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Morbiditätsadjustierung des RSA anhand 80 ausgewählter Krankheiten

Eine notwendige und zielkonforme Präzisierung des neuen Risikostrukturausgleichs zur Vermeidung von Risikoselektion?

Title: Morbiditätsadjustierung des RSA anhand 80 ausgewählter Krankheiten

Bachelor Thesis , 2009 , 39 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christoph Fürleger (Author)

Economy - Health Economics

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit gliedert sich in 5 Teile. Im Teil I, der Einleitung, wird die Problemstellung der Arbeit detailiert wiedergegeben. Teil II befasst sich mit den versicherungsökonomischen Grundlagen in einem durch risikounabhängige Beiträge gekennzeichneten Versicherungsmarkt. Im Besonderen soll dabei auf die Notwendigkeit und die Ausgestaltungsoptionen eines Risikostrukturausgleichs eingegangen werden. Im Teil III wird auf die derzeitige Ausgestaltung des Risikostrukturausgleichs detailliert eingegangen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kriterien des RSAs, anhand derer der
Finanzausgleich zwischen den Kassen ermittelt wird. Diese wurden im Laufe der letzten 16 Jahre von den zu Beginn sehr groben Kriterien Alter, Geschlecht, Bezug einer Erwerbsminderungsrente und Anzahl der mitversicherten Familienangehörigen immer weiter präzisiert. Im Mittelpunkt des neuen RSAs steht die Berücksichtigung von 80
Krankheiten, die zur Feststellung der Morbiditätslast einer Versichertengruppe herangezogen werden. Im IV. Kapitel werden die Anreizwirkungen der stärkeren Morbiditätsorientierung durch die 80 Krankheiten näher beleuchtet. Es soll dabei untersucht werden, ob die ausgewählten Krankheiten die Risikostruktur der Krankenkasse unverzerrt wiedergeben und somit Anreize zur Risikoselektion
minimieren. Die Auswahl der Morbi RSA Kriterien wird dabei mit den Ergebnissen aus Kapitel II verglichen. Eventuelle Unterschiede und deren Auswirkungen werden anhand von diesen Ergebnissen näher evaluiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Problemstellung

1.2. Vorgehensweise

2. Risikoausgleichsysteme auf dem Markt von Krankenversicherungen

2.1. Wettbewerbsorientierung staatlicher Gesundheitssysteme

2.2. Implementierung von Risikoausgleichssystem zur Vermeidung von Risikoselektion

2.2.1. Risikoselektion im Markt von Krankenversicherungen

2.3. Ziele von Risikostruktur-Ausgleichssystemen

2.4. Ausgestaltungsoptionen von RSA Systemen

2.4.1. Soziodemographische Variablen

2.4.2. retrospektiv vs. prospektiv

2.4.3. Morbiditätsorientierung

2.5. Empirische Analysen zur Effektivität verschiedener RSA Modell-varianten

3. Der Risikostrukturausgleich in Deutschland

3.1. Die Implementierung des RSA in Deutschland

3.2. Über die historische Weiterentwicklung des RSA

3.3. Morbi RSA ab Jan 2009

3.4. Risikoselektion auf dem Markt der GKV

4. Bewertung des Morbi RSAs unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus Kapitel

4.1. Beitragseinzug

4.2. Zusatzbeiträge

4.3. prospektive Ausgestaltung

4.4. Morbiditätswiedergabe

4.5. Disease Managment Programme

4.6. Multimorbidität

4.7. Upcoding

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit evaluiert die Anreizwirkungen des neuen, morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (RSA) in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung und untersucht, ob die Auswahl von 80 spezifischen Krankheiten ausreicht, um die kassenindividuelle Risikostruktur unverzerrt abzubilden und Risikoselektion effektiv zu minimieren.

  • Grundlagen des Risikostrukturausgleichs und Wettbewerb im Gesundheitssystem
  • Methodische Ausgestaltungsoptionen von RSA-Systemen
  • Historische Entwicklung und Implementierung des Morbi-RSA ab 2009
  • Evaluierung von Risikoselektionsstrategien der Krankenkassen
  • Kritische Analyse von Anreizdefiziten wie Upcoding und Multimorbidität

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Risikoselektion im Markt von Krankenversicherungen

Im nächsten Abschnitt werden Selektionsmechanismen auf dem Markt von Versicherungsunternehmen und im Besonderen bei Krankenversicherungen näher dargestellt.

Allgemein wird unter Risikoselektion im Bereich von Versicherungen ein Auswahlprozess bezeichnet, durch den der vorhandene Versichertenstamm bzw. potentielle Versicherungsnehmer nach bestimmten Kriterien taxiert wird. Diese Informationen sollen dazu dienen, die eigene spezifische Risikostruktur der Versicherung in die gewünschte Richtung zu verändern (vgl. Kühn (1997), S. 74).

