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Erarbeitung eines Mini-Kulturassimilators am Beispiel Indien

Titel: Erarbeitung eines Mini-Kulturassimilators am Beispiel Indien

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mona Hafez (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit seiner Entwicklung in den 1960er Jahren erweist sich der Kulturassimilator als eine der am häufigsten angewandten Methoden interkultureller Trainings und Weiterbildungen.

Worauf lässt sich diese Popularität zurückführen?

Wie geht interkulturelles Lernen anhand eines Kulturassimilators vonstatten?

Welche Chancen eröffnet und welche Risiken birgt der Kulturassimilator als Trainingswerkzeug des interkulturellen Lernens?

Das Interkulturelle Lernen als Kernthema der Disziplin Interkulturelle Kommunikation setzt sich spezifisch mit Möglichkeiten der Synthese aus theoretischen Inhalten, ihrer methodischen Umsetzung und didaktischer Anwendung für die Gestaltung von interkulturellen Lernmaßnahmen auseinander.

Konkretes Beispiel einer solche Synthese ist die Trainingsmethode des Kulturassimilators.
Der Kulturassimilator vermittelt theoretische Inhalte, sowohl kulturallgemeines (bzw. Länder-unspezifisches) als auch kulturspezifisches (bzw. Länder-spezifisches) Wissen anhand konkreter Fallbeispiele, so genannter critical incidents, und stellt somit ein wirksames Trainingsinstrument für die in interkulturellen Trainings und Weiterbildungen angestrebte Erlangung interkultureller Kompetenz dar.

Anhand eines selbst erhobenen Mini-Kulturassimilators zu Indien stellt die vorliegende Arbeit die Trainingsmethode Kulturassimilator vor und geht auf potenzielle Gefahren im Umgang mit ihr ein. Dem Leser kann dies als Anstoß dazu dienen, sich mit der Methode vertieft auseinanderzusetzen und sich eine Meinung zu der Effektivität Methode zu bilden:

Ist der Kulturassimilator als Werkzeug zur Vermittlung interkultureller Kompetenz tatsächlich so geeignet, wie seine häufige Anwendung vermuten lässt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Kulturassimilator als Trainingsmethode Interkultureller Lernmaßnahmen

2.1 Entstehungshintergrund und Anwendungsbereiche

2.2 Der Kulturassimilator – eine Einführung

3 Umsetzung: Erstellung eines länderspezifischen Mini-Kulturassimilators

3.1 Mini-Kulturassimilator Indien

3.2 Feedback

3.2.1 Feedback zu Fallbeispiel 1.)

3.2.2 Feedback zu Fallbeispiel 2.)

3.2.3 Feedback zu Fallbeispiel 3.)

4 Zusammenfassung und Ausblick

4.1 Kritik am Konzept des Kulturassimilators

4.2 Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung der Trainingsmethode des Kulturassimilators zur Vermittlung interkultureller Kompetenz. Anhand eines selbst entwickelten Mini-Kulturassimilators für den Kontext Indien wird analysiert, wie diese Methode zur Sensibilisierung für kulturelle Differenzen beitragen kann und welche methodischen Chancen sowie Risiken dabei bestehen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des Kulturassimilators
  • Konzeption und Erstellung länderspezifischer Trainingsinstrumente
  • Praktische Erarbeitung von Fallbeispielen im deutsch-indischen Kontext
  • Theoretische Fundierung durch Kulturdimensionen (Geert Hofstede)
  • Kritische Reflexion der Methode hinsichtlich Stereotypisierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Mini-Kulturassimilator Indien

Fallbeispiel 1.)

Barbara und vier weitere Studenten aus München kommen als Volontäre für eine Hilfsorganisation nach Nord Indien um sechs Wochen lang an einer Schule für unterprivilegierte Kinder, die zuvor in Teppichfabriken gearbeitet hatten, zu unterrichten. An der Schule unterrichten oft, meist aber jedoch über etwas längere Zeitspannen, ausländische Volontäre. Als die Gruppe an der Schule ankommt, wird sie sehr warmherzig aufgenommen und herumgeführt. Die drei unterrichtenden Lehrer und die Schulleiterin sagen, die Gruppenmitglieder sollen sich erst einmal einleben und sich erst nach ein paar Tagen, wenn sie so weit seien, aktiv am Unterrichten beteiligen.

