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Technologielebenszyklen im Innovationsmanagement

Möglichkeiten zur Reifebestimmung so wie deren Parameter im Hinblick auf das S-Kurven Modell

Titel: Technologielebenszyklen im Innovationsmanagement

Bachelorarbeit , 2010 , 42 Seiten , Note: 1

Autor:in: Wolfgang Knöbl (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zusammenfassung
Die Bewertung von Technologien ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Um daraus strategische Schritte ableiten zu können, ist vorab aber eine Positionierung innerhalb des Lebenszyklus einer Technologie notwendig. In dieser Arbeit werden die grundsätzlichen Begriffe erklärt und auf verschiedene Modelle zur Technologieprognose eingegangen. Der Fokus liegt hierbei auf dem S-Kurven Konzept von McKinsey, welches auch im entwickelten Vorgehensmodell Eingang findet. Für das Modell erfolgen die Erarbeitung des Zusammenhangs mit dem Begriff Reifegrad, sowie die Erklärung der grundsätzlichen Einordnung von Vorgehensmodellen. Das erarbeitete Vorgehensmodell bietet die Möglichkeit der Positionierung und kann als Ausgangspunkt für weitere Schritte bezogen auf Technologieentscheidungen dienen.

Abstract
Assessment of technologies is a major cornerstone for companies. This thesis focuses on the positioning inside a technology life cycle. Further to this strategic steps can be taken for the future. Research is based on general terms and the explanation of models used for predicting technology evolutions. Different types are reviewed with the focus on the S-curve concept from McKinsey. This concept is also a part of the developed procedure model. The procedure model section gives an insight into the degree of maturity as well as the general positioning of procedure models. The research shows that with this procedure model it is possible to evaluate the phase of a technology lifecycle. We can conclude from the survey that this could be used for further steps within the technology management.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Forschungsmethode

2 Grundlagen und Begriffsdefinition

2.1 Technologielebenszyklus

2.1.1 Standardmodelle für Technologielebenszyklen

2.1.2 Technologiezuordnung

2.2 Lebenszyklusbezogene Zusammenhänge

2.3 S-Kurven-Analyse

2.4 Technologiebewertung

2.5 Anforderungen an die Technologiebewertung

3 Technologielebenszyklusmodelle

3.1 Basistypen

3.1.1 Inhaltliche Perspektiven

3.1.2 Zeitliche Perspektiven

3.2 Das Technologielebenszyklusmodell von Ford und Ryan

3.3 Das Technologielebenszykluskonzept von Arthur D. Little

3.4 Das S-Kurven Konzept von McKinsey

3.4.1 Eignung zur Analyse

3.4.2 Zeithorizont

4 Vorgehensmodell zur Bestimmung des Reifegrades

4.1 Allgemeine Betrachtung

4.1.1 Definition des Reifegrades

4.1.2 Definition Vorgehensmodell

4.2 Vorgehensmodell

4.2.1 Phasenpositionierung durch qualitative Kriterien

4.2.2 Erstellung der S-Kurve

4.2.3 Technologieprognose

4.2.4 Erkennung von Diskontinuitäten

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das S-Kurven-Modell als Werkzeug für die Technologiebewertung zu validieren und ein Vorgehensmodell zu entwickeln, das eine branchenunabhängige Bestimmung des Technologiereifegrades ermöglicht.

  • Analyse bestehender Technologielebenszyklusmodelle
  • Kritische Untersuchung des S-Kurven-Konzepts nach McKinsey
  • Definition des Reifegrades im technologischen Kontext
  • Entwicklung eines strukturierten Vorgehensmodells zur Technologiebewertung
  • Einsatz von Roadmaps zur explorativen Technologieprognose
  • Etablierung eines Frühwarnsystems zur Erkennung technologischer Diskontinuitäten

Auszug aus dem Buch

3.4 Das S-Kurven Konzept von McKinsey

Die S-Kurve von McKinsey ist eine grafische Darstellung des Verhältnisses zwischen dem Entwicklungsaufwand einer Technologie und der Leistung die man durch diese Investitionen erzielt. Die Ergebnisse dieser Darstellung nehmen gewöhnlich einen S-förmigen Verlauf an. Zu Beginn schreitet der technische Fortschritt trotz Ausgaben für die Entwicklung nur sehr langsam voran. Nach der Erreichung des kritischen Wissens entwickelt sich die Leistungsfähigkeit des Produktes rasant nach oben. Am Ende einer Technologieentwicklung sind Fortschritte trotz Einsatz weiterer Entwicklungsressourcen schwierig und teuer.

