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Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz und Lösungsansätze für Alkoholprobleme von Mitarbeitern

Durch Präventionsprogramme und betriebliche Rehabilitationsmaßnahmen & Therapieformen des Alkoholismus mit Einblick in die Praxis einer Fachklinik

Titel: Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz und Lösungsansätze für Alkoholprobleme von Mitarbeitern

Diplomarbeit , 1996 , 227 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jürgen Paul (Autor:in), Ulrich Winter (Autor:in)

Soziologie - Wirtschaft und Industrie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Menschen mit Alkoholproblemen sind überall in der Arbeitswelt und auf allen Hierarchieebenen zu finden. Schon lange gilt die These nicht mehr, daß Alkoholkranke erst „absacken“ und richtig in der Gosse gelandet sein müssen, um endlich zu „erwachen“ und sich ihren Alkoholproblemen zu stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

TEIL I (ULRICH WINTER)

TEIL II (JÜRGEN PAUL)

Gemeinsame Grundlagen unserer Themen

Intention

Die gesellschaftliche Bedeutung des Alkohols

Definition Alkoholabhängigkeit

Definition Alkoholmißbrauch

Trinkertypen nach Jellinek

Verlauf der Alkoholkrankheit

Teil I ( Ulrich Winter )

Vorwort

Einleitung

Stationen der Anerkennung im Sozial- und Arbeitsrecht

Die Notwendigkeit innerbetrieblicher Hilfsmaßnahmen

Folgen des Alkohlmissbrauchs für den Betrieb

Die Folgekosten durch Alkoholmibrauch

Ursachen für den Alkoholmißbrauch

Die fünf Gruppen der Streßfaktoren

Modell für die Entwicklung eines problematischen Umgangs mit Alkohol im Betrieb

Rechtliche Aspekte

Alkoholprävention am Arbeitsplatz

Blick in die Praxis

Allgemeine Probleme betrieblicher Programmentwicklung

Das betriebliche Alkoholverbot

Schlußbetrachtung

Teil II ( Jürgen Paul )

Vorwort

Einleitung

Ursachen der Abhängigkeit

Verschiedene Sichtweisen

Frauen haben andere Trinkmuster als Männer

Gesundheitliche Schädigung durch Alkohol

Formeller Ablauf für die Bereitstellung eines stationären Therapieplatzes

Zwangsweise Unterbringung

Motivation zur Behandlung

Behandlungsphasen

Prävention

Weitere stationäre Therapien

Vor und Nachteile der stationären Therapie

Sonstige Hilfsmöglichkeiten

Rückfallproblematik

Beschreibung der Fachklinik

Ablauf der stationären Therapie

Interviews

Suchtbericht

Schlußwort

Gemeinsames Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Problematik von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit am Arbeitsplatz sowie den therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten. Das Ziel besteht darin, betriebliche Präventions- und Rehabilitationskonzepte darzulegen, die Betroffenen eine Chance zur beruflichen und sozialen Reintegration bieten und gleichzeitig betriebliche Interessen wahren.

  • Analyse der Ursachen für Alkoholmissbrauch im beruflichen Umfeld
  • Darstellung betrieblicher Präventionsprogramme und deren Erfolgsaussichten
  • Erläuterung des rechtlichen Rahmens und betriebsverfassungsrechtlicher Handlungsspielräume
  • Untersuchung von Therapieformen und stationären Behandlungsmöglichkeiten
  • Fallbeispiele aus der betrieblichen Praxis und der Fachklinik-Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung des Alkohols in unserer Gesellschaft

In unserer Gesellschaft ist der Konsum von Alkohol nicht mehr wegzudenken. Das Konsumieren alkoholischer Getränke ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Der Konsum von Alkohol wird in unserer Gesellschaft in ausgesprochen viele soziale Handlungen miteinbezogen. Alkohol wird getrunken aus reiner Gewohnheit, beim Essen und gehört auf Festen und Feierlichkeiten einfach dazu, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Der Alkohol wird im allgemeinen in unserer Gesellschaft als Genußmittel betrachtet, welches das Leben verschönern soll.

In diesem Zusammenhang schreiben HERBERT ZIEGLER und KARL H. WILKE (1992, S.5): „Der größte Teil der Bundesbürger kann vernünftig mit alkoholischen Getränken umgehen und prägt durch seine Einstellung zu den alkoholischen Getränken das Gesamtverhalten. Für die Verteilung der Trinkmenge ergibt sich folgendes Bild bei der erwachsenen Bevölkerung: Abstinente oder fast Abstinente = 20 Prozent; schwache Konsumenten = 35 bis 53 Prozent, starke Konsumenten = 16 bis 47 Prozent.“

Zusammenfassung der Kapitel

Gemeinsame Grundlagen unserer Themen: Einführung in die gesellschaftliche Relevanz, Definitionen der Abhängigkeit sowie Jellineks Trinkertypen zur Einordnung der Problematik.

Teil I (Ulrich Winter): Untersuchung des Alkoholmissbrauchs am Arbeitsplatz, der Notwendigkeit betrieblicher Hilfsprogramme sowie der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

Teil II (Jürgen Paul): Detaillierte Darstellung der Therapieformen für den Alkoholismus, inklusive eines Einblicks in die Praxis der stationären Behandlung in einer Fachklinik.

Schlüsselwörter

Alkoholismus, Alkoholmissbrauch, Betriebliche Suchtprävention, Suchtberatung, Arbeitsrecht, Therapieformen, Stationäre Entwöhnung, Nachsorge, Co-Abhängigkeit, Jellinek-Trinkertypen, betriebliche Gesundheitsförderung, Frühintervention, Rehabilitationsmaßnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Problematik des Alkoholmissbrauchs am Arbeitsplatz und beleuchtet Ansätze zur Prävention, betrieblichen Rehabilitation und klinischen Therapie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, die Rollen von Sozialberatung und Betriebsräten sowie die Phasen der Alkoholkrankheit und deren klinische Behandlung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Betrieben und Betroffenen Wege aufzuzeigen, wie Alkoholprobleme frühzeitig erkannt, betrieblich begleitet und therapeutisch erfolgreich behandelt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung praktischer Erfahrungen aus Unternehmen (z.B. Siemens AG) sowie der Analyse von Therapieprozessen in einer Fachklinik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in betriebliche Präventionsstrategien (Teil I) und klinische Therapieformen sowie stationäre Behandlungsabläufe (Teil II).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Suchtprävention, Alkohol am Arbeitsplatz, Arbeitsrecht, stationäre Rehabilitation und Co-Abhängigkeit.

Welche Rolle spielt die Siemens AG in dieser Arbeit?

Die Siemens AG dient als Praxisbeispiel, um die Umsetzung einer betrieblichen Sozialberatung und die Struktur betrieblicher Alkoholprogramme im Werk Witten-Annen zu illustrieren.

Was wird unter der "Konsequenten Variante" in der betrieblichen Praxis verstanden?

Es handelt sich um ein gestuftes Vorgehen, bei dem Absprachen getroffen, Auflagen erteilt und Konsequenzen bei Nichterfüllung klar definiert werden, um sowohl Vertrauen als auch Gleichbehandlung sicherzustellen.

Welche Funktion haben die "Heimattage" während der stationären Therapie?

Sie dienen als Versuchsfeld, in dem Patienten ihre im geschützten Rahmen erlernten Fähigkeiten in ihrem realen sozialen Umfeld erproben und nötige Veränderungen vorbereiten können.

Ende der Leseprobe aus 227 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz und Lösungsansätze für Alkoholprobleme von Mitarbeitern
Untertitel
Durch Präventionsprogramme und betriebliche Rehabilitationsmaßnahmen & Therapieformen des Alkoholismus mit Einblick in die Praxis einer Fachklinik
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,0
Autoren
Jürgen Paul (Autor:in), Ulrich Winter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1996
Seiten
227
Katalognummer
V165112
ISBN (eBook)
9783640823765
ISBN (Buch)
9783640824243
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alkoholmissbrauch arbeitsplatz lösungsansätze alkoholprobleme mitarbeitern durch präventionsprogramme rehabilitationsmaßnahmen therapieformen alkoholismus einblick praxis fachklinik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jürgen Paul (Autor:in), Ulrich Winter (Autor:in), 1996, Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz und Lösungsansätze für Alkoholprobleme von Mitarbeitern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165112
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