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Stolpersteine und Ungereimtheiten der Arbeitsmigartion nach Japan unter Berücksichtigung politischer Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahrzehnte

Titel: Stolpersteine und Ungereimtheiten der Arbeitsmigartion nach Japan unter Berücksichtigung politischer Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahrzehnte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Constanze Noack (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf die Identifikation von Stolpersteinen und Ungereimtheiten der Arbeitsmigration nach Japan, wie sie sich aus den verschiedenen Positionen und Interessenslagen der wichtigsten Akteure ergeben. Dazu werden zum einen die bestehenden Wege und Möglichkeiten der Arbeitsmigration nach Japan aufgezeigt und zum anderen die Bereiche näher betrachtet, die Anlass zu Kritik sowie Diskussion bestehender Verhältnisse geben.
Zu Beginn werden die Daten des Ausländeranteils innerhalb der japanischen Bevölkerung näher betrachtet, wobei kurz auf die Einwanderungsströme eingegangen wird. Im Anschluss daran folgt die Vorstellung der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und es wird ein Einblick in die derzeitigen Positionen der wichtigsten Akteure zur Auseinandersetzung um Arbeitsmigration gegeben, die entweder direkt Einfluss auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen ausüben oder ihren Anspruch darauf gelten machen wollen. Dabei wird als Bezugspunkt zur Darstellung der der jeweiligen Argumentation vermehrt auf die Haltung zur Begegnung der Problematik im Zuge der demographische Veränderung Japans verwiesen. Abgerundet wird dieser Teil mit Meinungen und Stimmen aus der Öffentlichkeit. Daran schließt sich die Darstellung der bestehenden legalen Wege der Arbeitsmigration nach Japan mit ihren Hürden und Ungereimtheiten an, wobei zu klären ist, welche Wege wie genutzt werden. Dies wird zum einen für die Kategorie der qualifizierten Arbeiter und zum anderen der unqualifizierten Arbeiter stattfinden, wobei letztere anhand von vier Beispielen genauer illustriert wird. An dieser Stelle werden demnach bestehende Arbeitsmigrationswege und ihre Konsequenzen für die Einwandernden sowie die tatsächliche Verhältnisse aufgezeigt und kritisch betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zahlen und Fakten zum Ausländeranteil in Japan und deren Nationalitäten

3 Politische Rahmenbedingungen der Arbeitsmigration nach Japan

3.1 Gesetzliche Grundlagen

3.2 Akteure in der politischen Auseinandersetzung

Politik und Wirtschaft

International und Öffentlichkeit

4 Arbeitsmigration nach Japan

4.1 Qualifizierte Arbeitskräfte?

4.2 Unqualifizierte Arbeiter

Nikkeijin

Sprachstudenten

Praktikanten und Trainees

Ein spezieller Fall: das Japanese-Philippine Economic Partnership Agreements

5 Schlussbetrachtungen

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Identifikation von Stolpersteinen und Inkonsistenzen innerhalb der japanischen Arbeitsmigrationspolitik, wobei insbesondere die widerstreitenden Interessenlagen politischer Akteure vor dem Hintergrund des demographischen Wandels untersucht werden.

  • Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen für ausländische Arbeitskräfte
  • Untersuchung der Positionen und Einflussmöglichkeiten verschiedener politischer Akteure
  • Differenzierung zwischen qualifizierter und unqualifizierter Arbeitsmigration
  • Evaluation von Integrationsstrategien und der Rolle der öffentlichen Meinung
  • Kritische Betrachtung von Sonderabkommen wie dem Japanese-Philippine Economic Partnership Agreement

Auszug aus dem Buch

Nikkeijin

Japanisch stämmige Ausländer aus Brasilien und Peru sind in der Ausländerquote Japans einmal mit 14,5% und 2,8% vermerkt, wie aus Abbildung 2 auf Seite 4 hervorgeht. Zu den Nikkeijin werden auch die Rückwanderer aus Peru gezählt, obwohl dieser Begriff vorwiegend auf brasilianische Remigranten referiert. Diese Personengruppen kamen zuerst in den 80er und verstärkt in den 90er Jahren, während des enormen Wirtschaftwachstums nach Japan (Brody 2002: S. 51). Es handelt dabei sich um japanische Auswanderer und deren Nachkommen, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts in mehreren Etappen emigrierten.

