Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Der Newcomer Russland vor dem Nordischen Krieg 1695-1700

Titel: Der Newcomer Russland vor dem Nordischen Krieg 1695-1700

Referat (Ausarbeitung) , 2010 , 5 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sabrina Gumprich (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das russische Reich, auch Moskowien genannt, hatte zur Krönung Peter des Großen 1682 die größte Flächen im Vergleich zu anderen Staaten auf der Welt. Zar Iwan der Schreckliche, weitete dieses Reich im Kampf aus, so dass Sibirien seitdem mit zum Reich gezählt wurde. Kein Europäer konnte sich diese Weiten vorstellen. Das Land reichte vom Weißen Meer im Norden bis an die südrussisch-ukrainischen Steppengebiete. Und auf der Waagerechten vom Pazifischen Ozean, im Osten bis in den Westen vom Ladogasee bis Nowogrod, Smolensk und Kiew.
Seine Grenze im Norden war die arktische Küstenlinie (Circulum Arcticuum), im Osten waren es Persien und China, im Süden begrenzt durch die Krimm Tataren und im Westen von Litauen, Polen, Livland und Schweden.
Mitte des 17. Jhd. lebten etwa 8 bis 12 Millionen Menschen im russischen Reich. Die Quellen dazu sind sehr unterschiedlich.In der Stadt Moskau lebten davon ca. 130.000 Menschen, ähnlich wie in Wien. Die Stadt galt zu jener Zeit schon nach westeuropäischen Maßstab als Metropole. Das Stadtbild war von Holzhäusern geprägt, jedoch veränderte es sich oft durch Brände.
Im 17.Jhd. galt Russland noch nicht ls Wirtschaftsmacht. Es lag weit hinter den anderen europäischen Staaten. Zwar waren Ende des 16. Jhd. schon die ersten Manufakturen entstanden, jedoch rund 97% der Bevölkerung zu den Bauern gezählt. Russland war ein Agrarstaat in dem feudale Gesetzmäßigkeiten herrschten. Rund 82% der Bauern waren Leibeigene und somit unfrei. Das Leben der Bauern war ärmlich. Als Agrarstaat war der russische Boden wenig fruchtbar. Alle drei Jahre gab es Mißernten, so das die Bauern einer weiteren Tätigkeit, wie jagen oder fischen nachkommen mussten, um zu überleben.
Aufgrund russischer Ressourcen waren Engländer und Holländer am Handel mit Russland interessiert. Sie brauchten die qulitativen und quantitativen Vorräte zum Schiffsbau. Im 17.Jhd. hatten die Holländer den größten Anteil am Handel, deswegen gab es auch eine ständige Botschaft in Moskau. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

a) der Staat im 17. Jhd.

b) innen- und außenpolitische Lageanalyse

c) außenpolitische Ziele Peter des Großen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und politischen Rahmenbedingungen Russlands am Ende des 17. Jahrhunderts sowie die Bestrebungen Peter des Großen, den Staat durch tiefgreifende Reformen und eine neue außenpolitische Ausrichtung als europäische Großmacht zu etablieren.

  • Sozioökonomische Struktur des russischen Zarentums im 17. Jahrhundert
  • Einfluss der Großen Gesandtschaft auf Peters Reformagenda
  • Geopolitische Ambitionen und der Wandel zur Seemacht
  • Die Rolle der Strelizen und die Konsolidierung der Zarenmacht

Auszug aus dem Buch

a) der Staat im 17. Jhd.

Das russische Reich, auch Moskowien genannt, hatte zur Krönung Peter des Großen 1682 die größte Flächen im Vergleich zu anderen Staaten auf der Welt. Zar Iwan der Schreckliche, weitete dieses Reich im Kampf aus, so dass Sibirien seitdem zum Reich gezählt wurde. Kein Europäer konnte sich diese Weiten vorstellen. Das Land reichte vom Weißen Meer im Norden bis an die südrussisch-ukrainischen Steppengebiete. Und auf der Waagerechten vom Pazifischen Ozean, im Osten bis in den Westen vom Ladogasee bis Nowogrod, Smolensk und Kiew.

