Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Sociology - Relationships and Family

Individualisierung der Geschlechter

Geschlecht als Lageparameter für Ungleichheit im Beruf

Title: Individualisierung der Geschlechter

Seminar Paper , 2010 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dr. Tobias Fritsch (Author)

Sociology - Relationships and Family

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Innerhalb dieser Arbeit wird deshalb ein Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede in beruflichen Perspektiven und Karriereperspektiven in modernen industrialisierten Gesellschaften gelegt. Dabei nähert sich die Arbeit dem Themenfeld durch zwei methodische Ansätze.

Im ersten Teil wird ein qualitativer, theoretischer Ansatz im Vergleich mit zwei wesentlichen Artikeln bezüglich des Themas durchgeführt. Dabei wird auf Karin Jurczyk Bezug genommen, um sich dem Thema „Ausgleich zwischen beruflichen und familiären Aspekten“ aus weiblicher Perspektive zu nähern. Der Artikel von Juliane Achatz dient als Diskussionsgrundlage für die Chancengleichheit von Frauen in den aktuellen Arbeitsmärkten.

Im zweiten Teil werden quantitative Daten bezüglich der Integration in verschiedene Teilsysteme moderner Gesellschaft ausgewertet. Anhand dieser statistischen Auswertung sollen die Hauptaussagen der beiden Artikel kritisch hinterfragt werden.

Die Kernaussagen aller drei Artikel lassen sich auf zwei Trends verdichten: 1.) Frauen investieren mehr Zeit in Intimbeziehungen (Familie und Partnerschaft) und 2.) Es existieren komplexe Zusammenhänge, die bewirken, dass sowohl Segregration als auch monetäre Differenzierung zwischen den Geschlechtern im Berufsleben zu beobachten ist. Wesentliche Leitfrage der Betrachtung dieser Kernthesen ist im kritischen Diskurs dabei, wie omni-präsent der Einflussfaktor Geschlecht auf die Berufswahl ist und wie sich dieser Einfluss in den nächsten Jahren entwickeln könnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Abstrakt

1.2. Problemstellung

1.3. Aufbau der Hausarbeit

2. Hintergrund

2.1. Geschlecht und Ungleichheit

2.2. Systemtheorie und die funktional differenzierten Gesellschaften

3. Qualitative Betrachtung

3.1. Betrachtungsrahmen

3.2. Karin Jurczyk – Familie und Erwerb

3.3. Juliane Achatz – Frauen in Arbeitsmärkten

4. Quantitative Betrachtung

4.1. Soziale Lagen und Inklusion

4.2. Integration von Frauen in Teilsystemen

5. Kritischer Diskurs

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Geschlechts als beeinflussenden Lageparameter für berufliche Chancen in modernen, funktional differenzierten Gesellschaften. Sie analysiert, inwieweit geschlechtsspezifische Unterschiede in der beruflichen Entwicklung auf soziale Strukturen und systemische Gegebenheiten zurückzuführen sind.

  • Einfluss von Geschlecht auf Individualisierung und Lebenschancen
  • Qualitative Analyse der Vereinbarkeit von Familie und Erwerb
  • Strukturelle Auswirkungen der Geschlechtersegmentierung auf Arbeitsmärkten
  • Quantitative Auswertung der Integration von Frauen in soziale Teilsysteme
  • Kritischer Diskurs zur Chancengleichheit in Führungspositionen

Auszug aus dem Buch

3.2. Karin Jurczyk – Familie und Erwerb

(...) dass es sich bei der Kategorie Geschlecht nicht um die Beschreibung einer biologischen Grundverfasstheit von Personen handelt, sondern um eine mit Ungleichheitsverhältnissen verknüpfte Strukturkategorie.“ (Jurczyk, 2010, S.61) beschreibt aus der Sicht der Autorin die Brisanz des Themas. Wie eingehens angedeutet, dient das Geschlecht nicht nur als Ordnungsmerkmal. Mit ihm entsteht ebenfalls eine Klassifizierung. Diese wiederum hat wesentliche Auswirkungen auf die Lebens- und gesellschaftlichen Chancen.

