeitspsychologie Goleman Intelligenz Emotionale Intelligenz EQ Management Managementlehre Schachter Psychologie der Intelligenz ECI EQ-I TMMS MSCEIT Schuler Mayer Emotion Emotionstheorie James-Lange Cannon-Bard Zwei-Faktoren-Theorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Urs Kargl (Autor:in), 2010, Emotionale Intelligenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165643
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Leseprobe aus  26  Seiten
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