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Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs (413 - 404 v. Chr.)

Titel: Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs (413 - 404 v. Chr.)

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom-Betriebswirt Eckhard Neudeck (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Ausarbeitung basiert auf der Mitarbeit in dem Hauptseminar „Der Peloponnesische Krieg“ (431-404 v. Chr.) im Wintersemester 2009/2010 am historischen Seminar III der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das Seminar befasste sich mit der chronologischen und inhaltlichen Aufarbeitung dieses Ereignisses im klassischen Griechenland. Am 19. Januar 2010 hielt der Verfasser ein Referat zum Thema „Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs“. Es wird als Grundlage der folgenden Erörterungen herangezogen. Die Vielfalt der Vorkommnisse sowie deren detaillierte Schilderung und Prägnanz verdanken wir insbesondere dem zeitgenössischen Historiker Thukydides und seinem Werk „Der Peloponnesische Krieg“. Es endet jedoch unvermittelt mit dem achten Buch im Sommer 411. Thukydides befasst sich insofern nur mit einem kurzen Ausschnitt des Dekeleischen Kriegs bis zur Seeschlacht bei Kynossema.
Als Hauptquellen dieser Arbeit wird der Verfasser daher die Schilderungen Xenophons und die Alternativtradition Diodors heranziehen . Xenophon schildert das Geschehen aus der Sicht als Zeitzeuge des Peloponnesischen Kriegs, während Diodor (er war Zeitgenosse Cäsars) aus der Retrospektive der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts, also ca. 350-380 Jahre später, und mit Bezug auf andere Quellen berichtet. Bedingt durch ihren zeitgenössischen Charakter orientieren sich die Ausführungen dieser Arbeit bevorzugt an den Schilderungen Xenophons, ohne jedoch die quellenkritische Auseinandersetzung mit beiden Autoren zu vernachlässigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Flottenpolitik

2.1 Geschichte des Flottenbaus

2.2 Die Triere als Kriegsschiff

2.2.1 Technische Eigenschaften und Aufbau

2.2.2 Besatzung

3. Die Schlachten

3.1 Vorgeschichte

3.2 Von der Seeschlacht bei Syme (412) bis zur Seeschlacht von Abydos (411)

3.3 Die Seeschlacht von Kyzikos (März 410)

3.4 Die Seeschlacht bei den Arginusen (Juli/August 406)

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

5.1 Quellen

5.2 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die strategische Bedeutung und den ereignisgeschichtlichen Zusammenhang der Seeschlachten während des Dekeleischen Kriegs (413–404 v. Chr.). Ziel ist es, die militärische Rolle der athenischen Flotte, die strukturellen Probleme bei der Personalrekrutierung sowie die strategischen Fehler zu untersuchen, die letztlich zum Niedergang der athenischen Seemacht führten.

  • Die Flottenpolitik Athens und Spartas und deren strategische Grundlagen
  • Die Rolle der Triere als technisches und taktisches Kampfmittel
  • Quellenkritische Untersuchung der Berichte von Xenophon und Diodor
  • Ursachen und Auswirkungen der Rekrutierungsprobleme und des Sklaveneinsatzes
  • Analyse der militärischen Wendepunkte bei Kyzikos und den Arginusen

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Besatzung

Die Gesamtbesatzung einer Triere bestand aus etwa 200 Personen, von denen ca. 170, d.h. 85% als Ruderer (naútai) zum Einsatz kamen. In dieser Rudermannschaft hießen die Ruderer der oberen Reihe Thraniten, die der mittleren Zygiten und die der unteren Thalamiten. Die Anzahl der Thalamiten und Zygiten an Bord war mit jeweils 54 identisch. Hingegen gab es 62 Thraniten. Zur Rudermannschaft zählten außerdem der Rudermeister (keleusthés), der Steuermann (kybernétes), sowie ein Flötenbläser (trieraúles, auletés), der zwar unbeliebt, jedoch durch seine Funktion als Taktgeber der Ruderer unverzichtbar war. Hinzu kamen 10-20 Personen, u.a. der Schiffszimmermann und der Zahlmeister als höhere Dienst-grade, die zur Schiffsmannschaft bzw. dem seemännischen Personal zählten (hyperesía) sowie bewaffnete Soldaten in Form von Hopliten und Bogenschützen (epibátai = „die Dazugestiegenen“).

