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Erster Kontinentalkongress: Eine Kraftprobe zwischen Radikalen und Gemäßigten

Titel: Erster Kontinentalkongress: Eine Kraftprobe zwischen Radikalen und Gemäßigten

Hausarbeit , 2010 , 13 Seiten , Note: 3+

Autor:in: Oliver Birkmann (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Ein Drittel Tories, ein Drittel Whigs, der Rest Bastards“. So bezeichnete der spätere Gründungsvater der Vereinigten Staaten, John Adams, die Delegierten, die vom 5. September bis zum 26. Oktober 1774 in Philadelphia beim Ersten Kontinentalkongress tagten. Durch dieses Zitat, das nicht einmal zwei Jahre vor der amerikanischen Unabhängigkeit ausgesprochen wurde, wird deutlich, dass sich die Delegierten bei Beginn des Kongresses noch keineswegs einig darüber waren, wie sich das Verhältnis der Kolonien zu England gestalten sollte. Auf der einen Seite gab es eine – vom zitierten John Adams geführte – radikale Fraktion, die die Unabhängigkeit der Kolonien anstrebte, auf der anderen Seite stand ein konservativ royalistisches und um ein versöhnliches Verhältnis zu England bemühtes Lager. Bevor der bekanntere Zweite Kontinentalkongress im Jahr 1775 offiziell den Kriegszustand mit England erklären konnte, kam es bereits zu Gefechten zwischen den amerikanischen Milizen und der englischen Armee. Wie konnten die Radikalen durch den Ersten Kontinentalkongresses so plötzlich die Führung übernehmen, während die Gemäßigten fast verstummten? Diese Arbeit soll durch eine Analyse des Ersten Kontinentalkongresses und des Konfliktes zwischen den Radikalen und den Gemäßigten eine Antwort auf diese Frage finden. Dabei wird auch kurz auf die Ereignisse vor und nach dem ersten Kongress eingegangen um seine historische Bedeutung zu ergründen

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Vorgeschichte

2. Der Erste Kontinentalkongress

2.1 Die Delegierten

2.2 Der Verlauf des Ersten Kontinentalkongresses

2.3 Die Suffolk-Resolutionen

2.4 Galloways „Plan of Union“

3. Beschlüsse des Kongresses

3.1 Die „Declaration of Rights“

3.2 Die „Association"

4. Weiterer Verlauf

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Ersten Kontinentalkongress von 1774 und analysiert dabei den inneramerikanischen Konflikt zwischen radikalen und gemäßigten Kräften. Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie die Radikalen die Führung des Kongresses übernehmen konnten, um so die historische Bedeutung dieses Ereignisses auf dem Weg in die Amerikanische Revolution zu ergründen.

  • Der Einfluss der Intolerable Acts auf die Einberufung des Kongresses
  • Die ideologische Spaltung zwischen Radikalen und Gemäßigten
  • Wichtige Beschlüsse wie die Suffolk-Resolutionen, die Declaration of Rights und die Association
  • Das Scheitern von Kompromissvorschlägen wie Galloways Plan of Union
  • Der Übergang vom diplomatischen Widerstand zum militärischen Konflikt

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Verlauf des Ersten Kontinentalkongresses

Die Radikalen, die bereits bei der Auswahl der Delegierten für den Kongress im Vorteil waren, konnten direkt bei Beginn einen weiteren kleinen Sieg erringen: Galloway wollte den Kongress im State House, also der Abgeordnetenkammer, abhalten, Samuel Adams dirigierte aber alle in die Carpenters Hall, das Zunfthaus der Zimmerleute, in dem die Delegierten nicht dem Einfluss der königlich-britischen Tradition ausgesetzt waren.12 Ebenfalls positiv für die Radikalen fielen die Wahlen des Präsidenten und des Kongresssekretärs aus: Präsident wurde Peyton Randolph aus dem Abgeordnetenhaus von Virginia, Kongresssekretär wurde Charles Thomson, Mitglied der „Sons of Liberty“ und scherzhaft „John Adams von Pennsylvania“ genannt.13