Die Auswanderungsziele dieser japanischen Emigranten waren neben den USA, Brasilien und teilweise Peru (Ebd. S. 45) Während in die USA emigrierte, kaum oder gar nicht nach Japan zurückkehrten, verursachte die schlechte wirtschaftliche Lage mit einer hohen Arbeitslosenquote in Brasilien eine erhöhte Rückwanderung nach Japan. Begünstigt wurde die Rückwanderung zudem durch eine Reform des Nyūkanhō in den 90er Jahren, die den Remigranten – bis hin zu den Kindern der dritten Generation, der ursprünglich Ausgewanderten – eine unbefristete Aufenthaltsdauer und eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis unter der Kategorie „Ehegatte oder Kinder eines Japaners“ einräumt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der japanischen Arbeitsmigrationspolitik ein und erläutert den Fokus auf die Identifikation von Hürden und Ungereimtheiten durch verschiedene politische Akteure.

2 Zahlen und Fakten zum Ausländeranteil in Japan und deren Nationalitäten: Dieses Kapitel gibt einen statistischen Überblick über die Ausländerzahlen in Japan, unterteilt in verschiedene Herkunftsgruppen wie "Altankömmlinge" und "Neuankömmlinge".

3 Politische Rahmenbedingungen der Arbeitsmigration nach Japan: Es werden die zentralen Gesetze zur Immigration vorgestellt und die unterschiedlichen Positionen von Ministerien, Wirtschaftsverbänden und internationalen Organisationen analysiert.

4 Arbeitsmigration nach Japan: Hier wird detailliert zwischen qualifizierten Arbeitskräften und unqualifizierten Arbeitern unterschieden, wobei spezifische Aufenthaltskategorien und das Beispiel des japanisch-philippinischen Wirtschaftsabkommens kritisch beleuchtet werden.

5 Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die Inkonsistenzen der Politik zusammen und konstatiert, dass Japan zwar auf Arbeitsmigration angewiesen ist, eine dauerhafte Einwanderung jedoch gesellschaftlich und politisch weiterhin abgelehnt wird.

6 Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und weiterführender Literatur.

Schlüsselwörter

Arbeitsmigration, Japan, Einwanderungspolitik, Nikkeijin, demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Gesetzgebung, Integration, Arbeitsmarkt, Visum, Wirtschaft, Praktikanten, Humankapital, Diskriminierung, Sozioökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strukturen und Widersprüche der japanischen Arbeitsmigrationspolitik unter Berücksichtigung der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahrzehnte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die gesetzlichen Regelungen der Einreise, die Rolle verschiedener Akteure wie Ministerien und Wirtschaftsverbände sowie die Herausforderungen durch den demographischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Identifikation von Stolpersteinen und Ungereimtheiten in der Arbeitsmigrationspolitik, die sich aus widerstreitenden Interessenlagen der Akteure ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Gesetzesgrundlagen, statistischen Daten, Regierungsberichten und politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und eine detaillierte Differenzierung zwischen der Einreise für qualifizierte versus unqualifizierte Arbeitskräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Arbeitsmigration, demographischer Wandel, Integration, Nikkeijin und der spezifische Kontext der japanischen Migrationspolitik.

Warum wird zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitern unterschieden?

Die Unterscheidung verdeutlicht die Diskrepanz zwischen der offiziellen restriktiven Politik für qualifiziertes Personal und der faktischen Notwendigkeit unqualifizierter Arbeitskräfte in Nischenbereichen.

Welche Rolle spielt das Japanese-Philippine Economic Partnership Agreement (JPEPA)?

Das Abkommen dient als Fallbeispiel für eine sektorenspezifische Öffnung des Arbeitsmarktes, bei der der Fokus besonders auf den Bereich der Pflegekräfte gelegt wird.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stolpersteine und Ungereimtheiten der Arbeitsmigartion nach Japan unter Berücksichtigung politischer Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahrzehnte
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung)
Veranstaltung
Migration und Integration
Note
1,7
Autor
Constanze Noack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
27
Katalognummer
V165253
ISBN (eBook)
9783640808625
ISBN (Buch)
9783640809240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitsmigration Japan Ausländer Nikkeijin Einwanderungsgesetze unqualifizierte Arbeiter qualifizierte Arbeiter Migration Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Constanze Noack (Autor:in), 2008, Stolpersteine und Ungereimtheiten der Arbeitsmigartion nach Japan unter Berücksichtigung politischer Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahrzehnte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165253
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Leseprobe aus  27  Seiten
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