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Fides qua und fides quae

Das Glaubensbekenntnis - eine Auslegung

Titel: Fides qua und fides quae

Hausarbeit , 2009 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sabrina Spahr (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was glauben wir wirklich? Für den Umgang mit dieser Frage bietet sich das Apostolische Glaubensbekenntnis an. Das Apostolische Bekenntnis wird jeden Sonntag im Gottesdienst als Zeichen weltweiter ökumenischer Verbundenheit gesprochen; es ist wie ein Maßstab , entstanden in einer Zeit, in der die noch jungen Christen sich und der Welt Rechenschaft über den Inhalt ihres Glaubens geben mussten. Entsprechend antwortet dieses auf die Frage, woran geglaubt wird, ohne ein überflüssiges Wort.
In der folgenden Arbeit soll das Glaubensbekenntnis ausgelegt und seine Entstehung in Kürze dargestellt werden. Außerdem sollen die verschiedenen Bedeutungen der beiden Worte „Ich glaube…“ erläutert werden. Was wird unter dem Begriff „glauben“ tatsächlich verstanden? Zum Abschluss dieser Arbeit soll der Unterschied zwischen fides qua und fides quae deutlich gemacht und aufgezeigt werden, dass ein „Glauben an“ (fides, qua creditur) nie ohne ein „Glauben, dass“ (fides, quae creditur) existieren kann.

Leseprobe


Gliederung

1. Einleitung

2. Erster Teil: Ich glaube

2.1 Alltägliches Vertrauen

2.2 Vertrauen als Wirtschaftsfaktor

2.3 Kritisches Vertrauen

2.4 Fragen an das Apostolische Glaubensbekenntnis

3. Zweiter Teil: Credo – Eine Auslegung

3.1 Entstehung des Apostolikums

3.2 Das apostolische Glaubensbekenntnis – Ich glaube…

3.2.1 … an Gott

3.2.2 … den Vater, den Allmächtigen: Die Allmacht Gottes

3.2.3 … den Schöpfer des Himmel und der Erde

3.2.4 … und an Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, unsern Herrn

3.2.5 … empfangen vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria: Der historische Jesus

3.2.6 … gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinab gestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten

3.2.7 … aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten: Himmelfahrt – Erhöhung – Endgericht

3.2.8 … und an den Heiligen Geist

3.2.9 … die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen: Ekklesiologie

3.2.10 … Vergebung der Sünden: Gnade und Sünde

3.2.11 … Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben

3.2.12 … Amen

4. Dritter Teil: Der Unterschied zwischen fides qua und fides quae

4.1 Die Fragwürdigkeit der Unterscheidung

4.2 Das relative Recht der Unterscheidung

5. Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Apostolische Glaubensbekenntnis als zentralen Maßstab des christlichen Glaubens und analysiert dessen Bedeutung sowie Entstehungsgeschichte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der begrifflichen Klärung von „glauben“ sowie der theologischen Unterscheidung zwischen dem persönlichen Glaubensakt (fides qua) und dem inhaltlichen Glaubensgut (fides quae).

  • Bedeutung von Vertrauen im Alltag und in der Wirtschaft
  • Historische Entstehung und gottesdienstliche Funktion des Apostolikums
  • Systematische Auslegung der Glaubensartikel
  • Differenzierung und Zusammenhang von fides qua und fides quae

Auszug aus dem Buch

2.4 Fragen an das Apostolische Glaubensbekenntnis

Nach einer uralten Tradition (siehe 3.1) verbindet das Apostolische Glaubensbekenntnis eine bis in die Gegenwart anerkannte Geltung bei allen Christen. Oft wird es dabei als ein verpflichtendes Gesetz angesehen, sodass diese Einstellung nach Bonhoeffer schnell zu einem Problem des Apostolikums werden kann. Vielmehr stellt es ein offenes Bekenntnis dar, „das Himmel und Erde umspannt und alle Welt zur Rechenschaft fordert über unsere Frage: Worauf zu vertrauen sich lohnt.“2 Regelmäßig im Gottesdienst sollen die Menschen den Text sprechen, weil er bis heute alle Christen auf der Erde verbindet. Es ist nicht nur bekannter als andere vergleichbare Bekenntnisformeln, es ist vor allem auch aussagekräftiger und knapper formuliert. Dabei kommt das Apostolische Glaubensbekenntnis den Fragen der Menschen entgegen, wenn sie realistische Antworten bezüglich des christlichen Glaubens suchen.

1. Das Bekenntnis ist entstanden, um über den Glauben in konzentrierter Form Rechenschaft abzulegen. Dabei haben intellektuelle Redlichkeit und Offenheit für kritische Rückfragen von Anfang an zum sachgemäßen Umgang mit dem Glaubensbekenntnis gehört.