Dann erhebt sich die Frage ob es nicht auch eine andere Möglichkeit gibt, die Leistung zu erbringen. Eine neue Technologie etwa, die noch unentwickelt ist, aber die bestehende übertreffen könnte. Dieser Bereich markiert eine Diskontinuität, den Punkt, an dem eine Technologie die andere ablöst. Diese Thematik kann auch über die Begriffe Effektivität und Effizienz beschrieben werden. Über die Effektivität wird entschieden welcher S-Kurve ein Unternehmen folgen soll. Die Effizienz ist der Steigungswinkel der aktuellen Technologie. Eine Konzentration auf Effizienz kann in diesem Fall hinderlich beim frühzeitigen Erkennen einer Diskontinuität sein, da man dabei die Entwicklungskosten einer etablierten Technologie in Relation zu einer noch zu entwickelnden, eventuell leistungsfähigeren, Technologie setzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Anwendbarkeit des S-Kurven-Modells zur Technologiebewertung konzentriert.

2 Grundlagen und Begriffsdefinition: Erläutert die theoretischen Basisannahmen von Technologielebenszyklen und deren Analogie zu biologischen Zyklen sowie den Zusammenhang zu Produktlebenszyklen.

3 Technologielebenszyklusmodelle: Untersucht verschiedene Modelle wie die von Ford/Ryan, Arthur D. Little und das S-Kurven-Konzept von McKinsey hinsichtlich ihrer inhaltlichen und zeitlichen Differenzierung.

4 Vorgehensmodell zur Bestimmung des Reifegrades: Stellt das zentrale Ergebnis der Arbeit dar, ein Modell zur Positionierung von Technologien und Erkennung von Diskontinuitäten unter Verwendung von qualitativen Kriterien und Roadmaps.

5 Fazit: Fasst zusammen, dass eine reine grafische Darstellung eines Technologieverlaufs nicht ausreicht und ein strukturiertes Vorgehensmodell für strategische Technologieentscheidungen notwendig ist.

Schlüsselwörter

Technologielebenszyklus, Innovationsmanagement, S-Kurve, McKinsey, Technologiebewertung, Reifegrad, Vorgehensmodell, Diskontinuität, Technologieprognose, Roadmap, Forschungsaufwand, Leistungsfähigkeit, Technologie-Roadmapping, Technologiewechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit behandelt die strategische Bewertung von Technologien innerhalb ihres Lebenszyklus, um fundierte Entscheidungen im Innovationsmanagement zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen Technologielebenszyklusmodelle, Reifegradbestimmung, das S-Kurven-Konzept von McKinsey sowie die Erstellung explorativer Technologie-Roadmaps.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Anwendung des S-Kurven-Modells zur Technologiebewertung und die Entwicklung eines Vorgehensmodells, das eine branchenunabhängige Bestimmung des Technologiereifegrades erlaubt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert methodisch auf einer umfassenden Literaturrecherche, um bestehende Modelle zu analysieren und daraus ein eigenes Vorgehensmodell abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Lebenszyklusmodelle kritisch analysiert und ein vierstufiges Vorgehensmodell entwickelt, das von der qualitativen Phasenpositionierung bis zur Identifikation technologischer Diskontinuitäten reicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Technologielebenszyklus, S-Kurven-Analyse, Reifegradbestimmung und Technologiemanagement charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das S-Kurven-Konzept von McKinsey von anderen Modellen?

Im Gegensatz zu Modellen, bei denen die Zeit direkt auf der Abszisse aufgetragen wird, nutzt McKinsey den kumulierten Entwicklungsaufwand, um die Leistungsfähigkeit einer Technologie darzustellen.

Warum ist die Erkennung von Diskontinuitäten für Unternehmen so wichtig?

Die Erkennung von Diskontinuitäten dient als Frühwarnsystem, um rechtzeitig zu identifizieren, wann eine aktuelle Technologie ihre Leistungsgrenze erreicht und von einer neuen Innovation abgelöst werden könnte.

Welche Rolle spielt die Roadmap bei der Technologieprognose?

Die Roadmap dient dazu, technologische Entwicklungslinien und Potenziale visualisierbar zu machen und Prognosen vom allgemeinen Markt auf das unternehmenseigene Technologiemanagement herunterzubrechen.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Technologielebenszyklen im Innovationsmanagement
Untertitel
Möglichkeiten zur Reifebestimmung so wie deren Parameter im Hinblick auf das S-Kurven Modell
Hochschule
Campus02 Fachhochschule der Wirtschaft Graz
Note
1
Autor
Wolfgang Knöbl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
42
Katalognummer
V165332
ISBN (Buch)
9783640813230
ISBN (eBook)
9783640813377
Sprache
Deutsch
Schlagworte
technologielebenszyklen innovationsmanagement möglichkeiten reifebestimmung parameter hinblick s-kurven modell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wolfgang Knöbl (Autor:in), 2010, Technologielebenszyklen im Innovationsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165332
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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