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Wortbildung in der Werbung - Grundlagen und empirische Untersuchungen zu IKEA-Katalogen

Titel: Wortbildung in der Werbung - Grundlagen und empirische Untersuchungen zu IKEA-Katalogen

Examensarbeit , 2008 , 131 Seiten , Note: 1

Autor:in: Michael Vogel (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wortbildung in der Werbung, insbesondere mit den unterschiedlichen Wortbildungstypen und -strukturen im IKEA-Katalog 2007 sowie in weniger ausgeprägter Form im IKEA-Küchenkatalog 2007.

Die Untersuchung von Werbetexten aus sprachwissenschaftlicher Perspektive stellt den Analysten gegenwärtig sehr häufig vor einige Probleme. Erstens wird er mit der nahezu nicht überschaubaren Anzahl an literarischen Abhandlungen der vergangenen vierzig Jahre zu diesem Thema konfrontiert. Zweitens handelt es sich bei einem Großteil dieser Literatur um praktisch-hemdsärmelige Handreichungen des Typs: „besser texten – mehr verkaufen“ und nicht um theoretisch-linguistisch interessierte Untersuchungen der vorliegenden werbesprachlichen Äußerungen. Drittens schließlich sind auch die „fachlicheren“ Untersuchungen oft nicht viel ergiebiger als die erwähnten Handreichungen. Folglich existieren heutzutage noch einige sprachwissenschaftliche Untersuchungsfelder zum Thema Werbetexte, deren Inhalte und Erkenntnisvermittlungen zumindest fragwürdig erscheinen. Umso wichtiger ist es daher für den Analysten, dass er seine Untersuchen zu den Werbetexten auf im günstigsten Falle ein Forschungsfeld beschränkt, das aus sprachwissenschaftlicher Sicht erschöpfend diskutiert wurde und dessen Inhalte als gesichert anerkannt werden. In der vorliegenden Arbeit handelt es sich bei diesem Forschungsfeld um die sprachwissenschaftliche Teildisziplin der Wortbildung.

[...]

Die Eingrenzung der empirischen Untersuchungen zu den Wortbildungen in der Werbung auf den Werbeträger „Katalog“ garantiert zum einen, dass der zugrundeliegende Materialkorpus in einem angemessenen und überschaubaren Rahmen bleibt und zum anderen, dass konkrete Untersuchungsergebnisse zu den prototypischen Wortbildungsarten Substantivkompositum, Adjektivkompositum, Desubstantivum, Deadjektivum und Deverbativum geliefert werden können.
Für die Untersuchungen wird auf die Kataloge des IKEA-Konzerns zurückgegriffen, da allgemein bekannt ist, dass die Werbung dieses Unternehmens für Innovativität und Kreativität steht. Es ist somit gewährleistet, dass neben den „gewöhnlichen“ Wortbildungen auch solche analysiert werden können, die sich durch ihre besonders ungewöhnliche Form bzw. Bildungsstruktur und ihr großes Maß an Originalität auszeichnen.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Die Wortbildung

