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Methoden der Termin- und Kapazitätsplanung

Titel: Methoden der Termin- und Kapazitätsplanung

Seminararbeit , 2010 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Manuel Hummel (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Insbesondere wird das Thema der Termin- und Kapazitätsplanung auf folgende Fragestellungen untersucht: welche Ziele und Voraussetzungen gelten für eine erfolgreiche Termin- und Kapazitätsplanung? Welche Determinanten bestimmten den Einsatz konkreter Methoden? Mit welchen Methoden können die gewonnenen Ergebnisse strukturiert visualisiert werden? Welche Optimierungsmaßnahmen können im Zuge der Termin- und Kapazitätsterminierung getroffen werden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Gang der Untersuchung

2. Durchlaufterminierung

2.1. Ziele und Voraussetzungen der Durchlaufterminierung

2.2. Verfahren und Techniken der Durchlaufterminierung

2.2.1. Progressive Terminierung

2.2.2. Retrograde Terminierung

2.2.3. Kombinierte Terminierung

2.2.4. Visualisierungstechniken

3. Kapazitätsterminierung

3.1. Ziele und Voraussetzungen der Kapazitätsterminierung

3.2. Ermittlung Kapazitätsangebot

3.3. Ermittlung Kapazitätsnachfrage

3.4. Alternativen der Kapazitätsanpassung

3.4.1. Anpassung des Kapazitätsangebots an die Kapazitätsnachfrage

3.4.2. Anpassung der Kapazitätsnachfrage an das Kapazitätsangebot

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die methodischen Ansätze der Termin- und Kapazitätsplanung im Rahmen der hierarchischen Produktionsplanung. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Durchlaufterminierung und Kapazitätsabgleich aufzuzeigen, Optimierungspotenziale zur Einhaltung von Lieferterminen zu identifizieren und die Auswirkungen von Kapazitätsanpassungen auf den Produktionsprozess zu bewerten.

  • Grundlagen der hierarchischen Produktionsplanung und -steuerung.
  • Methoden der Durchlaufterminierung (Netzplantechnik, progressive und retrograde Terminierung).
  • Ermittlung von Kapazitätsangebot und Kapazitätsnachfrage in der Werkstattfertigung.
  • Optimierungsstrategien zur Kapazitätsanpassung und Reduktion von Übergangszeiten.

Auszug aus dem Buch

2.2. Verfahren und Techniken der Durchlaufterminierung

Die Durchlaufterminierung wird meist mit den Verfahren der Netzplantechnik durchgeführt. Basierend auf der Graphentheorie wird ein Netzplan als graphische Darstellung von Arbeitsvorgängen und deren Abhängigkeiten definiert. Ein gerichteter Graph besteht formal aus einer unendlichen Anzahl an Knoten und einer beliebigen Anzahl von Pfeilen, welche die Knoten ohne Schleifen miteinander verbinden. Die logischen Anordnungsbeziehungen, welche mit Pfeilen dargestellt werden, bestehen bei zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgängen (A und B) in vier Alternativen:

Ende-Anfang-Beziehung: B kann begonnen werden, sobald A beendet worden ist

Anfang-Anfang-Beziehung: B kann begonnen werden, sobald A begonnen worden ist

Anfang-Ende-Beziehung: B kann beendet werden, sobald A begonnen worden ist

Ende-Ende-Beziehung: B kann beendet werden, sobald A beendet worden ist

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel ordnet die Termin- und Kapazitätsplanung in die hierarchische PPS ein und definiert die Problemstellung sowie den Untersuchungsrahmen.

2. Durchlaufterminierung: Hier werden die theoretischen Grundlagen und mathematischen Verfahren wie die progressive und retrograde Terminierung erläutert, um Pufferzeiten und kritische Pfade zu identifizieren.

3. Kapazitätsterminierung: Dieses Kapitel fokussiert auf den Abgleich von Kapazitätsangebot und -nachfrage sowie auf taktische und operative Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung.

4. Schlussbetrachtung: Abschließend werden die untersuchten Methoden kritisch bewertet und Ausblicke auf die Notwendigkeit einer präzisen Datenbasis sowie weiterführender Steuerungssysteme gegeben.

Schlüsselwörter

Terminplanung, Kapazitätsplanung, Durchlaufterminierung, Kapazitätsterminierung, PPS, Netzplantechnik, MPM-Netzplan, kritischer Pfad, Produktionsmanagement, Werkstattfertigung, Kapazitätsanpassung, Belastungsprofil, Durchlaufzeit, Fertigungssteuerung, Auftragsabwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen der Termin- und Kapazitätsplanung als Teilbereiche der industriellen Produktionsplanung und -steuerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die terminliche Ablaufplanung (Durchlaufterminierung) sowie die quantitative Abstimmung von Arbeitskapazitäten und Arbeitsnachfragen (Kapazitätsterminierung).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und Bewertung von Methoden, mit denen Fertigungsaufträge zeitlich und kapazitiv geplant werden können, um das übergeordnete Ziel der Kostenminimierung zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse der Fachliteratur sowie eine beispielhafte Veranschaulichung der Methoden anhand eines fiktiven Produktionsprozesses für ein kundenindividuelles Fahrrad.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Durchlaufterminierung mittels Netzplantechnik und die anschließende Kapazitätsterminierung, inklusive der Analyse von Belastungsprofilen und Anpassungsalternativen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Terminplanung, Kapazitätsterminierung, Netzplantechnik, kritischer Pfad und Kapazitätsanpassung.

Warum wird die Fahrradproduktion als Beispiel genutzt?

Die Produktion eines kundenindividuellen Fahrrades dient der vereinfachten Veranschaulichung der komplexen logischen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Arbeitsschritten.

Welche Bedeutung hat der „Fehlerkreis der Fertigungssteuerung“?

Der Fehlerkreis beschreibt die Fehlerspirale, die entsteht, wenn aufgrund ungenauer Terminplanung Plandurchlaufzeiten künstlich erhöht werden, was zu noch größeren Terminabweichungen führt.

Was unterscheidet progressive von retrograder Terminierung?

Die progressive Terminierung (Vorwärtsrechnung) berechnet ausgehend vom Starttermin das frühestmögliche Ende, während die retrograde Terminierung (Rückwärtsrechnung) vom geforderten Liefertermin ausgehend den spätestmöglichen Startzeitpunkt ermittelt.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methoden der Termin- und Kapazitätsplanung
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Veranstaltung
Seminar Produktionsmanagement
Note
1,0
Autor
Manuel Hummel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
27
Katalognummer
V164435
ISBN (Buch)
9783640795840
ISBN (eBook)
9783640796106
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methoden Termin- Kapazitätsplanung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Hummel (Autor:in), 2010, Methoden der Termin- und Kapazitätsplanung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164435
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Leseprobe aus  27  Seiten
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