Am dritten Tag fühlen sich alle ausreichend akklimatisiert und wollen sich mit den Lehrern besprechen, wann und was sie unterrichten sollen. Es kommen nur zwei Lehrer zur Besprechung und diese sagen den neuen Volontären, sie sollen sich Klassen heraussuchen und diese ihnen mitteilen, sie kennen ja jetzt den Stundenplan. Sie sollten möglichst alle Fächer mit abdecken, also Englisch, Landeskunde, Mathematik und Erdkunde sowie verschiedene Klassenstufen. Barbara und die anderen sind ratlos, sie haben weder Vorgaben wie der Unterricht zu gestalten sei, noch ausreichend Hindi Kenntnisse um die Vorgaben zu erfüllen. Sie wollen sich ihre Unterrichtsstunden nicht selbst heraussuchen. Die Lehrer müssten ihrer Ansicht nach die Kompetenz haben zu entscheiden und sie anzuleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Kontext des Hauptseminars und stellt den Kulturassimilator als wirksames Instrument zur Vermittlung interkultureller Kompetenz vor.

2 Der Kulturassimilator als Trainingsmethode Interkultureller Lernmaßnahmen: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte, Anwendungsbereiche und die theoretische Basis der Fallmethode sowie die Differenzierung in kulturallgemeine und kulturspezifische Ansätze.

3 Umsetzung: Erstellung eines länderspezifischen Mini-Kulturassimilators: Hier erfolgt die methodische Beschreibung der eigenen Erhebung, gefolgt von der Präsentation dreier critical incidents zum Indien-Kontext und dem dazugehörigen theoretischen Feedback.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das letzte Kapitel bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept, insbesondere bezüglich der Gefahr von Stereotypisierungen, und reflektiert die Rolle des Trainers.

Schlüsselwörter

Kulturassimilator, Interkulturelles Lernen, Interkulturelle Kompetenz, Critical Incidents, Indien, Kulturdimensionen, Geert Hofstede, Attribution, Stereotypisierung, Training, Auslandsvolontariat, Interkulturelle Kommunikation, Länder-spezifisch, Sozialisation, Trainingsmethode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Trainingsmethode des Kulturassimilators und erprobt diese praktisch durch die Erstellung eines eigenen Mini-Kulturassimilators für Indien.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der interkulturellen Didaktik, die methodische Erstellung von critical incidents und die Analyse kultureller Unterschiede mithilfe von Hofstedes Kulturdimensionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu prüfen, ob der Kulturassimilator ein geeignetes Werkzeug zur Vermittlung interkultureller Kompetenz ist und wie Lerner für fremdkulturelle Verhaltensweisen sensibilisiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein attributionstheoretischer Ansatz gewählt, bei dem critical incidents als Fallbeispiele dienen, um verschiedene Deutungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Entwicklung der Fallbeispiele und deren detaillierte Analyse (Feedback), wobei theoretische Konzepte wie Machtdistanz und Unsicherheitsvermeidung herangezogen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kulturassimilator, interkulturelles Training, critical incidents, Indien, Hofstede-Dimensionen und Stereotypisierung.

Warum wird Indien als Beispiel für den Mini-Kulturassimilator gewählt?

Die Autorin wählte Indien aufgrund eigener mehrmonatiger Aufenthalte und des persönlichen Interesses an der komplexen und heterogenen indischen Kultur sowie dem Wunsch, eine theoretische Synthese für diesen spezifischen Kontext zu schaffen.

Wie kritisch sieht die Autorin die Methode des Kulturassimilators?

Die Autorin erkennt das Risiko der Stereotypisierung an, betont jedoch, dass bei kompetenter Anwendung und einem Methodenmix der Kulturassimilator ein wertvoller initialer Anstoß für interkulturelles Lernen sein kann.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erarbeitung eines Mini-Kulturassimilators am Beispiel Indien
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Interkulturelle Kommunikation)
Veranstaltung
Theorien, Methoden und Didaktik interkultureller Lernmaßnahmen
Note
1,0
Autor
Mona Hafez (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
33
Katalognummer
V163393
ISBN (Buch)
9783640777648
ISBN (eBook)
9783640778133
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelles Lernen Interkulturelle Kommunikation Kulturassimilator Interkulturelles Training Indien Interkulturelle Kompetenz Länderspezifisches Training
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mona Hafez (Autor:in), 2008, Erarbeitung eines Mini-Kulturassimilators am Beispiel Indien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163393
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  33  Seiten
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