Bezogen auf Deutschland als Gesellschaft der Modernen (funktional differenziert und emanzipiert) bedeutet dies unter anderem einen Unterschied in der Aufgabenverteilung bezüglich der Familienarbeit. Im Nachkriegsdeutschland der 60er Jahre entwickelt sich ein gesellschaftliches Konstrukt, dass ironischer Weise „traditionell“ genannt wurde, obwohl es in der Neuzeit entsteht. Hierbei ist der Mann als Hauptverdiener oft alleine, in einigen Fällen finanzieller Not durch einen leichten Zuverdienst der Frauen, tätig. Festzustellen ist, dass ganz allgemein hier zum ersten Male eine deutliche, strukturelle und räumliche Trennung zwischen Berufsleben und Familie stattfindet. Ebenfalls entsteht so ein Idealbild der Frau als Hausfrau, nicht zuletzt auch staatlich gefördert durch Anreize wie Ehegattensplitting, Hinterbliebenenrente und Kindergeld. Jurczyk fasst die damalige Entwicklung mit der These zusammen „(...) dass die traditionelle Basis der Geschlechterverhältnisse einen Zwangszusammenhalt qua geteilter Ökonomie und polarer Geschlechtscharaktere darstellt“ (Jurczyk, 2010, S.64).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Geschlecht als soziologischen Einflussfaktor für Individualisierungsprozesse und umreißt die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Hintergrund: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, indem es die historische Entwicklung der Geschlechterrollen und die systemtheoretische Sicht auf die moderne Gesellschaft beleuchtet.

3. Qualitative Betrachtung: Es werden soziologische Perspektiven von Karin Jurczyk und Juliane Achatz diskutiert, um die Dynamik zwischen Familienverpflichtungen und Arbeitsmarkteinbindung zu verstehen.

4. Quantitative Betrachtung: Der Fokus liegt auf der Auswertung statistischer Inklusionsprofile, um die Teilhabe von Frauen in verschiedenen gesellschaftlichen Teilsystemen zu verdeutlichen.

5. Kritischer Diskurs: Die Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Analysen werden gegenübergestellt, um die Omnipräsenz des Einflussfaktors Geschlecht kritisch zu hinterfragen.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über geschlechtsbedingte Unterschiede und identifiziert weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Geschlechterunterschiede, Individualisierung, Arbeitsmarkt, Systemtheorie, Inklusion, Chancengleichheit, Familienarbeit, Geschlechtssegmentierung, Karrierechancen, Soziale Lage, Geschlechterrolle, Diversität, Lohndifferenz, Berufssegregation, Soziale Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der soziologischen Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede und deren Einfluss auf die beruflichen Chancen in der modernen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf, die Segregation auf Arbeitsmärkten sowie die Inklusion von Männern und Frauen in gesellschaftliche Teilsysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu beleuchten, wie stark der Faktor Geschlecht als "Lageparameter" für berufliche Perspektiven und Karriereverläufe wirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert einen qualitativ-theoretischen Ansatz (Diskussion soziologischer Fachliteratur) mit einer quantitativen Evaluation von Inklusionsprofilen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte zur Familien- und Erwerbsarbeit, die Auswirkungen von Arbeitsplatzbedingungen sowie statistische Daten zur Integration in verschiedene Funktionssysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Geschlechtersegmentierung, Inklusion, soziale Lagen, Karrierechancen und moderne Systemtheorie.

Welche Rolle spielt die "Familienarbeit" in der Argumentation?

Sie wird als ein wesentlicher, oft vernachlässigter Faktor identifiziert, der durch hohe zeitliche Investitionen Frauen in ihrer Verfügbarkeit für hochgradig karriereorientierte Berufe beeinflussen kann.

Warum wird die Systemtheorie als Analysemodell herangezogen?

Sie dient dazu, die moderne Gesellschaft als funktional differenziert zu begreifen, in der sich Individuen (abhängig von Ressourcen wie dem Geschlecht) in verschiedenen Systemen wie Wirtschaft oder Politik unterschiedlich positionieren.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
Individualisierung der Geschlechter
Subtitle
Geschlecht als Lageparameter für Ungleichheit im Beruf
College
University of Hagen
Grade
1,7
Author
Dr. Tobias Fritsch (Author)
Publication Year
2010
Pages
26
Catalog Number
V163753
ISBN (eBook)
9783640782932
ISBN (Book)
9783640783267
Language
German
Tags
Geschlechter Lebenschancen Ungleichheit berufliche Chancen Systemtheorie Moderne Frauen und Beruf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Tobias Fritsch (Author), 2010, Individualisierung der Geschlechter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163753
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  26  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint