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Basel III: Die wesentlichen Grundideen

Titel: Basel III: Die wesentlichen Grundideen

Essay , 2010 , 6 Seiten

Autor:in: MBA Thomas M. Woytt (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ausarbeitung gibt in Kürze einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion rund um das Thema Basel III und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Banken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Basel III – Die wesentlichen Grundideen

1.1 Einleitung

1.2 Kernpunkte von Basel III

1.3 Liquiditätssteuerung und Herausforderungen

1.4 Leverage Ratio

1.5 Systemrelevanz von Banken

1.6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Ausarbeitung gibt einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion rund um Basel III und analysiert die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Bankwesen sowie die Kreditversorgung der Wirtschaft.

  • Anpassung der Eigenkapitalanforderungen und Einführung von Kapitalpuffern.
  • Verbesserung der kurzfristigen Liquiditätssteuerung durch die Liquidity Coverage Ratio (LCR).
  • Einschränkung der strukturellen Fristentransformation mittels der Net Stable Funding Ratio (NSFR).
  • Einführung der Leverage Ratio zur Eindämmung der Bilanzausweitung.
  • Diskussion über die Identifizierung systemrelevanter Finanzinstitute.

Auszug aus dem Buch

Basel III – Die wesentlichen Grundideen

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht, der seit 1974 besteht und organisatorisch zu der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Bank for International Settlements / BIS) gehört, hat im Dezember 2009 zwei umfangreiche Vorschläge zur Weiterentwicklung der Bankenaufsicht mit dem Ziel, auch in Krisenzeiten eine stabile Versorgung der Wirtschaft mit Kapital zu gewährleisten, veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um die Veröffentlichungen „Strengthening the Resilience of the Banking Sector“ und „International Framework for Liquidity Risk Measurement, Standards and Monitoring“, welche in Verbindung mit den darauf folgenden Anpassungen und Ergänzungen nun als Basel III verstanden werden.

Die Grundsätze von Basel III wurden auf dem G 20 Gipfel in Seoul im November 2010 verabschiedet. Das Europäische Parlament wird voraussichtlich Anfang 2011 die Empfehlung des Baseler Ausschusses in bindende Richtlinien überführen, so dass dann die Umsetzung auf nationaler Ebene der EU Mitgliedsländer am 01. Januar 2013 beginnen kann.

Die Kernpunkte von Basel III sind (s. hierzu auch Tabelle 1):

• Erhöhung der Mindestquote für „hartes“ Kernkapital von 2% auf 4,5%

• Einführung eines Kapitalerhaltungspolster von 2,5%

• Erhöhung Gesamtkapital plus Kaitalerhaltungspolster von 8% auf 10,5%

• Einführung einer Leverage Ratio (LR) von 3%

• Einführung einer Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR)

• Einführung einer strukturellen Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio, NSFR)

• Systemrelevante Banken sollen zusätzliches Eigenkapital vorhalten

Zusammenfassung der Kapitel

1. Basel III – Die wesentlichen Grundideen: Einleitende Darstellung der Entstehungsgeschichte von Basel III unter dem Baseler Ausschuss sowie der zeitlichen Planung der Umsetzung.

1.1 Einleitung: Kurzer Abriss über das Ziel der Bankenaufsicht, auch in Krisenzeiten eine stabile Kapitalversorgung der Wirtschaft sicherzustellen.

1.2 Kernpunkte von Basel III: Auflistung der zentralen quantitativen Anforderungen, darunter die Erhöhung des Kernkapitals und die Einführung neuer Liquiditätsquoten.

1.3 Liquiditätssteuerung und Herausforderungen: Analyse der Liquiditätsrisiken und Vorstellung der LCR sowie NSFR als Instrumente gegen kurz- und langfristige Instabilitäten.

1.4 Leverage Ratio: Erläuterung der Leverage Ratio als vereinfachte, volumenorientierte Kapitalquote zur Begrenzung der Bilanzsummen.

1.5 Systemrelevanz von Banken: Diskussion der Kriterien zur Einstufung systemrelevanter Institute wie Größe und internationale Vernetzung.

1.6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der erhöhten Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen sowie der damit verbundenen gestiegenen Kosten für Banken.

Schlüsselwörter

Basel III, Bankenaufsicht, Kernkapital, Liquidity Coverage Ratio, Net Stable Funding Ratio, Leverage Ratio, Eigenkapital, Liquiditätsrisiko, Finanzkrise, Systemrelevanz, Kreditvergabe, Refinanzierung, Bankenregulierung, Kapitalpuffer, Fristentransformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den regulatorischen Neuerungen durch Basel III und deren Auswirkungen auf die Stabilität und die Kostenstruktur von Banken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Erhöhung der Eigenkapitalquoten, die Einführung neuer Liquiditätsstandards (LCR, NSFR) und die Begrenzung der Bilanzsummen mittels Leverage Ratio.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die wesentlichen Grundideen von Basel III zu geben und aufzuzeigen, wie diese das Bankwesen verändern werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die auf den Verlautbarungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht und ergänzenden Branchendaten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die quantitativen Kernpunkte von Basel III sowie die Beweggründe für die neuen Liquiditätsquoten und die Einstufung systemrelevanter Banken erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Basel III, Eigenkapital, Liquidität, Risiko, Bankenaufsicht, Leverage Ratio und Systemrelevanz.

Warum wird die Net Stable Funding Ratio eingeführt?

Sie dient dazu, das Ausmaß der strukturellen Fristentransformation zu begrenzen und sicherzustellen, dass Banken langfristige Kredite durch stabile Quellen refinanzieren.

Was genau bedeutet die Leverage Ratio im Kontext von Basel III?

Sie ist eine vereinfachte, am Geschäftsvolumen ausgerichtete Kapitalquote, die eine übermäßige Ausweitung der Bilanzsumme bei vermeintlich geringen Risiken verhindern soll.

Welche Auswirkung hat Basel III auf die Kreditkosten?

Durch die höheren Eigenkapitalanforderungen und den gestiegenen IT- sowie Prozessaufwand ist mit steigenden Kapitalkosten zu rechnen, die Banken voraussichtlich an die Endkunden weitergeben werden.

Wie werden systemrelevante Banken definiert?

Die Einstufung orientiert sich primär an der Größe und der internationalen Vernetzung eines Instituts, wobei konkrete Kriterienkataloge noch in der Entwicklung sind.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Basel III: Die wesentlichen Grundideen
Autor
MBA Thomas M. Woytt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V164017
ISBN (Buch)
9783640788194
ISBN (eBook)
9783640788293
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Basel Grundideen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MBA Thomas M. Woytt (Autor:in), 2010, Basel III: Die wesentlichen Grundideen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164017
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