2.1.1 Zum Gegenstand der Wortbildung

2.1.2 Funktionen

2.1.3 Morphologische Kategorien und Strukturen

2.1.4 Komposita

2.1.4.1 Das Determinativkompositum

2.1.4.2 Subgattungen des Determinativkompositums

2.1.4.3 Das Fugenelement

2.1.4.4 Fremdsprachliche Konfixkomposita

2.1.5 Präfigierung

2.1.5.1 Nominale Präfixe

2.1.5.2 Verbpräfixe

2.1.5.3 Verbpartikeln

2.1.6 Suffigierung

2.2 Grundannahmen der linguistischen Textanalyse

2.2.1 Textstruktur

2.2.2 Textfunktion

2.2.3 Textstrategie

2.3 Werbetexte

2.3.1 Werbeziele

2.3.2 Werbewirkung

2.3.3 Argumentieren – Informieren – Bewerten

2.3.4 Formale Textbausteine der Werbung

2.3.4.1 Schlagzeile

2.3.4.2 Fließtext

2.3.4.3 Slogan

2.3.4.4 Produktname

2.3.5 Lexik

2.3.5.1 Wortarten und Wortbildung

2.3.5.2 Fremdsprachliche Elemente

2.3.5.3 Hochwertwörter – Schlüsselwörter – Plastikwörter

3. Wortbildung in den IKEA-Katalogen

3.1 Komposita und deren Funktionen

3.1.1 Substantivkomposita

3.1.1.1 Okkasionalismen

3.1.2 Adjektivkomposita

3.1.3 Verbkomposita

3.1.4 Zusammenfassung

3.2 Derivate und deren Funktionen

3.2.1 Desubstantivische Wortbildungen

3.2.2 Deadjektivische Wortbildungen

3.2.3 Deverbale Wortbildungen

3.2.4 Zusammenfassung

3.3 Exkurs: Das Zustandekommen der Produktnamen bei IKEA

3.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wortbildung in Werbetexten, wobei der Schwerpunkt auf den IKEA-Katalogen des Jahres 2007 liegt. Ziel ist es, die Wortbildungstypen und -strukturen zu analysieren und deren werbetechnische bzw. textstrategische Funktionen zu identifizieren, um zu klären, wie sprachliche Mittel gezielt eingesetzt werden, um Werbebotschaften zu vermitteln und den Konsumenten zum Kauf zu animieren.

  • Linguistische Analyse von Wortbildungsmechanismen (Komposition, Derivation).
  • Untersuchung der Struktur und Funktion von Werbetexten anhand linguistischer Theorien.
  • Empirische Untersuchung der Wortbildungen im IKEA-Katalog 2007.
  • Erforschung der Bedeutung von Okkasionalismen und deren werbestrategischer Einsatz.
  • Analyse des Namensgebungssystems für IKEA-Produkte als Teil der Werbestrategie.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Funktionen

Ein Durchschnittssprecher nutzt aktiv, abhängig vom Bildungsgrad, etwa zwischen 10.000 und 20.000 Wörtern. Dies ist nur ein verschwindend geringer Anteil von umgerechnet etwa 3,33% bis 4% des Gesamtwortschatzes der deutschen Sprache, dessen Umfang heute auf etwa 300.000 bis 500.000 Wörter geschätzt wird. Angesichts dieses Faktums erscheint es überaus erstaunlich, dass jährlich ca. weitere 1.000 neue Wörter lexikalisiert, also in den Wortschatz des Deutschen integriert werden. Die Anzahl aller neuartigen Wortbildungen in einem Jahr ist in Wahrheit sogar noch viel höher, rechnet man die okkasionellen Bildungen (Gelegenheitsbildungen) hinzu, die vermehrt in der Werbung auftauchen. Dies verdeutlicht vor allem eines: Es existiert ein kontinuierlicher Bedarf an neuen Wörtern, also an einer Wortschatzerweiterung, von Peter Eisenberg auch Lexikonerweiterung genannt. Sie sei die Hauptfunktion der Wortbildung.

Diese Erweiterung beruht laut dem Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) zu 83% auf neuen Wortbildungen; der Anteil der Wörter, denen eine komplett neue Bedeutung zukomme, liege hingegen bei nur 12%. Den geringsten Anteil, nämlich nur 5%, tragen neue Entlehnungen aus anderen Sprachen bei. Die Entstehung neuer Redewendungen bzw. Phraseologismen, als eine letzte Möglichkeit der Wortschatzerweiterung, macht einen derart geringen Teil der lexikalischen Neuheiten im Deutschen aus, dass sie in der Erhebung des WDG nicht berücksichtigt werden.

Warum gerade die Wortbildung die am häufigsten verwendete Variante der Wortschatzerweiterung ist, kann einfach erklärt werden. Wortbildungen sind überaus leicht verständlich und prägen sich schnell ein. Das hängt mit dem bereits erwähnten möglichen Rückgriff auf schon bekannte sprachliche Einheiten der jeweiligen Wortbildung zusammen. Der Sprecher kann formal wie semantisch an bereits Bekanntes anknüpfen. Neue, unbekannte Buchstabenabfolgen, verknüpft mit neuem Sinngehalt, existieren und belasten hier nicht. Das Gedächtnis wird sogar geschont.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Forschungsfrage bezüglich der Wortbildung in der Werbung und begründet die Wahl des IKEA-Katalogs als empirisches Material.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel vermittelt theoretische Basiskenntnisse zur Wortbildung, linguistischen Textanalyse und den Besonderheiten von Werbetexten.