Eine Definition von Risikoselektion im Bereich von Krankenversicherungen findet sich bei Lauterbach und Wille: „Eine Selektion von positiven (negativen) Risiken liegt im weitesten Sinne vor, wenn die risikobereinigte Beitragszahlung, die eine Krankenkasse für einen Versicherten erhält, die erwarteten Ausgaben seiner Leistungsinanspruchnahme signifikant überschreitet (unterschreitet).“ (Lauterbach und Wille (2001), S. 223).

Risikoselektion ist generell erst möglich, wenn die Versicherer genügend Informationen besitzen, um eine valide Risikoschätzung zu betreiben. Das gängigste Modell zur Abschätzung wurde von Newhouse entwickelt (vgl. Newhouse (1989), S. 42):

Cit = ßX + ui + eit

Wobei: Cit Gesundheitskosten des Individuums i im Jahr t; ß Schätzparameter; X Vektor von erklärenden Variablen wie Alter, Geschlecht, etc.; ui Eine personenspezifische, zeitunabhängige Komponente der Varianz; eit Eine personenspezifische, zeitabhängige Komponente der Varianz

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problemstellung bezüglich des Solidarprinzips und der Kassenwahlfreiheit sowie der Vorgehensweise der Arbeit.

2. Risikoausgleichsysteme auf dem Markt von Krankenversicherungen: Analyse theoretischer Grundlagen des Wettbewerbs und notwendiger Ausgleichssysteme zur Vermeidung von Risikoselektion.

3. Der Risikostrukturausgleich in Deutschland: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des RSA in Deutschland und Details zum neuen Morbi-RSA ab 2009.

4. Bewertung des Morbi RSAs unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus Kapitel: Kritische Evaluation der aktuellen Ausgestaltung des Morbi-RSA anhand spezifischer Parameter wie Beitragseinzug und Anreizwirkungen.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass die Reform gelungen ist, aber durch die Begrenzung auf 80 Krankheiten neue Anreizprobleme entstehen.

Schlüsselwörter

Risikostrukturausgleich, Morbi-RSA, Risikoselektion, Gesundheitsfonds, Krankenkassen, Gesetzliche Krankenversicherung, Solidarprinzip, Morbidität, Risikoadjustierung, Klassifikationsmodell, Gesundheitsökonomie, Wettbewerb, Leistungsinanspruchnahme, Managed Care, Upcoding.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem deutschen Risikostrukturausgleich und dessen Reform zum 1. Januar 2009, um die Morbidität der Versicherten besser zu berücksichtigen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind der Wettbewerb zwischen Krankenkassen, Mechanismen der Risikoselektion und die Wirksamkeit morbiditätsorientierter Ausgleichsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu evaluieren, ob das neue Morbi-RSA-Modell Anreize zur Risikoselektion erfolgreich minimiert und eine unverzerrte Abbildung der Risikostrukturen ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung versicherungsökonomischer Modelle zur Risikoklassifikation und Selektion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden die theoretischen Grundlagen von Risikoausgleichssystemen, die Historie des RSA in Deutschland und eine detaillierte Bewertung der neuen Komponenten ab 2009 analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Risikostrukturausgleich, Morbi-RSA, Risikoselektion, GKV, Gesundheitsfonds und Morbiditätsorientierung.

Wie wirkt sich die Limitierung auf 80 Krankheiten aus?

Diese Begrenzung lässt ein Restrisikoselektionspotential bestehen, da nicht die gesamte Ausgabenvarianz erfasst wird, was für Kassen neue Anreize zur Selektion schafft.

Warum ist das Thema "Upcoding" für das Morbi-RSA-Verfahren relevant?

Upcoding stellt ein Manipulationsrisiko dar, bei dem Ärzte dazu animiert werden könnten, Diagnosen "schwerer" zu kodieren, um höhere Zuweisungen für die Krankenkasse zu erzielen.

Welche Rolle spielen Disease Management Programme (DMPs) im neuen System?

DMPs dienen als Zwischenschritt zur Verbesserung der Versorgung chronisch Kranker, wurden aber mit Einführung des Morbi-RSA durch krankheitsspezifische Zuschläge ersetzt.

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Details

Title
Morbiditätsadjustierung des RSA anhand 80 ausgewählter Krankheiten
Subtitle
Eine notwendige und zielkonforme Präzisierung des neuen Risikostrukturausgleichs zur Vermeidung von Risikoselektion?
College
University of Bayreuth  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Grade
2,3
Author
Christoph Fürleger (Author)
Publication Year
2009
Pages
39
Catalog Number
V163844
ISBN (eBook)
9783640786664
Language
German
Tags
Morbiditätsadjustierung Krankheiten Eine Präzisierung Risikostrukturausgleichs Vermeidung Risikoselektion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Fürleger (Author), 2009, Morbiditätsadjustierung des RSA anhand 80 ausgewählter Krankheiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163844
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