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Limitsysteme und Risikokapitalallokation

Title: Limitsysteme und Risikokapitalallokation

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Xingang Zhou (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Aktuell ist zu beobachten, dass das Risikopotential auf den Finanzmärkten z.B. durch Krisen und schärferen Wettbewerb deutlich zunimmt. Obwohl für Banken der Umgang mit Risiken schon immer eine enorme Rolle gespielt hat und sie umfassende Erfahrung auf diesem Gebiet besitzen, sind die heutigen Risiken und Gefahren sehr viel facettenreicher und werden immer komplexer. Aus diesem Grund wachsen ständig die Anforderungen an das Risikomanagement, diese Risiken zu bewältigen, um Verluste aus eingegangenen Geschäften zu verhindern und Erträge zu erzielen. Schließlich verdient eine Bank hauptsächlich Geld, indem sie Risiken nicht vermeidet, sondern kalkuliert, eingeht und bewältigt.
Aus Risikoabsicherungsaspekten müssen Kreditinstitute jedes Geschäft mit einem bestimmten Anteil an Eigenkapital unterlegen. Dieser bindende Zusammenhang zwischen Risiko und Ei-genkapital ist auch Grundlage von bankaufsichtsrechtlichen Neuregelungen wie Basel 2. Al-lerdings ist Eigenkapital teuer und nur beschränkt verfügbar. Wie diese knappe Ressource nun möglichst vernünftig und profitabel verteilt werden soll, draus entwickelt sich ein komplexes Allokationsproblem, weil Geschäftsfelder unterschiedlich risikobehaftet sind und die Eigen-kapitalanforderungen sich unterscheiden.
Den Kern dieser Arbeit bilden verschiedene Konzepte zur Verteilung von Risikokapital.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Risikokapital

2.1 Begriffserläuterung

2.2 Zweck und Funktionalitäten

2.2.1 Risikotragfähigkeitskalkül

2.2.2 Risiko-Chancen-Kalkül

3. Allokation von Risikokapital

3.1 Idee der Einführung eines Limitsystems

3.2 Verteilung des Risikokapitals

3.3 Organisatorische Alternativen

3.4 Probleme bei der Limitierung

4. Spieltheoretischer Ansatz für ein Allokationsmodell

4.1 Vorüberlegungen

4.2 Fairness als wichtiges Merkmal

4.3 Kooperatives Modell in Verbindung mit dem Core-Konzept (Denault)

4.4 Anforderungen an ein Allokationsverfahren

4.5 Verfahren zur Risikokapitalallokation

4.5.1 Ausgangssituation

4.5.2 Activity-Level-Verfahren

4.5.3 Beta-Verfahren

4.5.4 Shapley-Verfahren

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der effizienten Allokation von Risikokapital in Banken und untersucht, wie auf Basis spieltheoretischer Konzepte eine faire und wirtschaftlich sinnvolle Verteilung knapper Kapitalressourcen auf verschiedene Geschäftsbereiche gelingen kann.

  • Bedeutung und Zweck von Risikokapital in Kreditinstituten
  • Herausforderungen der Limitierung und Risikomanagement
  • Spieltheoretische Modellierung der Kapitalallokation (Core-Konzept)
  • Analyse und Bewertung verschiedener Allokationsverfahren (Activity-Level, Beta, Shapley)

Auszug aus dem Buch

4.5.4 Shapley-Verfahren

Eins der bekanntesten Konzepte ist das Shapley-Verfahren, das 1953 von Lloyd S. Shapley entwickelt wurde. Der Allokationsvorgang sieht wie folgt aus:

RK_i^a = \sum_{K \subseteq N, i \in K} \frac{(|K|-1)!(n-|K|)!}{n!} \cdot \Delta VaR_i(K) für alle i = 1, ..., n, (4.30)

mit |K| = Anzahl der Divisionen in Koalition K

Die Idee dieses Verfahrens ist, dass ein Unternehmen durch sequentielles Hinzufügen einzelner Divisionen entsteht. Jede Division, die dem Unternehmen beitritt, wird mit dem notwendigen Risikokapital belastet, das sie zusätzlich verursacht (\Delta VaR_i(K)). Es wird angenommen, dass jeder Eintritt gleich wahrscheinlich und unabhängig von Division ist. So wird das Problem gelöst, dass keine feste Reihenfolge bestimmbar ist, in der Divisionen in ein Unternehmen eintreten. Der Faktor \frac{(|K|-1)!(n-|K|)!}{n!} ist damit als Wahrscheinlichkeit für den Beitritt der Division i \in K als |K|-te Division zum Unternehmen zu interpretieren bei einer fixen Menge bereits beigetretener Divisionen. Die Konstellation mit drei Divisionen i, j und k erzeugt folgende Allokation:

RK_i^a = \frac{1}{3} \cdot \Delta VaR_i(i) + \frac{1}{6} \cdot (\Delta VaR_i(i, j) + \Delta VaR_i(i, k)) + \frac{1}{3} ( \Delta VaR_i(i, j, k)) (4.31)

Der erste Summand zeigt die Risikokapitalbelastung der Division i, wenn sie als erste Division dem Unternehmen beitritt. Weil diese Wahrscheinlichkeit per Annahme gleich hoch wie ein Beitritt als zweite oder dritte Division ist, wird dieser Teil mit 1/3 gewichtet. Der zweite Summand belastet die Division i mit dem Risikokapital, das es im Falle eines Unternehmensbeitritts als zweite Division hervorruft. Dabei ist vorher entweder Division j oder Division k dem Unternehmen bereits beigetreten. Da dies als gleich wahrscheinlich angenommen wird, wird jeder dieser Möglichkeiten eine Wahrscheinlichkeit von 1/6 zugeschrieben. Der letzte Summand belastet die Division i, wenn sie als letzter Teil des Unternehmens wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung des Risikomanagements und die Problematik der Risikokapitalverteilung als knappe Ressource.

2. Risikokapital: Definition des Begriffs Risikokapital und Erläuterung seiner zentralen Funktionen wie Risikotragfähigkeit und Performance-Steuerung.

3. Allokation von Risikokapital: Diskussion der organisatorischen Ansätze und praktischen Schwierigkeiten bei der Einführung von Limitsystemen in Banken.

4. Spieltheoretischer Ansatz für ein Allokationsmodell: Theoretische Herleitung einer fairen Allokation unter Nutzung des Core-Konzepts und Analyse spezifischer mathematischer Verfahren.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Eignung spieltheoretischer Verfahren und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Risikokapital, Risikokapitalallokation, Limitsystem, Risikotragfähigkeit, Value-at-Risk, Spieltheorie, Core-Konzept, Kooperative Spiele, Allokationsverfahren, Activity-Level-Verfahren, Beta-Verfahren, Shapley-Verfahren, Fairness, Risikomanagement, Banksteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Banken ihr begrenztes Risikokapital effizient und fair auf ihre verschiedenen Geschäftseinheiten verteilen können, um sowohl die Stabilität zu gewährleisten als auch die Performance zu optimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Risikokapital, die Herausforderungen bei der Implementierung von Limitsystemen sowie die Anwendung spieltheoretischer Modelle zur Lösung von Allokationskonflikten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Methoden zu evaluieren, die eine ökonomisch sinnvolle Allokation ermöglichen und dabei Kriterien wie Fairness und Kompatibilität zum Gesamtrisikoprofil der Bank erfüllen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden spieltheoretische Ansätze, insbesondere das Core-Konzept und spezifische mathematische Verteilungsalgorithmen (Shapley, Beta-Verfahren), zur Modellierung der Kapitalallokation verwendet.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der formalen Modellierung des kooperativen Spiels, der Definition von Core-Bedingungen und der vergleichenden Analyse verschiedener Allokationsverfahren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Risikokapitalallokation, spieltheoretische Modelle, Value-at-Risk, Limitsysteme und Banksteuerung definieren.

Was unterscheidet das Shapley-Verfahren von anderen Methoden?

Das Shapley-Verfahren modelliert den Prozess als sequentielles Hinzufügen von Divisionen und gewichtet die zusätzliche Risikokapitalbelastung basierend auf Eintrittswahrscheinlichkeiten, um ein faires Ergebnis zu erzielen.

Warum ist die Core-Kompatibilität für die Banksteuerung wichtig?

Core-Kompatibilität verhindert Anreize für einzelne Abteilungen, das Unternehmen zu verlassen, da sichergestellt wird, dass kein Teilbereich eine höhere Belastung trägt, als er einzeln rechtfertigen könnte.

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Details

Title
Limitsysteme und Risikokapitalallokation
College
University of Hohenheim
Grade
1,3
Author
Xingang Zhou (Author)
Publication Year
2008
Pages
20
Catalog Number
V165018
ISBN (eBook)
9783640802951
ISBN (Book)
9783640803095
Language
German
Tags
Limitsysteme Risikokapital Eigenkapital Basel 2 Allokationsmodell Risiko Value at Risk Core Konzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Xingang Zhou (Author), 2008, Limitsysteme und Risikokapitalallokation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165018
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