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Informelle Kompetenzentwicklung von Ehrenamtlichen in humanitären Hilfsorganisationen am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes

Title: Informelle Kompetenzentwicklung von Ehrenamtlichen in humanitären Hilfsorganisationen am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes

Diploma Thesis , 2010 , 101 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mag. Daniel Struggl (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Es werden ehrenamtliche Tätigkeitsbereiche beim Österreichischen Roten Kreuz beleuchtet und die damit verbundnen informellen Kompetenzentwicklungen. Neben einer Hinführung zum ehrenamtlichen Tun werden der Kompetenzbegriff sowie die Kompetenzaneignung außerhalb von Schulungen und Fortbildungen näher erläutert. Neben dem theoretischen Teil werden im empirischen Teil die aufgezeigten Aspekte verstärkt und nochmals näher betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Zentrale Fragen und Ziel des Forschungsprozesses

1.1 Kernfragen und Problemstellungen der Arbeit

1.2 Angestrebter Erkenntnisgewinn

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Hintergrund des Forschungsdesigns

2 Das Ehrenamt als Freizeitbeschäftigung

2.1 Freiwilliges Engagement in der heutigen Zeit

2.1.1 Ist der Begriff „Ehrenamt“ noch aktuell?

2.1.2 Kriterien der Freiwilligkeit

2.1.3 Die unklaren Trennlinien

2.1.4 Wer engagiert sich freiwillig?

2.2 Motivation und Beweggründe für eine freiwillige Tätigkeit

2.3 Einstieg in die Organisation als freiwilliges Mitglied

2.3.1 Übernahme von Aufgaben und Bereitschaft zur Ausbildung

2.3.2 Anfallende Tätigkeiten

2.3.2.1 Physische Belastungen

2.3.2.2 Psychische Belastungen

2.4 Umfang des Ehrenamtes

2.4.1 Zeitaufwand

2.4.2 Funktionärsposition oder einer bzw. eine von vielen?

3 Freiwillige Mitarbeit in humanitären Hilfsorganisationen

3.1 Organisierte Hilfe für Mitmenschen

3.2 Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK)

3.3 Ehrenamt beim ÖRK

3.3.1 Allgemeine Voraussetzungen für ein Ehrenamt beim ÖRK

3.3.2 Geregelte Ausbildung

3.3.3 Ehrenamtliche Arbeit im Zeichen der sieben Grundsätze

3.3.4 Aufgaben und Pflichten

4 Kompetenzentwicklungen durch freiwillige Tätigkeit

4.1 Wissensmanagement im Ehrenamt

4.2 Kompetenz – „richtig“ handeln

4.3 Auf welche Art und Weise werden Kompetenzen angeeignet?

4.3.1 Formale bzw. institutionelle Kompetenzaneignung

4.3.2 Non-formale Entwicklung von Kompetenzen

4.3.3 Informelle Kompetenzentwicklung

4.3.4 Sonstige Formen der Kompetenzaneignung

4.3.5 Schwierige Abgrenzung

4.4 Voraussetzungen für informelle Kompetenzentwicklung

4.5 Aneignung von informellen Kompetenzen

4.5.1 „Learning by doing“

4.5.2 Lernen im Team

4.5.3 Lernen von erfahrenen Mitarbeiter/innen

4.6 Parallele Lernfelder

4.7 Förderung der Kompetenzen

4.8 Erkennen von Kompetenzen für sich und andere

4.8.1 Kompetenzbilanzen

4.8.2 Der Prozess

4.9 Informelle Kompetenzentwicklung beim ÖRK

4.9.1 Arbeit am Patienten

4.9.2 Organisation von Veranstaltungen

4.9.3 Tätigkeit in der Vereinsführung

4.9.4 Lehrtätigkeit und Jugendbetreuung

4.9.5 Die Kameradschaft und der Teamgedanke

5 Empirische Untersuchung

5.1 Untersuchungsmethode

5.1.1 Erhebung mittels gemischter qualitativer Methoden

5.1.1.1 Das narrative Interview

5.1.1.2 Das problemzentrierte Interview

5.1.2 Auswahl der Interviewpartner/innen und Repräsentativität

5.1.3 Die Interviewpartner/innen

5.1.4 Narrativer Interviewteil

5.1.5 Problemzentrierter Interviewteil

5.2 Auswertung der Interviews

5.2.1 Auswertung des narrativen Interviewteils

5.2.2 Auswertung des problemzentrierten Interviewteils

6 Rück- und Ausblick

6.1 Zusammenfassung der erzielten Ergebnisse

6.2 Resumée

6.3 Offene Fragen bzw. ein Blick in die Zukunft

7 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie ehrenamtliche Mitarbeiter des Österreichischen Roten Kreuzes abseits formaler Schulungen Kompetenzen entwickeln. Ziel ist es, Wege der informellen Wissensaneignung aufzuzeigen und zu analysieren, welche persönlichen, sozialen und fachlichen Fähigkeiten in der täglichen Vereinsarbeit entstehen.

  • Bedeutung des Ehrenamts als Lernort in modernen Hilfsorganisationen.
  • Abgrenzung zwischen formaler, non-formaler und informeller Kompetenzentwicklung.
  • Rolle von Teamarbeit, Kameradschaft und praktischer Einsatzerfahrung.
  • Empirische Analyse mittels narrativer und problemzentrierter Interviews.
  • Wechselwirkung zwischen ehrenamtlichem Engagement und beruflicher sowie persönlicher Entwicklung.

Auszug aus dem Buch

4.5.2 Lernen im Team

Als zweite wesentliche Lernform wird das Lernen im Team beschrieben. Düx et. al (2008: 124 f.) führen an, dass gerade in Hilfs- und Rettungsorganisationen die größten Lernfortschritte in der Gruppe passieren. Dort findet man ein offenes System vor, welches es ermöglicht, Wissen in angenehmer Atmosphäre auszutauschen und Erfahrungen weiterzugeben. Dadurch können auch Mitglieder, für die sich das (non-) formale Lernen als erschwerend und verachtend darstellt, mit durchaus hoher Effizienz und ohne klassische Lehr- bzw. Lernsituation Wissen erlangen (von Eckardstein 2007: 282). Dieser Gruppen- und Teamgedanke zieht sich gerade beim ÖRK durch sämtliche Tätigkeitsbereiche hindurch. Ohne Teamarbeit funktioniert nahezu gar nichts, in manchen Bereichen wäre ein Handeln als Einzelkämpfer gar nicht möglich, da es mindestens zwei Akteure für die Bewältigung einer Aufgabe braucht (vgl. Corsten et. al 2008: 32 ff.). Man lernt, sich im Team aufeinander einzustellen, man muss Rücksicht nehmen und erkennt im Rettungsdienst klare Regeln, nach denen eine Ernstsituation gemeinsam abgearbeitet werden muss (vgl. Düx et. al 2008: 112 bzw. Zapotoczky 2004: 386 bzw. von Eckardstein 2007: 285).

„Die unbedingte Notwendigkeit zu Kooperation und Teamarbeit, die entscheidend für die Rettung von Menschenleben sein kann, unterscheidet die Hilfs- und Rettungsorganisationen von den anderen Organisationen, in denen engagierte […] Aufgaben übernehmen und verantwortlich ausführen können“ (Düx et. al 2008: 124). Diese angesprochene Teamarbeit wird jedoch nicht nur zwangsläufig akzeptiert, sondern auch mit Freude gelebt (vgl. Zapotoczky 2004: 387 ff.). Wie bereits erwähnt, erhöht ein gewisses Maß an Verantwortungsübernahme das Motivationslevel sogar (vgl. Kap. 4.4).

Ein Lernerfolg kann sich durchaus auch durch die Teilnahme an gesellschaftlichen Freizeitaktivitäten einstellen. Auf Ausflügen lernt man durch den kurzzeitig dauerhaften Kontakt seine Kolleg/innen intensiver kennen und kann sie besser einschätzen und „zuordnen“ (vgl. Kap. 4.9.5). In weiterer Folge erscheint dies sehr dienlich hinsichtlich der Förderung der Teamarbeit, da man nach einer bestimmten Anzahl von gemeinsamen Einsätzen weiß, welche Stärken bzw. Schwächen und welche Arbeitsweise und Methodik der bzw. die Mitstreiter/innen aufweisen. Im Endeffekt kommt eine gelungene Teamarbeit den betreuten Patient/innen zugute, was zu guter Letzt ja auch das Hauptziel der Arbeit im Rettungsdienst sein soll bzw. muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zentrale Fragen und Ziel des Forschungsprozesses: Dieses Kapitel definiert die Forschungsabsichten, den Aufbau der Arbeit sowie das qualitative Forschungsdesign der Diplomarbeit.

