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E-Procurement

Strategische Beschaffung auf elektronischen Marktplätzen

Titel: E-Procurement

Seminararbeit , 2010 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lukas Koschitzki (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Beschaffung gehört neben der Produktion und dem Verkauf zu den betrieblichen Grundaufgaben in einem Unternehmen. Sie ist daher maßgeblich am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmung beteiligt. Ihr wird immer mehr eine strategische Rolle zugewiesen und als „Waffe im Kampf um Kostenführerschaft und Gewinnsteigerung eingesetzt“. Diesen Gesichtspunkt lässt sich auch ökonomisch an einem Beispiel so ausdrücken, dass man bei einer Umsatzrendite eines Unternehmen von drei Prozent den Umsatz um 60 % erhöhen müsste, um die selbe Renditewirkung zu erzielen, wie eine Senkung der Beschaffungskosten um drei Prozent. Die strategische Rolle der Beschaffung ist hieraus erkennbar. Um diese Strategie umzusetzen, sind gerade durch die technologische Entwicklung, im speziellen die des Internets und des WWW, den Unternehmen neue Möglichkeiten gegeben, ihre Prozesse in der Beschaffung zu optimieren. Gerade im Hinblick auf das hohe Beschaffungsvolumen eines Unternehmen von 50 bis zu 80 % des Umsatzes sind die Einsparpotentiale ersichtlich. Auf Basis des Internets wurden neue Instrumente bereitgestellt, die die Prozesse in der Beschaffung unterstützen und optimieren, welche unter dem Begriff „E-Procurement“ fallen. Für den Begriff lautet eine Definition: E-Procurement bezeichnet die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur elektronischen Unterstützung und Integration von Beschaffungsprozessen.“
Das Ziel durch die Nutzung von E-Procurement Lösungen ist es also durch Zuhilfenahme der elektronischen Hilfsmittel die Beschaffungsprozesse im Hinblick auf die Prozesskosten und das Prozessergebnis zu optimieren.Im nachfolgenden wird die genaue Wandlung der traditionellen zur technischen, elektronisch unterstützten Beschaffung eingegangen. Es sollen die unterschiedlichen Lösungen des E-Procurement aufgezeigt werden. Speziell soll in dieser Ausarbeitung auf die virtuellen Marktplätze eingegangen werden. Dabei werden die verschiedenen Formen und unterschiedlichen Dienstleistungen, sowie deren Nutzen fürs Unternehmen erläutert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschaffung

2.1 Traditionelle Beschaffung

2.2 Elektronische Beschaffung

3 Elektronische Marktplätze

3.1 Marktplatztypen

3.2 Funktionen und Dienstleistungen

3.3 Katalogverantwortung

3.4 Geschäftsmodelle / Realisierungsformen

4 Standards

4.1 Datenübertragung

4.2 Produktklassifikation

4.3 Datenstrukturstandard

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Transformation von klassischen zu elektronisch unterstützten Beschaffungsprozessen (E-Procurement) und analysiert das Potenzial elektronischer Marktplätze zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung im Supply Management.

  • Grundlagen der traditionellen versus elektronischen Beschaffung
  • Struktur und Funktionsweise elektronischer Marktplätze
  • Kategorisierung und Realisierungsformen von B2B-Marktplätzen
  • Technische Standards und Datenübertragung im E-Procurement
  • Strategische Implikationen für die Auswahl von E-Procurement-Lösungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Traditionelle Beschaffung

Im traditionellen Einkauf, wie man ihn heute noch oft in mittelständischen Unternehmen vorfindet, werden alle diese Tätigkeiten durch den Einkauf durchgeführt. Der nächste konsequente Schritt war die strategische Ausrichtung des Einkaufs, im dem zwischen der strategischen und operativen Beschaffung unterschieden wird. Während der strategische Einkauf für die Ermittlung der Bedarfe, Auswahl geeigneter Lieferanten (Anbahnung), sowie den Abschluss von Lieferverträgen (Vereinbarung) zuständig ist, beschäftigt sich der operative Einkauf mit der Abwicklung der Verträge, sowie deren Kontrolle auf korrekte Durchführung. Trotz dieser Unterteilung fällt der Fokus im Einkauf größtenteils auf administrativen Tätigkeiten bei der Beschaffung. Ihm wird ein Anteil von 62 Prozent bemessen, ohne die zusätzlichen Kosten der anderen Abteilungen zu berücksichtigen.

Gerade bei den häufigsten Bestellungen von Teilen mit einem niedrigen Bestellwert (C - Teile) stehen die Prozesskosten in einem überproportionalen Verhältnis zum Einkaufspreis (siehe Abbildung). Als Beispiel für diesen Sachverhalt kann die Frankfurter Flughafen AG genannt werden, bei der die Bestellung eines Bleistiftes auf traditionellem Weg ca. 143 € beziffert wird.

