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Einstellungsänderung durch Kommunikation

Faktoren des Senders, der Mitteilung und der Situation, von denen die Wirkung einer persuasiven Kommunikation abhängt

Title: Einstellungsänderung durch Kommunikation

Seminar Paper , 1999 , 17 Pages

Autor:in: Anja Meisner (Author)

Psychology - Social Psychology

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Summary Excerpt Details

Eine Studentin möchte in der Mittagspause im Foyer eines Gebäudes auf dem Campus ihr Mittagessen genießen und ein wenig vor sich hin träumen, bevor sie zum nächsten Seminar geht. Ein anderer Student setzt sich direkt neben sie und zündet sich eine Zigarette an. Sie bekommt Qualm in die Augen, sodass diese anfangen zu tränen und ihr Essen ihr nicht mehr schmeckt.
Bestrebt, die Situation zu ändern, stehen ihr verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Studentin könnte zum Beispiel gehen und sich einen anderen (für sie angenehmeren Ort) suchen. Sie könnte aber auch mit ihrem Kommilitonen sprechen und versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass er geht oder aufhört zu rauchen. Die Art und Weise der Frage oder Handlung (sie könnte die Zigarette einfach aus seinem Mund nehmen und sie ausdrücken) wird ausschlaggebend für seine Handlungsweise und seine Sicht auf die Kommilitonin sein. Aber nicht nur ihre Reaktion, sondern auch seine Bereitschaft zur Handlung beeinflusst den „Überredungsversuch“.
Im alltäglichen Leben versuchen wir selbst oft, Einstellungen unserer Mitmenschen durch Überredung zu ändern und sind auch dem Versuch der persuasiven Einflussnahme ausgesetzt. Das oben genannte Beispiel lässt dabei schon die Komplexität und die Verkettung unterschiedlich wirkender Faktoren für die Einstellungsänderung durch Kommunikation erahnen.
In dieser Arbeit geht es um die Situations-, Mitteilungs- und Senderfaktoren, von denen eine Einstellungsänderung durch Kommunikation abhängt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkungen

2 Die Situation

3 Der Sender

3.1 Attraktivität

3.2 Glaubwürdigkeit

3.3 Macht

3.4 Der Schläfer-Effekt (sleeper-effect)

4 Die Mitteilung

4.1 Einseitige versus zweiseitige Kommunikation

4.2 Anfangs- versus Endeffekte

4.3 Reaktanz und Bumerangeffekt

4.4 Furchterregende Kommunikation

4.5 Ausmaß der beabsichtigten Einstellungsänderung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen und Einflussfaktoren, die einer Einstellungsänderung durch persuasive Kommunikation zugrunde liegen. Dabei wird insbesondere analysiert, wie Charakteristika des Senders, die Struktur der Mitteilung sowie situative Rahmenbedingungen die psychologische Wirkung und den Erfolg von Überzeugungsversuchen steuern.

  • Bedeutung von Sendermerkmalen wie Glaubwürdigkeit, Attraktivität und Macht.
  • Einfluss der Kommunikationsstruktur (z. B. einseitige vs. zweiseitige Argumentation).
  • Psychologische Widerstandsreaktionen wie Reaktanz und der Bumerangeffekt.
  • Die Wirkungsweise von Furchtappellen und deren kontrollierte Verarbeitung.
  • Zeitliche Faktoren und der sogenannte "Schläfer-Effekt".

Auszug aus dem Buch

3.1 Attraktivität

Generell gilt: Ein positiv bewerteter Sender kann erfolgreicher eine Einstellungsänderung vornehmen als ein negativ oder neutral bewerteter Sender. D. h., er kann eher eine Attitüde beeinflussen als ein negativer oder neutraler Sender. Durch seine Attraktivität für den Empfänger wird jedes Argument/jede vorgeschlagene Meinung attraktiver und damit wirksamer. Upmeyer spricht in diesem Zusammenhang von der Identifizierung des Empfängers mit dem Sender und darauf folgender „freiwilliger Konformität“ (Upmeyer 1985: 149).

Unter Attraktivität ist dabei nicht nur äußerliche Anziehungskraft des Senders zu verstehen, sondern auch Attraktivität durch Ähnlichkeit mit dem Empfänger (Ähnlichkeit zwischen Sender und Empfänger in sozialer Herkunft, Rasse, Status, Interessen usw.).