Seine Grenze im Norden war die arktische Küstenlinie (Circulum Arcticum), im Osten waren es Persien und China, im Süden begrenzt durch die Krimm Tataren und im Westen von Litauen, Polen, Livland und Schweden.

Mitte der 17. Jhd. lebten etwa 8 bis 12 Millionen Menschen im russischen Reich. Die Quellen dazu sind sehr unterschiedlich.In der Stadt Moskau lebten davon ca. 130.000 Menschen, ähnlich wie in Wien. Die Stadt galt zu jener Zeit schon westeuropäischen Maßstab als Metropole. Das Stadtbild war von Holzhäusern geprägt, jedoch veränderte es sich oft durch Brände.

Im 17.Jhd. galt Russland noch nicht lS Wirtschaftsmacht. Es lag weit hinter den anderen europäischen Staaten. Zwar waren Ende des 16. Jhd. schon die ersten Manufacturen entstanden, jedoch rund 97% der Bevölkerung zu den Bauern gezählt. Russland war ein Agrarstaat in dem feudale Gesetzmäßigkeiten herrschten. Rund 82% der Bauern waren Leibeigene und somit unfrei. Das Leben der Bauern war ärmlich. Als Agrarstaat war der russische Boden wenig fruchtbar. Alle drei Jahre gab es Mißernten, so das die Bauern einer weiteren Tätigkeit, wie jagen oder fischen nachkommen mussten, um zu überleben.

Zusammenfassung der Kapitel

a) der Staat im 17. Jhd.: Dieser Abschnitt beleuchtet die geographische Ausdehnung, die demografische Struktur sowie die wirtschaftliche Rückständigkeit Russlands als agrarisch geprägter Feudalstaat.

b) innen- und außenpolitische Lageanalyse: Hier werden die Machtübernahme durch Peter I., seine prägende Reise nach Westeuropa (die Große Gesandtschaft) und der Umgang mit innenpolitischem Widerstand durch die Strelizen analysiert.

c) außenpolitische Ziele Peter des Großen: Dieses Kapitel fasst das Ziel Peters zusammen, Russland durch territoriale Expansion, insbesondere den Zugang zur Ostsee, zur europäischen Großmacht aufsteigen zu lassen.

Schlüsselwörter

Peter der Große, Russland, Moskowien, Große Gesandtschaft, Strelizenaufstand, Reformen, Leibeigenschaft, Außenpolitik, Großmacht, 17. Jahrhundert, Ostsee, Modernisierung, Zarentum, Handelswege, Geopolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ausgangslage Russlands am Ende des 17. Jahrhunderts sowie die Transformationsprozesse unter Zar Peter I.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziale Struktur des Reiches, die diplomatischen und informativen Reisen Peters sowie der drastische Wandel der russischen Außen- und Innenpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Peter der Große den Übergang von einem traditionellen Agrarstaat zu einer europäischen Großmacht einleitete.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Quellen zum russischen Staatswesen sowie zur Biografie Peters I. basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die interne Organisation Moskowiens, die Auswirkungen der Großen Gesandtschaft auf Peters Weltbild und seine außenpolitischen Ziele im Kontext des Großen Nordischen Krieges.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Modernisierung, Zarentum, europäische Großmacht, Strelizen, Handelswege und territoriale Expansion.

Welche Rolle spielte die Große Gesandtschaft für die Reformen?

Die Reise durch Europa ermöglichte es Peter, technisches Wissen zu erlangen, diplomatische Kontakte zu knüpfen und die Notwendigkeit tiefgreifender gesellschaftlicher Reformen, wie die Kleiderordnung oder die Kalenderreform, zu erkennen.

Warum war der Zugang zur Ostsee so entscheidend?

Da Russland durch arktische und klimatische Bedingungen in seinen Handelswegen stark eingeschränkt war, stellte die Ostsee den strategisch notwendigen Zugang zum eisfreien Welthandel dar.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Newcomer Russland vor dem Nordischen Krieg 1695-1700
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,0
Autor
Sabrina Gumprich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
5
Katalognummer
V164398
ISBN (Buch)
9783640798575
ISBN (eBook)
9783640798759
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Russland Nordischer Krieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Gumprich (Autor:in), 2010, Der Newcomer Russland vor dem Nordischen Krieg 1695-1700, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164398
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  5  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum