Die ökonomische Entwicklung ist immer enger abhängige von der Entwicklung des Konsums, diese Tendenz ist seit der Industrierevolution, besonders in den 80er Jahren stetig klar vorgekommen. Eine Ideologie über Überkonsum aufgrund des stetigen Wachstums menschliches Selbstbedarfs entsteht. Heutzutage ist die Studie über diese Ideologie von Konsumverhalten einerseits kritisch, andererseits ist sie notwendig und sinnvoll, um einen richtigen Weg der rationalen Konsumförderung zurechtzufinden.
Der Begriff des Konsumismus wird zuerst in Studie aus Sicht der Sozio-Ökonomie erklärt, dass er sowohl aus der ökonomischen Sicht des Konsums als auch aus der soziologischen Sicht menschlicher Bedürfnisse bearbeitet wird. Die zwei Arten von Konsumismus werden dann interpretiert, seine zwei Eigenschaften werden ebenfalls bearbeitet. Dieser Abschnitt wird als eine sozio-ökonomische Grundlage bzw. einen theoretischen Ansatzpunkt zur Analyse des Konsumismus bearbeitet.
Einer der wichtigsten Teile der Studie liegt in theoretischer Analyse für Einflussfaktoren des Konsumismus. Die theoretische Analyse wird dreidimensional in ökonomischer-, soziologischer und psychologischer Richtung durchgeführt, damit die mehrdimensionalen Einflussfaktoren im interdisziplinären Prinzip richtig analysiert werden können, welche bzw. inwieweit Einflussfaktoren eine Rolle spielen. Aus ökonomischer Sicht werden die Einflussfaktoren grundsätzlich und erweitertet analysiert, indem Regressionsanalyse erstens in PASW durchgeführt wird. Zweitens lassen sich die geprüften Variablen bzw. Einflussfaktoren im dynamischen Modell in Grafik darstellen. Aus soziologischer Sicht werden die Ursachen in Medientheorie und sozialer Zugehörigkeit interpretiert, dies ist objektiv existierende Grundlage für Studie. Sozialpsychologische Ursache wird als ein kognitiver Teufelskreis bezeichnet.
Die Messinstrumente sind als Indikatoren für Wandel des Konsumverhaltens bezeichnet. Die Schwankung symbolisiert eine werdende Entwicklungstendenz des Konsums bzw. eine Prophezeiung für volkswirtschaftliches Wachstum. Eine Neuorientierung zur Beobachtung des Konsumverhaltens ist Happy Planet Index, indem in dreidimensionaler Beobachtungsrichtung ein Zusammenhang zwischen Konsumverhalten und Befriedigungsgrad geprüft wird.
Schließlich werden vielfältige Strategien für Förderung des nachhaltigen Konsums eingeführt. Ein Gleichgewichtspunkt zwischen Volkswirtschaftswachstum und negativer Externalität wird durch Studie gefunden werden.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Konsumismus
2.1 Begriff des Konsumismus in Sozio-Ökonomie
2.2 Arten des Konsumismus
2.2.1 Staatlicher Konsumismus
2.2.2 Privater Konsumismus
2.3 Eigenschaften des Konsumismus
2.3.1 Verdinglichung
2.3.2 Individualisierung
3. Einflussfaktoren des Konsumismus
3.1 Grundsätzliche ökonomische Einflussfaktoren unter dynamischer Modellanalyse
3.1.1 Kapitalstock
3.1.2 Sparen
3.1.3 Investition
3.1.4. Erwerbstätige
3.2 Erweiterte ökonomische Einflussfaktoren unter dynamischer Modellanalyse
3.2.1 Nettoexport
3.2.2 Staatsverschuldung
3.3 Soziale Einflussfaktoren
3.3.1 Massenmedien
3.3.2 Lebensstile
3.3.3 Psychologische Faktoren
4. Messinstrumente für Konsumismustendenz
4.1 BIP-Wachstumsrate
4.2 GfK-Konsumklimaindex und ifo-Geschäftsklimaindex
4.3 Happy Planet Index
5. Wirkungen von Konsumismus
5.1 Motor der Entwicklung
5.2 Negative Externe Effekte
6. Rationale Maßnahmen für Konsumismus
6.1 Effizienzstrategie
6.2 Suffizienzstrategie
6.3 Chancengleichheit
6.4 Agenda 21
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Konsumismus aus einer sozio-ökonomischen Perspektive, um dessen Entstehung, Einflussfaktoren und Auswirkungen auf die Gesellschaft zu analysieren und rationale Handlungsstrategien für einen nachhaltigeren Konsum zu entwickeln.
- Sozio-ökonomische Definition und Arten des Konsumismus
- Einflussfaktoren durch ökonomische Wachstumsmodelle und soziale Aspekte
- Messung der Konsumismustendenz mittels BIP, Klima-Indizes und Happy Planet Index
- Analyse der positiven Entwicklungsaspekte und negativer externer Effekte
- Strategien zur Förderung nachhaltigen Konsums (Effizienz, Suffizienz, Chancengleichheit)
Auszug aus dem Buch
2.3.1 Verdinglichung
Genau wie der berühmte Slogan „Ich kaufe, also bin ich“, wird das menschliche Sein durch Verdinglichung des Konsums bestimmt, man nimmt gegenüber Dingcharakter an, wird er dann gewissermaßen selber sächlich, diese Phase der Verdinglichung ist angelegt in der Entfremdung.20 Die Produktion wird dann in Massenproduktion eingesetzt, die Waren sind hauptsächlich materiell, dies ist die Eigenschaft der Konsumismus in der Phase.
Man muss durch eine besondere Fähigkeit der Konsumtion seinen Dingcharakter aufbewahren, ideologischerweise wird man mehr besondere Gebrauchswerte erschaffen, dann wird Überkonsum im Markt entstehen.21 Überkonsum bedeutet ein übersteigertes Motiv des Konsums ideologischerweise, er wird in Ökonomie so bezeichnet, dass es eine überproportionale Konsumkurve vorkommt, d.h. Grenzrate des Konsums ist positiv steigend, und größer als durchschnittliche Konsumquote: c´ > c , dann in Umformen c´/c > 1 . Diese Formel c´/c > 1 kann weiter bearbeitet werden, sie entspricht ε > 122 , dann in Umformen: ΔC/C / ΔY/Y = ε , d.h. c´/c bzw. ε soll größer als 1. Wenn eine Elastizität des Konsums größer als 1 ist, gehört der Konsum zum Typ von superioren Gütern. Luxusgüter sind die typischsten superioren Güter, deshalb kann der Überkonsum durch Konsum der Luxusgüter analysiert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die sozio-ökonomische Problematik des Konsumismus ein und erläutert die interdisziplinäre Forschungsweise der Arbeit.
2. Konsumismus: Dieses Kapitel definiert den Begriff Konsumismus und beleuchtet seine Arten sowie die zentralen Merkmale Verdinglichung und Individualisierung.
3. Einflussfaktoren des Konsumismus: Hier werden die ökonomischen, sozialen und psychologischen Triebkräfte des Konsumverhaltens umfassend analysiert.
4. Messinstrumente für Konsumismustendenz: Dieses Kapitel stellt verschiedene Indikatoren wie BIP, Klima-Indizes und den Happy Planet Index zur Bewertung der Konsumentwicklung vor.
5. Wirkungen von Konsumismus: Die Arbeit diskutiert hier sowohl die Rolle des Konsumismus als Motor für wirtschaftliche Entwicklung als auch die daraus resultierenden negativen externen Effekte.
6. Rationale Maßnahmen für Konsumismus: Abschließend werden Strategien wie Effizienz, Suffizienz und Chancengleichheit erörtert, um Risiken des Konsumismus zu minimieren.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit vernünftigen Konsumverhaltens für eine glückliche Zukunft.
Schlüsselwörter
Konsumismus, Konsumverhalten, Sozio-Ökonomie, Wirtschaftswachstum, Kapitalstock, BIP-Wachstum, Happy Planet Index, Verdinglichung, Individualisierung, Nachhaltigkeit, Effizienzstrategie, Suffizienzstrategie, Chancengleichheit, Externe Effekte, Konsummotiv
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema dieser Diplomarbeit?
Die Arbeit befasst sich mit einer sozio-ökonomischen Studie über den Konsumismus und untersucht, wie sich dieser als Ideologie und Konsummotiv entwickelt hat und welche Auswirkungen er auf Gesellschaft und Wirtschaft hat.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?
Sie umfasst die begriffliche Einordnung, die Bestimmung von Einflussfaktoren, die Messung des Konsumverhaltens sowie die kritische Abwägung der Wirkungen und die Ableitung politischer Handlungsstrategien.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, den Konsumismus objektiv zu bewerten, seine mehrdimensionalen Einflussfaktoren zu identifizieren und Wege zu einer rationaleren Konsumförderung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse unter Verwendung dynamischer Wachstumsmodelle sowie eine empirische Untersuchung durch Korrelations- und Regressionsanalysen, gestützt auf statistische Daten.
Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die ökonomischen Determinanten (Kapital, Sparen, Investition) und die sozialen Faktoren (Medien, Lebensstile, Psychologie), die das Konsummotiv beeinflussen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Neben dem Kernbegriff Konsumismus sind die Begriffe Nachhaltigkeit, Wachstumsmodelle, ökonomische Einflussfaktoren, psychologische Faktoren sowie die Strategien für einen nachhaltigen Konsum zentral.
Welche Rolle spielen die Messinstrumente?
Sie dienen dazu, die abstrakte Tendenz des Konsumismus durch quantifizierbare Indikatoren wie BIP-Wachstumsraten oder den Happy Planet Index in konkrete wirtschaftliche Prognosen zu übersetzen.
Wie werden die negativen Auswirkungen des Konsumismus bewertet?
Sie werden als reale Risiken (Inflation, Umweltbelastung, soziale Spannungen) identifiziert, wobei die Arbeit argumentiert, dass diese durch gezielte rationale Maßnahmen wie Effizienz- und Suffizienzstrategien abgefedert werden können.
- Arbeit zitieren
- Dipl.-Vw. Haisheng Zhou (Autor:in), 2010, Eine sozio-ökonomische Studie über Konsumismus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163536