Nun stellte sich den Delegierten die erste große Hürde in den Weg. Die Grundsatzfrage der amerikanischen Verfassung: wie sollte man abstimmen? Den Delegierten war bewusst, dass sie einen Präzedenzfall schaffen würden. Die kleinen Staaten befürworteten eine Abstimmung, bei der jede Kolonie eine gleichberechtigte Stimme bekam, was nach John Adams zu Ungerechtigkeiten führen musste. Die großen Staaten favorisierten eine nach Bevölkerung, bzw. nach Wirtschaftskraft, gewichtige Stimme für jede Kolonie, wobei bei dieser Methode endlose Kontroversen über die Gewichtung abzusehen waren. Die Möglichkeit, dass jeder Delegierte eine gleichgewichtige Stimme bekam, wurde ebenfalls schnell verworfen, da einige Kolonien zu viele oder zu wenige Delegierte entsandt hatten, als es ihrem Anteil entsprochen hätte.14 Letztendlich entschied man sich für die föderale Lösung, die von den kleinen Staaten und den Konservativen angestrebt wurde, mit jeweils einer gleichgewichtigen Stimme pro Kolonie.15

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die politische Ausgangslage und die Fragestellung bezüglich des Konflikts zwischen Radikalen und Gemäßigten während des Kongresses.

1. Vorgeschichte: Darstellung der britischen Repressalien nach der Boston Tea Party und der zunehmenden Radikalisierung in den Kolonien.

2. Der Erste Kontinentalkongress: Analyse der Zusammensetzung der Delegierten, des organisatorischen Verlaufs sowie der internen politischen Richtungsentscheidungen.

3. Beschlüsse des Kongresses: Erläuterung der formulierten Rechte und der beschlossenen Handelsboykottmaßnahmen als Reaktion auf die britische Politik.

4. Weiterer Verlauf: Beschreibung der britischen Ablehnung der Forderungen und der Eskalation, die zum Unabhängigkeitskrieg führte.

5. Fazit: Einschätzung der historischen Bedeutung des Kongresses als Wendepunkt zur einheitlichen amerikanischen Handlungsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Erster Kontinentalkongress, Amerikanische Revolution, Radikale, Gemäßigte, Suffolk-Resolutionen, Joseph Galloway, Declaration of Rights, Association, Intolerable Acts, Unabhängigkeit, John Adams, Samuel Adams, koloniale Selbstverwaltung, Handelskrieg, Föderalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Ersten Kontinentalkongresses von 1774 als zentrales Ereignis im Vorfeld der Amerikanischen Unabhängigkeit.

Welche politischen Lager standen sich während des Kongresses gegenüber?

Es gab eine radikale Fraktion, die auf eine klare Konfrontation und Unabhängigkeit abzielte, und ein gemäßigtes, konservatives Lager, das auf Ausgleich und Versöhnung mit Großbritannien hoffte.

Was war das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel war es herauszufinden, warum die radikalen Kräfte in der Lage waren, die Führung des Kongresses zu übernehmen und ihre politische Agenda gegen die Gemäßigten durchzusetzen.

Welche methodische Herangehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse von Quellen und Fachliteratur zur Amerikanischen Revolution und dem Verlauf des Kongresses.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die Vorbereitungen des Kongresses, die Differenzen bei der Abstimmungslogik, die kontroversen Resolutionen und die letztendliche Verabschiedung von Boykottmaßnahmen.

Welche zentralen Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem der Erste Kontinentalkongress, die Suffolk-Resolutionen, die Declaration of Rights und der Konflikt zwischen Radikalen und Gemäßigten.

Warum war die Wahl des Tagungsortes laut der Arbeit von Bedeutung?

Die Entscheidung, den Kongress in der Carpenters Hall statt im State House abzuhalten, entzog die Delegierten dem direkten Einfluss der britischen Tradition und stärkte die Position der Radikalen.

Welche Bedeutung kommt dem „Plan of Union“ von Joseph Galloway zu?

Dieser Plan stellte einen Versuch der Gemäßigten dar, einen Kompromiss mit England zu finden; sein knappes Scheitern markierte das Ende des politischen Einflusses der Loyalisten.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erster Kontinentalkongress: Eine Kraftprobe zwischen Radikalen und Gemäßigten
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
3+
Autor
Oliver Birkmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
13
Katalognummer
V164954
ISBN (eBook)
9783640801916
ISBN (Buch)
9783640802418
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Amerikanische Unabhängigkeit Kontinentalkongress
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Birkmann (Autor:in), 2010, Erster Kontinentalkongress: Eine Kraftprobe zwischen Radikalen und Gemäßigten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164954
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Leseprobe aus  13  Seiten
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