Neben den Prozesskosten müssen hierbei weitere Transaktionskosten z.B. für die Suche und Auswahl der Lieferanten, berücksichtigt werden. Neben den Kosten ist zudem ein langer zeitlicher Ablauf für einen Bestellvorgang ersichtlich. So dauert ein kompletter Bestellvorgang laut Untersuchungen der „Aberdeen Group“ im Durchschnitt 7,3 Tage. Weitere negative Aspekte bilden die vielen Medienbrüche, die während des Bestellvorgangs im traditionellen Einkauf stattfinden. Der Bestellvorgang wird telefonisch durchgeführt, muss anschließend manuell ins EDV System nachgetragen werden. Die Lieferscheine und Rechnungen werden per Brief oder FAX zugestellt und müssen evtl. nochmal im EDV System eingepflegt werden. Durch den Einsatz vieler Medien wird der Bestellvorgang aufwendig, kostenintensiv, schwer kontrollierbar und vor allem fehleranfällig. Diese Unkontrollierbarkeit fördert das sogenannte „Maverick Buying“, bei denen Bestellungen an anstehenden Verträgen vorbei bestellt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der traditionelle Einkauf viele Schwächen in der Effizienz aufweist. Durch diese Schwächen entsteht jedoch ein hohes Einsparpotential.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert E-Procurement als Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung von Beschaffungsprozessen und skizziert das Ziel der Kosten- und Prozessoptimierung.

2 Beschaffung: Dieses Kapitel erläutert den Wandel von der traditionellen hin zur strategischen und elektronischen Beschaffung und stellt die Ineffizienzen klassischer Einkaufsprozesse dar.

3 Elektronische Marktplätze: Das Kapitel beschreibt die technische Umsetzung von E-Procurement durch elektronische Marktplätze, ihre Typologien, Funktionen und verschiedenen Geschäftsmodelle.

4 Standards: Hier werden die notwendigen technischen Voraussetzungen wie Datenübertragungsformate (EDI, XML), Produktklassifikationen (EAN, eCl@ss) und Datenstrukturstandards (BMEcat) behandelt.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass sich eine strategische Ausrichtung des Einkaufs durch E-Procurement für Unternehmen lohnt und zukunftsorientierte Effizienzgewinne ermöglicht.

Schlüsselwörter

E-Procurement, Beschaffung, Supply Management, Elektronische Marktplätze, Prozesskosten, B2B, EDI, BMEcat, Strategischer Einkauf, Maverick Buying, Produktklassifikation, Transaktionskosten, E-Business, Katalogmanagement, Effizienzsteigerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Neuausrichtung der Beschaffung durch den Einsatz elektronischer Lösungen, bekannt als E-Procurement, und deren Anwendung auf elektronischen Marktplätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Vergleich zwischen traditionellem und elektronischem Einkauf, die Klassifizierung von Marktplatztypen, die technologischen Standards der Datenübertragung sowie die Optimierung von Prozesskosten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch E-Procurement-Lösungen Beschaffungsprozesse effizienter gestaltet, Durchlaufzeiten reduziert und administrative Kosten gesenkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Fachgebiet des Supply Managements, gestützt auf Fachliteratur und existierende Konzepte zur elektronischen Beschaffung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Schwächen traditioneller Beschaffung, erläutert die verschiedenen Modelle elektronischer Marktplätze (Buy-Side, Sell-Side, Makler) und stellt technische Standards für den Datenaustausch vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie E-Procurement, Beschaffungsprozessoptimierung, B2B-Marktplätze und elektronische Standards definieren.

Was versteht man unter dem Begriff "Maverick Buying"?

Maverick Buying beschreibt den Einkauf von Waren unter Umgehung bestehender Lieferverträge und Rahmenabkommen, was häufig ineffiziente und teure Beschaffungsprozesse zur Folge hat.

Welchen Einfluss hat die Standardisierung auf E-Procurement?

Standardisierung ist essenziell, da sie den reibungslosen und automatisierten Austausch von strukturierten Daten zwischen verschiedenen Marktteilnehmern ermöglicht und somit erst die Voraussetzung für effiziente elektronische Prozesse schafft.

Wie unterscheidet sich das Makler-Modell von anderen Marktplatzmodellen?

Im Makler-Modell tritt ein unabhängiger Dritter als Betreiber auf, der eine Infrastruktur bereitstellt, aber selbst weder als Käufer noch als Verkäufer aktiv am Handel teilnimmt.

Warum ist eine Klassifizierung von Produkten wie bei eCl@ss so wichtig?

Die Klassifizierung sorgt dafür, dass Produkte über verschiedene Systeme hinweg eindeutig identifizierbar und auffindbar sind, was die Suche und den Vergleich innerhalb großer elektronischer Kataloge massiv erleichtert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
E-Procurement
Untertitel
Strategische Beschaffung auf elektronischen Marktplätzen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Lukas Koschitzki (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V164263
ISBN (eBook)
9783640794614
ISBN (Buch)
9783640795253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Procurement E-Markets Elektronische Marktplätze Beschaffung Procurement Strategischer Einkauf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Koschitzki (Autor:in), 2010, E-Procurement, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164263
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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