2 Das Ehrenamt als Freizeitbeschäftigung: Hier werden Definitionen, Motive und Herausforderungen der freiwilligen Tätigkeit sowie die verschiedenen Rollenbilder im Ehrenamt beleuchtet.

3 Freiwillige Mitarbeit in humanitären Hilfsorganisationen: Dieser Abschnitt beschreibt das Einsatzspektrum des Österreichischen Roten Kreuzes und die Voraussetzungen für eine ehrenamtliche Mitgliedschaft.

4 Kompetenzentwicklungen durch freiwillige Tätigkeit: Ein zentraler theoretischer Teil, der informelles Lernen als Quelle für Kompetenzzuwachs analysiert und Faktoren für effektive Lernprozesse definiert.

5 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die Methodik der qualitativen Experteninterviews und präsentiert die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich informeller Kompetenzaneignung.

6 Rück- und Ausblick: Eine abschließende Synthese der Ergebnisse sowie eine Reflexion über die Zukunftsbedeutung informeller Bildungsansätze.

7 Schlusswort: Eine persönliche Reflexion des Autors über den Wert des Ehrenamts und die Bedeutung des freiwilligen Engagements.

Schlüsselwörter

Ehrenamt, Österreichisches Rotes Kreuz, informelle Kompetenzentwicklung, Wissensmanagement, Freiwilligkeit, Teamarbeit, Einsatzerfahrung, Handlungskompetenz, non-formales Lernen, Rettungsdienst, Katastrophenhilfe, Sozialkompetenz, qualitative Forschung, pädagogisches Verständnis, lebenslanges Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die informelle Entwicklung von Kompetenzen durch ehrenamtliche Tätigkeit am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Bereiche Freiwilligenmanagement, Lernformen im Ehrenamt, das professionelle Einsatzumfeld des Roten Kreuzes und die pädagogische Bedeutung von informellem Lernen ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche fachlichen, sozialen und persönlichen Fähigkeiten ehrenamtliche Helfer abseits formaler Schulungen durch ihre Tätigkeit erwerben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet eine qualitative Untersuchung mit einer Kombination aus narrativen und problemzentrierten Interviews von ehrenamtlichen Helfern der Bezirksstelle Telfs.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert, wie durch praktische Tätigkeiten wie die Arbeit am Patienten, die Organisation von Veranstaltungen oder die Vereinsführung informelle Lernprozesse angestoßen werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind informelles Lernen, Kompetenzbilanzierung, Motivation im Ehrenamt, Kameradschaft und das „Learning by doing“ im rettungsdienstlichen Kontext.

Welche Rolle spielt die Kameradschaft bei der Kompetenzentwicklung?

Die Kameradschaft fungiert als Basis für Teamarbeit; durch das gegenseitige Kennenlernen und Vertrauen werden Einsätze effizienter gestaltet und soziale Kompetenzen wie aktives Zuhören und Teamfähigkeit gefördert.

Inwiefern beeinflusst das Ehrenamt den beruflichen Werdegang?

Die Interviewpartner berichten, dass sie durch ihr freiwilliges Engagement ihre Eignung für Sozialberufe erkannt haben und durch das Ehrenamt Sicherheit im Umgang mit schwierigen menschlichen Situationen in ihrem Berufsalltag gewinnen konnten.

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Details

Title
Informelle Kompetenzentwicklung von Ehrenamtlichen in humanitären Hilfsorganisationen am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes
College
University of Innsbruck  (Institut für Organisation und Lernen)
Course
Diplomandenarbeitsgemeinschaft
Grade
1,0
Author
Mag. Daniel Struggl (Author)
Publication Year
2010
Pages
101
Catalog Number
V164011
ISBN (Book)
9783640786930
ISBN (eBook)
9783640787159
Language
German
Tags
Ehrenamt Kompetenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Daniel Struggl (Author), 2010, Informelle Kompetenzentwicklung von Ehrenamtlichen in humanitären Hilfsorganisationen am Beispiel des Österreichischen Roten Kreuzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164011
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