Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Health - Miscellaneous

Hausarztzentrierte Versorgung als Selektivvertragsoption in der vertragsärztlichen Versorgung

Eine gesundheitsökonomische Betrachtung

Title: Hausarztzentrierte Versorgung als Selektivvertragsoption in der vertragsärztlichen Versorgung

Seminar Paper , 2010 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph Fürleger (Author)

Health - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Implementierung eines Gatekeepingmodells im deutschenGesundheitswesen. Dazu werden zunächst im Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen und Ausgestaltungsoptionen des Versorgungmodellsnäher dargestellt. Im Kapitel 3 wird ein umfassender Überblick über die empirischen Untersuchungen zu den verschiedenen Ergebnisparametern gegeben, die mit der hausarztzentrierten Versorgung einhergehen.Im Kapitel 4 werden die möglichen Effekte der der derzeitigen Ausgestaltung der hausarztzentrierten Versorgung in Deutschland eruiert und diskutiert.Daran schließt eine Bewertung der aktuellen Gesetzeslage und der damit verbundenen Konsequenzen für die Krankenkassen an. Ein Ausblick beendet die Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Managed Care Programme

2.1 Das Modell der hausarztzentrierten Versorgung

2.2 Ziele der hausarztzentrierten Versorgung

3. Empirische Untersuchungen

3.1 Ergebnisparameter der hausärztlichen Versorgung

3.2 Empirische Ergebnisse

3.2.1 Klinische Qualität der Behandlung

3.2.2 Patientenzufriedenheit

3.2.3 Prozessqualität/Koordinierung

3.2.4 Ärztliche Kontaktzahlen und Kontinuität der Behandlung

3.2.5 Arzneimittelverordnungen

3.2.6 Doppeluntersuchungen

3.2.7 Ökonomische Bewertung

3.2.8 Gesamtbewertung

4. Hausarztzentrierte Versorgung in Deutschland

4.1 Einführung der hausarztzentrierten Versorgung

4.2 Der Status quo der hausarztzentrierten Versorgung in Deutschland

4.3 Bewertung der hausarztzentrierten Versorgung in Deutschland

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der hausarztzentrierten Versorgung (Gatekeeping) im deutschen Gesundheitswesen unter gesundheitsökonomischen Gesichtspunkten. Dabei wird untersucht, ob das Modell zur Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung beitragen kann und wie sich die aktuelle gesetzliche Ausgestaltung auf die Krankenkassen auswirkt.

  • Grundlagen von Managed Care und Hausarztmodellen
  • Empirische Evidenz zu klinischen und ökonomischen Ergebnisparametern
  • Entwicklung und Status quo der hausarztzentrierten Versorgung in Deutschland
  • Kritische Analyse der Vergütungsstrukturen und Anreizsysteme

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Modell der hausarztzentrierten Versorgung

Das Modell der hausarztzentrierten Versorgung, auch als Gatekeeping- oder Hausarztmodell bezeichnet, baut auf einem einfachen Grundgedanken auf: Jede ambulante Behandlungsepisode startet mit einem verpflichtenden Besuch bei einem vorab verbindlich gewählten Primär- bzw. Hausarzt. Ausgenommen hiervon sind notfallmedizinische Maßnahmen und andere vorab definierte Leistungen (z.B. Frauenarztkonsultationen).

Zugang zur Sekundärversorgung, d.h. zu Fachärzten, erhalten die Patienten nur mittels einer Überweisung durch den Hausarzt. Für die Funktion des Gatekeepers werden Allgemeinmediziner, Ärzte ohne Gebietsbezeichnung, praktische Ärzte, hausärztlich tätige Internisten sowie mit Einschränkungen auch Gynäkologen zugelassen.

Das Modell der hausarztzentrierten Versorgung stellt insgesamt eine Selektivvertragsoption zwischen Finanzierungsträger und Leistungserbringern dar. Ein Selektivvertrag wird dabei definiert als Vertrag zwischen einzelnen Finanzierungsträgern und einer Teilmenge von Leistungserbringern. In Abgrenzung dazu werden in einem Kollektivvertragssystem Verträge zwischen einer Gesamtheit von Finanzierungsträgern (z.B. in Deutschland die Landesverbände der Krankenkassen) und der Gesamtheit von Leistungserbringern (z.B. in Deutschland mit der Kassenärztlichen Vereinigung) abgeschlossen. Die Teilnahme an Selektivverträgen erfolgt sowohl für Leistungserbringer, als auch für die Versicherten auf freiwilliger Basis. In Deutschland können allerdings nur vertragsärztlich zugelassene Leistungserbringer an der kollektiven und/oder selektiven ärztlichen Versorgung teilnehmen. Die Regelung zur Zulassung für vertragsärztliche Leistungserbringer findet sich in § 95 Abs. 1 SGB V. Bei selektiven Verträgen, z.B. den Hausarztverträgen, sollen Krankenkassen grundsätzlich eigenständig Ärzte aus der Gruppe der zugelassenen vertragsärztlichen Leistungserbringer auswählen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den demographischen Wandel in Deutschland und die daraus resultierenden Herausforderungen für das Gesundheitssystem, die den Einsatz von Managed Care Instrumenten erforderlich machen.