Die Athener nutzten die ganze Triere als Waffe und setzten zunächst keine Sklaven sondern freie Männer ein. Zum Einsatz kamen demnach überwiegend Theten und Metöken. Bei den Spartanern bestand die Mannschaft aus Heloten und Söldnern. Die Rekrutierung der Flottenbesatzung war grundsätzlich schwierig. Insbesondere stand man vor dem Problem, alle Schiffe gleichzeitig zu besetzen. Dies hätte bei 300 Trieren, die zu Beginn des Peloponnesischen Kriegs vorhanden waren, demnach 60.000 Männer erfordert. Eine Zahl, die die Einwohnerzahl Athens deutlich überstieg. Die für den Flottendienst geeignete Anzahl dienstfähiger Männer war also nicht in ausreichendem Maß verfügbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Einbettung des Peloponnesischen Kriegs ein und definiert die methodische Herangehensweise unter Verwendung der Quellen Xenophon und Diodor.

2. Die Flottenpolitik: Dieses Kapitel behandelt die Entwicklung der athenischen Flottenmacht, die Rolle von Themistokles und die technischen Spezifikationen der Trieren sowie die Herausforderungen bei der Personalbeschaffung.

3. Die Schlachten: Hier wird der chronologische Ablauf der militärischen Auseinandersetzungen vom Ende der Sizilienexpedition bis zur Schlacht bei den Arginusen detailliert analysiert und quellenkritisch bewertet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die strategischen Gründe für den Untergang der athenischen Seemacht zusammen, insbesondere das Versagen bei der Personalrekrutierung und die verpassten Chancen durch politische Fehlentscheidungen.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten antiken Quellen sowie der fachwissenschaftlichen Literatur zur historischen Aufarbeitung.

Schlüsselwörter

Dekeleischer Krieg, Peloponnesischer Krieg, Athen, Sparta, Triere, Flottenpolitik, Seeschlacht, Xenophon, Diodor, Alkibiades, Kyzikos, Arginusen, Rudermannschaft, Sklaven, Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs (413–404 v. Chr.) und deren Einfluss auf den Ausgang des Peloponnesischen Kriegs.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die athenische Flottenpolitik, die militärische Leistungsfähigkeit der Trieren, die Rekrutierung von Mannschaften und die Analyse strategischer Entscheidungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Ereigniszusammenhang der Seeschlachten darzustellen und zu klären, warum Athen trotz taktischer Erfolge strategisch unterlegen war.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor nutzt eine quellenkritische Analyse, indem er die Berichte von Xenophon und Diodor einander gegenüberstellt und mit moderner Forschungsliteratur abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Flottenstruktur, die technologische Ausstattung und eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der Schlachten von Syme bis zu den Arginusen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Seemacht Athen, Landmacht Sparta, Taktik, Rekrutierung, Sklaveneinsatz und strategisches Versagen geprägt.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Alkibiades?

Der Autor sieht in Alkibiades einen zentralen Strategen, dessen Rückkehr die Hoffnung auf athenische Stärke befeuerte, dessen späterer Ausschluss jedoch zum Verfall beitrug.

Warum war der Sklaveneinsatz in der athenischen Flotte so bedeutsam?

Aufgrund des immensen Personalbedarfs und der schwindenden Zahl wehrfähiger Bürger wurde der Einsatz von Sklaven zu einem notwendigen, aber auch kritischen Instrument der Kriegsführung.

Was kennzeichnet die Schlacht bei den Arginusen als besonders?

Sie war die gewalttätigste Schlacht des Krieges mit massiven Verlusten auf beiden Seiten und führte durch den anschließenden Arginusenprozess zur politischen Selbstschwächung Athens.

Welche Bedeutung kommt dem "Arginusenprozess" zu?

Dieser Prozess gegen die athenischen Strategen schwächte die politische Führung Athens massiv und beraubte die Polis ihrer wichtigsten militärischen Kompetenzträger.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs (413 - 404 v. Chr.)
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Philosophische Fakultät, Historisches Seminar III, Alte Geschichte)
Veranstaltung
Der Peloponnesische Krieg
Note
1,3
Autor
Diplom-Betriebswirt Eckhard Neudeck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
30
Katalognummer
V165437
ISBN (eBook)
9783640811960
ISBN (Buch)
9783640812110
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pelopponischer Krieg Thukydides Alkibiades Dekeleischer Krieg Griechen Sparta Athen athenische Demokratie Archidamischer Krieg Xenophon Diodor Seeschlachten Antike Alte Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Betriebswirt Eckhard Neudeck (Autor:in), 2010, Die Seeschlachten des Dekeleischen Kriegs (413 - 404 v. Chr.), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165437
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Leseprobe aus  30  Seiten
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