Begründet wird die Wirkung der Attraktivität auf den Empfänger durch den Versuch des Empfängers, die positiven Aspekte des Senders durch eine Einstellungsänderung auf sich zu übertragen. Das hat aber zur Folge, dass der Attitüdenwandel nur so lange bestehen bleibt, wie die Rollenbeziehung zum Sender besteht. Anders formuliert heißt das, dass die Einstellungsänderung nur so lange positiv und interessant ist (vorteilhaft erscheint), solange der Sender seine Attraktivität für den Empfänger besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkungen: Einführung in die Thematik der persuasiven Kommunikation anhand eines Alltagsbeispiels und Erläuterung der Relevanz von Situations-, Mitteilungs- und Senderfaktoren.

2 Die Situation: Theoretische Einbettung der Kommunikation in ein Modell von Sender, Mitteilung und Empfänger, wobei die subjektive Wahrnehmung durch den Empfänger als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben wird.

3 Der Sender: Untersuchung der drei zentralen Merkmale Glaubwürdigkeit, Attraktivität und Macht sowie deren spezifische Wirkung auf die Bereitschaft des Empfängers zur Einstellungsänderung.

4 Die Mitteilung: Detaillierte Analyse verschiedener Strategien in der Nachrichtenübermittlung, von der Argumentationsweise über zeitliche Effekte bis hin zum Einsatz von Furcht als persuasivem Mittel.

Schlüsselwörter

Einstellungsänderung, Persuasion, Kommunikation, Sender, Glaubwürdigkeit, Attraktivität, Macht, Schläfer-Effekt, Reaktanz, Bumerangeffekt, Furchterregende Kommunikation, Attitüdenwandel, Sozialpsychologie, Argumentation, Empfänger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Prozessen der Einstellungsänderung durch Kommunikation, insbesondere mit den Faktoren, die bestimmen, ob ein Überzeugungsversuch erfolgreich ist oder auf Widerstand stößt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Eigenschaften des Senders, der inhaltlichen und strukturellen Gestaltung der Mitteilung sowie der psychologischen Aufnahme und Verarbeitung durch den Empfänger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweise verschiedener Einflussfaktoren wie Attraktivität, Macht und Glaubwürdigkeit sowie kommunikativer Strategien auf die Einstellungsänderung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse klassischer sozialpsychologischer Studien und Theorien zur persuasiven Kommunikation.

Was sind die Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Rolle des Senders, die Gestaltung der Mitteilung, das Auftreten von psychologischen Effekten wie dem Schläfer-Effekt oder der Reaktanz sowie die Bedeutung von Furchtappellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Einstellungsänderung, Persuasion, Glaubwürdigkeit, Attraktivität, Reaktanz, Bumerangeffekt und Furchterregende Kommunikation.

Was genau ist unter dem "Schläfer-Effekt" zu verstehen?

Der Schläfer-Effekt beschreibt ein Phänomen, bei dem die Wirkung einer Nachricht erst nach einiger Zeit eintritt, oft weil der Empfänger die Quelle (den Sender) vergisst, die Argumente selbst aber beibehält.

Warum kann eine furchterregende Kommunikation nach hinten losgehen?

Wenn die Furcht zu stark ist, kann dies die kognitive Verarbeitung der Argumente beeinträchtigen oder dazu führen, dass der Sender als unsympathisch wahrgenommen wird, wodurch die persuasive Wirkung verloren geht.

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Details

Title
Einstellungsänderung durch Kommunikation
Subtitle
Faktoren des Senders, der Mitteilung und der Situation, von denen die Wirkung einer persuasiven Kommunikation abhängt
College
University of Potsdam  (Institut für Psychologie)
Course
Einstellung und Einstellungsänderung
Author
Anja Meisner (Author)
Publication Year
1999
Pages
17
Catalog Number
V164857
ISBN (eBook)
9783640799930
ISBN (Book)
9783640800247
Language
German
Tags
Persuasion Einstellungsänderung Kommunikation Medienwirkung überreden sleeper-effect Bumerangeffekt Furchterregende Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Meisner (Author), 1999, Einstellungsänderung durch Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164857
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