2. Managed Care Programme: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Gatekeepingmodells, inklusive der unterschiedlichen Vergütungstypen und der Zielsetzung einer effizienten Patientensteuerung.

3. Empirische Untersuchungen: Analysiert den internationalen Forschungsstand zu verschiedenen Ergebnisparametern wie Behandlungsqualität, Patientenzufriedenheit und Kosten, wobei die Datenlage als komplex und uneinheitlich bewertet wird.

4. Hausarztzentrierte Versorgung in Deutschland: Kritisiert die spezifische nationale Ausgestaltung der Verträge, insbesondere die verpflichtenden Vorgaben und die damit verbundenen ökonomischen Anreizprobleme für die Krankenkassen.

5. Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse mit dem Fazit, dass trotz theoretischer Vorteile die praktische Umsetzung in Deutschland optimiert werden muss, um das Potenzial für die Primärversorgung voll auszuschöpfen.

Schlüsselwörter

Hausarztzentrierte Versorgung, Gatekeeping, Managed Care, Gesundheitsökonomie, Selektivvertrag, GKV, Versorgungsqualität, Kostenreduktion, Primärversorgung, Vergütungsmodell, Patientensteuerung, Demographischer Wandel, Krankenkassen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die hausarztzentrierte Versorgung (Gatekeeping) als Instrument des Managed Care im deutschen Gesundheitswesen und bewertet deren Auswirkungen auf Qualität und Kosten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben den theoretischen Grundlagen von Managed Care stehen die empirische Evidenz internationaler Studien sowie eine kritische gesundheitsökonomische Analyse der deutschen Vertragsgestaltung im Fokus.

Welches primäre Ziel verfolgt die hausarztzentrierte Versorgung?

Das Hauptziel ist eine verbesserte Koordination der medizinischen Versorgung zwischen Primär- und Sekundärstufe sowie eine effiziente Steuerung der Inanspruchnahme durch den Hausarzt als Gatekeeper.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, die den Forschungsstand aus systematischen Reviews (u.a. Cochrane Collaboration) aggregiert und auf das deutsche System überträgt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die Darstellung empirischer Ergebnisse verschiedener Studien zu Qualitäts- und Ökonomieparametern sowie eine detaillierte Analyse der deutschen gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Gatekeeping, Managed Care, Gesundheitsökonomie und Selektivverträge charakterisieren.

Warum ist das Gatekeeping-Modell in der Praxis in Deutschland oft umstritten?

Die Arbeit zeigt auf, dass durch gesetzliche Zwangsverträge und ineffiziente Vergütungsanreize die Wettbewerbsidee konterkariert wird, was zu einer Zweckentfremdung und potenziellem Kostenanstieg führt.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der ökonomischen Auswirkungen?

Während internationale Vergleiche positive Tendenzen zur Kostensenkung zeigen, sind die ökonomischen Vorteile des Modells in der aktuellen deutschen Ausgestaltung aufgrund mangelnder Anreize fraglich.

Excerpt out of 31 pages  - scroll top

Details

Title
Hausarztzentrierte Versorgung als Selektivvertragsoption in der vertragsärztlichen Versorgung
Subtitle
Eine gesundheitsökonomische Betrachtung
College
University of Bayreuth
Grade
1,0
Author
Christoph Fürleger (Author)
Publication Year
2010
Pages
31
Catalog Number
V163801
ISBN (eBook)
9783640783656
ISBN (Book)
9783640783779
Language
German
Tags
Gatekeeping Hausarztmodell hausarztzentrierte Versorgung ambulante Versorgung Managed Care Selektiv Verträge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Fürleger (Author), 2010, Hausarztzentrierte Versorgung als Selektivvertragsoption in der vertragsärztlichen Versorgung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163801
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  31  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint