In Deutschland fällt alle zwei Minuten ein Kind zum Opfer sexueller Gewalt. Die sexuelle Kindesmisshandlung ist ein Verbrechen, das sich immer noch weiter und unbemerkt fortsetzt. Dem Kind wird dabei nicht nur seine Würde genommen, es ist zusätzlich den weitreichenden und negativen Folgen wie körperliche und psychische Schmerzen ausgesetzt. Die Außenwelt scheint dabei dem Geschehen passiv zu zusehen und lässt Kinder oft im Stich.
Vor allem die Großstadt ist ein verlockender Ort für sexuelle Übergriffe an Kindern, noch immer geschehen hier die meisten Fälle. Aber warum ist eine Großstadt so anfällig für sexuel-
le Kindesmisshandlungen? Was sind die Ursachen dafür und inwiefern werden sie durch die Großstadt begünstigt? Und das Wichtigste ist: Wie kann die sexuelle Kindesmisshandlung in der Großstadt verhindert werden?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Sexuelle Kindesmisshandlung
- Definition
- Opfer und Täter
- Konsequenzen
- Häufigkeiten der sexuellen Kindesmisshandlung
- Großstadt
- Begriff und Charakter
- Sexuelle Kindesmisshandlung in der Stadt - Begünstigende Faktoren
- Anonymität
- Hohe Mobilität
- Hohes Lebenstempo
- Blasiertheit
- Zerfall der traditionellen Familie
- Präventionen in der Stadt
- Maßnahmen für Opfer
- Maßnahmen für Täter
- Maßnahmen zur Verbesserung des sozialen Umfelds
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Problematik der sexuellen Kindesmisshandlung in der Großstadt. Ziel ist es, die komplexen Faktoren, die zu dieser Form von Gewalt beitragen, aufzudecken und einen Überblick über mögliche Präventionsmaßnahmen zu geben. Dabei werden die Definition und Folgen sexueller Kindesmisshandlung sowie die Rolle der Großstadt als Risikofaktor beleuchtet.
- Definition und Formen sexueller Kindesmisshandlung
- Profil der Opfer und Täter
- Häufigkeit und Auswirkungen sexueller Kindesmisshandlung
- Stadtstruktur und ihre Rolle bei sexuellen Übergriffen
- Mögliche Präventionsstrategien
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und beleuchtet die erschreckende Realität sexueller Gewalt gegen Kinder in Deutschland. Die Kapitel 2 bis 3 befassen sich mit der Definition, den Opfern, Tätern und den Auswirkungen sexueller Kindesmisshandlung. Kapitel 4 definiert die Großstadt und erläutert die Problematik, die sie für die Entstehung von Gewalt bietet. Kapitel 5 analysiert verschiedene Faktoren, die sexuelle Übergriffe in der Stadt begünstigen, wie z.B. Anonymität und Zerfall der traditionellen Familie. Die Kapitel 6 und 7 befassen sich mit Präventionsstrategien, die auf verschiedene Ebenen abzielen.
Schlüsselwörter
Sexuelle Kindesmisshandlung, Großstadt, Prävention, Täter, Opfer, Anonymität, Mobilität, Familie, soziale Isolation, Schutzbefohlene, Fremdtäter, Folgen, psychische Schäden, körperliche Schäden.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Großstadt ein Risikofaktor für sexuelle Kindesmisshandlung?
Faktoren wie Anonymität, hohe Mobilität, soziale Isolation und der Zerfall traditioneller Familienstrukturen begünstigen ein Umfeld, in dem Übergriffe oft unbemerkt bleiben.
Wie häufig kommt sexuelle Gewalt gegen Kinder in Deutschland vor?
Statistisch gesehen fällt in Deutschland alle zwei Minuten ein Kind zum Opfer sexueller Gewalt.
Was sind die psychischen Folgen für die Opfer?
Neben körperlichen Schmerzen leiden Kinder unter dem Verlust ihrer Würde sowie unter weitreichenden psychischen Schäden und Traumata.
Welche Präventionsmaßnahmen sind in Städten sinnvoll?
Notwendig sind Maßnahmen zur Verbesserung des sozialen Umfelds, gezielte Hilfen für Opfer sowie Präventionsangebote, die potenzielle Täter adressieren.
Wer sind typischerweise die Täter?
Die Arbeit unterscheidet zwischen Tätern aus dem sozialen Nahraum (Schutzbefohlene) und Fremdtätern, wobei die Großstadt besonders für letztere Gelegenheiten bietet.
- Quote paper
- Katharina Varfolomeev (Author), 2009, Sexuelle Kindesmisshandlung in der Großstadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164632