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Intermediale und intertextuelle Bezüge in der Fernsehserie "The Sopranos"

Title: Intermediale und intertextuelle Bezüge in der Fernsehserie "The Sopranos"

Term Paper , 2010 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Gareiss (Author)

Communications - Mass Media

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Das Fernsehformat THE SOPRANOS (Die Sopranos, 1999-2007) gehört zu einer der erfolgreichsten HBO Produktionen. Kreiert und produziert von David Chase entstanden in neun Jahren sechs Staffeln mit insgesamt 86 Episoden. Neben vielen Auszeichnungen in Amerika konnte das Format ebenso internationale Erfolge verzeichnen. Die Serie besitzt fünf entscheidende Kennzeichen, die sie als Qualitätsfernsehen klassifizieren. Dazu zählen high production values, weighty themes, careful characterization, creative impulse und artistic vision of the creator.
Als Kernfrage soll in dieser Arbeit herausgefiltert werden, welche intermedi-ale und intertextuelle Einflüsse in der Serie vorhanden sind und welche Aus-wirkungen sie auf den Plot bzw. die Charakteren haben. Die Untersuchung bezieht sich hierbei ausschließlich auf die erste Staffel. Um direkt in die Thematik einsteigen zu können, wird die Kenntnis der ersten 13 Episoden voraus-gesetzt und auf eine Plotskizze verzichtet.
Da der Zuschauer nicht umhin kommt, beim schauen der ersten Staffel auf die Filmtrilogie THE GODFATHER PART I-III (Der Pate I-III, 1972, 1974, 1990) aufmerksam gemacht zu werden und da diese Reihe entscheidende Prägungen im Gangster-Film Genre festgelegt hat, dient sie als Grundlage zur Beispielfin-dung. Die Aufführung der Beispiele ist wichtig, da hierdurch nicht nur ein Be-leg für intertextuelle, bzw. selbstreferenzielle Bezüge geleistet wird, sondern ebenso die verschiedenen Mittel zur Umsetzung verdeutlicht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER NAME „SOPRANO“

3 DIE ERÖFFNUNGSSEQUENZ

4 THE GODFATHER IN THE SOPRANOS

4.1 Ursprung des Gangster-Film Genre

4.2 Genreaufleben und Überarbeitung durch Coppolas THE GODFATHER I-III

4.3 Intertextuelle Bezugnahme

4.4 Selbstreferenzialität

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die intermedialen und intertextuellen Bezüge der Fernsehserie THE SOPRANOS zur Filmtrilogie THE GODFATHER. Dabei wird analysiert, wie diese Einflüsse den Plot sowie die Charakterzeichnung der ersten Staffel maßgeblich prägen und ironisch reflektieren.

  • Intermediale und intertextuelle Analysen der Serie THE SOPRANOS
  • Die Rolle der Filmtrilogie THE GODFATHER als genreprägende Basis
  • Charakterisierung durch Namensgebung und psychologische Kontroversen
  • Die Funktion der Eröffnungssequenz als ironisches Inszenierungsmittel
  • Selbstreferenzielle Mechanismen innerhalb der Seriendialoge

Auszug aus dem Buch

4.3 Intertextuelle Bezugnahme

Als genreprägendes Filmbeispiel ist es nicht verwunderlich das die Macher von THE SOPRANOS eine Vielzahl an Parallelen zur Trilogie THE GODFATHER aufgegriffen haben. Auffällig sind besonders die Szenen in denen der Prätext einen hohen, fast identischen Grad an Similarität zum Folgetext aufweist. An dieser Stelle sollen einige Beispiele hierzu genannt werden:

(I,3: „Denial, Anger, Acceptance“) In dieser Folge rächt sich Corrado „Uncle Junior“ Soprano (Dominic Chianese) gewaltsam an Christopher Moltisanti (Michael Imperioli) und Brendan Filone (Anthony DeSando). Der Racheakt wird durch eine cross-cutting Montage zwischen dem Angriff auf Christopher, dem Angriff auf Brendan und dem Chorauftritt von Tonys Tochter Meadow Soprano (Jamie-Lynn Sigler) illustriert. Die Tonspur aus der Szene von Meadows Gesangsdarbietung, mit dem Titel „All through the Night“, überlagert als Haupttonspur alle drei cross-cutting Szenen. Diese Wechselwirkung zwischen Familienidylle und dem kalten, gewaltsamen Business hinter der warmen Fassade ist ein typisches Merkmal aus THE GODFATHER. Am Ende des ersten Teils sitzt Michael Corleone (Al Pacino) in der Kirche und leistet den Eid als Pate für den Sohn seiner Schwester, während parallel dazu in mehreren Kurzszenen die Ermordung von Feinden der Corleone Familie gezeigt wird. Auch hier überlagert eine Tonspur mit andächtiger Kirchenmusik alle cross-cutting Szenen. In beiden Fällen wird der Akt der Rache zur Erhaltung und Wahrung der Familieneintracht durch die audiovisuelle Ausgestaltung in einen kontroversen Kontext von Spiritualität und Gnade gesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Serienformat, die Charakteristika von Qualitätsfernsehen und die Darlegung der zentralen Forschungsfrage zur Intertextualität in der ersten Staffel.