2. Das apostolische Bekenntnis verlangt im biblischen Sinne zu sprechen. Ohne den biblischen Hintergrund könnten die Menschen die knappen Formulierungen nicht in der Weise verstehen, wie sie es mit ihrem Hintergrundwissen tun können; der biblische Zusammenhang ist für das Verständnis von großer Bedeutung.

3. Das Apostolikum unterscheidet sich aufgrund seiner äußeren Einfachheit von späteren Bekenntnissen, da es sich tatsächlich auf das Notwendige beschränkt und versucht, die Fragen der Menschen „Was glauben wir wirklich? Was ist für uns lebensnotwendig?“ durch eben diese Einfachheit zu beantworten.

4. Es umfasst trotz seiner wenigen Worte Himmel und Erde, Anfang und Ende, Raum und Zeit.

5. Außerdem spricht es die Sprache der Hoffnung. Missverstanden wird es, wenn es als eine Art Checkliste genutzt und abgearbeitet wird, ob alle Bestandteile des richtigen Glaubens auch im eigenen Glauben vorhanden sind.3

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung nach dem Wesen des Glaubens ein und skizziert das Ziel der Arbeit, das Apostolische Glaubensbekenntnis sowie die Unterscheidung zwischen fides qua und fides quae zu erläutern.

2. Erster Teil: Ich glaube: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung von Vertrauen in alltäglichen Kontexten und in der Wirtschaft und reflektiert kritisch die Rolle des Apostolischen Glaubensbekenntnisses als Bekenntnis, das auf die Frage nach vertrauenswürdigen Grundlagen antwortet.

3. Zweiter Teil: Credo – Eine Auslegung: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung des Apostolikums und bietet eine detaillierte Auslegung der einzelnen Glaubensartikel, von der Schöpfung über das Wirken Christi bis hin zur Ekklesiologie und Eschatologie.

4. Dritter Teil: Der Unterschied zwischen fides qua und fides quae: Dieses Kapitel untersucht die theologische Differenzierung zwischen dem persönlichen Glaubensakt und dem inhaltlichen Glaubensgut und betont deren wechselseitige Abhängigkeit.

5. Abschließende Worte: Das Schlusskapitel fasst zusammen, dass Glaube ein dynamischer Prozess ist, der sowohl eine objektive als auch eine subjektive Dimension besitzt und sich im Laufe der Biografie wandelt.

Schlüsselwörter

Apostolisches Glaubensbekenntnis, Glaube, Vertrauen, Credo, Theologie, fides qua, fides quae, Gott, Jesus Christus, Heiliger Geist, Schöpfung, Kirche, Dogmatik, Allmacht, Gottesdienst

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der inhaltlichen und historischen Bedeutung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses und dessen Funktion als Ausdruck des christlichen Vertrauens.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Feldern zählen die Bedeutung des Vertrauensbegriffs, die systematische Auslegung des Apostolikums sowie die wissenschaftliche Unterscheidung der Glaubensbegriffe fides qua und fides quae.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Glaubensbekenntnis als zeitloses Bekenntnis zu würdigen und die untrennbare Einheit zwischen dem persönlichen Glaubensakt und dem inhaltlichen Bekenntnis zu verdeutlichen.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt eine systematisch-theologische Auslegung unter Einbeziehung bekannter Theologen wie Bonhoeffer, Barth und Orth, um das Glaubensbekenntnis strukturell zu erschließen.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der Entstehung des Apostolikums und eine tiefgehende, artikelweise Auslegung des Bekenntnistextes sowie eine dogmatische Analyse der Glaubensbegriffe.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Apostolisches Glaubensbekenntnis, Vertrauen, fides qua, fides quae, Dogmatik und trinitarisches Glaubensverständnis geprägt.

Warum betont der Autor die Bedeutung des Wortes „Vater“ im Zusammenhang mit Allmacht?

Der Autor argumentiert, dass der Begriff Allmacht bei Menschen oft Unbehagen auslöst und daher theologisch zwingend unter dem Vorzeichen der familiären Beziehung Gottes als „Vater“ gelesen werden muss, um das Vertrauen zu stärken.

Inwiefern beeinflusst das „Romanum“ die Struktur des heutigen Apostolikums?

Das Romanum stellt die Urform des Apostolikums dar, die von einer interrogatorischen (fragenden) Form zu einer deklatorischen (erklärenden) Form überging, was die heutige geschlossene und respektierte Gestalt des Bekenntnisses maßgeblich prägte.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fides qua und fides quae
Untertitel
Das Glaubensbekenntnis - eine Auslegung
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Dogmatik
Note
1,7
Autor
Sabrina Spahr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
11
Katalognummer
V164800
ISBN (eBook)
9783640799169
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fides qua Fides quae Credo Glaubensbekenntnis glauben Glaube Vertauen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Spahr (Autor:in), 2009, Fides qua und fides quae, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164800
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Leseprobe aus  11  Seiten
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