3. Wortbildung in den IKEA-Katalogen: Hier erfolgt die eigentliche empirische Untersuchung der Komposita und Derivate innerhalb der IKEA-Kataloge und deren werbestrategischer Nutzen.

3.3 Exkurs: Das Zustandekommen der Produktnamen bei IKEA: Dieser Exkurs beleuchtet das System hinter den ungewöhnlichen IKEA-Produktnamen.

3.4 Fazit: Das Fazit fasst die empirischen Ergebnisse zusammen und verdeutlicht die Relevanz der Wortbildung als Werbeinstrumentarium.

Schlüsselwörter

Wortbildung, Werbung, IKEA-Katalog, Komposita, Derivate, Textanalyse, Werbesprache, Okkasionalismen, Sprachökonomie, Wortschatzerweiterung, Textstruktur, Produktnamen, Werbestrategie, Linguistik, Morphologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Wortbildungsprozesse innerhalb von Werbetexten, speziell in den IKEA-Katalogen von 2007, dazu genutzt werden, Werbebotschaften effektiv zu vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die morphologischen Grundlagen der Wortbildung, die Prinzipien der linguistischen Textanalyse und die Spezifika der Werbesprache, insbesondere im Hinblick auf ökonomische und strategische Aspekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, in welchem Umfang verschiedene Wortbildungstypen in IKEA-Katalogen vorkommen und welche werbetechnischen oder strategischen Funktionen sie erfüllen, um den Konsumenten persuasiv anzusprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, bei der ein ausgewähltes Materialkorpus (IKEA-Kataloge 2007) auf linguistischer Ebene strukturiert und hinsichtlich seiner kommunikativen Funktionen ausgewertet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Wortbildung und Textlinguistik sowie einen empirischen Teil, der detailliert Komposita, Derivate und Okkasionalismen im IKEA-Katalog untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Wortbildung, Werbesprache, IKEA-Kataloge, Komposita, Derivate, Textstrategie und Werbestrategien.

Warum analysiert der Autor speziell das Unternehmen IKEA für seine Untersuchung?

IKEA ist für seine innovative und kreative Werbestrategie bekannt, was die Untersuchung von Wortneubildungen und unkonventionellen Sprachstrukturen besonders ergiebig macht.

Was ist das Ergebnis der Analyse bezüglich der Produktnamen bei IKEA?

Der Autor zeigt auf, dass IKEA ein systematisches Namensgebungssystem verwendet (z.B. Ortsnamen für Sofas, Berufe für Regalserien), das keineswegs rein "künstlich" ist, sondern existierende Namen aus skandinavischen Sprachen nutzt.

Welche Rolle spielen Okkasionalismen in den Werbetexten?

Okkasionalismen dienen in den IKEA-Katalogen primär dazu, Aufmerksamkeit zu erregen und Originalität zu signalisieren, wobei ihre Bedeutung oft nur aus dem jeweiligen Kontext der Werbeanzeige voll verständlich wird.

Ende der Leseprobe aus 131 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wortbildung in der Werbung - Grundlagen und empirische Untersuchungen zu IKEA-Katalogen
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Germanistik / Sprachwissenschaft)
Note
1
Autor
Michael Vogel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
131
Katalognummer
V164409
ISBN (eBook)
9783640799190
ISBN (Buch)
9783640799282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wortbildung Werbung IKEA Katalog Komposita Determinativkompositum Fuge Fugenelement Präfigierung Präfix Konfixkompositum Verbpräfix Verbpartikel Suffigierung Linguistik Textanalyse Textstruktur Textfunktion Textstrategie Werbetexte Werbeziele Werbewirkung argumentieren informieren bewerten Schlagzeile Fließtext Slogan Produktname Lexik Wortarten Hochwertwörter Schlüsselwörter Plastikwörter Substantivkompositum Okkasionalismus Adjektivkompositum desubstantivisch deadjektivisch deverbal Werbeanalyse Werbestrategie Infix Morphologie Möbel Einrichtungszubehör Küche Schlafzimmer Esszimmer Bad Wohnzimmer Textbaustein Verbkompositum Produkt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Vogel (Autor:in), 2008, Wortbildung in der Werbung - Grundlagen und empirische Untersuchungen zu IKEA-Katalogen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164409
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