2 DER NAME „SOPRANO“: Untersuchung der symbolischen und semantischen Bedeutung des Familiennamens in Bezug auf das Musikgenre und die psychische Verfassung des Protagonisten.

3 DIE ERÖFFNUNGSSEQUENZ: Analyse der konstanten Eröffnungssequenz als ironisches Mittel der Inszenierung und deren Ähnlichkeit zu anderen bekannten Serienformaten.

4 THE GODFATHER IN THE SOPRANOS: Vertiefende Untersuchung der intertextuellen und selbstreferenziellen Verbindung zwischen der Serie und Coppolas Filmtrilogie.

4.1 Ursprung des Gangster-Film Genre: Historischer Überblick über die Entwicklung und die sozialen Konventionen des klassischen Gangsterfilms der 1930er Jahre.

4.2 Genreaufleben und Überarbeitung durch Coppolas THE GODFATHER I-III: Erörterung der inhaltlichen Neuausrichtung des Genres durch den Fokus auf das Gemeinschaftsmodell „Familie“.

4.3 Intertextuelle Bezugnahme: Detaillierte Analyse konkreter Szenenparallelen und audiovisueller Korrespondenzen zwischen THE SOPRANOS und THE GODFATHER.

4.4 Selbstreferenzialität: Untersuchung der expliziten und impliziten Dialogbezüge innerhalb der Serie, die ein hohes Maß an Popkultur-Wissen voraussetzen.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, die zeigt, wie THE SOPRANOS das Gangstergenre erweitert und durch intertextuelle Bezüge ironisiert.

Schlüsselwörter

THE SOPRANOS, THE GODFATHER, Intertextualität, Selbstreferenzialität, Gangsterfilm, Qualitätsserien, David Chase, Francis Ford Coppola, Mafiosi, Ironisierung, Plot, Charakterentwicklung, Fernsehserie, Familienmodell, Popkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die intertextuellen und intermedialen Verbindungen zwischen der US-Fernsehserie THE SOPRANOS und der berühmten Filmtrilogie THE GODFATHER von Francis Ford Coppola.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Einflüsse von Gangsterfilm-Traditionen auf moderne Serienproduktionen, die Bedeutung von Namenssymbolik und die Rolle von filmischen Rückbezügen als narratives Element.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll herausgefiltert werden, welche spezifischen intermedialen Einflüsse vorliegen und wie diese den Plot sowie die Charakterzeichnung in der ersten Staffel der Serie beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse, bei der ausgewählte Sequenzen und Dialoge der Serie mit den Motiven und Strukturen der Godfather-Trilogie verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Namensbedeutung, die Untersuchung der Eröffnungssequenz sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der intertextuellen Basis durch Coppolas Trilogie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie THE SOPRANOS, THE GODFATHER, Intertextualität, Selbstreferenzialität und Gangstergenre geprägt.

Welche Bedeutung kommt dem Namen „Soprano“ laut der Autorin zu?

Der Name verweist ironisch auf das Musikgenre und das Konzept der Kastraten, was die Entmannung und die psychische Schwäche des Protagonisten Tony im Vergleich zum klassischen Mafiosi-Ideal symbolisiert.

Wie unterscheidet sich die Serie THE SOPRANOS laut Fazit vom klassischen Gangsterfilm?

Die Serie erweitert das Genre, indem sie den Mafiaboss nicht nur als skrupellosen Verbrecher zeigt, sondern auch seine psychischen Schwächen, familiären Konflikte und emotionalen Abhängigkeiten in den Vordergrund stellt.

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Details

Title
Intermediale und intertextuelle Bezüge in der Fernsehserie "The Sopranos"
College
University of Marburg  (Medienwissenschaft)
Grade
1,3
Author
Stefanie Gareiss (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V164258
ISBN (eBook)
9783640790128
ISBN (Book)
9783640790463
Language
German
Tags
Sopranos Der Pate Gangster-Film Genre Fernsehserie HBO Qualitätsfernsehen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Gareiss (Author), 2010, Intermediale und intertextuelle Bezüge in der Fernsehserie "The Sopranos" , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164258
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