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Deutung und Existenz der Hölle bei Eugen Drewermann

Titel: Deutung und Existenz der Hölle bei Eugen Drewermann

Hausarbeit , 2006 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Daniela Poloczek (Autor:in)

Theologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie ist die Hölle zu deuten und existiert sie wirklich?
Um die Höllenbedeutung im Christentum richtig einordnen zu können, gebe ich zu Beginn meiner Hausarbeit eine kurze Einführung in den Begriff „Eschatologie“. Im Anschluss verweise ich in Kapitel 3 auf den religionsgeschichtlichen Verlauf der unterschiedlichen Deutungen der Hölle und stelle neben der Sichtweise der Katholischen Kirche die Positionen von Ludwig Ott, Leonardo Boff und Hans Urs von Balthasar dar. Hierdurch wird bereits deutlich werden, dass es auch Theologen gibt, die das Dogma zur Existenz der Hölle nicht einfach akzeptieren, sondern durchaus andere Ansichten vertreten.
Im zweiten Teil meiner Hausarbeit beginne ich mit Angaben zur Biografie Drewermanns. Im 5. Kapitel werde ich dann einen Überblick über die für ihn wichtigen Aspekte der Psychoanalyse und über seine theologische Position geben. Mit Hilfe der theologischen Hermeneutik von Drewermann versuche ich am Ende meiner Arbeit, aus seiner Sicht eine Antwort auf die Frage nach der Deutung und Existenz der Hölle zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Eschatologie

3. Zur Existenz der Hölle

3.1 Bestätigung des Dogmas: Ludwig Ott

3.2 Die Hölle als ein Zustand: Leonardo Boff

3.3 Die Karsamstagstheologie: Hans Urs von Balthasar

4. Biografie: Eugen Drewermann

5. Zur Theologie Eugen Drewermanns

5.1 Eugen Drewermann als Psychoanalytiker

5.2 Theologische Ansichten

5.3 Der Zusammenhang von Angst und Hölle

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die christliche Höllenlehre und deren Wandel in der Theologiegeschichte. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie die Existenz der Hölle zu deuten ist und inwieweit unterschiedliche theologische Positionen – insbesondere jene von Eugen Drewermann – das Dogma hinterfragen oder neu interpretieren.

  • Theologische Deutung der Hölle im Wandel der Zeit
  • Gegenüberstellung klassischer Dogmen und moderner Ansätze
  • Analyse der Biografie und theologischen Methodik Eugen Drewermanns
  • Die Rolle der Tiefenpsychologie für das Verständnis religiöser Phänomene
  • Zusammenhang zwischen menschlicher Angst und eschatologischen Vorstellungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Hölle als ein Zustand: Leonardo Boff

Eine ähnliche Haltung zur Existenz der Hölle wie Ludwig Ott hat der Theologe Leonardo Boff, jedoch ist die Hölle aus seiner Sicht nur „ein Zustand des Menschen und kein Ort“44. Wichtig für sein Verständnis ist, dass er das Christentum als „eine Religion der absoluten Liebe“45 und damit auch der Freiheit sieht.46 Dies bedeutet, dass der Mensch in seinen Entscheidungen und damit auch in seiner Entscheidung für oder gegen Gott frei ist. Nach Boff hat also nicht Gott die Hölle geschaffen, sondern der Mensch alleine durch sein Nein zur Liebe Gottes.47 Durch dieses freie Nein verliert das Leben seinen Sinn und man schafft sich eine Einsamkeit, in der man leidet und die man als Hölle bezeichnet.48 Sie ist also eine Folge dessen, was man in seinem Leben getan oder eben nicht getan hat, denn durch den „Tod [wird nur das; D.P.] besiegelt […], was das Leben geprägt hat.“49 Und unser Leben wird nicht nur von einer einzelnen Entscheidung oder Tat geprägt, sondern von allem, was man zu Lebzeiten vollbracht hat und ob man hat umkehren wollen oder nicht.50 Doch „ein endgültiges Ja oder ein letztes Nein“51 wird erst im Tod ausgesprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung nach der Deutung und Existenz der Hölle ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Einführung in die Eschatologie: Dieses Kapitel definiert den eschatologischen Rahmen und differenziert zwischen Individual- und Universaleschatologie.

3. Zur Existenz der Hölle: Hier werden unterschiedliche Positionen, von der klassischen Lehre über die Zustand-Deutung bis hin zur Karsamstagstheologie, dargestellt.

4. Biografie: Eugen Drewermann: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Drewermanns und dessen Entwicklung als Theologe und Psychotherapeut nach.

5. Zur Theologie Eugen Drewermanns: Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von Existenzphilosophie, Tiefenpsychologie und Theologie in Drewermanns Denken.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Kontroverse um das Dogma zusammen und unterstreicht, dass keine endgültige Gewissheit über die Hölle existiert.

Schlüsselwörter

Eschatologie, Hölle, Theologie, Eugen Drewermann, Tiefenpsychologie, Angst, Gott, Dogma, Karsamstagstheologie, Freiheit, Erlösung, Christentum, Existenzphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theologischen Deutung der Hölle und untersucht, ob diese als realer Ort oder als Zustand zu verstehen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die christliche Eschatologie, das kirchliche Dogma zur Hölle sowie die tiefenpsychologische Interpretation religiöser Inhalte durch Eugen Drewermann.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Existenz der Hölle gegenüberzustellen und eine Antwort auf deren Deutung im Kontext von Drewermanns Hermeneutik zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theologische Analyse und hermeneutische Untersuchung der Fachliteratur und der Schriften der behandelten Theologen angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Standpunkte verschiedener Theologen (Ott, Boff, von Balthasar), die Biografie Drewermanns und dessen psychologisch fundierte Theologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Eschatologie, Hölle, Tiefenpsychologie, Angst und die theologische Freiheit des Menschen.

Warum spielt die Angst bei Drewermann eine so große Rolle?

Für Drewermann ist Angst ein zentraler Bestandteil des menschlichen Daseins, der durch Glauben und Vertrauen überwunden werden muss, um nicht in einer "Hölle des Daseins" zu enden.

Wie unterscheidet sich Balthasars Ansatz von dem der klassischen Dogmatik?

Balthasar geht zwar von der Existenz einer Hölle aus, hält es jedoch aufgrund seiner Karsamstagstheologie für wahrscheinlich, dass sie leer ist.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Deutung und Existenz der Hölle bei Eugen Drewermann
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für Katholische Theologie)
Veranstaltung
Eschatologie
Note
2,7
Autor
Daniela Poloczek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V163360
ISBN (eBook)
9783640776399
ISBN (Buch)
9783640776726
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hölle Drewermann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Poloczek (Autor:in), 2006, Deutung und Existenz der Hölle bei Eugen Drewermann, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163360
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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